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BeitragVerfasst: 10. Januar 2007, 01:23 
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Klingt nach dem hier:
Gebührengesetz 1957 §14 hat geschrieben:
(1) Beilagen, das sind Schriften und Druckwerke aller
Art, wenn sie einer gebührenpflichtigen Eingabe (einem
Protokolle) beigelegt werden, von jedem Bogen feste
Gebühr ................................................ 3,60 Euro,
jedoch nicht mehr als 21,80 Euro je Beilage.


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BeitragVerfasst: 10. Januar 2007, 01:24 
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digital hat geschrieben:
Auch die Freundlichkeit / gebotene Unterwürfigkeit ist halt so eine typische Sache.


An Freundlichkeit und gebotener Unterwürfigkeit ermangelt es auch nach meiner Erfahrung vielen Beamten. :lol:


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BeitragVerfasst: 10. Januar 2007, 01:26 
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Wir sind halt in Österreich.... und ich bin Realist.

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"Ich dachte Sie sind ein sympathischer Mensch, und jetzt entpuppen Sie sich als Jäger!"


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BeitragVerfasst: 10. Januar 2007, 01:44 
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In Österreich sind wir, ja, aber ich war das letzte mal im Anzug dort, fuhr nacher auf eine Hochzeit und davor war ich im Sako dort, musste nacher wieder arbeiten . . .. war also jedesmal mehr oder weniger nobel gekleidet . . .viel mehr als die Beamtin . . . .hmm, vielleicht wars ja das . . .
In Wirklichkeit darf das alles aber sowas von überhaupt keine Rolle spielen, auch wenn das Auge mit ist

_________________
Der mündige, verlässliche Österreicher sollte vom Staat als solcher behandelt werden und ihn nicht durch X Waffengesetze=Verbote, seine geprüfte und zugesprochene Mündigkeit wieder aberkennen.


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BeitragVerfasst: 10. Januar 2007, 01:52 
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Bekleidungsvorschriften für Amtswege?
Erscheint mir selbst in Österreich etwas überzogen... :wink:

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Gruß
Richard Temple-Murray


Cui bono?

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BeitragVerfasst: 10. Januar 2007, 02:14 
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Naja, ich spreche eher von "Eindruck".
Das wirkt sich leider sehr, sehr massiv aus.

Immer und überall.
Wobei Eindruck natürlich ausgesprochen subjektiv ist.

Ich wollte nur sagen, dass ich nach meinen wiederholten visuellen Wahrnehmungen auf der BH den "Besuch im Trainingsanzug" für das oftmalige Misstrauen der Beamten verantwortlich gemacht habe.

Ist aber nur so eine Vermutung.

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Digital - Nr. 5415
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BeitragVerfasst: 10. Januar 2007, 09:02 
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Wohnort: Wien
[quote="digital"]
Ich will niemandem was unterstellen, aber was ich halt so auf der BH immer wieder im Referat für Waffenangelegenheiten gesehen habe, waren meist Leute, denen ich auch nicht gerne eine Erweiterung oder überhaupt eine WBK geben würde.quote]

Da ich öfters mit Behörden und Ämtern zu tun habe weis ich schon wie man dort aufzutreten hat.

Wie sich der Betrag von ca. €150,-- zusammengesetzt hat kann ich nicht mehr genau sagen, aber er hat es mir so erklärt: für jede Ergebnisliste € 3,40 od. € 3,60,-- nach dem Gebührengesetz, Bearbeitungsgebühr (es war die dritte Erweiterung und jede kostet mehr) € ???, Ausstellung der WBK € 43,--.
Als ich bezgl. der Listen anmerkte: dann gebe ich nicht so viele dazu gab er mir zur Antwort: "ich muss den Antrag weitergeben und dann kann der Bearbeiter in St. Pölten ( Erweiterungen um mehr als 5 Stk werden nicht mehr auf der BH bearbeitet) nicht entscheiden ob ein Bedarf besteht. Er braucht mind. 3 Ergebnislisten pro Waffe ( 3 x 7 )".

Von einem Freund weis ich, dass die Bearbeiterin in Wien meinte: " Eine Kopie der Ergebnislisten brauch ich nicht, habe ja die Originale gesehen, ausserdem müsste ich dann die Listen Vergebühren und das kostet dann mehr. (Wien ist anders, steht ja bei der Ortseinfahrt)

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Gruß
Ernst

wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten
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BeitragVerfasst: 10. Januar 2007, 15:38 
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Zitat:
An Freundlichkeit und gebotener Unterwürfigkeit ermangelt es auch nach meiner Erfahrung vielen Beamten.

Richtig denn immerhin sind die Beamten MEINE Diener.

