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 Betreff des Beitrags: Re: EU- Verbot von Halbautomaten?
BeitragVerfasst: 19. März 2017, 23:46 
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sbs96 hat geschrieben:
Das europäische Modell, das auf soziale Sicherheit statt auf privaten Waffenbesitz setzt gabs doch bis vor etlichen Jahren in dem Teil Europas hinter dem eisernen Vorhang, wenn es so toll war warum wollten es die Betroffenen unbedingt loswerden? Sie hatten medizinische Versorgung, günstiges Wohnen, was zu Essen, Schulbildung frei, geregelte Arbeitszeit, um Politik muß man sich nicht kümmern, blos immer schön das Maul halten...


Die Sowjetunion hat nie aufgehört zu existieren. Sie heißt nur anders, nämlich EU(dSSR).

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 Betreff des Beitrags: Re: EU- Verbot von Halbautomaten?
BeitragVerfasst: 20. März 2017, 00:11 
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Hier noch was für den Blutdruck:

http://www.epochtimes.de/politik/europa ... 75024.html

Zitat:
„Vereinigte Staaten Europas“ jetzt vorantreiben: Visionäre Forderung von vier EU-Parlamentspräsidenten

Kathrin Sumpf
Interessantes Schriftstück: "Jetzt ist der Moment für eine stärkere politische Integration: eine Föderale Union von Staaten mit breiten Kompetenzen." Das schreiben vier EU-Parlamentspräsidenten, darunter auch Bundestagspräsident Norbert Lammert, in einer italienischen Zeitung.
Die italienische „La Stampa“ druckte am 26. Februar folgenden Brief von Parlamentspräsidenten der EU ab, der eine engere europäische Union vorsieht. In den deutschen Medien wurde er bisher nicht erwähnt.

In ihrem Brief fällt besonders folgender Satz auf: „Jetzt ist der Moment für eine stärkere politische Integration: eine Föderale Union von Staaten mit breiten Kompetenzen.“

Es werden viele Absichten erklärt, über das WIE wird jedoch nicht gesprochen.

Unterschrieben wurde der Brief von Claude Bartolone (Präsident der „Assemblée nationale“ in Frankreich), Laura Boldrini (Präsidentin der Abgeordnetenkammer in Italien), Norbert Lammert (Bundestagspräsident in Deutschland) und Mars di Bartolomeo (Präsident der „Chambre des Députés“ in Luxemburg), schreibt das „Tageblatt.lu“.

Marco Gallina übersetzte den Brief in seinem Blog. Hier das Dokument im Original:

In weniger als einem Monat, am kommenden 17. März, treffen wir – die Präsidenten der Nationalparlamente der EU – uns in Rom, so wie es die Repräsentanten der (National)Regierungen tun, zum 60. Jahrestag jener Verträge, welche die Grundlage (zum Entstehen) unserer Union legten.

Aber es ist offensichtlich, dass dieses Treffen etwas anderes ist als ein bloßer historischer Gedenktag. Der Geburtstag findet in der kritischsten Phase statt, die das europäische Projekt bisher erlebt hat.

Die Arbeitslosigkeit und die wachsende Ungleichheit in vielen Ländern sorgen für großes Misstrauen bei den Bürgern, begleitet von der Unfähigkeit der Mitgliedsstaaten, den Migrationsstrom gemeinsam zu verwalten.* In diesem Klima finden populistische, nationalistische und fremdenfeindliche Bewegungen fruchtbaren Boden. Personenfreizügigkeit und andere Erfolge des Integrationsprozesses werden zur Diskussion gestellt. Zum ersten Mal hat ein Mitgliedsland sich dazu entschieden, aus der Union auszutreten.

