Aktuelle Zeit: 17. Januar 2018, 23:44

Alle Zeiten sind UTC+02:00




Forum gesperrt  Dieses Thema ist gesperrt. Du kannst keine Beiträge editieren oder weitere Antworten erstellen.  [ 13 Beiträge ] 
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Cap zum Waffengesetz
BeitragVerfasst: 28. September 2006, 08:38 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 4. Januar 2006, 22:38
Beiträge: 10574
Ich war gestern in einer Diskussion mit Cap und habe ihn auf die Wandlung der SPÖ in der Waffenfráge angesprochen.
Seine Antwort: "Weil Ihr uns so zugesetzt habt!"
Gibt es etwas Schöneres?


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28. September 2006, 08:44 
Offline

Registriert: 4. Januar 2006, 19:53
Beiträge: 3473
Das ist ein sehr nettes Kompliment. :D

_________________
MgNr 3730

„Lösungen mathematischer Probleme werden nicht durch Abstimmung entschieden.“ – Marilyn vos Savant

"Ich trage eine Waffe weil mir ein Polizist zu schwer ist."

"L'Etat n'est plus nous."


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28. September 2006, 10:03 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 22. Januar 2006, 23:58
Beiträge: 666
Wohnort: Vlbg
:lol:

sehr fein. gibt's das auch als video für die endlosschleife? 8)


gerade aus diesem verbitterten lü*enma*l hätte ich so ein zugeständnis nie erwartet.

_________________
IWÖ Mitgliedsnummer 5149

Bild


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28. September 2006, 10:39 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 4. Januar 2006, 22:38
Beiträge: 10574
Naja, Cap war wirklich sehr locker und hat das entspannt gesehen. Tatsache bleibt aber, daß er das Wirken der "Waffenlobby" gespürt hat und uns natürlich gut kennt..
Eine weitere Bemerkung von ihm war, daß die IWÖ nicht so arg sei wie die NRA.
Richtig ist, daß wir nicht so stark sind, aber unsere Leistungen können sich doch sehen lassen.


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28. September 2006, 12:16 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 4. Januar 2006, 21:55
Beiträge: 545
Wohnort: WGS84 80°19´00"N / 57°55´00"E
Zitat:
Was an der NRA ist bitte arg?


"....aus meinen kalten toten Händen........" :lol: 8) :lol:

_________________
"The man to protect you is you. Not the state, not the agent of the state, and not your hired hand. YOU!"
Jeff Cooper 1920-2006


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28. September 2006, 12:28 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 4. Januar 2006, 20:18
Beiträge: 8650
Wohnort: Vorarlberg
Chartlon Heston ist einer der wirklich grossen (lebenden) Amerikaner. Seine Rede vor der Harvard University ist absolut genial.

Werde mal sehen ob ich die Rede auch in deutsch finde.

Englisches Original

http://www.ariadne.org/studio/michelli/heston.html


Nach oben
   
BeitragVerfasst: 28. September 2006, 15:31 
Offline

Registriert: 4. Januar 2006, 19:53
Beiträge: 3473
Rede von Carlton Heston in Harvard
Den Kulturkrieg gewinnen
Forum des Havard Institus für Recht
16. Februar 1999
Übersetzung Gunter Hick

Anmerkung: Viele Leute haben mit Überraschung bemerkt, daß sie "mit dem großteil seiner Aussagen einverstanden" sind. Ich habe einige Links zugefügt, die die Quellen und Implikationen der Komentare Hern Hestons belegen.

Ich erinnere mich daran, wie mein Sohn im Alter von 5 Jahren seiner Kindergartengruppe meinen Beruf erklärte. "Mein papa," sagte er, "tut so als wäre er Leute." Davon hat es einige gegeben. Prohpheten aus dem Alten und dem Neuen Testament, einige christliche Heilige, Generäle diverser Nationalitäten und Jahrhunderte, mehrere Könige, drei amerikanische Präsidenten, ein französischer Kardinal und zwei Genies, einer davon Michelangelo. Wenn sie eine Decke zu streichen haben, tue ich mein bestes. Es scheinen immer einige Leute in meinem Kopf herumzuspuken. Ich weiss nie so recht, welcher von ihnen gerade dran ist. Gerade jetzt bin aber ich selbst dran.

Als ich über meinen Besuch hier nachdachte, kam mir die Idee: Wenn mein Schöpfer mir die Gabe gegeben hat, Sie mit den Gefühlen und Gedanken jener großen Männer zu verbinden, dann will ich heute dieselbe Gabe dazu benutzen, Sie mit sich selbst wieder zu verbinden, ihrem Sinn für Freiheit ... der Freiheit ihrer eigenen Gedanken ... ihrem eigener Kompass für Gerechtigkeit.

