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 Betreff des Beitrags: Position der Grünen
BeitragVerfasst: 21. Juli 2008, 12:53 
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Beiträge: 426
Sehr geehrte Damen und Herren

Aufgrund baldiger Neuwahlen möchte ich Sie um eine Stellungsnahme bezüglich "Waffenbesitz für Privatpersonen" bitten. Wird sich Ihre Partei im Falle einer Regierungsbeteiligung für ein Totalwaffenverbot oder zumindest für eine verstärkte Reglementierung einsetzen? Ich hoffe auf eine baldige Antwort und verbleibe
hochachtungsvoll

Christian xxx
-------------------------------------------------------------------------------------

Sehr geehrter Herr xxx!

Vielen Dank für Ihr Mail an die Grünen

Vorweg ist grundsätzlich festzuhalten, dass es bei der Position der Grünen zum privaten Waffenbesitz keineswegs darum geht, WaffenbesitzerInnen zu diskriminieren oder pauschal zu kriminalisieren. Uns ist bewusst, dass die meisten WaffenbesitzerInnen bemüht sind, sorgsam mit der Waffe umzugehen. Tatsache ist aber auch, dass private Schusswaffen in den seltensten Fällen zur Selbstverteidigung eingesetzt werden. Demgegenüber stehen viele menschliche Tragödien und Opfer, die ausschließlich aufgrund der Verfügbarkeit von Schusswaffen in Privathaushalten zu betrauern sind. Die Tatsache, dass in Privaträumen Schusswaffen verfügbar sind, schafft nämlich erst die Gelegenheit, diese auch einzusetzen. Oft ist die Waffe auch nicht nur den Berechtigten zugänglich, sondern auch Familienmitgliedern und Angehörigen. Wir denken daher, dass aus den vielen Tragödien im privaten Bereich die richtigen Schlüsse gezogen werden müssen.

Wir fordern:

a) ein generelles Verbot des Erwerbes, der Einfuhr, des Besitzes und des Führens von Schusswaffen gemäß § 2 WaffenG.
b) eine Ausnahmegenehmigung von diesem Verbot soll nur für folgende Personen vorgesehen sein:

* JägerInnen im Besitz gültiger Jagdkarten hinsichtlich des Führens von Jagdwaffen, bzw. allenfalls anderer für die Jagd benötigter Waffen, wenn sie im Besitz eines Waffenpasses sind.
* Sportschützlnnen gemäß § 35 Abs. 2 Z 4 WaffenG, sofern diese Personen im Besitz eines Waffenpasses sind und die Schusswaffen in den jeweiligen Übungsschießstääten gesichert verwahrt werden.
* Mitglieder traditioneller Schützenvereinigungen gemäß § 35 Abs. 2 Z 3 WaffenG, wenn diese mit ihren Gewehren aus feierlichen oderfestlichen Anlässen bzw. hiezu erforderlichen Übungen ausrücken. Ansonsten sind diese Schusswaffen gesichert in den Vereinsräumen zu verwahren.
* beeidetes Schutz- und Wachpersonal konzessionierter Wach- und Schließgesellschaften, wenn diese Personen im Besitz eines Waffenpasses sind und die Waffen nach Dienstende in den Unternehmen gesichert verwahrt werden.

c) das Sammeln von Waffen soll nur zulässig sein, wenn diese zuvor durch geeignete - nicht leicht rückgängig zu machende - Maßnahmen schussuntauglich gemacht wurden.

Mit besten Grüßen
Ihr Dialogbüro der Grünen

Dialogbüro
Grüner Klub im Parlament
1017 Wien
www.gruene.at
_________________
IWÖ Nr. 5275
Der beste Schutz gegen ein totalitäres Regime ist eine bewaffnete Bevölkerung


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21. Juli 2008, 12:54 
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Beiträge: 426
Sehr geehrter Herr ...!

Vielen Dank für Ihr E-Mail vom 11.7.2008, welches mir
zuständigkeitshalber
zur Beantwortung weitergeleitet wurde.

