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BeitragVerfasst: 12. November 2016, 16:06 
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Servus!

Aktuell überlege ich mir einen Halbautomaten zuzulegen. Da ich aber leider einige Jahre hab verstreichen lassen, bin ich wohl nicht mehr ganz am letzten Stand der Dinge. Ich weiß nicht ob ich hier im Richtigen Bereich bin. Falls nicht, bitte ich einen Moderator den Beitrag entsprechend zu verschieben.

Als ich mich letztes mal für einen Halbautomaten interessierte, waren das AUG-Z und das OA15 und eventuell das Schmeisser interessant. Wie gesagt, ist schon eine Weile her.

Habe mich nun ein wenig umgesehen im Netz. Dabei wäre aus heutiger Sicht meine Wahl auf ein H&K 416 oder Hera Arm mit 14,5" Lauf, US030 Oberteil und LS050 Unterteil gefallen. Das AUG-Z habe ich mal geschossen, hat mich jetzt, obwohl ich da schon Patriot bin, nicht so vom Hocker gerissen. Das OA15 dagegen hat sich viel knackiger angefühlt. Optisch sind die an das M16 angelehnte Varianten schon genial. Allerdings finde ich das Bullpup Prinzip des AUG-Z ausgewogener weil insgesamt die Waffe kürzer gebaut sein kann und der Lauf nicht zu kurz wird.

Was haltet ihr von den Varianten meines Interesses? Gibt's was besseres oder auch anders gefragt. Ist das H&K 416 überhaupt schon in Österreich erhältlich und was für gute Alternativen in dieser Klasse wären anzudenken? Bin für Tipps, Anregungen und Kritiken zu den diversen Modellen dankbar.


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BeitragVerfasst: 12. November 2016, 16:27 
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Also kurz vorab: DAs HK 416 ist in Österreich nicht erhältlich, da meines Wissens Kat A eingestuft, bzw. (noch) nicht eingereicht.
Grundsätzlich musst du dir die Frage stellen, wozu du das Ding verwenden willst und was du dafür ausgeben willst (inkl. Optik u. Zubehör).

Dann erst solltest du dir ansehen, welche Modelle in Frage kommen. Im Grunde gibt es nicht viel Auswahl. Hera, OA, Schmeisser, Steyr und SIG kämen da in Betracht. Jeder dieser Hersteller hat verschiedene Modelle je nach Anwendungsbereich im Programm. Jagdliche HA kommen denke ich eh nicht in de Auswahl.

Meine Wahl war das OA 15 BL M4, einfach weil es ein 5.56er Lager und einen 1/7er Twist hat. Das gewährleistet einen störungsfreien Betrieb mit nahezu allen Mun-Sorten und schwereren Geschossen. Zusätzlich ist das OA 15 als Legobausatz hervorragend geeignet, da es zig Firmen gibt, die jedes erdenkliche Zubehör zu guten Preisen anbieten.
Das AUG ist damals ausgeschieden, weil zu teuer und der Abzug hat mich nicht begeistert. Mittlerweile gibt es aber diese Firma, die auch in Bälde einen hoffentlich sehr guten Trigger im Programm hat. Auch die Magazine kann man bei Magpul kaufen und muss keine Fantasiepreise mehr bei Steyr bezahlen.
Das SIG 550/551/552 war mir auch definitiv mit 3000.- Grundpreis zu teuer. Sicher eine gute und zuerlässige Waffe, aber der Hiendlmayer-Umbau überzeugt mich nicht. Es gibt hier im Forum einen älteren Bericht über ein 552er, der Besitzer hat einiges mitgemacht - bitte selber den Link suchen.

MfG
Resistance

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„Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.“
Macchiavelli

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BeitragVerfasst: 12. November 2016, 19:11 
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Das hatte ich mir schon fast gedacht, das es das HK 416 noch nicht gibt.