Bei der Einweihung des Denkmals in Gettysburg hat Abraham Lincoln über Amerika gesagt: "Wir sind nun in einem großen Bürgerkrieg verstrickt, prüfen, ob diese Nation, oder eine andere gleichartig entworfene und verpflichtete Nation lange bestehen bleiben kann". Diese Worte sind heute wieder wahr. Ich glaube, wir sind heute wieder in einen Bürgerkrieg verstrickt, diesmal ein Kulturkrieg, der ihr Geburtsrecht, zu sagen und zu denken was in Ihrem Herzen ist, wegnehmen will. Ich fürchte, Sie vertrauen nicht mehr dem pulsierenden Lebensblut der Freiheit in Ihrem Inneren ... das, was dieses Land von einer Wildnis zu dem heutigen Wunder gemacht hat.

Lassen Sie mich an den Anfang zurückgehen. Vor circa einem Jahr wurde ich Präsident der National Rifle Association, die das Recht auf Besitz und Führen von Waffen verteidigt. Ich Kandidierte, wurde gewaählt, und nun diene ich ... ich diene als bewegliches Ziel der Medien, die mich verschiedenes geheißen hat, von "lächerlich" und "voreingenommen" zu "gehirngeschädigter, seniler, verrückter alter Mann". Ich weiß ... ich bin ziemlich alt ... aber Gott weiß, ich bin nicht senil.

Als ich im Fadenkreuz jener stand, die gegen die Freiheiten des zweiten Verfassungszusatzes auftreten, habe ich erkannt, daß Schußwaffen nicht das einzige Thema sind. Nein, es ist viel mehr als das. Ich habe den Kulturkrieg erkannt, der quer durch unser Land wütet, und in dem nach Orwellscher Manier bestimmte akzeptable Gedanken und Ausagen vorgeschrieben werden.

Zum Beispiel war ich 1963 mit Dr. King im Sinne der Bürgerrechte unterwegs - lange ehe Hollywood das populär fand. Als ich aber einer Zuhörerschaft sagte, Weißer Stolz sei genau so gültig wie Schwarzer Stolz oder Roter Stolz, schimpften sie mich einen rassisten. Ich habe men ganzes Leben lang mit brillianten und talentierten Homosexuellen gearbeit. Aber als ich einer Zuhörerschaft sagte, homosexuelle Rechte sollten nicht weiter reichen als meine recht und Ihre Rechte, schimpften sie mich einen Homophoben. Ich habe im zweiten Weltkrieg gegen die Achsenmächte gedient. Aber als ich in einer Rede die Analogie zwischen der Verfolgung unschuldiger Juden und der Verfolgung unschuldiger Waffenbesitzer zog, schimpften sie mich Antisemitisch. Wer mich kennt, weiß daß ich niemals die HAnd gegen mein Land erheben würde. Aber als ich dazu aufrief, dieser kutlturellen Verfolgung Widerstand zu leisten, verglich man mich mit Tomothy McVeigh. Vom Tima Magazine bis zu meinen Kollegen und Freunden, alle sagen sie das eine: "Chuck, was fällt Dir ein so offen zu sprechen. Du verwendest Worte, die nicht für die Öffentlich erlaubt sind."

Aber ich fürchte mich nicht. Würden die Amerikaner an Politische Korrektheit glauben , dann wären wir noch immer König Georgs Buben - subjekte der englischen Krone. Martin Gross schreibt in seinem Buch "Das Ende des Verstandes", daß

"offensichtlich irrationales Verhalten rasch als die Norm in fast jedem Bereich menschlichen Handelns eingeführt wird. Aus allen Richtungen, so scheint es, werden uns neue Bräuche, neue regeln, neue anti-intellektuelle Theorien regelmäßig aufgezwungen. Unter der Oberfläche brodelt es. Amerikaner wissen, etas namenloses unterminiert die Nation, erweicht das Gehirn wenn es darauf ankommt, Wahrheit und Lüge, Richtig und Falsch zu unterscheiden. Und es gefällt ihnen nicht."

Ich gebe ihen ein paar Beispiele.

An der Antioch Universität in Ohio müssen junge Männer, die mit einer Mitstudentin intim werden wollen, für jeden Schritt vom ersten Kuß über Petting bis zur Kopulation, von dieser eine mündliche Erlaubnis einholen ... und das ist schriftlich in der Studentenordnung festgehalten.

