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 Betreff des Beitrags: Roter Oktober
BeitragVerfasst: 3. Oktober 2006, 18:53 
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Registriert: 3. Oktober 2006, 17:24
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Guten Abend! Ich möchte an dieser Stelle nur los werden, was mich schon beim Lesen der letzten IWÖ-Nachrichten gewurmt hat, nämlich dass das IWÖ keine klare Wahlempfehlung abgegeben hat. Das war aus meiner Sicht ein Fehler, denn die Macht die wir haben, sollten wir auch ausspielen, was aber nur geht, wenn wir einig sind, was wiederum nur geht, wenn wir entsprechend geführt werden.

Sollte uns Rot-Grün doch noch passieren, ist die Kacke (sorry) aber gewaltig am dampfen und ich hoffe doch sehr, dass das IWÖ hier eine Strategie bereit hält - auch wenn diese sicher nicht im Forum erörtert wird oder werden sollte.

Was kann ich als einfaches Mitglied tun? Das würde mich interessieren. Ich bin durchaus bereit neben meinem Mitgliedsbeitrag mit Spenden zu unterstützen, aber nur wenn auch ein Plan - ein Konzept zur Abwehr der linken Anti-Waffen-Hysteriker existiert.

Zur Widerstandsdiskussion nur kurz: Werden jetzt auch bürgerliche gegen die SPÖ Regierung demonstrieren, wie wir es ewig lange nach Schwarz-Blau erleben mussten von der anderen Reichshälfte? Werden wir auch mit der brennenden Republik dorhen??? Meine Meinung ist da ganz klar: Wo Unrecht zu Recht wird, ist Widerstand Pflicht (wers kennt...)

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"Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die Dummheit der Menschen - aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher" (Albert Einstein)


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 Betreff des Beitrags: Re: Roter Oktober
BeitragVerfasst: 3. Oktober 2006, 19:19 
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Registriert: 5. Januar 2006, 11:17
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Patriot hat geschrieben:
Zur Widerstandsdiskussion nur kurz: Werden jetzt auch bürgerliche gegen die SPÖ Regierung demonstrieren, wie wir es ewig lange nach Schwarz-Blau erleben mussten von der anderen Reichshälfte? Werden wir auch mit der brennenden Republik dorhen??? Meine Meinung ist da ganz klar: Wo Unrecht zu Recht wird, ist Widerstand Pflicht (wers kennt...)


Wie bereits oben geschrieben: warum sollte es Demonstrationen gegen eine Rot-Grüne Regierungsbildung geben? Ich gehe davon aus, dass sie legal zustande kommt, also wogegen sollte man demonstrieren? Gegen ein demokratisches Wahlergebnis?

Recht bzw. Pflicht zum Widerstand gibt es nur gegen konkrete Maßnahmen wie etwa bei Enteignungsmaßnahmen.

Trenck

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Als "Kleinbürger mit Abstiegsängsten" bezeichnet die Gesinnungspresse Menschen, die ihr Leben mit Arbeit verbringen, aber keine Neigung verspüren, für noch mehr fremder Leute Rechnungen aufzukommen.
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BeitragVerfasst: 3. Oktober 2006, 19:28 
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Registriert: 4. Januar 2006, 20:08
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realSMILEY hat geschrieben:
wenn man selbst auf die eingeblendete grafik geachtet hatte


Da muß ich mich schämen, denn offenbar habe ich nicht genau genug geachtet. Aber die Grafiken waren wirklich alle sauschlecht und unleserlich.


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BeitragVerfasst: 3. Oktober 2006, 20:11 
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Sagen wir mal so: Wenn es in Oesterreich wirklich zu rotgruen kommen sollte, dann habt ihr ganz andere Probleme, als die Waffen. Dann koennt ihr euch bald eh keine Mun mehr leisten, weils dann bei euch genauso geht, wie bei uns ab 1998. Und das heisst PLEITE. Eine PLEITE, wie ihr sie euch totaler und radikaler nicht vorstellen koennt. Selbst die grosse Volksfront unter der Staatsratsvorsitzenden Merkel ist nicht so schlimm, wie es das rotgruene Chaos war.

Zumindest braucht ihr dann keine deutschen Gastarbeiter mehr, weil sich dann eh keiner mehr einen Abend im Restaurant leisten kann.

Hoffen wir mal das beste. irgendwie erinnert mich das Ergebnis ein wenig an unseres 1998. Da liefs hier auch gut und dann waehlten wir rotgruen...ihr wisst schon, der Esel und das Eis.

