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 Betreff des Beitrags: SPÖ an einen Waffenbesitzer
BeitragVerfasst: 28. September 2006, 11:16 
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Registriert: 12. Januar 2006, 11:41
Beiträge: 426
Betrifft: Privater Waffenbesitz
S.g. Damen und Herren

Wie steht die SPÖ und ihr Vorsitzender zum privaten Waffenbesitz in
Österreich.

Wären bei einer Regierungsbeteiligung der SPÖ Änderungen am
bestehenden Waffengesetz zu erwarten?

In Erwartung Ihrer geschätzten Antwort verbleibe ich

mfG

... (Name der Red. bekannt)


Sehr geehrter Herr ...!

Vielen Dank für Ihre E-Mail an die SPÖ.

Wir können Ihnen an dieser Stelle mitteilen, dass die SPÖ von Ihrer
Position bezüglich eines generellen Schusswaffenverbotes, wie sie noch im Nationalratswahlkampf 2002 vertreten wurde, abgerückt ist. Selbige ist nicht mehr in unserem politischen Programm enthalten.

Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass klare Regelungen zur Kontrolle
von Schusswaffenbesitz notwendig sind, jedoch scheint ein Verbot in diesem Sinne, wie bereits festgestellt, nicht in diesem Maße zielführend. Einen weiteren wichtigen Punkt müssen Maßnahmen bilden, die die große Eigenverantwortung, die aus Schusswaffenbesitz hervorgeht, betonen.
Schließlich ist ein Missbrauch nie ausgeschlossen. In diesem Sinne sollten BesitzerInnen von Feuerwaffen in jedem Fall eine entsprechende Mündigkeit an den Tag legen.

Natürlich geht es nicht um eine Kriminalisierung von SportschützInnen.
Wir wollen auch keineswegs die sportlichen Aktivitäten in diesem Bereich behindern. Im Gegenteil. Selbiges gilt zweifellos auch für den Bereich der Jagd, des Bewachungsgewerbes und ähnlicher Berufe. Wichtig ist für uns die Eindämmung der Gefahr die von WaffenbesitzerInnen ausgeht, die nicht verantwortungsvoll mit ihrer Waffe umgehen und eine Gefahr für sich und andere Personen darstellen. Hier sind strengere Gesetze und Kontrollen notwendig. Dass außerdem das Problem des illegalen Waffenbesitzes bekämpft werden muss ist uns klar. Dazu müssen auch zusätzliche finanzielle Mittel freigemacht werden.

Die Sicherheit der Bevölkerung hat für uns Vorrang - SportschützInnen
stellen für uns selbstverständlich kein Sicherheitsrisiko dar. Viel wichtiger für das subjektive Sicherheitsempfinden der ÖsterreicherInnen wäre ein Stopp des Stellenabbaus der schwarz-blau-orangen Regierung bei Polizeidienststellen. Diese hat seit ihrem Regierungsantritt über 3000 Stellen gestrichen, 119 Gendarmerieposten wurden überhaupt zugesperrt und viele Menschen in diesem Land damit massiv verunsichert.

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, stehen Ihnen die
MitarbeiterInnen von SPÖ.Direkt von Mo. bis Fr. zwischen 9.00 und 17.00 Uhr unter der Telefonnummer 0810 810 211 gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

SPÖ.Direkt

--------------------------------------------
SPÖ.Direkt
Team Gusenbauer >> Startklar für Österreich.
www.startklar.at
Tel.: 0810 810 211
Fax.: 01/53427-1500
mailto: direkt@spoe.at
web: http://www.spoe.at
Postanschrift:
Löwelstraße 18
1014 Wien
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28. September 2006, 11:43 
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Registriert: 26. Juni 2006, 21:26
Beiträge: 8
Wohnort: Wien
"Dazu müssen auch zusätzliche finanzielle Mittel freigemacht werden. "

der Satz klingt verdächtig --nach Einnahmensuche--

hat doch der SPÖler GAAL vor den letzten Wahlen im Nachrichtenmagazin

Profil -eine Waffensteuer zur Finanzierung von Kosten der

Waffenkontrollen und Ähnlichem angeregt ! :twisted:


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28. September 2006, 17:00 
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Registriert: 4. Januar 2006, 20:12
Beiträge: 4597
Klingt mir auch nach gefährlicher Drohung...


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28. September 2006, 17:09 
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Registriert: 4. Januar 2006, 22:38
Beiträge: 10573
Es sollte damals mit der Waffensteuer ein Fonds angelegt werden, aus dem man die Enteigungskosten finanziert hätte. Perfider geht es nimmer.


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