In New Jersey, obwohl landesweit mehrere Patienten verstorben sind, die sich bei Ihrem Zahnarzt angesteckt hatten, der seinen AIDS Staus geheim gehalten hatte - hat die Gesundheitsbehörde bekanntgegeben, daß HIV infiziertes medizinisches Personal nicht verpflichtet ... nicht verpflichtet ... ist, die Patienten davon zu informieren.

An der "William and Mary" Schule haben Schüler versucht, den Namen des Schulteams "The Tribe" (Der Stamm) zu ändern, weil es angeblich beleidigend für die lokalen Indianer wäre, nur um herauszufinden, daß die echten Virginia Stammesführer den Namen wirklich mochten.

In San Franzisko haben die Stadtväter eine Verodrnung erlassen, die es Transvestiten erlaubt, auch an ihrem Arbeitsplatz verkleidet zu erscheinen, und getrennte WCs für Transsexuelle während der chirurgischen Umwandlung vorschrieb.

In New York City wurden Kinder ohne jegliche Spanischkenntnisse in zweisprachige Klassen gesteckt, bloß weil ihre Nachnamen hispanisch klingen.

An de Universität von Pennslyvania, einem Bundesstaat in dem tausende bei Gettysburg gegen die Sklaverei kämpften und starben, hat der Rektor ganz offiziell getrennte Schlafsäle für schwarze Studenten eingerichtet. Ja, ich weiß ... das ist jetzt verboten. Dr. King hat "Neger" gesagt. Jimmy Baldwin und andere beim Protest haben "Schwarze" gesagt. Aber das ist jetzt verboten. Für micht sind dies Bindestrichidentitäten kompliziert ... besonders "Native-American". Ich bin "gebürtiger Amerikaner" verdammt nochmal. Zufällig bin ich auch Blutsbruder der Miniconjou Sioux. Von seiten meiner Frau her ist mein Enkelsohn ein "gebürtiger Amerikaner" der 13ten Generation ... mit großem A.

Schließlich, erst letzten Monat ... David Howard, leiter der Washington D.C. Volksanwaltschaft, hat bei der Diskussion des Budgets das Wort "niggardly" verwendet. "Niggardly" bedeutet kleinlich und pedantisch. Aber binnen weniger Tage wurde er zum Rücktritt und einer öffentlichen Entschuldigung gezwungen. Kolumnist Tony Snow schrieb: "David Howard wurde gefeuert, weil einige Staatsdiener volltrotteln waren, die (a) die Bedeutung des Wortes "niggardly" nicht kannten, (b) unfähig zum Gebrauch eines Wörterbuches waren um es herauszufinden und (c) tatsächlich verlangten, er sollte sich for ihre Ignoranz entschuldigen." (Und was dem Bürgermeister danach noch auskam.)

Was sagt uns das alles? Es bedeutet, daß aus Vorschriften für das Denken Vorschriften für das Reden geworden sind, und Vorschriften für das Tun nicht weit entfernt sind.

Ehe sie sich als Kämpfer für freies Denken bezeichnen, verraten Sie mir: Warum ist Politische Korrektheit an den amerikanischen Universitäten erfunden worden? Und warum tolerieren sie das noch immer? Sie, die über Ideen debattieren sollen, warum ergeben Sie sich deren Unterdrückung?

Lassen Sie uns ehrlich sein. Wer hier glaubt, daß seine Professoren sagen können, was sie wirklich glauben? Es erschereckt mich zu tode, und sollte Sie genauso erschrecken, daß der Aberglaube der Politischen Korrektheit in den Hallen des Verstandes regiert. Sie sind die besten und intelligentesten. Sie, hier in der Wiege der amerikanischen Akademien, hier in der burg des Lernens am Charles River, Ihr seid die Elite. Aber ich behaupte, Ihr und euer Mitstudenten quer durch das Land, Ihr seid die am meisten angepasste und politisch zum schweigen gebrachte Generation seit Concord Bridge. Und so lange Ihr das erlaubt ... und danach lebt ... seid Ihr - nach den Maßstäben Eurer Großväter - Feiglinge.

Ich gebe Ihenen noch ein Beispiel. Gerade jetzt und an mehr als einer führenden Universität werden Wissenschafter und Forscher im Bereich des Waffenbesitzes bedroht, entweder still zu sein oder ihren Posten zu verlieren. Warum? Weil ihre Erkenntnisse die gerichtsanhähngigen Klagen von Großstadtbürgermeistern unterminieren, die die Waffenhersteller um hunderte millionen Dollar erpressen. Mir ist egal, was Sie über Waffen denken. Aber wenn sie darüber nicht bestürzt sind, dann bin ich über Sie bestürzt. Wer beschützt das Rohmaterial von uneingeschränkten Idenn, wenn nicht Sie? Wer wird die akademischen Grundwerte verteidigen, wenn Sie als angebliche Kämpfer für das freie Denken und Reden Ihre Waffen niederlegen und betteln "bitte erschießt mich nicht?".

