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 Betreff des Beitrags: Position der FPÖ
BeitragVerfasst: 21. Juli 2008, 12:55 
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1. Sollen Erwerb und Besitz von Jagd- und Sportgewehren von der Behörde nur so beschränkt genehmigt werden, wie bisher Pistolen und Revolver, also z. B. nur mit Psychotest?

ja

X nein


2. Die EU verlangt für die Genehmigung auch von Jagd- und Sportgewehren einen „good cause“. In der für uns maßgebenden deutschsprachigen Version der Richtlinie ist dies 1991 mit „Rechtfertigung“ übersetzt worden, jetzt aber mit „Bedürfnis“! Nach unserem Waffenrecht ist jedoch ein „Bedarf“ zum Führen von Pistolen und Revolvern in der Öffentlichkeit an weitaus strengere Voraussetzungen gebunden, als eine bloße „Rechtfertigung“ zu deren Erwerb und Besitz.

Ist der Wechsel der deutschsprachigen Begriffe ohne Bedeutung und soll die Genehmigung zu Besitz und Erwerb von Jagd- und Sportgewehren schon auf Grund einer vergleichsweise weit gefassten „Rechtfertigung“ (wie bisher für Erwerb und Besitz von Pistolen und Revolvern) erteilt werden?

X ja

nein


3. Soll für Erwerb und Besitz von Jagd- und Sportgewehren durch verlässliche Personen die Berufung auf irgendeinen Rechtfertigungsgrund ohne weitere Prüfung genügen?

X ja

nein


4. Die Richtlinie sieht keine Stückzahlbegrenzung für Feuerwaffen vor. Soll die in Österreich dennoch für Pistolen und Revolver geltende Stückzahlbegrenzung auch auf Jagd- und Sportgewehre ausgedehnt werden?

ja

X nein


5. Künftig müssen auch Jagd- und Sportgewehre in einem zentralen Register erfasst werden, auf welches die Behörden Zugriff haben. Das wird mit sehr hohen Kosten (insbesondere Datensicherheit) verbunden sein.

Sollen die Waffenbesitzer die Kosten dieser Registrierung tragen müssen?

ja

X nein


6. In Österreich werden legale Feuerwaffen nur äußerst selten mißbraucht, bei kriminellen Handlungen werden fast nur illegale verwendet.

Sollen daher mit der Richtlinie vereinbare Liberalisierungen unseres Waffenrechts vorgenommen werden?

X ja

nein






7. Durch die wiederholten Verschärfungen des österreichischen Waffenrechts ist das Vertrauen der legalen Waffenbesitzer in die Beständigkeit der Rechtslage nachhaltig beschädigt worden.

Sind Vertrauen und Kooperation der Betroffenen wesentliche Voraussetzungen insbesondere für die Neuregistrierung bisher nicht registrierter Waffen, weil dadurch ein Anwachsen des illegalen Waffenbestandes und eine Förderung des Schwarzmarktes vermieden werden?

X ja

nein


8. Können Vertrauen und Kooperation der Betroffenen ganz besonders durch eine verfassungsmäßige Garantie des legalen Waffenbesitzes gefördert werden, wie z. B. soeben in den USA vom Höchstgericht bekräftigt?

X ja

nein


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BeitragVerfasst: 22. Juli 2008, 09:39 
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Da ist genau die Position der IWÖ. Auf den Punkt. Wir müssen daher hier nicht mehr nachfragen.


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BeitragVerfasst: 22. Juli 2008, 21:02 
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sind das antworten die die FPÖ gegeben hat, bezüglich der fragen der IWÖ ??

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lg Angel
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rechtschreibfehler sind meistens flüchtigkeitsfehler.
ausserdem bin ich ß-verweigerer ;-)


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BeitragVerfasst: 23. Juli 2008, 08:32 
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Das sind die Antworten. Innerhalb eines Tages zurückgeschickt.


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BeitragVerfasst: 23. Juli 2008, 09:04 
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Das bekräftigt meine Einstellung nur, kann mit stolz berichten dass 4 Leute meiner Familie FPÖ wählen, aus eigener Überzeugung. :o - Waren füher alle aktive ÖVP und SPÖ-Wähler.