In einer solchen Situation dürfen wir uns von Angst nicht lähmen lassen, auch nicht von den Sorgen bezüglich der anstehenden Wahlen in einigen unserer Länder. Wir müssen jetzt handeln, bevor es zu spät ist. Wir müssen die Chance des Jubiläums nutzen um zur Vision und zum Geist der Gründerväter zu(rück)zufinden und das europäische Konstrukt auf erneuerten Grundlagen zu lancieren.** Natürlich würdigen wir die vielen gemeinsamen Erfolge dieser sechzigjährigen, friedlichen Entwicklung, welche hinsichtlich des Wohlstands und der Grundrechte eine außergewöhnliche Entwicklungsperiode unserer Länder war; aber wir müssen auch klar machen, was uns zusammenhält. Wir müssen also das vorzeigen, was uns eint, das wahren, was unser Projekt zum Raum von Freiheit und Frieden macht, und das verbessern***, was nicht funktioniert, insbesondere was die Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten betrifft, die uns zu trennen drohen.

Unsere Erklärung «Più integrazione europea: la strada da percorrere» geht darauf ein, was es zu tun gilt, um die europäischen und globalen Herausforderungen zu meistern. Wir vier haben sie am 14. September 2015 im römischen Palazzo Montecitorio unterschrieben. Heute sind aus den vier Unterschriften fünfzehn geworden. Wir müssen zugeben, dass diese Zahl nicht mehr steigen wird. Dies zeigt, dass eine verstärkte Bereitschaft und Kooperation existiert, aber auch, dass es nicht eine gemeinsame Position in allen Parlamenten der EU gibt.

Wir sind überzeugt, dass wir angesichts der Krise mehr Europa brauchen, auch wenn wir uns damit Gegenwind aussetzen. Wir können die unglücklichen Auswirkungen nicht ignorieren, welche die ökonomischen und finanziellen Maßnahmen auf (dutzende) Millionen Familien hatten. Wir müssen uns gegen die wachsende Arbeitslosigkeit wehren: Europa kann die Faszination der Jugend nicht wecken, wenn es ihr keine glaubwürdige Aussicht auf Arbeit bietet. Wir müssen den Mut haben, die Souveränität der Einzelstaaten in den vielen Sektoren gemeinsam zu teilen****, in denen diese ineffizient und zum Scheitern verdammt sind: von der Klimaerwärmung zur Energiepolitik, von den Finanzmärkten zu Einwanderungsregeln, von der Steuerhinterziehung zum Kampf gegen den Terrorismus.

Es ist also der Moment gekommen, um einer engeren politischen Integration entgegenzustreben: einer föderalen Union aus Staaten mit weitreichenden Kompetenzen. Wir wissen, dass diese Aussicht auch auf starken Widerstand treffen wird, aber die Unbeweglichkeit einiger darf nicht zur Lähmung aller werden. Wer an das europäische Ideal glaubt, muss es wieder vorwärts bringen können, anstatt seinem langsamen Niedergang unfähig beizustehen. Und die Staaten, welcher dieser engeren Union nicht sofort hinzukommen wollen, können dies zu einem zweiten Zeitpunkt tun.

In dieser Hinsicht kann das Zusammenkommen in Rom eine gute Möglichkeit sein, um den Geist der institutionellen Verträge der Staatengemeinschaft wiederzubeleben. Eine Möglichkeit, die man nicht verlieren/verstreichen lassen darf.

(Unterschriften)

______________

*Das verwendete Wort „gestire“ (hier in dem Zusammenhang wohl am besten: „den Migrationsstrom leiten) ist ein recht schwaches Verb; anscheinend hat man in Brüssel nicht einmal den Anspruch, diesen einzudämmen; „bewältigen“ oder gar „regulieren“ wäre hier deutlich zu viel.
**Das steht wirklich so inhaltslos dort.
***Eigentlich „wieder gut machen“.
****Eigentlich: „(gemeinsam) teilen“ [condividere]. Souveränität kann aber üblicherweise nicht geteilt, sondern nur geschwächt, beschnitten oder abgeschafft werden …
Kommentar von Marco Gallina

„Primo: Man will die Migration nicht eindämmen, sondern nur „leiten“. Erinnerungen an den Sommer 2015 und Merkels „Verwalten“ kommen in den Sinn. Der Asylansturm ist quasi ein Schicksalsschlag, den man nicht aufhalten kann, sondern mit dem Europa jetzt irgendwie zurecht kommen muss. Sind sie eben da!

