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 Betreff des Beitrags: Re: 22er oder 17hmr?
BeitragVerfasst: 23. November 2012, 20:25 
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hy,


ich würde eine 17 HMR immer wieder kaufen. Klein,leicht, nicht zu laut.......

optimal.

Gruß
matHIAS

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 Betreff des Beitrags: Re: 22er oder 17hmr?
BeitragVerfasst: 9. Januar 2013, 20:03 
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JoK hat geschrieben:
Bin auf der Suche nach einem Krähen/Marder/... Gewehr für den schnellen Einsatz. Ein 22er habe ich, lohnt sich ein Umstieg auf das Kaliber 17HMR das ja wesentlich schneller ist, oder ist das im Prinzip egal und ich investiere eher in ein vernünftiges Glas fürs 22er?


Habe selber eine, und bin begeistert davon. Nur alles hat seine Grenzen! Ich habe auf etwa130m einer Krähe, während der erlaubten Abschusszeit, genau auf demSchwingenbug geschossen, Federn stoben auf und die Krähe verschwand in der Ackerfurche. Beim anschliesenden bergen derselben war diese nach etwa 5min immer noch vital, da das Geschoss mit Kunststoffspitze (Federal) keinerlei Tiefenwirkung hatte! Seither verwende ich die Federal Muni mit dem Hohlspitz da hatte ich noch nie so ein "Ergebniss". Ins Revier, auch jetzt wo alles geschont ist, außer dem Raubzeug, kommt mir eine Randfeuerpatrone keinesfalls mit, da ist die Hornet oder die 222 das mindeste!

Jagdpächter; IWÖ:7171


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 Betreff des Beitrags: Re: 22er oder 17hmr?
BeitragVerfasst: 26. Dezember 2015, 17:12 
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Ich bin Jungjäger und auf der Suche nach einem Schonzeitgewehr.

Dieser Artikel ist nun doch schon an die drei Jahre alt und ich wollte fragen
ob sich an den Meinungen zwischenzeitlich etwas geändert hat.

Das die .17 HMR gut für jegliches Raubzeug ist, davon gehe ich aus. Wie schaut es
speziell mit Fuchs aus. Welches ist die maximale Distanz die ihr auf einen Fuchs verwenden würdet.
Viele sind der Meinung, eine .17er wäre "Spielzeug" und jagdlich nicht unbedint geeignet.
Gemeint ist der Schuss auf den Fuchs zum Beispiel, da, wenn man ihn schlecht trifft, dieser nicht so leicht im
Feuer liegt und auf der Flucht qualvoll verendet?!
Die .22 Hornet ist auch nicht schlecht aber preislich nach oben ein Unterschied zur .17er.
Über zahlreiche informative Meinungen und Erfahrung bin ich sehr dankbar!

Wmh,
Georg

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“Zur Leibesertüchtigung empfehle ich die Schusswaffe.
Während sie gemäßigtes Körpertraining ergibt, produziert sie Kühnheit, Unternehmungslust und unabhängiges Denken.”
(Thomas Jefferson, 3. Präsident der USA)
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IWÖ Mitglied Nr.: 7721


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 Betreff des Beitrags: Re: 22er oder 17hmr?
BeitragVerfasst: 27. Dezember 2015, 13:10 
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Bei 17 hmr auf den Fuchs teilen sich die Meinungen. Ich persönlich nehme die ganz kleine Kugel nur für Krähen. Am Ansitz die Kombinierte in .30R Blaser und 12/76, falls Sauen kommen. Das bissi Balgverlust mit der Kugel beim Fuchs nehm ich in Kauf.

_________________
Lieber Gott, bitte schütze mich vor meinen Freunden, vor meinen Feinden schütze ich mich selbst!

Pirker Dietmar Nr. 6928


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 Betreff des Beitrags: Re: 22er oder 17hmr?
BeitragVerfasst: 27. Dezember 2015, 22:03 
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Beiträge: 74
Wohnort: Oberösterreich
Vielen Dank!

