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 Betreff des Beitrags: Re: Vorarlberg und die WBK ...
BeitragVerfasst: 26. November 2012, 12:49 
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Ja, ist eh so, nur halt traurig wies im Ländle läuft. Mit allem anderen könnte man ja an die Medien gehen, nur dass Thema Interessiert ja die Medien nicht! :cry:


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorarlberg und die WBK ...
BeitragVerfasst: 26. November 2012, 13:03 
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Die Frage ist, wer sich den Aufwand antut, um dagegen vorzugehen. Und damit in die Medien zu gehen, der Schuss könnte - im wahrsten Sinne des Wortes - nach hinten losgehen. Ich glaube, wir brauchen keine (einseitigen) Berichte und Diskussionen über privaten Waffenbesitz.

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Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt. (Niccolò Machiavelli)


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorarlberg und die WBK ...
BeitragVerfasst: 26. November 2012, 14:07 
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Ich würd das auch nicht an die Medien geben, sondern den AUSFÜHRENDEN Beamten Feuer unterm allerwertesten entfachen. Klar, der kann nichts dafür, aber die sollen sich dann an ihren vorgesetzten Schadlos halten, sollten die Anweisungen von dem kommen. Was für eine Schikane fällt denen als nächstes ein?

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorarlberg und die WBK ...
BeitragVerfasst: 26. November 2012, 19:21 
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Registriert: 12. September 2012, 18:58
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mich würd intressieren was der amtsarzt da untersucht?
psychologisch kann ja nicht sein oder?
denn ein psychologisches gutachten hat man ja bereits um teure 280,- bei einem "profi" hinter sich gebracht,
will er sich vergewissern ob man eh nicht beim psychotest gemogelt hat? :D
oder dass man körperlich in der lage ist ordnungsgemäss waffen zu handhaben?
sehr seltsam

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Besser bei der Übung schwitzen als während der Schlacht bluten


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorarlberg und die WBK ...
BeitragVerfasst: 26. November 2012, 21:19 
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Also bei mir wurden Blutdruck und Harn (Eiweiß) kontrolliert.
Dann ein kurzes Gespräch mit dem Amtsarzt. Der wohl sehen wollte ob ich Alkohol- oder Drogen abhängig bin. Und zum Schluss zwei drei kurze neurologische Tests wie mit geschlossenen Augen die Zeigefinger zusammen führen oder auf einem Bein stehen. :roll:
Also alles halb so wild und in einer halben bis dreiviertel Stunde erledigt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorarlberg und die WBK ...
BeitragVerfasst: 26. November 2012, 21:30 
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Also jetzt krieg' ich ja die Kabeln.
Ok. Falscher Blutdruck und Eiweiss im Harn haben NICHTS, und schon gar NICHTS mit dem Handhaben einer Waffe zu tun.
Und auch bei diesen 'neurologischen Tests' klingt das für mich ziemlich nach 'ich hab ja keine Ahnung was ich hier eigentlich Testen soll, also mach ich einfach irgendwas damits nicht ganz so blöd Ausschaut'.
Ausserdem versteh ich auch nicht ganz, warum ich zum handhaben einer Waffe mit geschlossenen Augen auf einem Bein stehend meine Zeigefinger zusammenbringen muss, und auch ein falscher Blutdruck ist eine relativ häufige Erkrankung.
Nicht dass sowas nicht erkannt und behandelt gehört, aber mich störts einerseits wie sich der Staat (unter anderem hier) Einblick in die Gesundheitsdaten beschafft, und wie den Leuten hier Zeit und Steuergeld gestohlen wird.
Eine Waffe ist nunmal auch deshalb eine Waffe, weil sie auch Personen mit körperlichen Mängeln und Unterlegenheiten beschützen kann. Und eine Ladung zum Amtsarzt wäre meiner Meinung nach nur dann zulässig, wenn der Antragsteller so dermaßen 'desolat' wirkt, dass eine KÖRPERLICHE Unfähigkeit eine Waffe zu HANDHABEN (er muss ja nicht IPSC-Meister werden), augenscheinlich anzunehmen ist. Alles andere hat meiner Meinung nach das Psychologische Gutachten zu erkennen, inkl. Suchtgefährdung.
Eigentlich hat das ganze schon fast Verleumderischen und Rufschädigenden Charakter was die dort aufführen. Sowas macht mich echt sowas von sauer, unbeschreiblich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorarlberg und die WBK ...
BeitragVerfasst: 26. November 2012, 22:36 
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Du hast natürlich recht, aber da machen sich manche Waffenbehörden offensichtlich einen "Spaß" daraus die Antragsteller so weit zu demotivieren, daß sicher einige aufgeben, das ist ja letztendlich das Ziel der uns Beherrschenden....
grüsse
sousek, M.Nr. 718