Wenn man über Rassen spricht, dann macht das einen nicht zum Rassisten. Wenn Sie Unterschiede zwischen den Geschlechtern erkennen, dann macht Sie das nicht zum Sexisten. Wenn sie über eine Glaubenslehre kritisch nachdenken, macht Sie das nicht antireligös. Wenn sie Homosexualität akzeptieren aber nicht feiern, macht Sie das nicht zum Homophoben. Lassen Sie amerikas Universität micht länger Brutstätten eines neuen McCarthyismus bleiben.

Aber was können Sie tun? Was kann ein einzelner gegen solche allgegenwäritge soziale Unterjochung ausrichten?

Die Antwort war immer schon da. Ich habe sie vor 36 Jahren erlernt, als ich auf den Stufen des Lincoln Memorial stand, zusammen mit Dr. Martin Luther King und 200.000 anderen Menschen. Einfach ... nicht gehorchen. Friedlich, ja. Respektvoll, natürlich. Gewaltlos, absolut. Aber wenn man uns sagt, wie wir denken, sagen und handeln sollen, tun wir es nicht. Wir widersetzen uns einem sozialen Protokoll, das persönliche Freiheit beschränkt und stigmatisiert.

Ich habe die gewaltig Macht des Ungehorsams von Dr. King gelernt ... der sie von Ghandi, Thoreau, Jesus und jedem anderen großen Menschen gelernt hat, der die in recht gegen die an der MAcht geführt hat. Ungehorsam ist uns angeboren. Wir fühlen uns verbunden mit jenem Geist des Ungehorsams, der den Tee in den Hafen von Boston warf, Thoreau einsperrte, nicht hinten im Bus sitzen wollte, und den Krieg in Vietnam ablehnte. In diesem Sinne bitte ich Sie, Politische Korrektheit zu entmachten, durch massiven Ungehorsam gegenüber willkürlicher Autorität, sozialen Direktiven und beschränkenden Gesetzen die die persönliche Freiheit schwächen.

Aber seien sie gewarnt ... es schmerzt. Ungehorsam verlangt, sich selbst in Gefahr zu bringen. Dr. King stand auf vielen Balkonen. Sie müssen bereit sein, gedemütigt zu werden ... das moderne Äquivalent von Polizeihunden in Montgomery und Wasserwerfern in Selma zu erdulden. Sie müssen bereit zur Unbequemlichkeit sein.

Ich möchte mich nicht beschweren, aber Jahrezehnte von eigenem sozialen Aktivismus haben auhc mich etwas gekostet. Ich will Ihnen eine Geschichte erzählen.

Vor einigen Jahren hörte ich von einem Rapper namens Ice-T, der eine CD mit dem Titel "Cop Killer" verkaufte, auf der Überfall und Mord an Polizisten verherrlicht wurde. Sie wurde ausgerechnet von Time/Warner, dem größten Unterhaltungskonzern der Welt vermarktet. Die Polizei war wütend. Mit Recht, denn mindestens ein Polizist wurde deshalb getötet. Aber Time/Warner stellte sich taub, weil sie viel Geld einbrachte, und die Medien hielten still, weil der Rapper schwarz war. Ich erfuhr von einer geplanten Aktionärsversammlung der Time/Warner Aktionäre in Beverly Hills. Da ich zu der Zeit aktien besaß, ging ich hin.

Was ich dann tat war gegen den Rat meiner Familie und meiner Kollegen. Ich bat um das Wort. Vor einem stillen Saal mit etwa tausend durchschnittlicher amerikanischer Aktienbesitzer habe ich einfach den kompletten Text von "Cop Killer" vorgelesen - jedes böses, vulgäres, enthüllendes Wort.

ICH HAB DIE 12ER ABGESÄGT
ICH HAB DIE LAMPEN AUS
ICH WERD EIN PAAR SCHÜSSE LOS
ICH WERD EIN PAAR BULLEN KILLEN

Es wurde schlimmer, viel schlimmer. Ich erspare Ihenen den Rest vom Text. Aber glauben Sie mir, der ganze RAum war ein Meer von geschockten, erbleichten und eingefrorenen Gesichtern. Die Time/Warner Manager wanden sich auf ihren Stühlen und starrten auf ihre Schuhe. Sie hassten mich dafür. Dann verpasste ich ihnen eine weiter Breitseite voller kranker Liedtexte voll von rassitischem Dreck, in dem Ice-T darüber fantasiert, die beiden 12jährigen Nichten von Al und Tipper Gore zu sodomisieren.