:evil:

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Gruss, Frank.
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BeitragVerfasst: 3. Oktober 2006, 20:45 
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Peregrin2 hat geschrieben:
Da muß ich mich schämen, denn offenbar habe ich nicht genau genug geachtet. Aber die Grafiken waren wirklich alle sauschlecht und unleserlich.


schon gut - war auch ein zufall, dass ich da grad genau zugeschaut hatte. sonst lief meist nur der ton so nebenbei.

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BeitragVerfasst: 3. Oktober 2006, 21:37 
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Peregrin2 hat geschrieben:
Den politischen Gegner durch Mobbing und Einschüchterung mundtot machen zu wollen,


Wenn woir schon Einzelfälle zur Konstruktion eines Sittenbildes hernehmen, weshalb nicht diesen:
Dem war angeblich ein Disput zwischen Pöchinger und Westenthaler vorangegangen, in dem der BZÖ-Spitzenkandidat den Pressesprecher einen "Verräter" genannt haben soll, der für den Partei-Austritt der Justizministerin maßgeblich verantwortlich gewesen sei. Daraufhin soll Westenthalers Bodyguard zugegriffen, Pöchinger aus dem Lokal gezerrt und auf ihn eingeschlagen haben, bis mehrere Personen dazwischen gingen.


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BeitragVerfasst: 3. Oktober 2006, 23:54 
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Verräter - oder was man dafür hält - sind allgemein verhaßt. Tritt unter ähnlichen Umständen aus der SPÖ aus und schau, ob Du in Österreich noch einen Fuß auf den Boden bekommst. Erinnerst Du Dich vielleicht noch an die Grabschaffäre vom Hesoun und den folgenden tiefen Fall des Opfers?


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BeitragVerfasst: 4. Oktober 2006, 04:56 
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Peregrin2 hat geschrieben:
Erinnerst Du Dich vielleicht noch an die Grabschaffäre vom Hesoun und den folgenden tiefen Fall des Opfers?


Daran erinnere ich mich dunkel. Finde aber im Internet nichts. War das wirklich der Hesoun? Was ist aus der Frau geworden?


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BeitragVerfasst: 4. Oktober 2006, 04:57 
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Registriert: 13. September 2006, 15:08
Beiträge: 102
Gerald hat geschrieben:
Peregrin2 hat geschrieben:
Den politischen Gegner durch Mobbing und Einschüchterung mundtot machen zu wollen,


Wenn woir schon Einzelfälle zur Konstruktion eines Sittenbildes hernehmen, weshalb nicht diesen:
Dem war angeblich ein Disput zwischen Pöchinger und Westenthaler vorangegangen, in dem der BZÖ-Spitzenkandidat den Pressesprecher einen "Verräter" genannt haben soll, der für den Partei-Austritt der Justizministerin maßgeblich verantwortlich gewesen sei. Daraufhin soll Westenthalers Bodyguard zugegriffen, Pöchinger aus dem Lokal gezerrt und auf ihn eingeschlagen haben, bis mehrere Personen dazwischen gingen.


Also das BZÖ ist eine tiefe Proletenpartie. Denen würde ich nicht mal mit Gummihandschuhen die Hand drücken.


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BeitragVerfasst: 4. Oktober 2006, 09:38 
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Beiträge: 1955
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Noch ein wichtiger Aspekt: es könnte sein, dass auch die designierten Oppositionsparteien FPÖ und BZÖ für die Wahrung unseres derzeitigen Waffenrechtes von Bedeutung sind. Bis zur Bildung einer neuen Bundesregierung gilt im Nationalrat offensichtlich das freie Spiel der Kräfte:

http://derstandard.at/?url=/?id=2610573

Wie man an diesem Beispiel gut erkennen kann, ist die Abneigung der SPÖ und der Grünen gegen die FPÖ offensichtlich nicht so groß, dass man gemeinsam mit ihr nicht doch den einen oder anderen populistischen Schnellschuss durchführen würde. Dazu kommt, dass in letzter Zeit recht häufig über eine rot-grüne Minderheitsregierung spekuliert wird. Und da die ÖVP in einem solchen Fall wohl auf Totalopposition schalten würde, blieben nur BZÖ oder FPÖ als Unterstützer übrig. Ich warne also davor, diese beiden Parteien zu verunglimpfen. Wir könnten sie noch einmal dringend brauchen. Und nachdem sogar SPÖ und gar die Grünen (!) jetzt mit der FPÖ zusammenarbeiten wollen - warum sollten wir päpstlicher sein als der Papst?

