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BeitragVerfasst: 25. September 2015, 12:27 
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Dieser Plan ist nicht gut, auch nicht gut zu administrieren. Und was mit solchen Erlässen in der Praxis passiert, hat man beim sogenennten Runderlaß gesehen. Das ist entschieden abzulehnen.

Wir wollen ein Recht, keine Gnade!


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BeitragVerfasst: 25. September 2015, 18:49 
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Registriert: 3. Januar 2012, 13:21
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ich weiß das sehr wohl - gehe oft genug mit der kurzwaffe nachsuchen, mein gtl21 gebe ich dafür nie wieder her.

die information stammt aus gewöhnlich sehr gut informieren kreisen direkt aus dem bmi, deshalb bin ich mir auch so sicher dass der hase so läuft


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BeitragVerfasst: 25. September 2015, 22:52 
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zakrajsek hat geschrieben:
weil sie (die "vertreter" der jäger) den kommenden erlass mit dem man als jäger im revier und unter ganz genauen voraussetzungen eine kat b waffe "führen" darf als ihren erfolg verkaufen möchten.


Wie soll das mit Erlass möglich sein? Dafür müßte doch das Gesetz geändert werden oder nicht?

_________________
Petition Rettung des Waffenpasses für Jäger:
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV ... ndex.shtml


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BeitragVerfasst: 26. September 2015, 15:05 
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Beiträge: 10573
Dieser Erlaß ist nichts wert, auch wenn er käme. Der VwGH hat entschieden, daß sich die Behörden an so einen Erlaß nicht halten müssen. Reines Täuschungsmanöver und die Jäger werden wieder hereinfallen.


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BeitragVerfasst: 27. September 2015, 12:35 
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Ein ÖVP-NR-Abgeordneter hat angesprochen, dass dies mittels einer GESETZESÄNDERUNG gelöst werden soll. Meines Erachtens lässt es sich hierbei gesetzlich relativ einfach ändern, indem man unter § 7 ("Führen") zB folgenden Punkt schafft:
Zitat:
§ 7 Abs. 4:
Eine Waffe führt weiters nicht, wer sie als Inhaber einer gültigen Jagdkarte diese zum Zwecke der Ausübung der Jagd bei sich führt.


Eine andere Alternative wäre im § 35 ("Führen meldepflichtiger oder sonstiger Schußwaffen") einen Abs. 4 nach Vorbild des Abs. 2 Z. 2 einzufügen, dieser könnte etwa lauten:
Zitat:
§ 35 Abs. 4:
Außerdem ist das Führen genehmigungspflichtiger, meldepflichtiger oder sonstiger Schußwaffen zulässig für Menschen, die im Besitz einer gültigen Jagdkarte sind, hinsichtlich des Führens von solchen Waffen zur Ausübung der Jagd.


Ich gehe auch davon aus, dass die ÖVP so eine Lösung beabsichtigt. Das wäre nach deutschem Vorbild und würde jeglichen jagdlichen Bedarf berücksichtigen und würde eine praktikable Lösung darstellen.

_________________
"The problem with Socialism is that eventually you run out of other people's money"
Lady Margaret Thatcher


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BeitragVerfasst: 27. September 2015, 12:57 
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Beiträge: 10573
Das wäre eine praktikable Lösung. Ob das aber den ÖVPlern so vorschwebt, wage ich zu bezweifeln. Geht eher in die Richtung Erlaß.


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BeitragVerfasst: 27. September 2015, 13:29 
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Denke ich nicht. Hat ja schon im ersten Ansatz nicht geklappt, und außerdem wurde explizit eine Gesetzesänderung angesprochen.

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Lady Margaret Thatcher


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BeitragVerfasst: 27. September 2015, 13:57 
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Beiträge: 315
Habe zwar heute zugestimmt, aber ich glaube auch diese Petition wird keinen Erfolg haben - aber vielleicht geschieht doch noch ein Wunder.
M. Nr.403


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BeitragVerfasst: 27. September 2015, 14:01 
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Erledigt


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BeitragVerfasst: 27. September 2015, 22:55 
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Beiträge: 102
Wohnort: Das herztom Steÿr
Die Dynamik der Petition is aber sehr okay, find ich!

Habe vorhin zwei Zustimmungserklärungen hinzugefügt ... morgen werden weitere folgen ...

_________________
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_________________
Gruß
Lauti
[7,65 Browning]
[9mm Luger]
[7,62 Калашников]


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BeitragVerfasst: 17. Dezember 2015, 14:49 
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Beiträge: 41
Das BMI hat geantwortet.

https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/SPET/SPET_00075/imfname_492836.pdf

Ich habe keinen Beitrag gefunden der das hier schon aufzeigt, falls doch bitte ich um Entschuldigung für den doppelten/nochmaligen Hinweis.

