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BeitragVerfasst: 2. April 2017, 08:08 
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http://www.outfox-world.de/news/dreiste-autofahrer-hindern-jaeger-am-gnadenschuss.html

Zitat:
In Niederösterreich konnte ein Waidmann erst nach dem Einschreiten der Polizei ein Reh erlösen.

In Niederösterreich haben Autofahrer versucht, einen Jäger am Erlösen eines verunfallten Rehs zu hindern. Wie noen.at berichtete, war ein größerer Polizeieinsatz erforderlich, um dem Mann den Gnadenschuss zu ermöglichen.

Dem Bericht zufolge hatte ein Autofahrer am Freitagabend in Rannersdorf, südlich von Wien, ein Reh entdeckt, das schwerstverletzt auf der Straße lag. Der Mann alarmierte die Polizei, die wiederum den zuständigen Jäger herbeirief, um das Tier zu erlösen.

Andere Autofahrer fanden – so heißt es weiter – „dieses Vorgehen offenbar überhaupt nicht korrekt“. Sie behinderten den Jäger so sehr, dass die Polizisten erst zusätzliche Streifen herbeirufen mussten, um für Ruhe zu sorgen.

Ein Polizeisprecher erklärte gegenüber noen.at: „Im Prinzip hat das Eingreifen der Passanten nur das Leiden verlängert und niemandem geholfen.“ Das schwer verletzte Tier sei nicht mehr zu retten gewesen.

Dass Jäger, die einfach nur ihre Pflicht erfüllen, angefeindet werden, ist leider keine Seltenheit. Erst im November 2016 war ein Mann, der in Merseburg (Sachsen-Anhalt) nach einem Unfall ein Damalttier erlöst hatte, in einem Medienbericht zum „Buhmann“ gemacht worden (wir berichteten).

Zufällig über diesen Bericht gestolpert. Anscheinend muss man als Jäger bereits mit derartigen Situationen bei der Ausübung seiner Pflicht rechnen. Weit hat man es gebracht...

MfG
Resistance

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„Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.“
Macchiavelli

M - 10092


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BeitragVerfasst: 2. April 2017, 10:22 
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Registriert: 4. Januar 2006, 20:04
Beiträge: 954
Darum sollte man als Jäger zu Dokumentatiobnszwecken ein kamerafähges Handy mitführen. Wäre interessant, was besagte Autofahrer mit dem Reh vor hatten.


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BeitragVerfasst: 2. April 2017, 22:10 
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Registriert: 16. Februar 2011, 12:57
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Wohnort: Niederösterreich
Anzeigen wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt, Tierquälerei und Nötigung!

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Lieber Gott, bitte schütze mich vor meinen Freunden, vor meinen Feinden schütze ich mich selbst!

Pirker Dietmar Nr. 6928


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BeitragVerfasst: 10. April 2017, 16:25 
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Registriert: 15. Februar 2015, 20:44
Beiträge: 60
Pirker hat geschrieben:
Anzeigen wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt, Tierquälerei und Nötigung!

eventuell noch versuchte Aneignung fremden Wildes => §137 StGB

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