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BeitragVerfasst: 29. September 2006, 11:38 
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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wende mich an sie im Namen einer größeren Gruppe gesetzestreuer,
unbescholtener Bürger, die alle eine gewisse Affinität zu grünem Gedankengut
aufweisen. Wir sind uns allerdings im Unklaren darüber, wie ihre Position zu
legalem Waffenbesitz aussieht. Da wir alle im Besitz waffenrechtlicher
Dokumente sind, und auch alle regelmäßig Schießsport ausüben, interessiert
uns VOR der Wahl ihre Position zum legalen Waffenbesitz.

Haben sie vor, sollten sie der nächsten Regierung angehören, für
unbescholtene Bürger den legalen Waffenbesitz weiter einzuschränken oder
legalen Waffenbesitz zu verbieten?

Da bereits am Sonntag Wahlen sind, ersuche ich sie um rasche, und im Sinne
ihres Parteivorsitzenden EHRLICHE Antwort.


XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Zitat:
Vielen Dank für Ihr Mail an die Grünen und Ihr Interesse an unserer Politik.

Zu Ihrer Frage bezüglich privaten Waffenbesitz:

Vorweg ist grundsätzlich festzuhalten, dass es bei der Position der Grünen zum privaten Waffenbesitz keineswegs darum geht, WaffenbesitzerInnen zu diskriminieren oder pauschal zu kriminalisieren. Uns ist bewusst, dass die meisten WaffenbesitzerInnen bemüht sind, sorgsam mit der Waffe umzugehen. Tatsache ist aber auch, dass private Schusswaffen in den seltensten Fällen zur Selbstverteidigung eingesetzt werden. Demgegenüber stehen viele menschliche Tragödien und Opfer, die ausschließlich aufgrund der Verfügbarkeit von Schusswaffen in Privathaushalten zu betrauern sind. Die Tatsache, dass in Privaträumen Schusswaffen verfügbar sind, schafft nämlich erst die Gelegenheit, diese auch einzusetzen. Oft ist die Waffe auch nicht nur den Berechtigten zugänglich, sondern auch Familienmitgliedern und Angehörigen. Wir denken daher, dass aus den vielen Tragödien im privaten Bereich die richtigen Schlüsse gezogen werden müssen.

In der aktuellen Legislaturperiode wurde ein Entschließungsantrag der Abgeordneten Maga. Stoisits, Maga Weinzinger, FreundInnen und Freune eingebracht und ist dem Ausschuss für innere Angelegenheiten zur Behandlung zugewiesen. Darin wird gefordert:
a) ein generelles Verbot des Erwerbes, der Einfuhr, des Besitzes und des Führens von Schusswaffen gemäß § 2 WaffenG.
b) eine Ausnahmegenehmigung von diesem Verbot soll nur für folgende Personen vorgesehen sein:

* JägerInnen im Besitz gültiger Jagdkarten hinsichtlich des Führens von Jagdwaffen, bzw. allenfalls anderer für die Jagd benötigter Waffen, wenn sie im Besitz eines Waffenpasses sind.
* Sportschützlnnen gemäß § 35 Abs. 2 Z 4 WaffenG, sofern diese Personen im Besitz eines Waffenpasses sind und die Schusswaffen in den jeweiligen Übungsschießstääten gesichert verwahrt werden.
* Mitglieder traditioneller Schützenvereinigungen gemäß § 35 Abs. 2 Z 3 WaffenG, wenn diese mit ihren Gewehren aus feierlichen oderfestlichen Anlässen bzw. hiezu erforderlichen Übungen ausrücken. Ansonsten sind diese Schusswaffen gesichert in den Vereinsräumen zu verwahren.
* beeidetes Schutz- und Wachpersonal konzessionierter Wach- und Schließgesellschaften, wenn diese Personen im Besitz eines Waffenpasses sind und die Waffen nach Dienstende in den Unternehmen gesichert verwahrt werden.

c) das Sammeln von Waffen soll nur zulässig sein, wenn diese zuvor durch geeignete - nicht leicht rückgängig zu machende - Maßnahmen schussuntauglich gemacht wurden.

Wir hoffen auf Ihr Vertrauen am 1. Oktober 2006!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Dialogbüro der Grünen
Zitat:
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Das bedeutet bei der restriktiven Vergabe von WP, dass der Großteil seine Berechtigung verlieren wird.

Ich denke, damit fallen sie am Sonntag für mich aus, trotz einiger guter Ansätze aus!


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BeitragVerfasst: 29. September 2006, 12:06 
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diese geistig umnachteten linksradikalen bringen mein blut zum kochen. echt.

man weiß ja eh, was von ihnen zu halten ist. aber wenn man sowas dann noch(mal) schwarz auf weiß vorgelegt bekommt, kann man es trotzdem kaum fassen.


ich hoffe, Adalgiso, du teilst den grünen auch mit, dass du sie auf grund dieser volksgefährdenden entmündigung und enteignung nicht wählen wirst. wenn das viele machen, dann bringt's vielleicht auch mal was.

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BeitragVerfasst: 29. September 2006, 12:22 
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Einem "grünen" Kollegen von mir habe ich folgende Mail zukommen lassen:

Hallo alter Politiker!