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorarlberg und die WBK ...
BeitragVerfasst: 26. November 2012, 23:48 
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Naja Karl, wie man sieht, sehen es einige sogar als Erfolg an, "nur" zum Arzt geschickt worden zu sein und nicht noch mehr diskriminiert worden zu sein...


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorarlberg und die WBK ...
BeitragVerfasst: 27. November 2012, 00:11 
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Beiträge: 3
alpha-woolf hat geschrieben:
rider650 hat geschrieben:
Einzig dass mir die Dame von der Landespolizeidirektion zur Begründung Sportschiessen "geraten" hat fand ich etwas fragwürdig.

Warum das?
Gut, wenn man ganz streng ist, hätte sie im maximalen Interesse des Antragstellers zu SV raten müssen, aber darüber sehen wir mal hinweg.


"Was geben Sie als Rechtfertigung an?"
"Selbstverteidigung und Sportschießen."
"Nehmen Sie Sportschießen."

Keine Ahnung warum sie das gesagt hat.
Für mich klang das unterschwellig wie "Wenn Sie SV nehmen, wird es etwas weniger schnell gehen".


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorarlberg und die WBK ...
BeitragVerfasst: 27. November 2012, 00:23 
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Registriert: 23. Oktober 2012, 14:46
Beiträge: 299
sousek hat geschrieben:
Du hast natürlich recht, aber da machen sich manche Waffenbehörden offensichtlich einen "Spaß" daraus die Antragsteller so weit zu demotivieren, daß sicher einige aufgeben, das ist ja letztendlich das Ziel der uns Beherrschenden....
grüsse
sousek, M.Nr. 718


Stimmt wobei das Standardprocedere eigentlich auch reicht. Diese rumrennerein haben mich eine ganze Zeit lang davon abgehalten.
Zusammen mit der Wartezeit auf alles und jeden, den unötigen Kosten und der Nullinformation wenn der Antrag abgegeben wurde ist es wirklich Mühsam.

Aber dann kommt der jetzt erst Recht Gedanke :mrgreen:

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“Gedanken sind mächtiger als Waffen. Wir erlauben es unseren Bürgern nicht, Waffen zu führen – warum sollten wir es ihnen erlauben, selbständig zu denken?”
(Josef Stalin)


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorarlberg und die WBK ...
BeitragVerfasst: 27. November 2012, 01:00 
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Beiträge: 1160
rider650 hat geschrieben:
alpha-woolf hat geschrieben:
rider650 hat geschrieben:
Einzig dass mir die Dame von der Landespolizeidirektion zur Begründung Sportschiessen "geraten" hat fand ich etwas fragwürdig.

Warum das?
Gut, wenn man ganz streng ist, hätte sie im maximalen Interesse des Antragstellers zu SV raten müssen, aber darüber sehen wir mal hinweg.


"Was geben Sie als Rechtfertigung an?"
"Selbstverteidigung und Sportschießen."
"Nehmen Sie Sportschießen."

Keine Ahnung warum sie das gesagt hat.
Für mich klang das unterschwellig wie "Wenn Sie SV nehmen, wird es etwas weniger schnell gehen".

Das ist in der Tat verdächtig. Vor allem, da die Behörde bei SV KEIN Ermessen hätte, bei Sportschießen leider eben schon.
Wahrscheinlich gefällt ihnen die Vorstellung ganz und gar nicht, dass sie dann eine WBK ausstellen müssten. Es gibt ja Waffenbehörden, die ganz unverhohlen zugeben, dass sie Waffen im Volk möglichst gering halten wollen.

