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 Betreff des Beitrags: welchen pulverfüller?
BeitragVerfasst: 8. November 2008, 23:07 
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Frage an die Wiederlader - welche Pulverfüller verwendet ihr?

habe einen Lee-Pulverfüller, der nichtmal einen cent wert ist und jede pulverfüllung unterschiedlich wirft, möchte mir einen neuen zulegen.

Hat wer Erfahrungen mit dem Lyman no. 55 Pulverfüller? sieht sehr interessant aus!
Reicht auch ein RCBS standard Pulverfüller, oder empfehlt ihr mir redding/forster?

wichtig ist mir eine zuverlässige wiederholgenauigkeit auf 0,1 grain,sollte so rund um die €100,- kosten.. ist die preiserwartung richtig angesetzt?

sind pulverfüller anfällig, oder kann man diese auch gebraucht kaufen? ich nehme mal an, wer einen gut funktionierenden pulverfüller hat wird ihn nicht verkaufen!

..oder?

lg
FMJ


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BeitragVerfasst: 9. November 2008, 11:12 
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Auf meinen Progressivpressen habe ich jeweils den Original-Pulverfüller von Hornady bzw Dillon - funktionieren beide problemlos und mit den von mir verwendeten Kurzwaffenpulver absolut genau. Auch mit VV N120 und N130 welches ich für die .223Rem verwende gibts keine Probleme, ebenso mit dem Rottweil R903 (für die .243Win).

Anders sieht es mit sehr groben Pulvern aus - wie zB das Norma MRP (verwende ich für die .243Win und 6,5x68). Da gibt es aufgrund der volumetrischen Messung durchaus, für mich nicht mehr akzeptable, Schwankungen. Werfe dann halt etwas weniger und gebe den Rest mir dem Pulvertröpfler dazu - sprich ich wiege jede Ladung einzeln. Ist zwar etwas umständlich und zeitraubend - aber dafür hat man auch gute Ergebnisse auf der Scheibe.

Für .223Rem, die .243Win (sofern mir R903) und meine 6x51 Atzl verwende ich derzeit den folgenden Pulverfüller von Harrell:


Bild

Hatte ihn in den USA bei Sinclair bestellt (http://www.sinclairintl.com)

Für normale Anwendungen ist aber ein Standart Pulverfüller von RCBS oder Redding sicherlich ausreichend. Die Culver-Type Pulverfüller sind schon Luxus, aber absolut Top - und die Verstellung ist auch absolut wiederkehrgenau.

@FMJ Mit welchem Pulver hast du den diese Schwankungen? Schon mit verschiedene Pulvern versucht?
Wegen 0,1 grain musst du dir aber sicher keine grauen Haare wachsen lassen, da ist noch absolut im vertretbaren Rahmen - wenn du zB eine .308 mit 42grain N140 hernimmst, dann sind 0,1grain gerade mal 0,238 % Abweichung. 0,3 grain wären somit 0,714 % und auch noch kein Weltuntergang.

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BeitragVerfasst: 9. November 2008, 16:57 
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Beiträge: 2358
danke für deine antwort!

ich habe noch kein anderes pulver verwendet. Derzeit lade ich Vitha Vouri N150 ( 43,6 grs, 73mm gesamtlänge), funktioniert recht gut. von dem Harrell Pulverfüller hab ich schon gelesen, der soll sehr gut sein, ist mir jedoch zu teuer. Werde weitersuchen.


lg
FMJ


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BeitragVerfasst: 9. November 2008, 19:36 
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Ich fange ja auch gerade mitm Wiederladen an...
Mir wurden von einem Bekannten der Lyman empfohlen weil er so ein
komisches Gewicht zum "pulver zusammenklopfen" drauf hat und
das angeblich weit genauer wird als die anderen Pulverfüller.
Ich kenn mich da nicht aus, wie seht ihr das?

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Grüße Manuel

Wer Freiheiten aufgibt um Sicherheiten zu bekommen verdient weder Freiheit noch Sicherheit.

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BeitragVerfasst: 9. November 2008, 22:47 
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Registriert: 21. Oktober 2007, 22:34
Beiträge: 2358
ein pulverdach ist bei allen "besseren" produkten standard, sollte bei jedem (außer lee) pulverfüller dabei sein.

mein problem liegt da, dass redding alleine schon 3 verschiedene pulverfüller in verschiedenen preisklassen anbietet, und ich nun gerne wüsste was sinnvoll, und was rausgeworfenes geld ist.


Lg
FMJ


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BeitragVerfasst: 10. November 2008, 16:10 
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Registriert: 29. Juni 2006, 18:29
Beiträge: 237
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Das Standardmodell von Redding ist sicherlich ausreichend - und zwei verschiedene Meßzylinder sind auch überflüssiger Luxus - in welche Patrone gibt man schon weniger als 3,5grain.
Mit einem Gebrauchtkauf machst daber sicher auch keinen Fehler.

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