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BeitragVerfasst: 23. Januar 2007, 15:26 
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Die meisten Präsenzdiener laschieren (oft ohne eigene Schuld) mehr als jeder Zivieldiener.
Ohne Zivildiener würden Rettung, Rotes Kreuz und ähnliche Organisationen schlecht ausschauen.

cowroper

PS: Um Spekulationen vorzubeugen: Untauglich wegen eines Knorpelschaden im Knie.

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SASS # 66906, NRA # 168015547


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BeitragVerfasst: 24. Januar 2007, 09:38 
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Zitat:
Die meisten Präsenzdiener laschieren (oft ohne eigene Schuld) mehr als jeder Zivieldiener.

Das ist richtig. Das liegt aber an der Planung der Ausbildung. Größte Aufmerksamkeit wird dem Exerzieren und Grüßen gewidmet. Gefechtsübungen habe ich nur sehr gering in Erinnerung. Das Wenige was wir machten wurde mit halbgebildeten „Ausbildern“ durchgeführt. Damals wurde mein Glauben an die Landesverteidigung stark erschüttert. Wenn die Sicherheit des Landes von solchen Leuten getragen wird – gute Nacht Österreich! Ich bin mit positiver Einstellung eingerückt und deprimiert abgerüstet.
Das alles änderte aber nichts daran, eine bewaffnete Neutralität zu befürworten! Im Ernstfall hilft uns sicher niemand. Dann wird uns die europäische Gemeinschaft bestenfalls aufwändig erklären, warum sie uns leider nicht beistehen kann. Vielleicht wegen Sanktionen, weil der Assistent des Vizeunterrichtsminister-Stellvertreter mit 16 Jahren im Wald mit einer Steinschleuder fotografiert wurde.

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Gruss Erpi
Mitglied 3910
Ich bin zwar verantwortlich für das was ich schreibe, aber nicht dafür, wie es ein Anderer versteht.


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BeitragVerfasst: 24. Januar 2007, 09:47 
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Als ich meinen Präsenzdienst angetreten habe, habe ich mich auf das Schießen mit den Militärwaffen gefreut. Ich habe damals schon gut und gerne geschossen.
In Kaisersteinbruch habe ich dann sechs Wochen Grüßen, Exerzieren und Marschieren gelernt und insgesamt 8(!) Schuß mit dem Stg.58 abgegeben. Treffen war wurscht.
Jedenfalls konnte ich noch was Nützliches machen (die Bundesheerillustrierte und Reden für den Herrn Minister), aber zum Schießen bin ich nicht mehr gekommen.
In meinem Wehrdienstbuch steht: "Geeignet zum Schützen"


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BeitragVerfasst: 24. Januar 2007, 10:10 
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zakrajsek hat geschrieben:
In Kaisersteinbruch habe ich dann sechs Wochen Grüßen, Exerzieren und Marschieren gelernt und insgesamt 8(!) Schuß mit dem Stg.58 abgegeben. Treffen war wurscht.

Ha! Ich habe beim BH mehr geschossen als der GenSek!:D

Die ABA war beim GdB, allerdings in Götzendorf, somit das Schießen auch in Kaisersteinbruch. Ansonsten kann ich das Zitat so unterschreiben, ebenfalls 8 Schuß, nur mit dem StG77.

Aaaaaber dann wurde ich zum KdoB versetzt und habe ein neues StG77 ausgefaßt mit dem ich in Stammersdorf noch ganze
fünf Schuß machen konnte!

Mit 13 Schuß bin ich also auch ausgebildeter "Schütze".
War auch wichtig - schließlich war meine Dienstverwendung ja Wachsoldat! Immerhin die einzigen GWD die im Dienst stets eine (halb)geladene Waffe führen. Nicht auszudenken, wenn da einer mangelhaft ausgebildet wäre... :shock:

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Gruß
Richard Temple-Murray


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BeitragVerfasst: 24. Januar 2007, 10:12 
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Jungspunde! Mein Präsenzdienst war 1965.