Ich habe eine .22 Hornet (Gebraucht) in Aussicht.
Denke so habe ich was halbwegs ordentliches fürs leichte Wild und nehme damit keinen
unvorteilhaften Kompromiss in Kauf.

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 Betreff des Beitrags: Re: 22er oder 17hmr?
BeitragVerfasst: 7. Januar 2017, 21:03 
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Registriert: 26. September 2013, 12:31
Beiträge: 1
Wohnort: Hartberg
Weil es eine Frage ist, die viele Jäger betrifft, wollen wir es mal aus Sicht der Auftreffenergie betrachten.

Wenn man den RUAG Ammotec Austria Katalog von 2015/16 als Informationsquelle heranzieht, so findet man folgende Werte (E100 = Auftreffenergie bei einer Entfernung von 100m).

.22 lr, RWS, High Velocicty, 2,6 g, Bleigeschoss mit Hohlspitz
E100 = 112 J

.22 Mangmum, RWS, Magnum SP, 2,6 g, Teilmantel mit Hohlspitz
E100 = 227 J

.22 Hornet, RWS, 3 g, Teilmantel Spitz Geschoss
E100 = 481 J

.222 Rem, RWS, 3,24 g, Teilmantel Spitz Geschoss
E100 = 1.037 J

Und zum Vergleich noch die Werte für die .17 HMR lt. CCI Ammunition Hompage (http://www.cci-ammunition.com/products/ ... oadNo=0053) von heute.

.17 HMR, CCI, TNT JHP, 17 grain (ca. 1,1 g), Teilmantel mit Hohlspitz
E[100yards] = 116 ft-lbs (ca. E[91,4m] = 157 J)

Wenn der Anwendungsfall auch u.a. Rehwild (oder Schalenwild bis 25 kg) umfassen soll, so gibt es in div. Landesjagdgesetzen den Richtwert von min. 1.000 J Auftreffenergie.
Hier wäre dann von den oben angeführten Kalibern (bis ca. 100 m) nur die .222 Rem zulässig.

Wenn der Anwendungsfall "nur" <= Fuchs umfassen soll, gibt es keinen "offiziellen" Vorgabe- bzw. Richtwert.
Meiner persönlichen Einschätzung nach, ergeben sich (bei z.B. ausschließlicher Betrachtung von Fuchs- und Krähenjagd) folgende Empfehlungen:

Überwiegend Fuchs (teilweise auch Entfernungen > 100 m) und nur "gelegentlich" Krähen: min. .22 Hornet

Gelegentlich Fuchs (Entfernungen i.d.R. <= 100 m) und überwiegend Krähen: min. 17 HMR bzw. .22 Magnum

Nur Krähen: Auf Grund meiner persönlichen Waffenwahl, die auf eine Ruger 77/17 gefallen ist, kann ich nur schreiben --> .17 HMR = „Krähentöter“
.22 lr wäre zwar m.E. mit einer entsprechend „starken“ Laborierung und Bleigeschoss mit Hohlspitz bis 100 m auch eine Option, betrachtet man allerdings die Flugbahn ebenfalls … --> kurzum bei den Kalibern > .22 lr braucht man sich darüber z.B. bei 50 und 100 m (wenn auf 100 m eingeschossen) im wesentlichen keine Gedanken machen ;-)

Das auch noch die „Lautstärke“, Kosten, Anzahl verfügbarer Laborierungen, etc. bei der schlussendlichen Entscheidung ev. auch noch zu berücksichtigen sind, sei angemerkt.

Ich hoffe mit den vorangegangenen Zeilen bei der Auswahl unterstützen zu können.

Ich wünsche einen guten Anblick und Waidmannsheil
JM


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 Betreff des Beitrags: Re: 22er oder 17hmr?
BeitragVerfasst: 8. Januar 2017, 10:43 
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Beiträge: 2441
Wohnort: Niederösterreich
Jaga8 hat geschrieben:
Weil es eine Frage ist, die viele Jäger betrifft, wollen wir es mal aus Sicht der Auftreffenergie betrachten.