Grundsätzlich nehmen die Grünen zum privaten Waffenbesitz eine sehr
restriktive Haltung ein. Dabei geht es keineswegs darum,
WaffenbesitzerInnen
zu diskriminieren oder pauschal zu kriminalisieren. Uns ist bewusst,
dass
die meisten WaffenbesitzerInnen bemüht sind, sorgsam mit der Waffe
umzugehen. Tatsache ist aber auch, dass private Schusswaffen in den
seltensten Fällen zur Selbstverteidigung eingesetzt werden.
Demgegenüber
stehen viele menschliche Tragödien und Opfer, die ausschließlich
aufgrund
der Verfügbarkeit von Schusswaffen in Privathaushalten zu betrauern
sind.
Die Tatsache, dass in Privaträumen Schusswaffen verfügbar sind,
schafft
nämlich erst die Gelegenheit, diese auch einzusetzen. Oft ist die Waffe
auch
nicht nur den Berechtigten zugänglich, sondern auch Familienmitgliedern
und
Angehörigen. Wir denken daher, dass aus den vielen Tragödien im
privaten
Bereich die richtigen Schlüsse gezogen werden müssen.

Da bei der aktuell umzusetzenden EU-Richtlinie bereits im Zuge ihrer
Erlassung aufgrund intensiver Interessenvertretung den Waffenbesitzern
weitgehend entgegengekommen wurde, sehen die Grünen eine zumindest an
der
EU-Richtlinie streng orientierte Umsetzung in nationales Recht als
unerlässlich an.

Auch wenn damit die Grünen insofern eine unterschiedliche Auffassung zu
den
in Ihrem E-Mail zum Ausdruck gebrachten Ansichten vertreten, möchte ich
Sie
und die erwähnten weiteren Mitglieder der IWÖ dennoch einladen, sich
weiterhin mit dem Wahlprogramm der Grünen auseinanderzusetzen, zumal
die
Frage des Waffenbesitzes eben nur einen Teilaspekt der zahlreichen
wesentlichen Richtungsentscheidungen für Österreich darstellt.

Ich hoffe Ihnen mit diesen Information dienlich gewesen zu sein und
verbleibe

mit freundlichen Grüßen

W. Niklfeld




Mag. Wolfgang Niklfeld
Referent für Sicherheit, Frieden und Datenschutz
Grüner Klub im Parlament
Löwelstraße 12
1017 Wien
Tel.: +43 / 1 / 40110-6725
Fax.: +43 / 1 / 40110-6885
www.gruene.at


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BeitragVerfasst: 21. Juli 2008, 13:16 
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Registriert: 12. Januar 2006, 11:41
Beiträge: 426
Sehr geehrter Herr!

Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass der von Ihnen kritisierte "Schimmelbrief" eben kurz und prägnant die Position der Grünen zum Thema Waffenbesitz zusammenfasst. Ich ersuche um Verständnis, dass in Wahlkampfzeiten mit erhöhtem Anfrageaufkommen derartige Vorgaben verwendet werden, statt jedes Mal "das Rad neu zu erfinden."

Inhaltlich bedaure ich, dass Sie der Positionierung der Grünen zum Waffenbesitz offenbar kritisch gegenüber stehen.

Zu Ihrer Information erlaube ich mir noch einige Daten in diesem Zusammenhang zu nennen (Stand 2003):