Ich möchte in erster Linie eine Mid-Range Waffe, die technisch ausgereift ist und verlässlich funktioniert. Grundsätzlich wäre demnach meine erste Wahl auf das AUG-Z gefallen. Allerdings, wie du schon erwähnt hast, ist es dabei mit Zubehör recht dünn. Daher würde ich persönlich auch eher zu einem der M16 (AR-15) Abkömmlinge tendieren.

Jagen will ich damit eh nicht, bin kein Jäger. Sportschießen, eventuell sogar Parcours Schießen tät mich sehr interessieren. Das OA 15 BL M4 hat mich damals auch angelacht. Weiß Gott warum ich mich damals nicht durchringen konnte, eine zu kaufen. Das SIG 55X habe ich mir damals auch angesehen, aber auch wie du war der Preis mir einfach viel zu hoch für ein HA in Grundausstattung. Obwohl sicher das Beste was man Hierzulande bekommen kann. Die Konfiguration mit 14,5" Lauf wäre auch meine Wahl. Kompakt und ausgewogene Lauflänge für das Kaliber. Optik würde ich einstweilen die Kombi von meinem Roni G1 nehmen (Eotech XPS und G23.FTS GenII Magnifier 3-fach). Ansonsten tät mich das Trijicon ACOG 4x32 reizen.

Vom OA habe ich lediglich ein paar negative Aussagen aufgeschnappt. Zu geringe Fertigungstoleranzen und daher eher anfällig auf Verklemmungen im Patronenlager, etc... Ich weiß natürlich nicht inwiefern dies auch wirklich zutrifft. Schmeisser war damals noch nicht am Programm, ebenso das Hera (wenn ich mich nicht irre).

Das mit dem Legobausatz ist ein guter Vergleich. Von daher wäre es mir schon auch wichtig viel Angebot zur Anpassung zu haben. Wie bist du so zufriegen mit deinem OA 15 und was hast du für Zubehör drauf?


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BeitragVerfasst: 13. November 2016, 09:22 
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Beiträge: 1065
Ich bin eigentlich sehr zufrieden mit der Waffe. Hatte noch nie Probleme damit. Gut, ich hab da einiges dran gemacht bzw. umgebaut. Dazu muss ich sagen, ich habe einen 10,5" Lauf drauf, da ich Wert auf extreme Führigkeit und schnelle Zielaufnahme lege. Weiter als 100m schiess ich sowieso nicht mit dem Ding.
Von vorn nach hinten:
Fake-Birdcage gegen Hera Linear Comp ausgetauscht (werd mir aber ev. den Clawgear Breacher draufschrauben)
A2 Kornträger gegen VLTOR Low Pro Gasblock getauscht
Notvisierung (BUIS) von IMI (Flipups)
Plastikhandschutz gegen Samson Evolution 13,25" Freefloater getauscht
Foregrip Magpul AFG 2
Ladehebel von BCM (Gunfighter Medium)
Abzug von Geissele (SSA-E, 1,6 kg - viele sagen, der Beste dens gibt)
Original Gummigriff gegen Magpul MIAD Griff getauscht
Comm Buffertube gegen Milspec und Schaft gegen Magpul CTR getauscht.
Magazine hab ich von Troy (Battlemags), da sie recht griffige Oberfläche haben.
Optik ist z.Z. ein billiges Falke 2 drauf, das ev. noch gegen meinen Traum Elcan Specter DR getauscht werden wird (ich spare noch:))
Für CQB hab ich noch an der Rail einen billigen Laser von Laserscope, geeignet für Zielerfassung bis 20m, der hält auch schnelle Schussfolgen aus.

