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BeitragVerfasst: 5. November 2016, 12:34 
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Ich finde das Urteil daneben ... Fakt ist: als LWB bin ich auch in anderen Dingen liberal und für größtmögliche Freiheit. Dazu gehört für mich eine maximale Reduktion der Einflussnahme auf persönlichen Besitz, wie eben auch Wald. Man könnte das besser lösen indem man jeden Waldbesitzer dazu verpflichtet, "seine" Jagd/Hege-Verpflichtung auf seinem Boden nach bestimmten Kriterien zu erfüllen. Ob er das nun selbst oder zusammen mit Jägern, ist ihm überlassen. Vernachlässigt er diese Aufgaben (Stichwort: "Bambi muss leben ..."), bezahlt er eben entsprechend Strafe.

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»Ein Staat ist nur immer so frei wie sein Waffengesetz«

Gustav Heinemann (deutscher SPD-(!)-Bundespräsident 1899 – 1976)


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BeitragVerfasst: 5. November 2016, 13:07 
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Wohnort: Oberösterreich
rhodium hat geschrieben:
Ob er das nun selbst oder zusammen mit Jägern, ist ihm überlassen. Vernachlässigt er diese Aufgaben (Stichwort: "Bambi muss leben ..."), bezahlt er eben entsprechend Strafe.


Guter Ansatz!
Da bei Nichterfüllung des Abschussplans Strafe droht, ist es mehr als Gerecht die Strafe unter Jägern und unter Waldbesitzern die die Jagd auf ihrem Grundstück verbieten aufzuteilen.

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“Zur Leibesertüchtigung empfehle ich die Schusswaffe.
Während sie gemäßigtes Körpertraining ergibt, produziert sie Kühnheit, Unternehmungslust und unabhängiges Denken.”
(Thomas Jefferson, 3. Präsident der USA)
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IWÖ Mitglied Nr.: 7721


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BeitragVerfasst: 5. November 2016, 14:59 
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aurum hat geschrieben:
rhodium hat geschrieben:
Man könnte das besser lösen indem man jeden Waldbesitzer dazu verpflichtet, "seine" Jagd/Hege-Verpflichtung auf seinem Boden nach bestimmten Kriterien zu erfüllen. Ob er das nun selbst oder zusammen mit Jägern, ist ihm überlassen.

So sollte es sein. Dann gäbe es das leidige Problem mit den Genossenschaftsjagden nicht mehr. Dann wäre auch das Privateigentum respektiert.


Sorry, aber wer sowas schreibt hat keine Ahnung von Wildmanagement.

Ein solches bedarf einer umfassenden und großflächigen wildokölogischen Raumplanung, welches mit den 10.000den Privateigentümern und deren Eigeninteressen & Befindlichkeiten niemals umsetzbar ist.

Wenn jemand z.B. 5 ha Wald besitzt, was will an ihm dann vorschreiben? Ein halbes Reh und 1/3 Schmaltier?!


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BeitragVerfasst: 6. November 2016, 14:27 
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Wohnort: Niederösterreich
chabich hat geschrieben:
aurum hat geschrieben:
rhodium hat geschrieben:
Man könnte das besser lösen indem man jeden Waldbesitzer dazu verpflichtet, "seine" Jagd/Hege-Verpflichtung auf seinem Boden nach bestimmten Kriterien zu erfüllen. Ob er das nun selbst oder zusammen mit Jägern, ist ihm überlassen.

So sollte es sein. Dann gäbe es das leidige Problem mit den Genossenschaftsjagden nicht mehr. Dann wäre auch das Privateigentum respektiert.


Sorry, aber wer sowas schreibt hat keine Ahnung von Wildmanagement.

Ein solches bedarf einer umfassenden und großflächigen wildokölogischen Raumplanung, welches mit den 10.000den Privateigentümern und deren Eigeninteressen & Befindlichkeiten niemals umsetzbar ist.