· In Österreichs Kellern, Schubladen und Waffenschränken liegen offiziell 1,8 Millionen Schusswaffen (Quelle: BMI). Experten vermuten, dass die Dunkelziffer bei über 2 Millionen liegt. Das sind sechsmal so viele wie die Sicherheitsbehörden und das Bundesheer zur Verfügung haben.
· In Österreich besitzen 18 bis 20 % aller Haushalte Schusswaffen, in Deutschland sind es 9 %, in England gerade einmal 5% (Quelle: UN: Int. Study on Firearm Regulations, 1998).
· In Österreich besitzen pro 1000 EinwohnerInnen 41 eine waffenrechtliche Bewilligung. Damit steht Österreich bezüglich Waffendichte an 8. Stelle aller erhobenen Staaten (knapp hinter Südafrika). Und das in einem der sichersten Länder der Welt.
· Die Waffen werden auch benutzt. Bei Straftaten mit Waffennutzung in Hausgemeinschaften waren in 81,6% der Fälle legale Schusswaffen im Spiel. 88% der Waffenbesitzer sind Männer, Opfer sind überwiegend Frauen und Kinder.
· Der Waffenschwarzmarkt wird über legal erworbene Waffen genährt. Fast alle illegal gehaltenen Waffen sind ursprünglich mit einer staatlichen Genehmigung produziert und verkauft worden. Erst im Laufe der Zeit und nach dem mehrfachen Wechsel des Besitzers gelangen diese Waffen dann auf den Schwarzmarkt.
· 53 % aller Morde oder Mordversuche mit Schusswaffen werden mit ordnungsgemäß registrierten Pistolen oder Gewehren verübt.
Angesichts dieser dramatischen Zahlen empfinden es die Grünen als unbedingt notwendig den privaten Waffenbesitz zurückzudrängen. Dass es dabei - wie immer bei allgemeiner Gesetzgebung - im Einzelfall zu Härten kommen kann liegt leider in der Natur der Sache. Der Schutz von Leben und Gesundheit der Menschen muss im Rahmen der erforderlichen Interessenabwägung höher bewertet werden, als das Sammelinteresse einzelner Bürger.
Waffen können aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften eben nicht wie jedes beliebige andere Sammelobjekt, und wohl auch nicht als Wertanlage behandelt werden. Die von Ihnen erwähnten "alten Autos oder Ölgemälde" sind nicht ihrem Zweck und ihrer wesentlichen Funktion nach auf die Tötung oder Verletzung von Menschen ausgerichtet. Ich erlaube mir auch darauf hinzuweisen, dass Medienberichten entnommen werden konnte, dass etwa das Interesse an Briefmarkensammlungen in den letzten Jahren deutlich nachgelassen hat, so dass zB auch in diesem Bereich Wertverluste eingetreten sind.

Ich bedaure die für Sie persönlich nachteiligen Auswirkungen der vorgeschlagenen Bestimmungen, ersuche Sie jedoch diese im Licht der Erfordernisse allgemeiner Gesetzgebung zu sehen.

Mit freundlichen Grüßen

Mag. Wolfgang Niklfeld

Referent für Sicherheit, Frieden und Datenschutz im Grünen Parlamentsklub


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BeitragVerfasst: 22. Juli 2008, 09:41 
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Registriert: 4. Januar 2006, 22:38
Beiträge: 10573
Eindeutig. Wenn die Grünen etwas zu sagen haben (ob im Parlament oder in einer Regierung) kommen Waffenverbote. Das ist ganz sicher und das wird auch dann eintreten, wenn der Koalitionsparner schwach ist oder die Waffenfrage als Tauschobjekt handelt.


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BeitragVerfasst: 22. Juli 2008, 09:58 
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Registriert: 4. Januar 2006, 20:09
Beiträge: 1018
Mich würde interessieren woher diese wirren Zahlen stammen- zu einem Teil sinds ja altebekannter Stuß aus der "Leikam-Studie" ("Studie" in doppelten Anführungszeichen!!*). Sie fällt uns leider & offenbar immer noch auf den Kopf. So weit war schwarz-orange dann doch nicht diese Zahlen ein für allemal zu revidieren. Wenn Platter uns ein echtes Geschenk hätte machen wollen, hätte er die Zahlen von Franz als offizielle Aussendung rausgeschickt.
---------------------------------------------------------------
*Folgendes wurde (ich weiß leider nicht mehr von wem) im alten IWÖ Forum gepostet. Sollte ein Sticky sein, da diese Zahlen immer wieder auftauchen und jeder IWÖler diese Leikam Studie in Diskussionen widerlegen können sollte:

Ein Originalzitat des SPÖ Sicherheitssprechers Leikams
(Presseaussendung SPÖ):

