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BeitragVerfasst: 5. April 2017, 14:56 
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Registriert: 3. April 2017, 09:16
Beiträge: 3
Hallo,

Habe seit mittlerweile 5 Jahren eine WBK, aber bis jetzt noch keine Waffe. Streitpunkt ist - wie wahrscheinlich bei anderen auch - meine Gattin. Sie möchte absolut nicht, dass sich im Haushalt eine Waffe befindet. Auch verständlich, da wir 2 kleine Kinder zu Hause haben.

Jetzt stellt sich mir die Frage ob ich eine Waffe auch "auslagern" darf? Natürlich entsprechend lt. Gesetz verwahrt. Mein Arbeitsplatz (arbeite in einer Bank) wäre zwar nicht verkehrt, aber mir schwebt eher ein versperrten Schrank am Schießstand vor. Geht das? Im Forum habe ich bisher keine eindeutige Aussage dazu finden können.

MfG
Stefan


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BeitragVerfasst: 5. April 2017, 15:11 
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Beiträge: 10600
Wo man verwahrt ist egal. Kann überall sein, wenn es nur sicher ist. MUß auch nicht am Wohnsitz sein.


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BeitragVerfasst: 5. April 2017, 15:48 
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Registriert: 16. Februar 2011, 12:57
Beiträge: 2426
Wohnort: Niederösterreich
Herzlich Willkommen im Forum und hoffentlich auch bei der IWÖ!

Ich habe selber 4 Kinder und kann nur aus Erfahrung sagen:" Waffen gehören in Kinderhände!", natürlich nur unter Aufsicht und am Schießstand, das aber regelmäßig! Mit dem Nebeneffekt, daß sie sich damit auskennen, sachgemäß umgehen und genau wissen, daß man nur dort damit "spielen" darf!

_________________
Lieber Gott, bitte schütze mich vor meinen Freunden, vor meinen Feinden schütze ich mich selbst!

Pirker Dietmar Nr. 6928


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BeitragVerfasst: 5. April 2017, 16:01 
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Registriert: 4. Januar 2006, 19:53
Beiträge: 3466
Bankschließfach ist deutlich besser als Schießstand. Dort werden, wenn überhaupt, nur die vereinseigenen Waffen verwahrt; in D, wo das eher üblich ist, freuen sich die Herren Einbrecher ganz besonders über die exzellente Rentabilität (viele Waffen um wenig Aufwand und - wegen der meist abgelegenen Lage der Schießstände - relatv geringes Risiko).

_________________
MgNr 3730

„Lösungen mathematischer Probleme werden nicht durch Abstimmung entschieden.“ – Marilyn vos Savant

"Ich trage eine Waffe weil mir ein Polizist zu schwer ist."

"L'Etat n'est plus nous."


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BeitragVerfasst: 27. April 2017, 15:37 
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Registriert: 3. April 2017, 09:16
Beiträge: 3
Vielen Dank für die Antworten. Leider hat die Info per Mail nicht funktioniert, daher erst heute meine Reaktion auf eure Rückmeldungen.

Werde mich bezüglich Schließfach mal schlau machen.

LG,
Stefan


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BeitragVerfasst: 28. April 2017, 10:32 
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Registriert: 31. Dezember 2013, 11:53
Beiträge: 117
SteWi81 hat geschrieben:
Streitpunkt ist - wie wahrscheinlich bei anderen auch - meine Gattin. Sie möchte absolut nicht, dass sich im Haushalt eine Waffe befindet. Auch verständlich, da wir 2 kleine Kinder zu Hause haben.



Ohne der Familie nahe treten zu wollen, aber gibt's bei Euch Küchenmesser in den Schubladen/Messerblock, oder sind die auch "ausgelagert"?

Wie wär's erstmal mit einem Kompromiss: Waffe zuhause im Safe mit Zahlenkombi oder Fingerprint-Sensor und Muni in verschlossener Box am Arbeitsplatz? Wenn dann nach ca. 1-2 Jahren klar ist, daß von der Waffe im Safe für die Kleinen keine mittelbare oder unmittelbare Gefahr ausgeht bzw. weniger als vom WC Reiniger oder der spitzen Nagelfeile der Gattin, dann kann man vielleicht über die Anschaffung eines Zweitsafes für die Muni reden ... ?

8)


PS: Bin ich froh, daß ich noch in einer Zeit (und am Land) aufgewachsen bin, der man sich nicht wie im Irrenhaus fühlen mußte!