Secundo: Die EU will der europäischen Jugend nicht etwa Arbeit geben, sondern nur eine „Aussicht auf Arbeit“. Das ist ein nicht ganz unwichtiger Unterschied, besonders in den feinsilbigen Milieus höherer Bürokraten- und Beamtenstuben.

Tertio: In der Fußnote schon angemerkt: wie soll man sich gemeinsam geteilte Souveränität vorstellen? Entweder hat ein Gremium eine definierte Kompetenz in einem Bereich, oder eben nicht. Natürlich: als Venezianer kenne ich das Kompetenzgerangel zwischen den verschiedenen Gremien der Republik, bei denen Macht oftmals immer wieder neu definiert wurde. Die Alten waren jedoch keine Bediensteten und Ausführenden, sondern Politiker und hatten einen ungetrübten Sinn für das, was wichtig war. Das mag ich der EU nicht so ganz unterstellen.

Quarto: Schon interessant, in welchen Feldern die Nationalstaaten so furchtbar ineffizient agieren. Waren es nicht gerade Ungarn und Mazedonien (ein Nicht-EU-Land) die als einzige bereit waren, „unschöne Bilder“ zu riskieren und hart durchzugreifen, indessen die Brüsseler Traumquoten bezüglich Migrantenverteilung immer noch auf dem Papier stehen und jedweder Realität entbehren?“



Und dazu passend:
http://www.epochtimes.de/politik/deutsc ... 75205.html

Zitat:
Mehrere tausend Menschen demonstrieren deutschlandweit für Europa

Mehrere tausend Menschen haben in Deutschland für ein vereintes Europa demonstriert. In Frankfurt am Main nahmen laut Polizei etwa 3000 Menschen, in Berlin etwa 2000 Menschen und in München etwa tausend Menschen an den Aufzügen von "Pulse of Europe" teil.
Mehrere tausend Menschen haben am Sonntag in Deutschland erneut für ein vereintes Europa demonstriert. In Frankfurt am Main nahmen laut Polizei etwa 3000 Menschen, in Berlin etwa 2000 Menschen und in München etwa tausend Menschen an den Aufzügen der Bürgerbewegung „Pulse of Europe“ teil.

Auch in vielen anderen Städten wie Dresden, Leipzig, Hamburg, Wiesbaden, Ulm, Tübingen, Koblenz, Düsseldorf, Köln oder Nürnberg demonstrierten trotz häufig schlechten Wetters viele hundert Menschen.

Die Initiatoren der Bürgerbewegung „Pulse of Europe“ wollen nach eigenen Angaben einen Beitrag dazu leisten, dass es auch nach den bevorstehenden Wahlen in Frankreich und Deutschland ein vereintes, demokratisches Europa gibt.

In Koblenz etwa traten die Demonstranten unter dem Motto „restons ensemble“ – zusammen bleiben – auf und bildeten mit Schildern eine französische Flagge.

Die Anhänger der Bewegung demonstrieren jeden Sonntag in Städten der Europäischen Union. Wöchentlich kommen neue Orte hinzu, an diesem Sonntag sollen es 59 Städte in neun Ländern gewesen sein, wo sich nach Angaben der Organisatoren Menschen beteiligten.