"....Im Zeitraum von 1987 bis einschließlich 1996 wurden bei insgesamt 367 ausgewerteten Morden und Mordversuchen in 51,5 Prozent der Fällen eine legale Schußwaffe verwendet. Auffallend sei auch der hohe Prozentsatz an Morden innerhalb von Hausgemeinschaften und persönlichen Beziehungen. Lediglich in 29,7 Prozent der Fälle kannten sich Opfer und Täter nicht. Zudem seien 81,5 Prozent der Morde und Mordversuche mit Schußwaffen, die sich innerhalb einer Hausgemeinschaft ereigneten, mit einer legalen Schußwaffe begangen worden. Insgesamt 166 Menschen seien im genannten Zeitraum Opfer legaler Schußwaffen geworden.....


Wie eine Schlagzeile entsteht:
=======================
".... bei (innerhalb 10 Jahren) 367ausgewerteten Morden und
Mordversuchen....
"
------------------
Übersetzung:
ES WURDEN NICHT ALLE AUSGEWERTET (nur die, die in die Argumentation passen). Man vergleiche dazu nur, daß allein in einem Jahr (1996) laut Sicherheitsbericht 170 Morde (ohne Mordversuche) stattgefunden haben.

"...in 51,5 Prozent der Fälle eine legale Schußwaffe verwendet..."
------------------
Übersetzung: in 51,5 Prozent der FÄLLE MIT SCHUSSWAFFENGEBRAUCH wurden legale Schußwaffen verwendet. So wird es von Leikam in einer späteren Aussage auch bestätigt. Auch wieder nur in den ausgewerteten Fällen. [Anm: Daß die Fälle mit Schußwaffengebrauch nur einen Bruchteil der Morde und Mordversuche insgesamt ausmachen, muß natürlich nicht extra erwähnt werden, sonst sind die Zahlen nicht so erdückend. Dies wurde wahrscheinlich schon mit der Selektion der untersuchten Fälle herausgefiltert]

"...81,5% der Morde und Mordversuche mit Schußwaffen innerhalb einer Hausgemeinschaft mit legalen Schußwaffen...."
------------------
Übersetzung:
VON DEN BEREITS SELEKTIERTEN (in die Argumentation passenden) untersuchten Fällen. Daß über 80% der Morde und Mordversuche innerhalb einer Hausgemeinschaft überhaupt mit anderen Mitteln als einer Schußwaffe geschehen, diese Aussage hat sich schon lange verflüchtigt...

"... 166 Menschen im genannten Zeitraum Opfer legaler
Schußwafen...
"
----------------
Übersetzung:
OPFER IST NICHT GLEICH MORD, darunter fällt auch Körperverletzung. (Damit erhöhen sich natürlich auch die Vergleichszahlen -siehe Sicherheitsbericht- und das ist unerwünscht). Hier wird auch kein Bezug mehr auf die "untersuchten Fälle" genommen, sondern einfach die Gesamtzahl..... Aus 10 Jahren.

--> Was aus diesen Entfremdungskette wird:
" ÜBER ACHZIG PROZENT ALLER MORDE IM FAMILIÄREN UMFELD GESCHEHEN MIT LEGALEN WAFFEN"


Zuletzt geändert von Gerald am 22. Juli 2008, 10:07, insgesamt 4-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 22. Juli 2008, 09:58 
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Ja, wobei ich glaube dass es wohl keinen einzigen IWÖler gibt, der jemals grün gewählt hat.

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Grüße, Thomas


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BeitragVerfasst: 22. Juli 2008, 11:43 
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Danke Gerald für diese hervorragende Analyse. Sollte sich jeder genau anschauen, damit man argumentieren kann, wenn es so weit ist.

Eine Lüge (auch wenn sie in Form einer Statistik daherkommt) hat ein zähes und langes Leben.