Wenn jemand z.B. 5 ha Wald besitzt, was will an ihm dann vorschreiben? Ein halbes Reh und 1/3 Schmaltier?!


Vollkommen richtig. Aber du siehst ja an den anderen Kommentaren von welchen Leuten das kommt. :mrgreen:

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Lieber Gott, bitte schütze mich vor meinen Freunden, vor meinen Feinden schütze ich mich selbst!

Pirker Dietmar Nr. 6928


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BeitragVerfasst: 7. November 2016, 11:32 
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aurum hat geschrieben:
Nochmal der Spruch des EGMR zu einem Fall in Dland:
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat am 26.6.2012 das Urteil im Fall “Herrmann gegen die Bundesrepublik Deutschland” verkündet. In seinem Urteil der Großen Kammer (Beschwerdenummer 9300/07), das rechtskräftig ist, stellte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte mit einer Mehrheit der Stimmen eine Verletzung von Artikel 1 Protokoll Nr. 1 (Schutz des Eigentums) zur Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) fest.
Da Österreich ein ähnliches Jagdgesetz wie Deutschland hat, wird es auch bei den bei uns anhängigen Verfahren aufs Selbe rauskommen.



Na dann hoffen wir mal, dass der EGMR ähnlich strikt urteilt, wenn die Obrigkeit irgendwelche legal erworbenen Waffen einziehen will!

Rein rechtlich wäre ja beides fast ähnlich gelagert, da in beiden Fällen der Gesetzgeber mit dem Allgemeinwohl bzw. zugunsten dessen argumentiert ... :)

Ich bin zwar in Sachen Eigentum ähnlich kompromisslos wie aurum eingestellt, jedoch habe ich beim Wildmanagement eine andere Meinung: Dieses muß aus den verschiedensten Gründen für unsere Kulturlandschaft durchgezogen werden - entweder auf die gegenwärtige Art (bei der es aufgrund des entstandenen Industriezweiges eine Wertschöpfung in Milliardenhöhe gibt) oder durch beamtete Schlacht-Schützen, die dem Steuerzahler ein Vermögen kosten, die genannte Wertschöpfung verhindern und einen großen Teil des identitätsstiftenden jahrhunderte alten Kulturerbes zerstören würden.

Um für mich zu sprechen: als kleiner Waldbesitzer hab' ich immer noch lieber einen möglicherweise mir unsympatischen Hobbyjäger, als einen Beamten, der in meinem Wald das Wildmanagement exekutiert - das ist mal fix.


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BeitragVerfasst: 7. November 2016, 12:01 
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Beiträge: 118
aurum hat geschrieben:
@chabich,
auch ich sehe da ein großes Konfliktpotential zwischen Privateigentum und dem Wildmanagement. Für mich hat das Privateigentum den höheren Stellenwert. Aus der Nachbarschaft weiß ich, daß es den meisten Grundstücksbesitzern nicht um ein Jagdverbot, aber um eine Änderung in der Jagd geht. Eigentlich um mehr Mitbestimmung. Vielleicht ist die Wertschöpfung in Milliardenhöhe an der derzeitigen Entwicklung nicht ganz unschuldig, denn die Jagd verkommt immer mehr zu einem "elitären" Hobby.
Aber darüber brauchen wir nicht zu streiten, dieser Konflikt "brennt" von selbst aus.



... ich denke aber, wir sind einer Meinung, daß wir keine Beamten-Schlacht-Schützen in unseren Wäldern wollen. Die Mitbestimmung sollte/könnte man anders lösen.

PS: So, genug diskutiert, jetzt muß ich zur Entenbeize!


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BeitragVerfasst: 7. November 2016, 13:45 
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Beiträge: 147
aurum hat geschrieben:
Aus der Nachbarschaft weiß ich, daß es den meisten Grundstücksbesitzern nicht um ein Jagdverbot, aber um eine Änderung in der Jagd geht. Eigentlich um mehr Mitbestimmung.

