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 Betreff des Beitrags: Fragen an die KPÖ
BeitragVerfasst: 4. September 2006, 15:19 
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Anbei die Fragen an die KPÖ. Nachdem die ja auch antreten, ist deren Standpunkt auch von Interesse.

Sehr geehrter Mag. Zach!

Als österr. Waffenbesitzer interessiert mich der Standpunkt der KPÖ zum privaten Waffenbesitz und zum Waffengesetz.
Ich ersuche Sie daher um die Beantwortung folgender Fragen:

Befürworten Sie den Waffenbesitz unbescholtener Bürger, od. wird dieser von der KPÖ abgelehnt?

Sollte das derzeitige Waffengesetz liberalisiert, verschärft, od. in der derzeitigen Form beibehalten werden?

Hochachtungsvoll
Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen an die KPÖ
BeitragVerfasst: 4. September 2006, 15:53 
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PETER hat geschrieben:
Anbei die Fragen an die KPÖ. Nachdem die ja auch antreten, ist deren Standpunkt auch von Interesse.

Sehr geehrter Mag. Zach!


Ist der Zach nicht der jetzt in den Mutterschoß heimgekehrte LIFler?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 4. September 2006, 16:04 
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Nein, das hier ist der Didi Zach (so schreibt er sich selbst).

Voriges Jahr hat er mir auf meine "Fragen zur Wien-Wahl" geantwortet.
Ich stell' das einfach nocheinmal ins Forum
(Das mit den ">" sind meine Fragen):
Zitat:
> Sehr geehrte Damen und Herren!
>
> Anläßlich der bevorstehenden Wiener Gemeinderatswahl ersuche ich Sie
> um Stellungnahme bezüglich eines Themas, welches mir sehr wichtig ist.
> Eine Antwort Ihrerseits könnte mir die Wahlentscheidung erleichtern.
>
> Es geht mir um den privaten Waffenbesitz.
>
> Als Waffenbesitzer (Jäger und Sportschütze) hätte ich insbesondere auf
> folgende Fragen gerne eine Antwort:
>
> (1) Wie stehen Sie - als wahlwerbende Partei - generell zum legalen
> privaten Waffenbesitz?

Die KPÖ erachtet andere Fragen (z.B. soziale Fragen, EU-Verfassung,
Bildungspolitik) für wesentlich dringender und wichtiger als die Frage
des legalen Waffenbesitzes in Österreich - soll heißen, für uns ist
diese Frage zur Zeit nur ein Rand-Rand Thema.

Was in einem Land nicht verboten ist, kann zwar in Frage gestellt
werden, aber im Großen und Ganzen wird sich der Gesetzgeber schon was
dabei gedacht haben. Andererseits: Wo Waffen, da die Möglichkeit und
Gefahr, dass Sie auch für Zwecke eingesetzt werden, die nicht
beabsichtigt sind. Zugleich aber müßte - wenn diese Logik ganz streng
befolgt wird - auch der Ausschank von Alkohol verboten (da sehr oft
Besoffene Auto fahren) werden, die Produktion von Autos müßte
eingestellt werden (da diese ja auch als Mordinstrumente eingesetzt
werden können) etc.etc.

Langer Rede kurzer Sinn. Mit einer ganz restriktiven Auslegung des
legalen Besitzes von Privatwaffen kann z.B. zwar erreicht werden, dass
weniger Eifersuchtsmorde passieren, aber andererseits liegt das Problem
doch bei der Eifersucht (vor allem von Männern) und einem
gesellschaftlichen Verständnis welches nahelegt, dass mann oder frau
einen andere Person besitzen kann.

Und um es noch etwas zu verwirren. Ob es z.B. in den USA - wo ja, wenn
ich mich recht erinnere, jeder 2, 3 Bürger eine Waffe besitzt - nicht
sinnvoll wäre, den legalen Waffenbesitz einzuschränken, möchte ich
einmal dahingestellt lassen.