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BeitragVerfasst: 29. April 2017, 00:09 
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Registriert: 25. März 2013, 10:20
Beiträge: 111
Den Arbeitsplatz würde ich keinesfalls „mit hineinziehen“. Egal wie gut dort alles ist. Auf den Arbeitsplatz ist kein Verlass. Am Arbeitsplatz ist jeder dein Konkurrent, auch deine Freunde. Echte Freunde sind sie erst dann, wenn ihr in verschiedenen Firmen arbeitet. Am Arbeitsplatz darf alles aufgemacht, weggeräumt werden, wenn du krank bist, gekündigt bist, gestorben bist. Wer das dann macht, liegt nicht in deiner Hand! Aufgeräumt muss werden, dort setzt sich ja ein anderer hin. Was ist im Urlaub? Ist was weg, kommst du erst Wochen später drauf. Dann ist dort die Polizei im Haus, taugt der Firma sicher. Oder willst du den KollegInnen (ausnahmsweise getschendert, mach ich sonst nicht) erklären, sie sollen auf keinen Fall ran, weil eine Schusswaffe drinnen ist?

Schließfach in der Bank ist OK, ein Kundenschließfach in der Bank, in der du arbeitest, besser noch bei einer anderen. Als Kunde bist du König und geschützt, als MA bist immer abhängig, ist so.

Die Bemerkung mit den Küchenmessern ist taktlos. Ein Schützenkamerad hat ein sehr realistisches Problem, dutzende Mitleser haben das gleiche, das ist kein Thema zum Spotten. Da braucht es Lösungen mit Fingerspitzengefühl. Eine Ehe belastet man mit sowas lieber nicht zu sehr; kann ganz schlecht ausgehen im Krisenfall. Man braucht Familie, Kinder und Waffen. Nichts davon soll man aufs Spiel setzen.


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BeitragVerfasst: 29. April 2017, 10:15 
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Registriert: 31. Dezember 2013, 11:53
Beiträge: 117
radius hat geschrieben:
Die Bemerkung mit den Küchenmessern ist taktlos. Ein Schützenkamerad hat ein sehr realistisches Problem, dutzende Mitleser haben das gleiche, das ist kein Thema zum Spotten. Da braucht es Lösungen mit Fingerspitzengefühl. Eine Ehe belastet man mit sowas lieber nicht zu sehr; kann ganz schlecht ausgehen im Krisenfall. Man braucht Familie, Kinder und Waffen. Nichts davon soll man aufs Spiel setzen.


Erstens habe ich meinen Kommentar mit dem Satz "ohne der Familie nahe treten zu wollen..." begonnen und zweitens ein Smiley drunter gesetzt. Es besteht damit auch kein Grund den vertrottelten PO-Trend (pofessionally offended trend) auch noch in dieses Forum zu tragen!

Abgesehen davon, wenn man seinem Lebenspartner nicht rational und emotionslos glaubhaft klar machen kann, daß von einer Waffe ohne Munition in einem Tresor mit Zahlenkombination oder Biometriesensor weniger (bzw. keine) Gefahr ausgeht, als vom Küchenmesser, der Tischkante in Kindesaugenhöhe, der Treppe oder der Domestosflasche im WC, dann gibt's ein latentes Kommunikationsproblem in der Beziehung bzw. ist diese nicht von besonderer Gleichberechtigung geprägt.

Sorry, aber das ist meine ganz persönliche Meinung, die ich in einem halbwegs "freien" Land wohl äußern darf, ohne, daß ich mich dafür entschuldigen, oder oder gleich vor der PC Brigade verantworten muß?!


PS: Der Einwand mit dem Arbeitsplatz hat aber sicher Berechtigung und ich muß diesem irgendwie doch zustimmen...


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BeitragVerfasst: 29. April 2017, 10:20 
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Registriert: 31. Dezember 2013, 11:53
Beiträge: 117
chabich hat geschrieben:
radius hat geschrieben:
Die Bemerkung mit den Küchenmessern ist taktlos. Ein Schützenkamerad hat ein sehr realistisches Problem, dutzende Mitleser haben das gleiche, das ist kein Thema zum Spotten. Da braucht es Lösungen mit Fingerspitzengefühl. Eine Ehe belastet man mit sowas lieber nicht zu sehr; kann ganz schlecht ausgehen im Krisenfall. Man braucht Familie, Kinder und Waffen. Nichts davon soll man aufs Spiel setzen.


Erstens habe ich meinen Kommentar mit dem Satz "ohne der Familie nahe treten zu wollen..." begonnen und zweitens ein Smiley drunter gesetzt. Es besteht damit auch kein Grund den vertrottelten PO-Trend (pofessionally offended trend) auch noch in dieses Forum zu tragen!

Abgesehen davon, wenn man seinem Lebenspartner nicht rational und emotionslos glaubhaft klar machen kann, daß von einer Waffe ohne Munition in einem Tresor mit Zahlenkombination oder Biometriesensor weniger (bzw. keine) Gefahr ausgeht, als vom Küchenmesser, der Tischkante in Kindesaugenhöhe, der Treppe oder der Domestosflasche im WC, dann gibt's ein latentes Kommunikationsproblem in der Beziehung bzw. ist diese nicht von besonderer Gleichberechtigung geprägt.