Das Ding tut was es soll und mehr verlang ich nicht. Zu sagen wäre noch, dass ich den hartverchromten Verschlussträger habe. Ich glaub die neuen Gewehre haben einen beschichteten, gabs aber damals im Zubehör zu kaufen.
Schussbelastung z.Z. ca. 3000, meist S+B oder Hornady Schütte, 55gr FMJ, schiesst aber mit allen Munsorten gut. Verklemmungen im Lager gibt es nicht, da es ein 5.56 Lager ist und kein .223 "Matchlager". Ich kenn einige, die sich ihr tolles "Matchlager" aufreiben haben lassen, da das Ding wie eine Diva nur die teure Matchmuni ala Remington genommen hat.
Wichtig ist in Punkto Zuverlässigkeit eine gute Wartung und Pflege. Verschluss sollte nass geschossen werden, reichlich Öl, dann hast auch mit einem nach 3 Magazinen schwer verdreckten Stoner-System keine Hemmungen.
Mein Anspruch ist: Das Ding muss funktionieren und schnell alles was Manngröße ist zwischen 0 und 100m treffen. Man muss halt immer im Auge haben, dass sowas ursprünglich eine Infantriewaffe ist, daher verstehe ich Leute nicht, die dann rumlamentieren, wenn sie auf 300m mit 50er Zielfernrohren und 20" Bullbarrels keine 1cm Gruppen schiessen, da ists gescheiter und oft billiger, man kauft sich einen Repetierer. Aber jeder wie er glaubt.

MfG
Resistance

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BeitragVerfasst: 13. November 2016, 11:45 
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Registriert: 3. März 2011, 14:01
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Resistance hat geschrieben:
... Man muss halt immer im Auge haben, dass sowas ursprünglich eine Infantriewaffe ist, daher verstehe ich Leute nicht, die dann rumlamentieren, wenn sie auf 300m mit 50er Zielfernrohren und 20" Bullbarrels keine 1cm Gruppen schiessen, da ists gescheiter und oft billiger, man kauft sich einen Repetierer. Aber jeder wie er glaubt.

MfG
Resistance


Dann hat derjenige eben noch nicht die richtige Mun gestopft ;-)


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BeitragVerfasst: 13. November 2016, 11:49 
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Doberman hat geschrieben:
Dann hat derjenige eben noch nicht die richtige Mun gestopft ;-)

Das mag auch sein, allerdings wird die Anzahl der Wiederlader in Zukunft eher abnehmen, was ich mit dem neuen WaffG befürchte....

MfG
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BeitragVerfasst: 13. November 2016, 14:38 
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Resistance hat geschrieben:
Ich bin eigentlich sehr zufrieden mit der Waffe. Hatte noch nie Probleme damit. Gut, ich hab da einiges dran gemacht bzw. umgebaut. Dazu muss ich sagen, ich habe einen 10,5" Lauf drauf, da ich Wert auf extreme Führigkeit und schnelle Zielaufnahme lege. Weiter als 100m schiess ich sowieso nicht mit dem Ding.
Von vorn nach hinten:
Fake-Birdcage gegen Hera Linear Comp ausgetauscht (werd mir aber ev. den Clawgear Breacher draufschrauben)
A2 Kornträger gegen VLTOR Low Pro Gasblock getauscht
Notvisierung (BUIS) von IMI (Flipups)
Plastikhandschutz gegen Samson Evolution 13,25" Freefloater getauscht
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Ladehebel von BCM (Gunfighter Medium)
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Comm Buffertube gegen Milspec und Schaft gegen Magpul CTR getauscht.
Magazine hab ich von Troy (Battlemags), da sie recht griffige Oberfläche haben.
Optik ist z.Z. ein billiges Falke 2 drauf, das ev. noch gegen meinen Traum Elcan Specter DR getauscht werden wird (ich spare noch:))
Für CQB hab ich noch an der Rail einen billigen Laser von Laserscope, geeignet für Zielerfassung bis 20m, der hält auch schnelle Schussfolgen aus.