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BeitragVerfasst: 24. Januar 2007, 10:17 
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In meinem Wehrdienstbuch steht: „geeignet zum MG-Schützen“. Ich habe mit dem MG 42 keinen einzigen Schuss abgegeben. Ich habe alles nur in der Theorie gelernt und nicht einmal gesehen wie jemand Anderer MG geschossen hätte.

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Gruss Erpi

Mitglied 3910

Ich bin zwar verantwortlich für das was ich schreibe, aber nicht dafür, wie es ein Anderer versteht.


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BeitragVerfasst: 24. Januar 2007, 10:19 
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zakrajsek hat geschrieben:
Jungspunde! Mein Präsenzdienst war 1965.


Naja - 30 Jahre auf oder ab...(ET 1/95) :mrgreen:

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Gruß
Richard Temple-Murray


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BeitragVerfasst: 24. Januar 2007, 11:05 
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@ RITM: Wird beim GdB auch schon gespart? Zu meiner Zeit (ab 7/86) machte Schießen noch Spaß (abgesehen davon, daß von allen Gardeprügeln nur 2 Stk/Zug geradeausschossen). Mein MG 42 hatte immer genug Futter, da meine Kameraden nicht so gerne putzten schenkten sie mir ihre Muni. Mein Zweier wollte seine Ruhe beim "Gefecht", also hatte er die ehrenvolle Aufgabe, die leeren Gurte händisch wieder aufzufüllen :shock: . Ich glaube, sein Daumen und er haben es damals bereut. Jedenfalls ging mir nie die Muni aus :lol: ! Mit dem 58er hab´ ich auch ganz ordentlich geschossen, wer will denn die Muni wieder abgeben?

Auch Handgranatenwerfen wurde geübt, zuerst die kalten "Üb-Granaten" - sauschwer, fliegen nicht gut, danach die Echten. Die flogen echt gut, manchmal zu gut und krepierten zum Teil in der Luft (der Offizier meinte, er schickt mich zur Artillerie... 8) ).

Was soll ich sagen, mir hat´s zum Großteil Spaß gemacht, obwohl es eine harte Zeit war (mit dem Alter verklärt sich auch Einiges).

Genau darum habe ich keinerlei Verständnis für die "Attacken" des Gesetzgebers, dem unbescholtenen Bürger, der zuerst seinen Militärdienst ableisten mußte - und das mit vollautomatischen Waffen! - danach das Besitzen von zivilen Waffen einschränken bzw. verbieten will.

Gruß JPC 200

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BeitragVerfasst: 24. Januar 2007, 11:22 
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JPC200 hat geschrieben:
@ RITM: Wird beim GdB auch schon gespart?

In meiner ABA sicher!
Ich war 1.GdKp/GdB, und die Ausbildung war wie oben von zakrajsek beschrieben. Dazu muß allerdings gesagt werden, daß fast alle von meinem ET für die Zeit nach der ABA als Systemerhalter bzw. Wachsoldaten vorgesehen waren und somit nach sechs Wochen quer über Wien von der Garde weg "verstreut" wurden.
Das hat vielleicht die Lust an einer gründlichen Ausbildung seitens der Garde gemindert.
Der Großteil der Ausbilder waren zudem "frisch g'fangte" VBKler, gerade einmal eine Woche den Stern auf der Schulter. Kaum Kompetenz - aber brüllen konnten sie gut. Einziger "Lichtblick" war der Zugskommandant Vzlt Paul, hart, aber gerecht, ein lustiger Burgenländer der sich immer mit seinem steirischen Stv. hoch amüsante Wortgefechte lieferte. So nach dem Motto "Ihr Steirer/Burgenländer seid's ja noch viel blöder!".