>
> (2) Wie stehen Sie - als wahlwerbende Partei - zum Waffenbesitz durch
> Jäger?
> Wie zur Jagdausübung als Bedarfsnachweis zur Ausstellung eines
> Waffenpasses für Jäger, um zu gewährleisten, daß auch weiterhin
> §-B-Waffen (Faustfeuerwaffen als Fangschußwaffen, Selbstladeflinten
> und -büchsen) im Jagdbetrieb geführt und verwendet werden können?


Wie schon angemerkt ist dies eine "Detailfrage", die die KPÖ als Partei
und auch mich selbst als Person nicht wirklich beschäftigt. Jagen ist
für viele Menschen ein Hobby wie Sport - ich will mir nicht anmaßen zu
wissen, was korrekt und legitim und was unkorrekt bzw. illegitim ist.

>
> (3) Wie stehen Sie - als wahlwerbende Partei - zum Waffenbesitz durch
> Sportschützen?
> Das sportliche Schießen ist - unter anderem - auch eine olympische
> Disziplin, und österreichische Sportschützen haben in der
> Vergangenheit (und auch heute noch) bei internationalen Bewerben
> hervorragende Erfolge erzielt.
> Welche Möglichkeiten sehen Sie, diese - leider - Randsportart zu fördern?

Siehe Antworten auf die Frage 1 und 2.

>
> (4) Das österreichische Waffengesetz idgF sieht die Ausstellung einer
> Waffenbesitzkarte u.a. mit der Rechtfertigung vor, eine Schußwaffe zur
> Selbstverteidigung innerhalb von Wohn- oder Betriebsräumen, oder
> eingefriedeten Liegenschaften, bereitzuhalten. Also - in aller Regel -
> zu Hause.
> Wie stehen Sie - als wahlwerbende Partei - zu dieser Regelung im
> speziellen und zum österreichischen Waffengesetz idgF im allgemeinen?

Ist, glaube ich, ebenfalls - was die Tendenz betrifft - wohl bereits
beantwortet.

Da wird sich wohl nichts daran geändert haben.

_________________
Gruß
Richard Temple-Murray


Cui bono?

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 4. September 2006, 16:10 
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Ah so, ich hab schon gedacht, bei der KPÖ hat er sich auch prostituiert.


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BeitragVerfasst: 5. September 2006, 17:12 
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Immerhin, schnelle Antwort.
Ansonst, wie gehabt, Serienbrief mit leichten Abwandlungen. Mach´ ich aber auch nicht anders.........

Werter Herr

Die KPÖ erachtet andere Fragen (z.B. soziale Fragen, EU-Verfassung,
Bildungspolitik) für wesentlich dringender und wichtiger als die Frage
des legalen Waffenbesitzes in Österreich - soll heißen, für uns ist
diese Frage zur Zeit nur ein Rand-Rand Thema.

Was in einem Land nicht verboten ist, kann zwar in Frage gestellt
werden, aber im Großen und Ganzen wird sich der Gesetzgeber schon was
dabei gedacht haben. Andererseits: Wo Waffen, da die Möglichkeit und
Gefahr, dass Sie auch für Zwecke eingesetzt werden, die nicht
beabsichtigt sind. Zugleich aber müßte - wenn diese Logik ganz streng
befolgt wird - auch der Ausschank von Alkohol verboten (da sehr oft
Besoffene Auto fahren) werden, die Produktion von Autos müßte
eingestellt werden (da diese ja auch als Mordinstrumente eingesetzt
werden können) etc.etc.

Langer Rede kurzer Sinn. Mit einer ganz restriktiven Auslegung des
legalen Besitzes von Privatwaffen kann z.B. zwar erreicht werden, dass
weniger Eifersuchtsmorde passieren, aber andererseits liegt das Problem
doch bei der Eifersucht (vor allem von Männern) und einem
gesellschaftlichen Verständnis welches nahelegt, dass mann oder frau
einen andere Person besitzen kann.