Nachdem ich von Dir eine SMS bekommen habe, in welcher mir Du schilderst, dass die Grünen keinerlei "Haltung" gegenüber den Legalwaffenbesitzern in diesem Land haben, folgt nun eine Richtigstellung.

Auf Anfrage bei den Grünen entwickelte sich zwischen einem Sportschützen (mit durchaus grünem polit. Hintergrund) und einem Vertreter der Partei folgender Briefkontakt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wende mich an sie im Namen einer größeren Gruppe gesetzestreuer,
unbescholtener Bürger, die alle eine gewisse Affinität zu grünem Gedankengut
aufweisen. Wir sind uns allerdings im Unklaren darüber, wie ihre Position zu
legalem Waffenbesitz aussieht. Da wir alle im Besitz waffenrechtlicher
Dokumente sind, und auch alle regelmäßig Schießsport ausüben, interessiert
uns VOR der Wahl ihre Position zum legalen Waffenbesitz.

Haben sie vor, sollten sie der nächsten Regierung angehören, für
unbescholtene Bürger den legalen Waffenbesitz weiter einzuschränken oder
legalen Waffenbesitz zu verbieten?

Da bereits am Sonntag Wahlen sind, ersuche ich sie um rasche, und im Sinne
ihres Parteivorsitzenden EHRLICHE Antwort.


XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
[quote]
Vielen Dank für Ihr Mail an die Grünen und Ihr Interesse an unserer Politik.

Zu Ihrer Frage bezüglich privaten Waffenbesitz:

Vorweg ist grundsätzlich festzuhalten, dass es bei der Position der Grünen zum privaten Waffenbesitz keineswegs darum geht, WaffenbesitzerInnen zu diskriminieren oder pauschal zu kriminalisieren. Uns ist bewusst, dass die meisten WaffenbesitzerInnen bemüht sind, sorgsam mit der Waffe umzugehen. Tatsache ist aber auch, dass private Schusswaffen in den seltensten Fällen zur Selbstverteidigung eingesetzt werden. Demgegenüber stehen viele menschliche Tragödien und Opfer, die ausschließlich aufgrund der Verfügbarkeit von Schusswaffen in Privathaushalten zu betrauern sind. Die Tatsache, dass in Privaträumen Schusswaffen verfügbar sind, schafft nämlich erst die Gelegenheit, diese auch einzusetzen. Oft ist die Waffe auch nicht nur den Berechtigten zugänglich, sondern auch Familienmitgliedern und Angehörigen. Wir denken daher, dass aus den vielen Tragödien im privaten Bereich die richtigen Schlüsse gezogen werden müssen.

In der aktuellen Legislaturperiode wurde ein Entschließungsantrag der Abgeordneten Maga. Stoisits, Maga Weinzinger, FreundInnen und Freune eingebracht und ist dem Ausschuss für innere Angelegenheiten zur Behandlung zugewiesen. Darin wird gefordert:
a) ein generelles Verbot des Erwerbes, der Einfuhr, des Besitzes und des Führens von Schusswaffen gemäß § 2 WaffenG.
b) eine Ausnahmegenehmigung von diesem Verbot soll nur für folgende Personen vorgesehen sein:

* JägerInnen im Besitz gültiger Jagdkarten hinsichtlich des Führens von Jagdwaffen, bzw. allenfalls anderer für die Jagd benötigter Waffen, wenn sie im Besitz eines Waffenpasses sind.
* Sportschützlnnen gemäß § 35 Abs. 2 Z 4 WaffenG, sofern diese Personen im Besitz eines Waffenpasses sind und die Schusswaffen in den jeweiligen Übungsschießstääten gesichert verwahrt werden.
* Mitglieder traditioneller Schützenvereinigungen gemäß § 35 Abs. 2 Z 3 WaffenG, wenn diese mit ihren Gewehren aus feierlichen oderfestlichen Anlässen bzw. hiezu erforderlichen Übungen ausrücken. Ansonsten sind diese Schusswaffen gesichert in den Vereinsräumen zu verwahren.
* beeidetes Schutz- und Wachpersonal konzessionierter Wach- und Schließgesellschaften, wenn diese Personen im Besitz eines Waffenpasses sind und die Waffen nach Dienstende in den Unternehmen gesichert verwahrt werden.

c) das Sammeln von Waffen soll nur zulässig sein, wenn diese zuvor durch geeignete - nicht leicht rückgängig zu machende - Maßnahmen schussuntauglich gemacht wurden.

Wir hoffen auf Ihr Vertrauen am 1. Oktober 2006!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Dialogbüro der Grünen


Wie Du sehen kannst Matthias sind die Grünen was diese heikle Thematik angeht alles andere als liberal. Die Tatsache, dass vorerst einmal alles verboten wird und im Anschluss auf "gutdünken" Ausnahmen gewährt werden, sagt eigentlich schon alles aus.