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BeitragVerfasst: 23. Juli 2008, 21:11 
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Michael hat geschrieben:
Das bekräftigt meine Einstellung nur, kann mit stolz berichten dass 4 Leute meiner Familie FPÖ wählen, aus eigener Überzeugung. :o - Waren füher alle aktive ÖVP und SPÖ-Wähler.


sogar meine frau die eigentlich eher alternativ ist und im gemässigtem rot/grünen-lager anzusiedeln ist, wird diesesmal ein kreuzerl bei blau machen.

jede frau (und mann) die denken kann, erkennt das der bogen überspannt IST !!!

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BeitragVerfasst: 24. Juli 2008, 18:28 
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Grüße Manuel

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BeitragVerfasst: 26. Juli 2008, 21:53 
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Beiträge: 2366
Michael hat geschrieben:
Das bekräftigt meine Einstellung nur, kann mit stolz berichten dass 4 Leute meiner Familie FPÖ wählen, aus eigener Überzeugung. :o - Waren füher alle aktive ÖVP und SPÖ-Wähler.


Kann ich nur zustimmen! Hab auch schon mal SPÖ gewählt, ich schäme mich so :oops: :oops:

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 Betreff des Beitrags: Re: Position der FPÖ
BeitragVerfasst: 29. Juli 2008, 19:57 
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Registriert: 6. August 2006, 17:37
Beiträge: 10
IWÖ-Zentrale hat geschrieben:
1. Sollen Erwerb und Besitz von Jagd- und Sportgewehren von der Behörde nur so beschränkt genehmigt werden, wie bisher Pistolen und Revolver, also z. B. nur mit Psychotest?

ja

X nein


2. Die EU verlangt für die Genehmigung auch von Jagd- und Sportgewehren einen „good cause“. In der für uns maßgebenden deutschsprachigen Version der Richtlinie ist dies 1991 mit „Rechtfertigung“ übersetzt worden, jetzt aber mit „Bedürfnis“! Nach unserem Waffenrecht ist jedoch ein „Bedarf“ zum Führen von Pistolen und Revolvern in der Öffentlichkeit an weitaus strengere Voraussetzungen gebunden, als eine bloße „Rechtfertigung“ zu deren Erwerb und Besitz.

Ist der Wechsel der deutschsprachigen Begriffe ohne Bedeutung und soll die Genehmigung zu Besitz und Erwerb von Jagd- und Sportgewehren schon auf Grund einer vergleichsweise weit gefassten „Rechtfertigung“ (wie bisher für Erwerb und Besitz von Pistolen und Revolvern) erteilt werden?

X ja

nein


3. Soll für Erwerb und Besitz von Jagd- und Sportgewehren durch verlässliche Personen die Berufung auf irgendeinen Rechtfertigungsgrund ohne weitere Prüfung genügen?

X ja

nein


4. Die Richtlinie sieht keine Stückzahlbegrenzung für Feuerwaffen vor. Soll die in Österreich dennoch für Pistolen und Revolver geltende Stückzahlbegrenzung auch auf Jagd- und Sportgewehre ausgedehnt werden?

ja

X nein


5. Künftig müssen auch Jagd- und Sportgewehre in einem zentralen Register erfasst werden, auf welches die Behörden Zugriff haben. Das wird mit sehr hohen Kosten (insbesondere Datensicherheit) verbunden sein.

Sollen die Waffenbesitzer die Kosten dieser Registrierung tragen müssen?

ja

X nein


6. In Österreich werden legale Feuerwaffen nur äußerst selten mißbraucht, bei kriminellen Handlungen werden fast nur illegale verwendet.

Sollen daher mit der Richtlinie vereinbare Liberalisierungen unseres Waffenrechts vorgenommen werden?

X ja

nein






7. Durch die wiederholten Verschärfungen des österreichischen Waffenrechts ist das Vertrauen der legalen Waffenbesitzer in die Beständigkeit der Rechtslage nachhaltig beschädigt worden.