Die erste Kundgebung fand im November vergangenen Jahres statt. Auf dem Internetauftritt der Bewegung heißt es, nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten und dem Brexit-Referendum Großbritanniens dürfe man „nicht in Schockstarre“ verharren. (afp)

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 Betreff des Beitrags: Re: EU- Verbot von Halbautomaten?
BeitragVerfasst: 20. März 2017, 07:41 
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http://mobil.krone.at/phone/kmm__1/app_ ... tory.phtml
Hier eine der ÖVP schwarzen Nebelkerzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: EU- Verbot von Halbautomaten?
BeitragVerfasst: 20. März 2017, 08:21 
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Nocheinmal zum SPÖ Abgeordneten und seinem Facebook:
Wie nennt man sowas eigentlich? Weigere mich zu glauben, dass dieser Herr nur unehrlich, boshaft und zynisch ist, wie der erste Eindruck nahelegt. Da muss auch noch was anderes sein!
https://www.facebook.com/mepjoe/photos/a.195058427248588.48541.195047610583003/1265077443580009/?type=3

Zitat:
MEP Josef Weidenholzer
16. März um 05:01 ·
..
Alle reden über das Wetter. Wir nicht! Was das EU-Parlament diese Woche erreicht hat. Teile dieses Bild und hilf mit, die Botschaft zu verbreiten.

Was das EU Parlament diese Woche erreicht hat.
-Strengere Waffenkontrollen und Verbot von Maschinengewehren in Europa
...


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 Betreff des Beitrags: Re: EU- Verbot von Halbautomaten?
BeitragVerfasst: 20. März 2017, 09:04 
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Hier nochmal der konsolidierte Text, deutsch, diesmal in Web-Version.
http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+TA+P8-TA-2017-0068+0+DOC+XML+V0//DE

Beachte auch hier die Wortspenden zur Sitzung (samt Video).
http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=CRE&reference=20170314&secondRef=ITEM-003&language=DE&ring=A8-2016-0251


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 Betreff des Beitrags: Re: EU- Verbot von Halbautomaten?
BeitragVerfasst: 20. März 2017, 10:30 
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Hier noch der EU-Marktschreier Othmar Karas mit seiner Sicht der Dinge

http://www.othmar-karas.at/de/schwerpun ... =2&id=2171


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 Betreff des Beitrags: Re: EU- Verbot von Halbautomaten?
BeitragVerfasst: 20. März 2017, 11:51 
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Beiträge: 5482
Wohnort: Wien
Wenn ein Schulz mit "mindestens" 100% als Parteichef gewählt wird,
hier ein Symbolbild...
Bild

dann kann man ahnen wie es in Mitteleuropa und der EU weitergehen könnte...

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Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger.
Versicherungsvertreter verkaufen Versicherungen.
Volksvertreter verkaufen das Volk.

Don't steal! - The government hates competition!


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 Betreff des Beitrags: Re: EU- Verbot von Halbautomaten?
BeitragVerfasst: 20. März 2017, 19:42 
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Beiträge: 1
Werte IWÖ-Forums-Teilnehmer!

Ich habe mich vor kurzem neu Registriert, da ich bereits zuvor seit längerem als Gast oft mitgelesen habe und ich durchaus die meisten Themen für mich als Waffenbesitzer sehr interessant finde!



Ich habe den ganzen EU-Schmarren betreffend der neuen Richtlinie die ja jetzt trotz großem Widerstand durchgesetzt worden ist ebenfalls intensiv verfolgt.... Leider ist noch unklar, wie sich das ganze hier in Österreich entwickeln wird!

Auch ich will mir bevor diese sinnlosen neuen Bestimmungen Realität werden noch kaufen was geht, nur leider fehlen mir die Plätze - hab derzeit nur zwei Plätze, die jetzt durch meine Glock17 Gen4 und eine Benelli M4 Super 90 belegt sind...

Zusätzlich zu den jetzigen zwei Waffen möchte ich mir gerne noch das AUG Z zulegen, bevor alles strenger oder gar Verboten wird!

Das Problem: Ich bin erst seit Jänner 2015 im Besitz einer WBK d.h. die 3 Jahre sind noch nicht verstrichen. Ich bin jetzt zwar seit gut drei Monaten in einem Vorarlberger Schützenverein, kann aber keine Ranglisten oder Wettbewerbslisten nachweisen, die ja bekanntlich für eine Erweiterung unumgänglich sind (gerade in Vorarlberg). Doch ist dieser Nachweis wirklich zwingend erforderlich?

