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 Betreff des Beitrags: Die Waffen der Mörder
BeitragVerfasst: 31. Oktober 2017, 16:17 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:32
Beiträge: 125
In der Fachzeitschrift der Vereinigung österreichischer Kriminalisten, "kripo.at" in der Ausgabe Nr. 5/2017 befindet sich ein bemerkenswerter Beitrag vom Präsidenten der Vereinigung.

Die Artikel (Editorial und zwei Folgeartikel) sind in der Zeitung kripo.at, 5/17 als Download abrufbar.
Download der ganzen Zeitung: http://www.kripo.at/assets/2017-05.pdf

In der Vergangenheit konnte man wiederholt feststellen, daß Beamte der mittleren und unteren Ebene – das sind die Polizisten an der Front – eine wesentlich andere Meinung zu Privatwaffen haben als die höheren Ränge. Dort "oben" ist man vermehrt der Ansicht, daß die Bürger keine Schußwaffen besitzen sollten. Ihre Argumente sind so naiv wie unausrottbar. Je höher der Rang desto unkundiger die Beamten – oder sind sie vielleicht doch nur politisch indoktriniert?

Richard Benda der Präsident der Vereinigung österreichischer Kriminalisten war Chefinspektor der Wiener Kriminalpolizei. Also vergleichsweise mit dem ÖBH der höchste Unteroffiziersrang (Vizeleutnant). Er schrieb in der Nr. 5/2017 der Fachzeitschrift „Kriminalpolizei“ ein Editorial mit dem Titel "Die Waffen der Mörder."

Es tut gut aus den Reihen der Polizei so vernünftige Stimmen zu hören.
Glück auf! Und mögen ihm noch viele Jahre des Ruhestandes gegönnt sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Waffen der Mörder
BeitragVerfasst: 31. Oktober 2017, 18:31 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:32
Beiträge: 125
Spät aber doch!

„IWÖ-Bluttaten-Medienanalyse“ wird durch eine vom Fachmagazin „kripo.at“ veröffentlichte Studie bestätigt!

Die Studie von kripo.at erfaßte 1.554 Morde in der Zeit von 2005 bis 2015.
Die Werte der neuen Statistik sind praktisch gleichlautend mit den Werten der IWÖ-Studie, die 1.618 Morde im Zeitraum von 1998 bis 2007 berücksichtigte. Nur eines konnte kripo.at nicht analysieren, nämlich die Werte von legalen und illegalen Schußwaffen. Die neue Studie hat ausschließlich die Kriminalitätsberichte des Bundeskriminalamtes zum Inhalt und die unterscheiden leider nicht zwischen legal und illegal.

Wenn man bedenkt, daß beide Studien einen Zeitraum von 18 Jahren abdecken, ergibt das eine Aussagekraft die es auf diesem Gebiet vorher nicht gab. Zusammen ist das eine Langzeitstudie deren Werte man nicht mehr ignorieren kann!
Alles zusammen bestätigt, daß die gebetsmühlenartig verbreiteten Argumente der Waffengegner nicht mehr zu halten sind. Lügenargumente wie „Mehr als die Hälfte aller Morde in Österreich werden mit legalen Schußwaffen verübt“ sind daher dank beider Studien endgültig dem Reich der Märchen zuzuordnen!

Nähere Einzelheiten der IWÖ-10-Jahres-Studie sind in der Jubiläumsausgabe 50, 4/2009, der IWÖ-Nachrichten enthalten. (Seite 20 bis 23)

http://iwoe.at/wp-content/uploads/2013/06/Endfassung04-09End.pdf

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Dazu passend:

Ein Beitrag eines ehemaligen IWÖ-Mitgliedes, sein Name ist es nicht wert genannt zu werden, im Pulverdampf-Forum vom 27. Oktober 2011:

„Ein pensionierter Gendarm aus Graz. Der bekommt einen Orden umgehängt, weil er Zeitungsschnippsel gesammelt hat, die "beweisen" daß legale Waffen bei Verbrechen eh nicht so oft benutzt werden. Daraus bastelt er eine "Statistik". Oida Fux. Der kleine Dorfgendarm aus Graz (Graz ist ein Dorf), hat keinen Einblick in die echte Gewalttatenstatistik. Sein Dienstgeber scheißt auf ihn. Er ist ein Handlanger. Er muß sich das aus Zeitungsberichten heraussaugen, die ja vom Wahrheitsgehalt nur so erfüllt sind. Das sind die fundierten Daten, mit denen die IWÖ in den Krieg zieht.“

Zur Erläuterung:
1. Der Rechtschreibfehler war schon im Original enthalten, er wurde ho. nicht korrigiert.
2. Mit Dorfgendarm bin ich gemeint. Der Schreiber dieses PD-Beitrages wollte mich damit offensichtlich herabwürdigen. Ich war zwar nie Gendarm sondern immer schon Polizeibeamter in Graz, aber ich sehe die Bezeichnung „Dorfgendarm“ als Auszeichnung an. Denn, ein Dorfgendarm war bei seinen oft lebensgefährlichen Einsätzen immer auf sich allein gestellt. Er hatte keine Unterstützung wie die Polizei in der Stadt. Man sollte dem „Dorfgendarmen“ also mehr Respekt entgegenbringen. An Respekt aber fehlte es dem Schreiber der beleidigenden Zeilen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Waffen der Mörder
BeitragVerfasst: 2. November 2017, 11:08 
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Registriert: 4. Januar 2006, 20:04
Beiträge: 956
Die Bluttaten-Medienanalyse war erstklassige Arbeit. Danke nochmal.


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