Wenn man den RUAG Ammotec Austria Katalog von 2015/16 als Informationsquelle heranzieht, so findet man folgende Werte (E100 = Auftreffenergie bei einer Entfernung von 100m).

.22 lr, RWS, High Velocicty, 2,6 g, Bleigeschoss mit Hohlspitz
E100 = 112 J

.22 Mangmum, RWS, Magnum SP, 2,6 g, Teilmantel mit Hohlspitz
E100 = 227 J

.22 Hornet, RWS, 3 g, Teilmantel Spitz Geschoss
E100 = 481 J

.222 Rem, RWS, 3,24 g, Teilmantel Spitz Geschoss
E100 = 1.037 J

Und zum Vergleich noch die Werte für die .17 HMR lt. CCI Ammunition Hompage (http://www.cci-ammunition.com/products/ ... oadNo=0053) von heute.

.17 HMR, CCI, TNT JHP, 17 grain (ca. 1,1 g), Teilmantel mit Hohlspitz
E[100yards] = 116 ft-lbs (ca. E[91,4m] = 157 J)

Wenn der Anwendungsfall auch u.a. Rehwild (oder Schalenwild bis 25 kg) umfassen soll, so gibt es in div. Landesjagdgesetzen den Richtwert von min. 1.000 J Auftreffenergie.
Hier wäre dann von den oben angeführten Kalibern (bis ca. 100 m) nur die .222 Rem zulässig.

Wenn der Anwendungsfall "nur" <= Fuchs umfassen soll, gibt es keinen "offiziellen" Vorgabe- bzw. Richtwert.
Meiner persönlichen Einschätzung nach, ergeben sich (bei z.B. ausschließlicher Betrachtung von Fuchs- und Krähenjagd) folgende Empfehlungen:

Überwiegend Fuchs (teilweise auch Entfernungen > 100 m) und nur "gelegentlich" Krähen: min. .22 Hornet

Gelegentlich Fuchs (Entfernungen i.d.R. <= 100 m) und überwiegend Krähen: min. 17 HMR bzw. .22 Magnum

Nur Krähen: Auf Grund meiner persönlichen Waffenwahl, die auf eine Ruger 77/17 gefallen ist, kann ich nur schreiben --> .17 HMR = „Krähentöter“
.22 lr wäre zwar m.E. mit einer entsprechend „starken“ Laborierung und Bleigeschoss mit Hohlspitz bis 100 m auch eine Option, betrachtet man allerdings die Flugbahn ebenfalls … --> kurzum bei den Kalibern > .22 lr braucht man sich darüber z.B. bei 50 und 100 m (wenn auf 100 m eingeschossen) im wesentlichen keine Gedanken machen ;-)

Das auch noch die „Lautstärke“, Kosten, Anzahl verfügbarer Laborierungen, etc. bei der schlussendlichen Entscheidung ev. auch noch zu berücksichtigen sind, sei angemerkt.

Ich hoffe mit den vorangegangenen Zeilen bei der Auswahl unterstützen zu können.

Ich wünsche einen guten Anblick und Waidmannsheil
JM

Danke Jaga8 super Beitrag. Die 22er würde ich aus eigener Erfahrung trotzdem nicht mehr auf Krähen verwenden. Selbst mit der Minimagnum bleibt die Flugbahn zu stark gekrümmt.

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Lieber Gott, bitte schütze mich vor meinen Freunden, vor meinen Feinden schütze ich mich selbst!

Pirker Dietmar Nr. 6928


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 Betreff des Beitrags: Re: 22er oder 17hmr?
BeitragVerfasst: 8. Januar 2017, 13:31 
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Persönliche Meinung.
17er ist ein nettes Spielzeug, hab selber eine verwendet zum Spielen. Fuchs über ? 80 Meter eher nein. Und wenn schon jagdlich ein Fragezeichen dabei ist dann NEIN!

Hornet für den Fuchs wurde e schon angesprochen, die 222 Rem ist halt dann ober universal.
Ein spitzen Kal wäre noch die junge 204 Ruger, guck dir die mal an.

Gruß

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