Das Ding tut was es soll und mehr verlang ich nicht. Zu sagen wäre noch, dass ich den hartverchromten Verschlussträger habe. Ich glaub die neuen Gewehre haben einen beschichteten, gabs aber damals im Zubehör zu kaufen.
Schussbelastung z.Z. ca. 3000, meist S+B oder Hornady Schütte, 55gr FMJ, schiesst aber mit allen Munsorten gut. Verklemmungen im Lager gibt es nicht, da es ein 5.56 Lager ist und kein .223 "Matchlager". Ich kenn einige, die sich ihr tolles "Matchlager" aufreiben haben lassen, da das Ding wie eine Diva nur die teure Matchmuni ala Remington genommen hat.
Wichtig ist in Punkto Zuverlässigkeit eine gute Wartung und Pflege. Verschluss sollte nass geschossen werden, reichlich Öl, dann hast auch mit einem nach 3 Magazinen schwer verdreckten Stoner-System keine Hemmungen.
Mein Anspruch ist: Das Ding muss funktionieren und schnell alles was Manngröße ist zwischen 0 und 100m treffen. Man muss halt immer im Auge haben, dass sowas ursprünglich eine Infantriewaffe ist, daher verstehe ich Leute nicht, die dann rumlamentieren, wenn sie auf 300m mit 50er Zielfernrohren und 20" Bullbarrels keine 1cm Gruppen schiessen, da ists gescheiter und oft billiger, man kauft sich einen Repetierer. Aber jeder wie er glaubt.

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Das heißt du hast dir eine ursprünglich ein OA-15 Black Label Free Float M4 mit 14,5" Lauf und Picatinny Rail Handschutz gekauft und dann auf 10,5" Lauf wie es die Commando Version hat umgerüstet? Da hättest du dir doch gleich das C4 kaufen können, oder warum hast du dir vorher den längeren M4 gekauft?
So ganz blick ich bei Oberland Arms noch nicht durch. Welche Modelle haben das 5.56 Lager und welche das .223 Matchlager?

Von der Ausführung her würd ich diese Version bevorzugen:
Bild

Gibts bei uns irgendwelche Einschränkungne bzgl. Lauflänge etc. um an Schießveranstaltungen oder Parcours teilnehmen zu können? Ist die kurze Version mit dem 10.5" Lauf wirklich um so viel handlicher das man auf die höhere Präzision verzichten kann?

Grundsätzlich denke ich würde mir diese Version mal reichen. Mit dem Eotech und dem G23 Magnifier, sowie dem Vordergriff vom Roni hätte ich wohl eine bereits halbwegs brauchbare Grundaustattung. Weiteres wird sich dann sicher mit der Zeit ergeben. Abzug denke ich mal wird das erste sein das umgerüstet wird.

Mir ist wichtig das es zuverlässig ist, solls ein paar Streicheleinheiten brauchen ist das auch okay, funktionieren muss die Krachn. Bin zwar von meinen Glocks gewohnt das die Dinger kaum Zuneigung brauchen, aber das ist schon okay.

Resistance hat geschrieben:
Mein Anspruch ist: Das Ding muss funktionieren und schnell alles was Manngröße ist zwischen 0 und 100m treffen. Resistance


Das deckt sich so ziehmlich mit meiner Vorstellung von der Waffe.


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BeitragVerfasst: 13. November 2016, 17:37 
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Halbautomaten werden nie die Präzision von Repetierern erreichen. Das ist eigentlich Fakt und technisch einleuchtend. Trotzdem gibt es sehr präzise Geräte.

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Wer seine Waffen zu Pflugscharen schmiedet wird für jene pflügen, die dies nicht getan haben.


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BeitragVerfasst: 13. November 2016, 18:16 
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Voere z.B. ... die sehen dann halt nicht mehr sehr tacticool aus.

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»Ein Staat ist nur immer so frei wie sein Waffengesetz«

Gustav Heinemann (deutscher SPD-(!)-Bundespräsident 1899 – 1976)


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BeitragVerfasst: 13. November 2016, 18:27 
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Halbautomaten werden aber recht häufig als Scharfschützengewehre eingesetzt. Es kommt halt immer auf das Kaliber und die Distanz an. Wenn im Gefecht auf auf 300 Meter gesnipert werden muss, reicht ein HA in Cal. 5.56 sicher aus. Der klassische Scharfschütze, der weit hinter der Linie liegt hat eh einen Repetierer in .308, 7,62 Nato, 300 Win.Magnun, .338 Lapua Magnum, bis zum .50 und drüber. Aber ich denke wir reden hier von den untersten Kaliber.