Unterm Strich war ich allerdings über meine Versetzung nach der ABA froh :P

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Gruß
Richard Temple-Murray


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BeitragVerfasst: 24. Januar 2007, 11:57 
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Ich war 3.GdKp/GdB, auch bei uns war Großteil der Ausbilder "frisch g'fangte" VBKler. Zum Glück hatten wir eine gut funktionierende Kameradschaft in der Kompanie, daher hatten die Brüller nicht viel zu melden, da es auch leise - ohne VBKler - funktionierte. Die höheren Chargen ab WM waren schwer in Ordnung, die Offiziere auch.

Mir hat das Exerzieren mit Musik bei den "Ehrengestellungen" besonders gut gefallen, der Dienst in der Kaserne und die Gfechtler weniger. Da sieht man, was unser neuer Hr. Verteidigungsminister so alles versäumt hat...

JPC 200

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BeitragVerfasst: 24. Januar 2007, 14:23 
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Beiträge: 4520
Österreichs Garde! Leere und Gicht! :lol:
EF machen dann klappts auch mit dem ballern. :mrgreen:
Das Gruppengefechtsschießen hat eine Birke mit ihrem jungen Leben bezahlt. :D
Allerdings stimmt es leier, daß in der Ausbildung zuviel Wert auf den Formaldienst gelegt wird. Bei der Standeskontrolle Faltenfreiheit der feldjacke kontrollieren. :? Da sollte man sich ein Beispiel an der IDF nehmen.


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BeitragVerfasst: 24. Januar 2007, 14:29 
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Beiträge: 8650
Wohnort: Vorarlberg
Mein Schiessen mit dem Stg 77 umfasste auch nicht mal ein ganzes Magazin an scharfer Munition. Dazu kommen noch rund 5 Magazine Platzpatronen. ... tolle Ausbildung.

Haben bei Euch auch viele mit dem K-Gerät, Steilfeuer gespielt. Beim ersten Schuss mit Platzmunition sind bei unserem Zug gleich 3-4 K-Geräte verschwunden.


:D


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BeitragVerfasst: 24. Januar 2007, 14:46 
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Beiträge: 4597
Wäre zu meiner Zeit ein teurer Spaß ( für den Verlustträger ) gewesen.

mfG. d.


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BeitragVerfasst: 24. Januar 2007, 15:05 
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Beiträge: 537
Ja K-Gerät verlieren war ganz gefährlich. Zählte als Waffenteil. Und Waffenteile verlieren gab großen Anschiss. Fast so viel wie bei der Flaggenparade woanderst hinschauen. :roll:

Aber so ist das halt beim Bundesheer:
Alles was sich bewegt grüßen,
alles was sich nicht bewegt putzen,
das Gewehr überall hin mitnehmen, sogar aufs Klo,
aber nur 1 Schuss pro Monat abfeuern. :?

Aber es scheint trotzdem was gebracht zu haben:
Zitat:
Heute, 50 Jahre nach der Gründung des Bundesheeres und knapp 15 Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges, sind die Aufmarschpläne des ehemaligen Warschauer Paktes teilweise zugänglich. Es ist erstaunlich: Diese chronisch unterdotierte Armee eines neutralen Kleinstaates nötigte mit ihrer alternativen „Raumverteidigung“ den Militärblöcken durchaus Respekt ab. Östliche Strategen trauten sich in den Schlüsselzonen im Donautal nur eine Angriffsgeschwindigkeit von 1,5 km/h zu, die Ungarische Armee sah sich außer Stande, die von ihr geforderte Aufgabe, den Durchmarsch über alpines Gelände bis nach Klagenfurt und Italien, zu erfüllen.


Respekt für unser Bundesheer!


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BeitragVerfasst: 24. Januar 2007, 15:21 
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Registriert: 4. Januar 2006, 20:12
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Danke für die Information.
Für einen kleinen Bestandteil eben dieser RV ist sie besonders interessant.
Woher stammt sie ?

mfG. d.


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