Sorry, aber das ist meine ganz persönliche Meinung, die ich in einem halbwegs "freien" Land wohl äußern darf, ohne, daß ich mich dafür entschuldigen, oder mich gleich vor der PC Brigade verantworten muß?!


PS: Der Einwand mit dem Arbeitsplatz hat aber sicher Berechtigung und ich muß diesem irgendwie doch zustimmen...


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BeitragVerfasst: 29. April 2017, 11:59 
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Registriert: 4. Januar 2006, 22:38
Beiträge: 10600
Eine Ehefrau kann man sich aussuchen und sie sucht sich auch den Mann aus. Die Waffenfrage wäre in diesem Auswahlprozeß zu klären. Also vorher.


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BeitragVerfasst: 29. April 2017, 23:06 
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Beiträge: 117
zakrajsek hat geschrieben:
Eine Ehefrau kann man sich aussuchen und sie sucht sich auch den Mann aus. Die Waffenfrage wäre in diesem Auswahlprozeß zu klären. Also vorher.



Etwas "anspruchsvoller" wird die Situation aber schon, wenn man zuerst aussucht/ausgesucht wird und erst dann draufkommt, daß man Waffen im Haus haben oder z.B. Jäger sein will ... :)


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BeitragVerfasst: 30. April 2017, 08:56 
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Beiträge: 10600
Hier ist das Problem, daß Frauen die Männer immer ändern, erziehen wollen, nach ihren Vorstellungen formen möchten. Meistens geht das, weil sie einen längeren Atem und mehr Ausdauer haben. Manchmal geht das nicht, weil sich die Männer irgendwann verabschieden.

Aber das ist ein anderes Kapitel.


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BeitragVerfasst: 30. April 2017, 09:21 
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Registriert: 24. Mai 2014, 20:17
Beiträge: 154
Meine Frau war am Anfang auch strikt gegen jegliche Schusswaffe im Haushalt. Bei manchen Dingen muss Mann sich aber eben auch durchsetzen. Die Verzierungen auf der ersten Flinte und der schone Holzschaft halfen dann erste Vorbehalte abzubauen und nach klarer Darlegung wie die gesicherte Verwahrung aussieht konnte sie ausser einem "schlechten Gefühl" und Statements wie "ich mag keine Waffen" keine Argumente vorbringen. Nach ein paar Wochen kräht dann kein Hahn mehr danach. So sicher wie die Schusswaffe würden sonst keine anderen gefährlichen Gegenstände verwahrt werden. Oder sperrt sie dann die Nagelschere, das Danchlor, den Nagellackentferner, die Kuechemesser usw auch in einen Waffenschrank?
Nimm sie mal zum Schiessen mit und mach ihr klar dass Dir der Waffenbesitz wichtig ist. Eventuell brauchts ein paar Anläufe aber da muss Mann hartnäckig bleiben.


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BeitragVerfasst: 30. April 2017, 20:05 
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Registriert: 31. Dezember 2013, 11:53
Beiträge: 117
hari hat geschrieben:
Meine Frau war am Anfang auch strikt gegen jegliche Schusswaffe im Haushalt. Bei manchen Dingen muss Mann sich aber eben auch durchsetzen. Die Verzierungen auf der ersten Flinte und der schone Holzschaft halfen dann erste Vorbehalte abzubauen und nach klarer Darlegung wie die gesicherte Verwahrung aussieht konnte sie ausser einem "schlechten Gefühl" und Statements wie "ich mag keine Waffen" keine Argumente vorbringen. Nach ein paar Wochen kräht dann kein Hahn mehr danach. So sicher wie die Schusswaffe würden sonst keine anderen gefährlichen Gegenstände verwahrt werden. Oder sperrt sie dann die Nagelschere, das Danchlor, den Nagellackentferner, die Kuechemesser usw auch in einen Waffenschrank?
Nimm sie mal zum Schiessen mit und mach ihr klar dass Dir der Waffenbesitz wichtig ist. Eventuell brauchts ein paar Anläufe aber da muss Mann hartnäckig bleiben.



So sehe ich das auch.

Wie bei der Falknerei liegt hier das Geheimnis wahrscheinlich auch in der langfristigen Konsequenz der kleinen Schritte durch den Falkner ... :lol:


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BeitragVerfasst: 14. Juni 2017, 16:47 
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Registriert: 23. März 2010, 19:19
Beiträge: 3283
Wohnort: 1210 Wien
Also, ich sehe das eigentlich auch so wie hari und chabich, man kann die geliebte Ehefrau ja einmal auf einen Schiessstand mitnehmen und damit demonstrieren wie diszipliniert es dort im Normalfall zugeht....außerdem ist mir wirklich nicht erklärlich wie man vor einem Konglomerat aus Stahl, Aluminium und Holz Angst haben kann, außer man ist ein überzeugter indoktrinierter Grüner.....
grüsse
sousek, 718


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