Ich kenne Deine Nachbarn nicht, aber die Grundbesitzer die nicht nur als Städter ein kleines Fleckerl besitzen (und das ohne Ahnung vom Wildtiermanagement) haben im Regelfall kein Problem mit der Jagd sondern befürworten diese. Schau mal ins Burgenland wo gewisse Jagden wegen der Schäden durch Schwarzwild gar nicht mehr verpachtet werden können weil kein Jagdpächter den Wildschaden zahlen will. Da haben die Grundstückseigentümer gar keine Freude wenn nicht mehr gejagt wird und sie am ganzen Schaden sitzen bleiben. Und z.B. die Golfplatzbetreiber haben dafuer gekämpft dass sie ja nicht als Sonderkultur eingereiht werden oder die Jagd auf Golfplätzen ausgenommen wird. Die ganze Diskussion ist also aufgebauscht und ich habe den Eindruck dass Du das "Problem" hier seitens der Grundeigentümer gerne größer redest als es ist. Und die Teilnehmer hier die ja so auf das Grundeigentum pochen sind mehrheitlich wohl gar keine Wald/Feldbesitzer. Da stehen wahrscheinlich eher "Stand your ground" Fantasien im Vordergrund als sinnenhafte Ansätze wie man gemeinsam in einer dicht besiedelten Kulturlandschaft das Auslangen findet.
Und die Mitbestimmung gibt es, dafuer gibt es z.b. in der Stmk den Pächtervorschlag der qualifizierten Mehrheit. Wenn man also als Jagdausuebungsberechtigter ein gutes Einvernehmen mit den Grundeigentümern hat, was eigentlich selbstverständlich sein sollte, dann zählt nicht nur die dicke Brieftasche bei der erneuten Vergabe.


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BeitragVerfasst: 31. Oktober 2017, 17:36 
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Beiträge: 42
Urteil des Verfassungsgerichtshofes:

NÖ Landesjagdverband – Newsletter – Info

Sehr geehrte Jägerin, sehr geehrter Jäger!
Liebe Mitglieder des NÖ Landesjagdverbandes!

Niederösterreich:
Pflicht zur Duldung der flächendeckenden Bejagung ist verfassungskonform!
Der Verfassungsgerichtshof hat für Niederösterreichs Jagd ein richtungweisendes Urteil gefällt. Auch zukünftig ist eine flächendeckende Bejagung im gesamten Bundesland zu dulden. „Wir haben seitens des NÖ LJV Hand in Hand mit Experten hart dafür argumentiert und gekämpft, dieses positive Urteil zu bekommen. Mit der Entscheidung des VfGH konnte eine dramatische Verschlechterung der traditionellen Jagdsituation in Niederösterreich verhindert werden. Jagdgegner wurden dadurch klar in die Schranken gewiesen“, zeigt sich LJM DI Sepp Pröll dankbar und erfreut.

Der genaue Wortlaut der Presseinformation des VfGH:

Der Verfassungsgerichtshof wies kürzlich Beschwerden von Waldbesitzern ab, die ihre Liegenschaften jagdfrei stellen wollten. Grundeigentümer in Niederösterreich müssen – von Ausnahmen nach dem niederösterreichischen Jagdgesetz abgesehen – die Bejagung ihrer Liegenschaften und die verpflichtende Mitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft dulden. Zu diesem Schluss kommt der Verfassungsgerichtshof in seinem Erkenntnis vom 10. Oktober 2017. Die Pflicht zur flächendeckenden Jagd stellt für Waldbesitzer eine Eigentumsbeschränkung dar. Sie dient nicht zuletzt angesichts der in Niederösterreich und ganz Österreich im europäischen Vergleich höchsten Dichte an Schalenwild (Rehwild, Rotwild, Schwarzwild etc.) dem öffentlichen Interesse der Biodiversität, des Artenreichtums und der Vermeidung von Wildschäden.