Ich versuche das ganze irgendwie zu umgehen, da es nach fünf Jahren und bis ich die ganzen Listen zusammen habe möglicherweise schon zu spät sein wird! Eigentlich sollte doch, "so wie es im Gesetz stehtt" eine Vereinsmitgliedschaft Grund genug für eine Erweiterung sein (Glaubhaftmachung Sportschießen), aber die Behörden machen ja was sie wollen...

Ist ein Erweiterungsantrag in meiner Situation überhaupt sinnvoll, oder kann ich mir den Aufwand gleich ersparen da es mit meinen Voraussetzungen so gut wie unmöglich ist auf vier Plätze zu erweitern?

Vielleicht hat der ein oder andere hier schon Positive erfahrungen mit den Behörden gemacht, oder auch negative auf die man sich Vorbereiten sollte ;)

_________________
MfG,

AustrianFirearms


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 Betreff des Beitrags: Re: EU- Verbot von Halbautomaten?
BeitragVerfasst: 21. März 2017, 09:25 
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Beiträge: 3485
Sportschießen wird die Behörde wohl glauben, nur den Bedarf nicht. Dafür wird wohl in vorauseilendem Gehorsam die Mitgliedschaft in einem IPSC Verein und die Teilnahme an 3-gun Matches verlangt werden.

Grundsätzlich muss bei einer Erweiterung für jede vorhandene Waffe und für jeden zusätzlich gewünschten Platz der Bedarf dargelegt werden. Also welche vorhandene(n) Waffe(n) den bei der Ausstellung angegebenen Bedarf erfüllen, warum diese Waffen den "neuen" Bedarf nicht abdecken können und welche neue Waffen anzuschaffen beabsichtigt sind.

PS: Eine Frist von 3 Jahren zwischen Anträgen steht nirgends im Gesetz, dabei handelt es sich wohl um eine lokale, durch nichts gedeckte Eigenheit des Vorarlberger Waffenrechts.

_________________
MgNr 3730

„Lösungen mathematischer Probleme werden nicht durch Abstimmung entschieden.“ – Marilyn vos Savant

"Ich trage eine Waffe weil mir ein Polizist zu schwer ist."

"L'Etat n'est plus nous."


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 Betreff des Beitrags: Re: EU- Verbot von Halbautomaten?
BeitragVerfasst: 21. März 2017, 22:09 
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Guter Artikel bei "Eigentümlich frei" von einem mir bisher unbekannten Autor Pierangelo Tendas

http://ef-magazin.de/2017/03/21/10725-e ... -eu-gunban

Zitat:
21. März 2017
Europäische Waffengesetze Die Auswirkungen des EU-Gunban
...


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 Betreff des Beitrags: Re: EU- Verbot von Halbautomaten?
BeitragVerfasst: 21. März 2017, 23:57 
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Registriert: 12. Januar 2006, 10:07
Beiträge: 4776
Hier nochmal die Abstimmung vom 14.03.2017 in schönerem Layout
http://www.europarl.at/resource/static/files/abstimmungsverhalten_marz_2017.pdf


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 Betreff des Beitrags: Re: EU- Verbot von Halbautomaten?
BeitragVerfasst: 22. März 2017, 10:40 
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Beiträge: 10573
Wir von der IWÖ werden an den Innenminister herantreten und um eine grundlegende Erörterung des Problems ersuchen.


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 Betreff des Beitrags: Re: EU- Verbot von Halbautomaten?
BeitragVerfasst: 22. März 2017, 15:17 
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Wieder was neues in der ö. Parlamentspost entdeckt.
https://www.parlament.gv.at/PAKT/EU/XXV ... ndex.shtml

Zitat:
EU-Vorlage: U32 Offizielles Ratsdokument
Proposal for a DIRECTIVE OF THE EUROPEAN PARLIAMENT AND OF THE COUNCIL amending Council Directive 91/477/EEC on control of the acquisition and possession of weapons - Outcome of the European Parliament's first reading (Strasbourg, 13 to 16 March 2017)