Sind Vertrauen und Kooperation der Betroffenen wesentliche Voraussetzungen insbesondere für die Neuregistrierung bisher nicht registrierter Waffen, weil dadurch ein Anwachsen des illegalen Waffenbestandes und eine Förderung des Schwarzmarktes vermieden werden?

X ja

nein


8. Können Vertrauen und Kooperation der Betroffenen ganz besonders durch eine verfassungsmäßige Garantie des legalen Waffenbesitzes gefördert werden, wie z. B. soeben in den USA vom Höchstgericht bekräftigt?

X ja

nein


Ich habe mir nach der Erklärung der FPÖ alle Beiträge zum Thema durchgelesen.

Gefallen haben mir alle. Ab sofort steht für mich fest, dass auch ich einfach freiheitlich wählen werde.

Mit sportlichem Grüß und

_________________
de opresso...liber


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BeitragVerfasst: 10. August 2008, 13:15 
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Ich weiß nicht, ob die Überwindung, FPÖ zu wählen wirklich so schwer wäre, wie manche schreiben.
Die Antworten sind ganz konkret, daran wird man sich halten müssen und da die Grünen und auch jetzt die SPÖ Koalitionen mit der FPÖ ausschließen, bleibt ja nicht mehr viel.


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BeitragVerfasst: 10. August 2008, 15:11 
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Es traut wohl keiner der fpö wirklich die kompetenz zu auch eine regierung am laufen zu erhalten..

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mfg Chris

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BeitragVerfasst: 10. August 2008, 16:15 
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zakrajsek hat geschrieben:
Ich weiß nicht, ob die Überwindung, FPÖ zu wählen wirklich so schwer wäre, wie manche schreiben.


Doch. Denn da erfrecht sich eine ungebildete und international nicht herzeigbare Figur die Position eines Staatschefs einnehmen zu wollen.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10. August 2008, 16:36 
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jaga hat geschrieben:
zakrajsek hat geschrieben:
Ich weiß nicht, ob die Überwindung, FPÖ zu wählen wirklich so schwer wäre, wie manche schreiben.


Doch. Denn da erfrecht sich eine ungebildete und international nicht herzeigbare Figur die Position eines Staatschefs einnehmen zu wollen.


Staatschef? Ich dachte, Heifi würde erst in einigen Jahren wieder zur Wahl stehen? :wink:

Trenck

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IWÖ-Mitgliedsnummer 4198

Als "Kleinbürger mit Abstiegsängsten" bezeichnet die Gesinnungspresse Menschen, die ihr Leben mit Arbeit verbringen, aber keine Neigung verspüren, für noch mehr fremder Leute Rechnungen aufzukommen.
Michael Klonovsky


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BeitragVerfasst: 10. August 2008, 16:39 
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Registriert: 4. Januar 2006, 20:10
Beiträge: 686
Trenck hat geschrieben:
jaga hat geschrieben:
zakrajsek hat geschrieben:
Ich weiß nicht, ob die Überwindung, FPÖ zu wählen wirklich so schwer wäre, wie manche schreiben.


Doch. Denn da erfrecht sich eine ungebildete und international nicht herzeigbare Figur die Position eines Staatschefs einnehmen zu wollen.


Staatschef? Ich dachte, Heifi würde erst in einigen Jahren wieder zur Wahl stehen?


Ich meinte mit Chef den CEO und nicht den Aufsichtsratsvorsitzenden


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BeitragVerfasst: 10. August 2008, 19:50 
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Wohnort: Nähe Wien
jaga hat geschrieben:
Ich meinte mit Chef den CEO und nicht den Aufsichtsratsvorsitzenden
Ohne zum Fanclub HCS´ zu gehören: was etwa einen Menschen, der überhaupt nix G´scheites gelernt hat, oder einen nichtsnutzigen Politologen eher zum CEO qualifizieren sollte, als einen, der (immerhin wenigstens eine Zeitlang) sein Geld mit ehrlicher Arbeit (nämlich einem Handwerk) verdient hat, wäre noch zu erklären... :roll:
MfG,
Armin

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The strongest reason for the people to retain the right to bear arms is, as a last resort, to protect themselves against tyranny in government. [Thomas Jefferson]


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