Vier Grundeigentümer aus verschiedenen Teilen Niederösterreichs hatten erfolglos bei der jeweiligen Bezirkshauptmannschaft und in der Folge beim Landesverwaltungsgericht unter anderem aus ethischen Gründen versucht, ihre Grundstücke jagdfrei zu stellen und das Ende ihrer „Zwangsmitgliedschaft“ in einer Jagdgenossenschaft zu erreichen. Gegen die abweisenden Entscheidungen erhoben sie Beschwerde beim VfGH. Sie verwiesen dabei auf die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR), nach der die Duldung der Jagd für Grundstückseigentümer, welche die Jagd aus ethischen Gründen ablehnen, eine unverhältnismäßige Belastung darstelle.

Der VfGH wies die Beschwerden ab. Der Gerichtshof stellt fest, dass es sich bei der Zwangsbejagung um eine Eigentumsbeschränkung handelt. Diese erweist sich allerdings als gerechtfertigt. Die entsprechenden Bestimmungen im niederösterreichischen Jagdgesetz dienen jenen öffentlichen Interessen, die der VfGH in einem das Kärntner Jagdrecht betreffenden Verfahren bereits 2016 für ganz Österreich festgestellt hat, nämlich der Biodiversität, des Artenreichtums und der Vermeidung von Wildschäden. Dies haben bei einer öffentlichen Verhandlung am 20. Juni 2017 auch Auskunftspersonen aus den Bereichen der Wildbiologie sowie der Land- und Forstwirtschaft deutlich gemacht. Der Einfluss des Wildes auf die Land- und Forstwirtschaft ist in Niederösterreich in allen Regionen gleichermaßen hoch, und zwar unabhängig vom Anteil des Waldes und unabhängig davon, ob es sich um alpine Regionen handelt. Durch eine Herausnahme einzelner Grundflächen würde das System der Wildbewirtschaftung in seiner praktischen Effektivität gefährdet.

Die flächendeckende Jagdbewirtschaftung soll außerdem gewährleisten, dass angeschossenes und krankes Wild zuverlässig durch den dazu berufenen und ausgebildeten Jagdausübungsberechtigten erlegt wird, was den öffentlichen Interessen der Weidgerechtigkeit (dem „jagdlichen Tierschutz“) sowie der Seuchenvermeidung und Seuchenprävention dient. Schließlich soll das Wild mit Lenkungseffekten durch Bejagung und Fütterung von wildschadensanfälligen Kulturen (etwa Schutzwäldern) und Straßen ferngehalten werden, um Wildschäden und Unfälle aufgrund von Wildwechsel hintanzuhalten.

Der VfGH verweist außerdem auf die Möglichkeit, Liegenschaften schalenwilddicht zu umfrieden bzw. zu umzäunen. In diesem Fall kann die Bezirksverwaltungsbehörde das Ruhen der Jagd verfügen. In dem Erkenntnis heißt es wörtlich: „Diese Regelung kann auch von jemandem, der die Jagd aus ethischen Gründen ablehnt, in Anspruch genommen werden. Der Eingriff in das Eigentumsrecht ist daher verhältnismäßig.“

NÖ Landesjagdverband

Landesjägermeister DI Josef Pröll
LJM-Stellvertreter BJM Dir. Werner Spinka
LJM-Stellvertreter BJM ÖkR Albin Haidl
LJM-Stellvertreter Rupert Gruber


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BeitragVerfasst: 1. November 2017, 19:45 
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Richtig so!

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Pirker Dietmar Nr. 6928


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BeitragVerfasst: 3. November 2017, 10:24 
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So und nicht anders,.. wenn wem s jagen nicht passt, soll er einfrieden, für ne Klage hams ja auch das Geld gehabt...soweit kommts noch, dass wir Jäger vielleicht noch mit GPS trackern jagen gehen, damit wir nur ja nicht versehentlich in "befriedetem" Gebiet waidwerken..