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Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorarlberg und die WBK ...
BeitragVerfasst: 27. November 2012, 09:32 
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Beim Amtsarzt musste ich zuerst einen zweiseitigen Fragebogen (Fragen zu Krankeiten, Operationen, Alkohol, Drogen etc.) ausfüllen. Dann wurde der Blutdruck gemessen sowie der Harn und das Blut untersucht. Anschließend hatte ich ein kurzes Gespräch mit dem Arzt. Dabei ist er auf den Fragebogen eingegangen und hat gefragt, warum ich die WBK beantragt habe. Neurologische Tests hat es keine gegeben.

Und ich sehe es nicht als Erfolg an, dass ich "nur" zum Amtsarzt geschickt wurde. Ich bin zufrieden, da alles andere gut geklappt hat und ich an allen Stellen freundlich behandelt wurde. Ich wusste, dass die Untersuchung eigentlich nicht erlaubt ist, habe mich wegen deswegen aber nicht entmutigen oder abhalten lassen. Die Stunde beim Amtsarzt und das (4 Wochen) längere warten habe ich ihn Kauf genommen. Dafür habe ich jetzt meine WBK. :) "Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen." (Johann Wolfgang von Goethe)

Ich glaube, dass die "Weisung" bezüglich dem Amtsarzt von oben kommt und die Sachbearbeiter diese befolgen müssen. Ansonsten hatte ich nämlich in keinster Weise das Gefühl, dass die Sachbearbeiterin etwas gegen die WBK bzw. Waffen hat. Beim Abholen der WBK hat sie gesagt, ich könne mich gerne bei ihr melden, wenn ich Fragen hätte, z.B. bei der Eintragung einer Waffe. Was ich auch schon getan habe. Und so schnell hat die BH noch nie was erledigt!

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Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt. (Niccolò Machiavelli)


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorarlberg und die WBK ...
BeitragVerfasst: 27. November 2012, 11:14 
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Also ist es ok, dass sie das Gesetz bricht und dich zum Amtsarzt schicken nur weils 'von oben' kommt? Wenn man diesen Sesselklebern mal die Hölle heiss macht, werdens sowas hinterfragen, und nicht einfach nur 'ja' sagen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorarlberg und die WBK ...
BeitragVerfasst: 27. November 2012, 11:51 
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Ich denke nicht, dass SIE das Gesetz bricht. Auf der BH wird es, wie in vielen Betrieben, einen vorgeschriebenen Ablauf geben. Das Thema "Amtsarzt" sollte man also auf höherer Ebene angehen und nicht den Sachbearbeitern "die Hölle heiß machen". Die können wahrscheinlich am wenigsten dafür. In der heutigen Zeit, wo die meisten froh sind, dass sie einen Job haben, werden sie sich nicht gegen Vorschriften auflehnen. Zumal sie wenig Chancen haben werden, wenn es sogar bis zum VwGH gehen müsste und es dort drei Jahre dauern würde ...

Datejust, ich weiß ja nicht, mit was für Beamten Du schon zu tun hattest, aber ich würde besagte Sachbearbeiterin nicht als "Sesselkleberin" bezeichen. Ich wurde stets freundlich behandelt und es wurde alles schnell erledigt. Und ich bin davon überzeugt, dass die Sache mit dem Amtsarzt nicht ihre Idee ist.

Aber das Thema "Amtsarzt" ist für mich ausdiskutiert. Ich habe meine Sicht der Dinge in den vorigen Beiträgen ausführlich dargestellt. Sollte jemand aus dem Ländle die WBK beantragen wollen und allgemeine Fragen zum Ablauf haben, werde ich diese natürlich gerne beantworten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorarlberg und die WBK ...
BeitragVerfasst: 27. November 2012, 21:39 
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Registriert: 29. Februar 2012, 13:19
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Also mein Sachberater bei der BH (übrigens auch in Vlbg) hat mir sogar geraten SV bei der Begründung anzugeben, da Sportschießen alleine nicht reichen muss.

Und das Thema Amtsarzt finde ich auch nicht so schlimm, ist das selbe wie beim Psychologen wenn man nichts zu befürchten hat kann einem auch nichts passieren. Finde es immer noch klüger da hin zu gehen als sich auf einen langwierigen Prozess einzulassen.
Auch wenn das manche hier nicht verstehen und sich völlig übertrieben aufregen. Aber wenn einem jeder Beamte und jede Behörde wie ein rotes Tuch vorkommt, kann man ja nichts anderes erwarten.
Außerdem hatten wir das Thema ja schon einmal im meinem Threat.............................


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