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BeitragVerfasst: 22. Juli 2008, 16:53 
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Wie stellen die sich eigentlich vor, dass man die Waffen von einem Schießstand zu nem anderen bekommt?
Könnte man ja eigentlich nur mehr auf dem Schießstand schießen,
wo auch die Waffen verwahrt sind.
Wettbewerbe und Meisterschaften wären damit tot.
Eigentlich sollten wir anfragen wie sich diese volltrotteln das vorstellen
wie man die Waffen von einer Veranstaltung zum nächsen Stand
und wieder zurück bekommt.
Spätestens wenn diese Idioten diese Frage beantworten MÜSSEN
schmilzt bei denen die Hauptsicherung, was blöde Ausreden angeht.
Glaub nicht, dass die darauf eine Antwort haben (außer
zugeben, dass ihrerseits ein Totalwaffenverbot geplant ist)

_________________
Grüße Manuel

Wer Freiheiten aufgibt um Sicherheiten zu bekommen verdient weder Freiheit noch Sicherheit.

22-250rem, 300win mag, 8*57IS, 6,5*55, 223rem, 22lr, 12/76, 12/70, 357mag, 9 Steyr, 9 para

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BeitragVerfasst: 22. Juli 2008, 16:57 
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Die haben natürlich ein Totalverbot geplant, das andere ist nur ein Vorgeplänkel und Ablenkungsmanöver. Diskutieren hat da gar keinen Sinn.


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BeitragVerfasst: 23. Juli 2008, 09:23 
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Eine Verwahrung woanders als bei mir daheim ist für mich ein Totalwaffenverbot.

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Grüße, Thomas


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BeitragVerfasst: 23. Juli 2008, 09:32 
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Und Enteignung!!!

JPC 200

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Hinweis: Bitte beachten Sie, daß dieser Kontakt und dessen Inhalt höchstwahrscheinlich lebenslang gespeichert wird. Sie können das verhindern, indem Sie die bestehenden Parteien und Politiker abwählen."

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BeitragVerfasst: 23. Juli 2008, 11:45 
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Wohnort: Graz
Wenn ich dieses hirnlose, von totalitärem Gedankengut beseelte Gebrabbel von diesen GrünInnenIdioten lese, kommt mir das große Kotzen.

Bei solchen Gelegenheiten fällt mir immer wieder dieser amerikanische Psychologe ein, der den Sozialismus mitsamt seiner kranken Abarten als ernstzunehmende Geisteskrankheit klassifiziert hat...

Hasenfuss

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BeitragVerfasst: 23. Juli 2008, 11:52 
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Beiträge: 10573
Eines muß man auch berücksichtigen:

Wer so mit dem Eigentum der Bürger umgeht, wird auch in anderen Fragen einen ähnlichen Totatlitarismus vertreten.

Es gilt:

Wer privaten Waffenbesitz ablehnt, ist kein Demokrat und darf daher nicht an die Macht kommen.

Solange wir noch wählen dürfen, sollte man das bei der Wahl bedenken. Und wer nicht wählen geht, nimmt schon vorweg, was uns in der Zukunft möglicherweise blüht: Das Volk wird nicht mehr gefragt.


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BeitragVerfasst: 23. Juli 2008, 21:47 
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Da muß ich Mondaklb recht geben.

Dumm sind die Waffengegner nicht. Und es geht ihnen gar nicht so sehr um die Waffen, denn die Waffen in den Händen der Kriminlellen sind ihnen eher recht.

Sie wollen nur die rechtschaffenen Bürger entwaffnen.
Warum, ist klar. Waffenlose Menschen sind ängstlich, sind leichter zu beeinflussen, sind leichter lenkbar, sind kontrollierbarer.

Die Strategie ist durchsichtig, wird aber leider nur von wenigen durchschaut.


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BeitragVerfasst: 23. Juli 2008, 22:24 
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Ja, dem ist zuzustimmen, solange es um die Parteiideologen geht. Die verfolgen langfristige Ziele und es ist ihnen absolut klar, was Ihre Vorgaben betreff Waffen bewirken werden.
Nein, wenn es um die das Parteifußvolk geht. Die brabbeln hirnlos nach, was ihnen die Ideologen in den Mund legen. Ohne sich über die Konsequenzen klar zu sein. Und das nenne ich eine Idiotie.

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