SIE SCHOB IHREN ARSCH GEGEN MEINEN ...

Nun, ich werde Ihnen nicht antun, was ich denen tat. Sagen wir, den Raum ließ ich in tobender Stille zurück. Als ich dem wartenden Pressecorps die Liedtexte vorlas, sagte einer von ihnen "aber das könen wir nicht drucken". "Ich weiß," entgegnete ich, "aber Time/Warner verkauft das." Zwei MOnate später hat Time/warner den Vertrag mit Ice-T gekündigt. Ich werde nie wieder ein Filmangebot von Warners bekommen, noch eine positive Kritik im Time Magazine. Aber Ungehorsam bedeutet, daß man zu handeln bereit sein muss, nicht nur zum reden.

Wenn ein Straßenräuber sein älteres Opfer für bei der Selbstverteidigung erlittene Verletzungen verklagt ... verstopfen Sie das telefon des Staatsanwaltes mit Anrufen.

Wenn ihre Universität gezwungen wird, die Prüfungen zu erleichtern, damit 80% der Studenten mit Auszeichnung abschließen ... blockieren sie das Vorzimmer des Rektorates.

Wenn ein achtjähriger Bub auf dem Spielplatz ein Mädchen auf die Wange küsst und wegen sexueller Belästigung vor Gericht gezerrt wird ... marschieren Sie zur Schule und belagern Sie den Eingang.

Wenn Ihr gewählter Vertreter sich von der politischen Macht zum verrat an Ihnen verführen lässt ... schreiben sie Petitionen, wählen Sie ihn ab, verbannen Sie ihn.

Wenn Time Magazine auf der Titelseite so wie letzen Monat die Millenniumwarner als geisteskranke, verrückte, kreuzschwingende Christen porträtiert ... boykottieren Sie deren Magazin und die darin beworbenen Produkte.

Damit diese nation noch lange steht, dränge ich Sie, folgen Sie den Fußstapfen der großen Ungehorsamen der geschichte, die Gefangene befreit, Religionen gegründet, Tyrannen abgesetzt, und, ja, durch die Hände des bewaffneten Pöbels und einiger großer Männer, durch die Gnade Gottes, diese Land erbaut haben.

Wäre Dr. King heute hier, ich denke er würde dem zustimmen.

Danke.

_________________
MgNr 3730

„Lösungen mathematischer Probleme werden nicht durch Abstimmung entschieden.“ – Marilyn vos Savant

"Ich trage eine Waffe weil mir ein Polizist zu schwer ist."

"L'Etat n'est plus nous."


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28. September 2006, 16:59 
Offline

Registriert: 4. Januar 2006, 20:12
Beiträge: 4597
Danke für die Übersetzung.

Dazu ist mbE. noch ein Link interessant:

http://www.christianaction.org.za/firea ... ground.htm


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28. September 2006, 18:59 
Offline

Registriert: 4. Januar 2006, 20:12
Beiträge: 4597
Zitat:
Eine Fähigkeit die hierzulande leider oft abgeht.


Es kommt auch auf die Leserschaft an.
Es gibt genug Beispiele, daß Leute einen Text nach Reizwörtern absuchen und sich gar nicht die Mühe machen, den Inhalt zu erfassen....
Nicht wahr ?


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 29. September 2006, 08:30 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 4. Januar 2006, 22:38
Beiträge: 10574
Ich kenne solche Leute genug.


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 29. September 2006, 17:54 
Offline

Registriert: 4. Januar 2006, 20:12
Beiträge: 4597
@mondkalb:

Natürlich kennst Du solche Leute nicht; wie solltest Du auch ?


Zuletzt geändert von Dave am 30. September 2006, 08:40, insgesamt 2-mal geändert.

Nach oben
   
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 29. September 2006, 20:05 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 22. Januar 2006, 23:58
Beiträge: 666
Wohnort: Vlbg
friede im kindergarten :evil:

_________________
IWÖ Mitgliedsnummer 5149

Bild


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 29. September 2006, 21:40 
Offline

Registriert: 4. Januar 2006, 20:12
Beiträge: 4597
gelöscht


Nach oben
   
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Forum gesperrt  Dieses Thema ist gesperrt. Du kannst keine Beiträge editieren oder weitere Antworten erstellen.  [ 13 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC+02:00


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Limited
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de