Und um es noch etwas zu verwirren. Ob es z.B. in den USA - wo ja, wenn
ich mich recht erinnere, jeder 2, 3 Bürger eine Waffe besitzt - nicht
sinnvoll wäre, den legalen Waffenbesitz einzuschränken, möchte ich
einmal dahingestellt lassen.

mfg
didi zach


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BeitragVerfasst: 5. September 2006, 17:43 
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grundsätzlich ja eine vernünftige antwort, aber die einmischung in die innenpolitik der usa halte ich für etwas vermessen. die haben ja noch nicht mal in österreich was zu melden.. :roll: :wink:

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BeitragVerfasst: 5. September 2006, 20:39 
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Zitat:
grundsätzlich ja eine vernünftige antwort


wie bitte?
Selten sowas von "Keine Meinung" gelesen....
GS

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Der Weg ist das Ziel ! ---- aber wo ist der Weg?
(frei nach Messner)

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BeitragVerfasst: 5. September 2006, 20:47 
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Zitat:
Zugleich aber müßte - wenn diese Logik ganz streng
befolgt wird - auch der Ausschank von Alkohol verboten (da sehr oft
Besoffene Auto fahren) werden, die Produktion von Autos müßte
eingestellt werden (da diese ja auch als Mordinstrumente eingesetzt
werden können) etc.etc.

Langer Rede kurzer Sinn. Mit einer ganz restriktiven Auslegung des
legalen Besitzes von Privatwaffen kann z.B. zwar erreicht werden, dass
weniger Eifersuchtsmorde passieren, aber andererseits liegt das Problem
doch bei der Eifersucht (vor allem von Männern) und einem
gesellschaftlichen Verständnis welches nahelegt, dass mann oder frau
einen andere Person besitzen kann.



Naja, dieses grundsätzlich logische denken kannst du doch wohl nicht als so verkehrt betrachten?

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BeitragVerfasst: 5. September 2006, 20:56 
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Anderseits bedeutet
KPÖ hat geschrieben:
Was in einem Land nicht verboten ist, kann zwar in Frage gestellt werden, aber im Großen und Ganzen wird sich der Gesetzgeber schon was dabei gedacht haben.
wohl nicht viel anderes als "wurscht".

Ist ja auch legitim - und glaubwürdiger als so manche andere Statements.

_________________
Gruß
Richard Temple-Murray


Cui bono?

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 6. September 2006, 09:16 
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Beiträge: 2113
Wohnort: Wien/Waldviertel
Ich halte die Antwort der KPÖ grundsätzlich für recht vernünftig - siehe u.A. die Bemerkung über Alkohol und Autos.

Auch dem Satz, daß es für Österreich wichtigere Probleme gibt, ist nicht von der Hand zu weisen.

cowroper

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SASS # 66906, NRA # 168015547


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BeitragVerfasst: 6. September 2006, 12:36 
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Beiträge: 10573
Wirklich heißt das aber:

Wir werden die Waffen verbieten, den Alkohol aber nicht, weil das hat sich nicht bewährt.

Die KPÖ muß man gar nicht fragen (und daher haben wir das auch nicht getan), sondern man muß sich nur ansehen, wei die Kommunisten immer mit dem privaten Waffenbesitz umgegangen sind. Die Lösung war nämlich: Genickschuß für alle.

Da kann der Herr Zach sagen und schreiben, was er will.

PS. Einen Nazi frage ich ja auch nicht. Auch die haben bewiesen, wie sie zu der Sache stehen.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 6. September 2006, 12:49 
Genau aus diesen Gründen sollten Privatleute bewaffnet sein, um sich solche Spektakel ersparen/ o. besser / gegen solche "Maßnahmen" wehren zu können.

Wie schon oft gesehen, ein wehrloses Opfer, keine Risiken für die Verursacher.


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