Kritikpunkte:

Ein Jäger hat im Normalfall auch Waffen, die nicht zur Jagd geeignet sind, d.h. z.B. alte Jagdwaffen (Erbstücke) welche technisch überholt sind oder schlicht und einfach solch einen Sammlerwert besitzen, dass eine Verwendung im Jagdalltag nicht in Frage kommt. Desweiteren besitzt nicht jeder Jäger eine gültige Jagdkarte, geschweige den einen Waffenpass, d.h. im Prinzip, dass bei Ablaufen dieser Karten (bei längerer Krankheit im hohen Alter etc ....) die Berechtigung Waffen zu besitzen erlischt. Vererben ist also sowieso unmöglich. Sind sich die Grünen überhaupt im klaren darüber was Jagdwaffen zum Teil kosten? Was hier vorgeschlagen wird, ist nichts anderes als Besitz auf Zeit, welcher vom Staat (d.h. der Regierung) jederzeit wiederrufen werden kann.

Sportschützen haben normalerweise keinen Waffenpass, warum auch? Waffenpässe erlauben das Führen von Waffen in der Öffentlichkeit. Wenige Sportschützen haben daran Interesse. Es ist zudem für Normalbürger ohne Vitamin B, welche nicht besonders gefährdet sind, unmöglich einen Waffenpass zu erhalten. D.h. Komplette Enteignung aller Sportschützen. Wer nicht ständig Leistung bringt (d.h. Ranglisten ...) verliert sein Recht auf Waffenbesitz. Hobbymässiger Schiesssport ist sozusagen unmöglich. Lagerung bei den Sportstätten ist schwachsinnig, da somit kein Trockentraining daheim möglich ist (und dieses macht einen Grossteil des Erfolgs aus). Zudem bildet diese Ansammlung von Waffen eine interessante Waffen- und Geldquelle für Kriminelle, welche nun auf einen Schlag dutzende Waffen stehlen können.

Zu den Sammlern. Wie bitte? Was bringt ein Ferrari für einen Preis wenn er keinen Motor hat? --> Richtig, nämlich gar keinen (oder den eines Lada). Das selbe gilt für Waffen. Nachdem damit zu rechnen ist, dass die Grünen dieses Schauermärchen nicht gleichzeitig weltweit zu Stande bringen, sind schlagartig österreichische "Sammlerwaffen" auf dem Markt keinen Cent mehr wert. Sammlerwaffen welche zum Teil von kulturhistorischer Bedeutung sind werden so aus ideologischen Gründen vernichtet, während die Waffenfabriken in China und anderstwo rund um die Uhr Kalaschnikows pressen, stanzen und fräsen.

So wird die Welt sicherer.

Grüsse Clemens

P.S: der Text ist von mir verfasst, kannst ihn also gerne deinen Parteifreunden unter die Nase reiben. Von der Tatsache, dass der Einzug aller legalen Waffen, dem Recht auf Notwehr widerspricht, fange ich jetzt gar nicht an.


P.P.S. 1000 Beiträge :D


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BeitragVerfasst: 29. September 2006, 12:43 
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Auf die Antwort des grünen Kollegen wäre ich gespannt.....


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BeitragVerfasst: 29. September 2006, 13:49 
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Beiträge: 333
Auch wenn es uns in der Sache nicht paßt muß man doch anerkennen daß die GrünInnen einen klaren Standpunkt haben und dazu auch stehen.
Von anderen Parteien wird eher ausweichend herumgeredet.

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BeitragVerfasst: 29. September 2006, 13:51 
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@rodium
meiner meinung nach unnötig, die sind unheilbar krank in der birne ...

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Vivat et res publica, gloriosa Austria.

Bin interessiert an österreichischen Ordonnanzwaffen & Zubehör, auch Exportmodelle (ab 1800)


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BeitragVerfasst: 29. September 2006, 13:58 
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Beiträge: 8662
Wohnort: Vorarlberg
@ Martin

Der Kollege von mir hat diesen Sommer im Rahmen eines Praktikums (er ist Politikwissenschaftsstudent) bei den Grünen gerarbeitet, ich schätze ihn politisch schon als den selbigen nahe ein. Wie ich ihn kenne wird er allerdings die Grünen mit meiner Meinung konfrontieren und auf deren Gegenargumente bin ich schon mehr als gespannt.


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BeitragVerfasst: 29. September 2006, 14:29 
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Registriert: 14. Januar 2006, 13:29
Beiträge: 1815
Zitat:
viele menschliche Tragödien und Opfer, die ausschließlich aufgrund der Verfügbarkeit von Schusswaffen in Privathaushalten zu betrauern sind


der soll nachforschen wer so einen blödsinn verzapft, da die zahlen, fakten und quellenangaben fehlen kann es wohl keine wissenschaftliche erkenntnis sein

ich plane eine dissertation an der wu-wien zu schreiben, vielleicht kann ich den volkswirtschaftlichen schaden der "grünen vorstellungen" erforschen

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BeitragVerfasst: 29. September 2006, 17:48 
Die Grünen haben doch echt ne Murmel im Trichter...

wasn das fürn abgefuckter Brief von denen?

--> Waffen nur in den Schiessständen aufbewaren?
sonst gehts noch?`

Man sollte diese Partei verbieten und alle mit nem Fusstritt nach Sibirien befördern.


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