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BeitragVerfasst: 5. Dezember 2017, 10:29 
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Das mit dem Jagdverbot besorgen die Jäger in NÖ schon selber.
Dank ihrer strikt ÖVP-affinen Personalpolitik stehen sie jetzt vor einem Scherbenhaufen!

http://www.heute.at/oesterreich/niedero ... 8-58477989


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BeitragVerfasst: 5. Dezember 2017, 11:55 
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PS: Über Reaktionen des Jagdexperten im NÖ Familienclan hab ich noch nichts gefunden. Vielleicht will er sich nur mit den VGT Aktivisten nicht noch einmal anpatzen.
http://www.pressreader.com/austria/die- ... 5435174009

Zitat:
Wie direkte Demokratie in St. Pölten funktioniert
Tierschützer haben das Büro von Landeshauptfrau Mikl-Leitner besetzt und so eine politische Zusage erzwungen. Etwa 30 Mitglieder des Vereins gegen Tierfabriken besetzten das Büro von Johanna MiklLeitner.
Die Presse 5 Dec 2017
Politik ist im besten Fall die Kunst des Möglichen. Teilweise kann sie recht unschön sein, wenn beispielsweise hinter den Kulissen gebackelt und geschoben wird. Das wusste schon Otto von Bismarck, der einmal sagte: „Bei zwei Sachen sollten Menschen nie dabei sein: wenn Würste gemacht werden und wenn Gesetze gemacht werden.“
Jetzt hatten wir das seltene Glück, live dabei zu sein, als das Gesetz für ein Verbot der Gatterjagd in Niederösterreich auf den Weg gebracht wurde. Und es war, wie Bismarck warnte, tatsächlich keine schöne Angelegenheit.
[...]
Nach sechseinhalb Stunden hatte man Erfolg: Landesrat Pernkopf erklärte – wie auch sein Büro bestätigte –, „dass das bereits von ihm formulierte Gatterjagdverbot bei der kommenden Sitzung des Landwirtschaftsausschusses auf der Agenda stehen wird“, heißt es in einer Aussendung des Vereins gegen Tierfabriken. Und weiter: „Die Tierschützer nahmen diese Nachricht mit großer Freude auf und waren sofort bereit, ihre Besetzung zu beenden. Und sogar die Polizei zeigte sich kulant und ließ die AktivistInnen unbehelligt gehen.“
Das ist eine wirklich erfreuliche Nachricht für alle Niederösterreicher, die ein politisches Anliegen haben. Man muss keine Unterschriften sammeln, keine Bürgerinitiative gründen, man muss nicht um Gehör bei den Politikern bitten – man geht einfach ins Büro der Landeshauptfrau, kettet sich dort für ein paar Stunden an und kann offenbar darauf vertrauen, dass man so sein Anliegen umsetzen kann. Eine ganz neue Form der direkten Demokratie.
Wenn jemand das Büro von Johanna Mikl-Leitner sucht: Es ist im Landhaus in St. Pölten im sechsten Stock.


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BeitragVerfasst: 5. Dezember 2017, 12:02 
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Beiträge: 2428
Wohnort: Niederösterreich
Toll, daß sich ein paar Terroristen durchsetzen können.
Und das Wildbrett kommt dann nurmehr aus Australien

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Pirker Dietmar Nr. 6928


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BeitragVerfasst: 6. Dezember 2017, 15:20 
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Beiträge: 56
Wenn des so weitergeht in Ö, Jagd wird beschxxxener, Rauchverbote werden weiter verschärft,..dann hau I den Hut drauf, verkauf die Trafik und kauf mich in meiner Lieblingsjagdfarm in Namibia ein.. :evil: :evil:

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There is no 'overkill.' There is only 'open fire' and 'I need to reload.'


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BeitragVerfasst: 6. Dezember 2017, 20:12 
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Beiträge: 42
Zitat:
und kauf mich in meiner Lieblingsjagdfarm in Namibia ein.


In Okahandja?


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