Erstellt am 21.03.2017 von: Gesetzgebung
Eingelangt am 22.03.2017, U32 Übermittlung
Dokument der EU-Vorlage: RAT: 7272/17 / PDF, 296 KB
...
In accordance with the provisions of Article 294 of the TFEU and the joint declaration on practical arrangements for the codecision procedure 1, a number of informal contacts have taken place between the Council, the European Parliament and the Commission with a view to reaching an agreement on this dossier at first reading, thereby avoiding the need for second reading and conciliation.
In this context, the rapporteur Ms Vicky FORD (ECR, UK) presented one amendment (amendment 107) to the proposal for a Directive, on behalf of the Committee on Internal Market and Consumer Affairs. This amendment had been agreed during the informal contacts referred to above. Furthermore, the ENF group tabled one amendment (amendment 109), the EFDD groups sixteen amendments (amendments 110, 121-131, 133, 136, 146-147), the ALDE group eight amendments (amendments 113-118, 119-120) and a group of more at least 38 MEPs tabled twenty-five amendments (amendments 137-141, 143-145, 148-164).

II. VOTE
When it voted on 14 March 2017, the plenary adopted the amendment reflecting the provisional agreement (amendment 107). No other amendment was adopted. The Commission proposal as thus amended and the legislative resolution constitute the Parliament's first-reading position2, it reflects what had been previously agreed between the institutions. The Council should therefore be in a position to approve the Parliament's position.
The act would then be adopted in the wording which corresponds to the Parliament's position.
...


Das hier ist übrigends auch wieder mal in den aktuellen Eingängen drin.
https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XX ... ndex.shtml
Zitat:
Bericht des Bundesministers für Inneres betreffend Legislativ- und Arbeitsprogramm der Europäischen Kommission für 2017 (III-348 d.B.)

Stand 25.01.2017, wieder drin, vermutlich wegen "21.03.2017" im Parl. Verfahren, siehe das aktuelle "Komuniquee"
Siehe dort übrigends (wieder) "Österreichische Position" im "Hauptdokument" Seite 18. Da kann man sich jetzt natürlich seinen Teil dazu denken.
Die Gemeinsamen Marktschreier haben ja wie erwartet abgestimmt.


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 Betreff des Beitrags: Re: EU- Verbot von Halbautomaten?
BeitragVerfasst: 22. März 2017, 21:31 
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Registriert: 7. Januar 2014, 18:56
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Wohnort:
Genaugenommen würde dieses Gesetz die Übernahme der Richtlinie in nationales Recht verbieten:

http://tvthek.orf.at/profile/ZIB-2/1211 ... e/14010562

_________________
Der Verstand des Gebildeten wählt den rechten Weg,
der Verstand des Ungebildeten den linken

Bibel Buch Kohelet 10,2


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 Betreff des Beitrags: Re: EU- Verbot von Halbautomaten?
BeitragVerfasst: 23. März 2017, 00:32 
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Registriert: 25. März 2013, 10:20
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Einer hat geschrieben:
Genaugenommen würde dieses Gesetz die Übernahme der Richtlinie in nationales Recht verbieten:

http://tvthek.orf.at/profile/ZIB-2/1211 ... e/14010562


Ekelerregend. Warum tun so wenige was dagegen? Ich meine was konstruktives, beharrliches, demokratisches, rechtsstaatliches. Die Tür aus Wut zuhauen ist Unsinn. Solches will ich nicht. Solche unterstütze ich nicht. Ich werde nicht aufgeben und möglichst viele der nächsten Generation geduldig aufklären. Die sollen weder politisch abstinent noch extremistisch werden. Österreich muss schön langsam wachsame Bürger kriegen. Sagte neulich ein Schweizer zu mir: "Hier lebt man irgendwie angenehmer, bei uns sind alle stets so wachsam!" So hat der (ein Uni-Professor) das halt formuliert. Er kann ja notfalls wieder heim, wenn es hier zu lange aaangenehm war.


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