Das Thema Waffenpaß im Speziellen wird explizit an die künftige zu erwartende EU Waffen-Richtlinie angekoppelt.

Implizit lese ich da heraus, jedwedes Waffenthema und eigenstaatliche Kompetenz soll an die EU abgegeben werden, oder wurde schon, und "wir das BMI" machen nix, bevor nicht aus Brüssel der Anruf oder Befehl dazu kommt.


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BeitragVerfasst: 15. Januar 2016, 17:36 
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Beiträge: 4
Ach die werden dann sicher noch zur Überwachung der Richtlinien benötigt.
Sonst hätten wir jetzt nur mehr ein viertel oder weniger Polithanswurstln ;-)


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BeitragVerfasst: 29. April 2016, 15:29 
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Beiträge: 41
Eine begrüssenswerte Stellungnahme zum Waffenpaß für Jäger ist eingetroffen, und zwar vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, sowie Umwelt.

https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XX ... 525315.pdf


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BeitragVerfasst: 25. Mai 2016, 07:46 
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Registriert: 16. Mai 2016, 12:57
Beiträge: 2
Sehr geehrte Leute der Internetplattform IWÖ!


Ich war vorige Woche wegen der Beantragung einer Waffenbesitzkarte bei der Bezirkshauptmannschaft. Meine Nachfrage warum ich keinen Pass bekomme obwohl ich Jäger bin und es im Gesetzt geschrieben steht, hat man mir dort wie folgt mit geteilt:

Es gebe nun neu auch für Jagdaufseher seit Anfang Mai keinen Waffenpass mehr ?!?!!

Gibt es rechtlich keine Chance gegen den Verwaltungsgerichtshof bzw. gegen die Personen die sich Quer legen juristisch vor zu gehen?!?! Es ist ja Gesetzt das Jäger das Recht auf eine B Waffe bei Schwarzwild bejagung besitzen oder nicht? Mit der Waffenbesitzkarte alleine ohne Waffenpass mache ich mich doch strafbar, wenn ich auf das Grundstück meines Vaters geführt ein Stück Schwarzwild beim Fangschuss erlege, oder?

Als Antwort des Sachbearbeiters von der BH, habe ich die Aussage aufgetischt bekommen, dass ein Jäger selbst in der Lage, auf unwegsamen Gelände mit einer Großkaliberwaffe der Kat. C im dunkeln eine Sau zu erlegen sein muss.
Ob ich mit Saufänger und Taschenlampe eine starke oder grobe Sau zu ab kniggen soll oder ob er sich darüber trauen würde hat nichts gebracht. Waidmännisch ist es bestimmt mit B Waffe mehr als mit kalter Klinge!
Der Bearbeiter war übrigends auch Jäger und ist genauso wie seine Kollegin eigentlich kompetent genung Probleme zu klären...

Würde ich vier Hände besitzen oder die Fähigkeit haben im dunkeln zu Sehen wäre es möglich bei Nachsuche gezielt schmerzlos zu erlegen, ansonst ist alles nur eine Frechheit und verpönung der Jägerschaft!

Wann kann man mit einer Besserung dieser Misere rechnen?


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BeitragVerfasst: 25. Mai 2016, 09:25 
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Registriert: 16. Februar 2011, 12:57
Beiträge: 2441
Wohnort: Niederösterreich
Es gibt seitens des NÖLJV Gespräche um eine klare Lösung zu finden, die es Jägern ermöglicht mit Kurzwaffe legal im Revier unterwegs zu sein. Angeblich steht das kurz vor Abschluß.

Ablehnung eines WP für einen beeideten Jagdaufseher ist eine eindeutige Gesetzesverletzung, beeinspruchen und gleichzeitig eine Klage wegen Amtsmissbrauch einbringen.

Zitat:
§ 72

Waffengebrauch der Jagdaufseher

Die bestätigten und beeidigten Jagdaufseher sind berechtigt, in Ausübung ihres Dienstes ein Jagdgewehr, eine Faustfeuerwaffe sowie eine kurze Seitenwaffe zu tragen und von diesen Waffen Gebrauch zu machen, wenn ein rechtswidriger Angriff auf Leib oder Leben ihrer eigenen oder einer anderen Person unternommen wird oder unmittelbar droht oder wenn eine mit einer Schußwaffe versehene Person, die beim verbotswidrigen Durchstreifen des Jagdgebietes betreten wird, die Waffe nach Aufforderung nicht sofort ablegt oder die abgelegte Waffe ohne Erlaubnis des Jagdaufsehers wieder aufnimmt. Der Gebrauch der Waffe ist jedoch nur insoweit zulässig, als er zur Abwehr des unternommenen oder drohenden Angriffes notwendig ist.

_________________
Lieber Gott, bitte schütze mich vor meinen Freunden, vor meinen Feinden schütze ich mich selbst!

Pirker Dietmar Nr. 6928


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