Trenck

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BeitragVerfasst: 4. Oktober 2006, 20:54 
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Registriert: 26. Januar 2006, 00:47
Beiträge: 4520
Nachdem sich die Wogen zu glätten scheinen, gebe ich nun meinen Senf auch noch dazu.
Wilder Aktionismus oder Protestaktionen aus einer Schocksituation über ein Wahlergebniss, das manchem vielleicht nicht so paßt, scheint mir, naja, zumindest der Sache abträglich.
Ich persönliche finde auch, daß man die SPÖ nun einmal an ihren Taten wird messen.
Keine Partei, außer vielleicht noch die Grünen, ist "dieselbe" wie vor der ersten Regierung Schüssel.
Für mich gilt jedenfalls nicht, daß ich lieber einen Hund auf eine Knackwurst aufpassen lasse als die SPÖ auf den legalen Waffenbesitz. :wink:
Man sollte unaufgeregt sehen was sich entwickelt und wachsam sein.
Für uns kann nur der Erhalt des Legalwaffenbesitzes unter bürgerfreundlichen Verhältnissen wichtig sein.
Wie man an der Diskussion sieht sind wir eben nicht der monolithische ÖVP-Block als den man uns gerne hinstellt.
Die SPÖ wurde immer von einer starken Basis getragen, auch durch die Hochzeiten des linken Flügels.
Ich glaube die Basis(der vielstrapazierte kleine Mann) wird wieder mehr gehört, wenn es auch nur aus Opportunismus sein mag.
Ein Beispiel ist die Ausländerpolitik.
Die Bundespartei scheints begriffen zu haben, Häupl noch nicht.
Eigentlich sollte gerade die SPÖ was Freiheitsrechte und Waffenbesitz betrifft bürgerfreundlicher sein. 1934 war es ja sie, die Hausdurchsuchungen und Verhaftungen ihrer Mitglieder wegen tatsächlichen oder vermeintlichen Waffenbesitzes zu erleiden hatte.
In diesem Sinne warte ich gespannt ab was sich ergibt und bin wachsam.
Eines ist aber klar: Wenn es ein Waffenverbot gibt, gibt es nur noch illegale Waffen. Ich würde mich dann darauf einzustellen haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Einigen wir uns wieder!
BeitragVerfasst: 5. Oktober 2006, 16:12 
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FSchmidt hat geschrieben:
Ein Beispiel: In den heutigen Salzburger Nachrichten wird die Säulenheilige des Vereins "Waffen-weg! - der gewaltlose Weg" Mag. Maria Navarro wieder aus ihrem jahrelang andauernden Dornröschenschlaf wachgeküßt.


Hier ein Link zum Artikel: http://www.salzburg.com/sn/archiv_artik ... 6598&res=0

Das ist wirklich überraschend, daß Navarro wieder auftaucht. Das ist kein Zufall. Sowieso nicht bei der SN, die eines der größten Drecksblätter im Land ist. Vorneherum bürgerlich, in Wirklichkeit aber linksaußen. Zum Glück hat die Publikation bundesweit keine Bedeutung.

Man beachte die Bezugnahme auf die Schweizer Diskussion. Da scheint international einiges am köcheln zu sein. Wie schon gesagt, das und z.B. die Suizid"studie" sind kein zufälliges zeitliches Zusammentreffen. Möglicherweise wittern die diversen Kreise eine Chance im Falle einer SPÖ-dominierten Regierung.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 5. Oktober 2006, 16:22 
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Registriert: 4. Januar 2006, 22:38
Beiträge: 10574
Zur Suizid-Studie haben wir bereits eine sehr fundierte kritische Stellungnahme von Prof. Csaszar. Wird in den nächsten Nachrichten veröffentlicht.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 9. Oktober 2006, 22:14 
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Registriert: 5. Januar 2006, 11:17
Beiträge: 1955
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So, jetzt ist das Endergebnis inkl. den Wahlkarten da. Die Grünen haben die FPÖ um ca. 500 Stimmen noch überholt und haben sich vom BZÖ ein Mandat geholt:

http://derstandard.at/?url=/?id=2617826

Nun ist allerdings auch endgültig sicher, dass das BZÖ im Parlament bleibt. Wie auch immer man zu dieser Partei steht - für uns ist es ein Glück, sonst käme wohl eine Rot-Grüne Regierung.

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 9. Oktober 2006, 23:09 
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Registriert: 22. Januar 2006, 23:58
Beiträge: 666
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für mich erschreckend zu hören, dass die grünen nun 400.000
(vierhunderttausend!!!) euro mehr vom staat bekommen sollen.

ich glaube, ich höre auf, steuern zu zahlen. ich will keine mitschuld an
sowas haben. :roll:

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