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BeitragVerfasst: 13. November 2016, 21:01 
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@Resistance

Hast du mal ein Foto von deinem OA-15?


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BeitragVerfasst: 13. November 2016, 23:23 
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Und irgendwie werde ich aus der Oberland Preisliste gar nicht schlau. Wie ist jetzt ein OA-15 M4 Black Label Free Float Modell ausgestattet und was kostet das jetzt ungefähr. Ich bin beim Suchen im Internet auch nicht recht schlauer geworden. OA verkauft die Black Label (was bedeutet das eigentlich) Modell als A mit diesem Kunststoffschaft und alle M und C Modelle mit Picatinny Schaft. Haben die M und C Modelle nun alle das 5.56 Lager, oder .223? Und sind die M und C Modelle Free Float Modelle?

Wenn ich jetzt ein OA-15 mit 14,5" Lauf, Picatinny Shaft, in Free Float Ausführung und 5.56 Lager möchte, ist das jetzt genau dieses Modell hier?

Bild


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BeitragVerfasst: 14. November 2016, 07:24 
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Ich hab das Teil als 10,5" Variante damals unter der Bezeichnung OA 15 M4 C gekauft, somit kein Laufwechsel. Damals gab es nur die Ausführung mit A2 Kornträger, Plastikhandschutz und dem Tragegriff, also das klassische M16 Styling.
Die Black Label Ausführung bei OA heisst grundsätzlich, dass es sich um Basismodelle handelt. Die Black Label haben (ob jetzt noch immer, weiss ich nicht, aber man kann den Hersteller kontaktieren) alle das 5.56 Lager. Bei den Läufen haben die 10,5" und 14,5" den 1/7er Twist, längere Läufe den 1/9er.
Auf der HP sind das die für dich intersessante Geräte: http://www.oberlandarms.com/produkte-infos-rifles--de-artnr=272-OA+15+Black+Label+M4+Kal+223+Rem+Selbstladebuechsen+Rifles.html#produkte

Für mich war entscheidend, ein möglichst günstiges Basismodell zu erwerben, um dann daraus ein für mich ideal passendes Teil zu bauen. Das von dir abgebildete M4 hat ja bereits den Low profile Gasblock, allerdings eine Quadrail, was mich schon stören würde, da du sie bezahlst und - für mich - nicht das wäre, was ich möchte.
Ich empfehle dir, die M4 mit Plastikhandschutz zu kaufen. Es gibt heute schon extrem viel Auswahl an hervorragenden Railsystemen (Keymod z.B.), die wesentlich ergonomischer sind, als die kantige Quadrail, aber das ist Geschmackssache. Die Umbauarbeiten sind wahrlich keine Hexerei, mit ein paar Grundwerkzeugen kann man wirklich alles selber machen. Es gibt gefühlte Millionen von "How to" Videos auf Youtube, bzw. Literatur darüber.

Fotos meiner M4 kann ich machen, weiss aber nicht, ob es sich heute noch ausgeht.

MfG
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BeitragVerfasst: 14. November 2016, 09:04 
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So, hab etwas Zeit, daher mal ein paar Bilder:
Bild
Anbei auch der Viking Tactics Single Point Sling
Bild
Bild
Geissele Trigger und Magpul Triggerguard
Bild
Hera Linear Comp
Bild
Troy Mag, Bravo Company Ladehebel und hartverchromter Verschluss

Hoffe, du kannst dir mal ein Bild machen, ev. sind Anregungen dabei. Ich hab zig Adressen für Zubehör, Werkzeuge u.ä.

MfG
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BeitragVerfasst: 14. November 2016, 11:05 
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Hier noch eine Grafik, die den Unterschied zw. .223 und 5.56 Lager verdeutlicht.
Bild

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