Denn der Beamte/in ist ein Staatsdiener - ein Staat ist ein Verband seßhafter Menschen - ich habe einen Meldezettel und eine feste Unterkunft - folglich bin ich der Staat - ergo dessen der Beamte mein Diener :!: :idea: 8) :D

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"The man to protect you is you. Not the state, not the agent of the state, and not your hired hand. YOU!"
Jeff Cooper 1920-2006


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BeitragVerfasst: 10. Januar 2007, 15:42 
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Sind wir in Kolumbien wo man dem Beamten gleich einen Schein zum Antrag dazulegt?[/quote]

Ich würd sofort Scheine dazulegen um mir Wartezeiten, Frust, zeitlichen Aufwand, geistigen Aufwand, Aufregung, Ärger etc zu ersparen . . .ich wünscht es wär wie in Kolumbien :)

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BeitragVerfasst: 10. Januar 2007, 21:14 
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E_Z hat geschrieben:
für jede Ergebnisliste € 3,40 od. € 3,60,-- nach dem Gebührengesetz,


Tip: Die Ergebnislisten verkleinert zusammenkopieren und auch die Rückseite benützen. Auf ein Blatt DIN-A4 bekommt man dann 8 Seiten, bzw. auf ein gefaltetes Blatt DIN-A3 16 Seiten. Die Schrift kann man noch problemlos lesen und so spart man sich den Großteil. 150 Euro für die Ergebnislisten ist ja eine Schweinerei.

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BeitragVerfasst: 11. Januar 2007, 00:33 
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Zitat:
Also irgendwo sollte man die Kirche im Dorf lassen! Der öffentlich Bedienstete........

da steht wohl einer auf der der von MIR finanzierten lohnliste :lol:
wer den sarkasmus in meinem text findet, darf ihn behalten :P
aber gerade bei den waffenbehörden kommt man sich immer wieder wie ein untermensch vor und die beamten in diesen resorts fühlen sich allmächtig ..... daher auch mein kleiner ausflug in die staatsbürgerschaftskunde :D

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Jeff Cooper 1920-2006


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BeitragVerfasst: 11. Januar 2007, 09:13 
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das problem ist dabei aber, daß der beamte allmächtig ist. wenn du deinen führerschein abholst, geht das freundlich und ruck-zuck.

wenn du deine wbk abholen willst, kannst dich 1/2 jahr papierln lassen wie p12. seh ich auch net ein. könnt auch sein, daß ich da pampert werde.

und staatsdiener bedeutet halt nun mal, für den staat zu dienen und die herrschenden gesetze und vorschriften zu befolgen. und net sonnenkönig zu spielen.

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wo ist meine signatur hin?


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BeitragVerfasst: 11. Januar 2007, 10:55 
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Deutschmeister, du sprichst mir aus der Seele !
Was ich nur nicht verstehe ist, ist das System mit dem Waffenangelegenheiten bearbeitet werden. Speziel bei einem Antrag auf erweiterte WBK-Plätze.
Ist in meinen Augen eine simple Sache :
Vorstrafe ? : nein
Negative Waffenaufbewahrungskontrolle ?: nein
Vereinsmitglied eines Schützenvereins ? : ja
vorweisebare Ergebnislisten: ja

und ende . . . und für die bearbeitung kann sich die BH 6 Monate zeit nehmen ?
übrigens würde ich wirklich gerne die Antwort auf folgende Frage kennen :
Was macht es für einen Unterschied, und wem gehts überhaupt was an ob ich eine, 2, 70 oder 400556 Waffen habe ? Bin Ich durch den psychotest, Waffenführerschein und saubere Akte doch als 100% vertrauenswürdiger ÖS-Staatsbürger zu betrachten, dem man eigentlich in Hinsicht seiner Möglichkeiten genauso Ketten anlegt wie einem Kriminellen, nur daß meine Ketten mehr Spiel haben ! Aber dennoch muss ich, müssen wir alle mit Ketten rumlaufen. ( nicht bildlich zu verstehen )

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BeitragVerfasst: 11. Januar 2007, 11:08 
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Registriert: 5. Januar 2006, 11:17
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Wohnort: südlich von Wien
P12 hat geschrieben:
übrigens würde ich wirklich gerne die Antwort auf folgende Frage kennen :
Was macht es für einen Unterschied, und wem gehts überhaupt was an ob ich eine, 2, 70 oder 400556 Waffen habe ? Bin Ich durch den psychotest, Waffenführerschein und saubere Akte doch als 100% vertrauenswürdiger ÖS-Staatsbürger zu betrachten, dem man eigentlich in Hinsicht seiner Möglichkeiten genauso Ketten anlegt wie einem Kriminellen, nur daß meine Ketten mehr Spiel haben ! Aber dennoch muss ich, müssen wir alle mit Ketten rumlaufen. ( nicht bildlich zu verstehen )


Da kann ich nur mit dem alten Kalauer antworten: Logik suchst du im Waffenrecht vergeblich! Und selbstverständlich ist es gewollt, dass der Einzelne sich nicht als freier Bürger begreift, sondern als Untertan. Und solche Schikanen sind das Mittel dazu, ihm das immer und immer wieder einzuimpfen, bis das Untertanenverhalten in Fleisch und Blut übergegangen ist. Man überlege sich einmal, wie brav wir bei Ämtern erscheinen, wenn es um eine Erlaubnis zum Schusswaffenbesitz geht; und man überlege sich im Vergleich dazu z.B. das Verhalten eines US-Amerikaners aus dem Jahr 1776, der gerade eine Revolution gegen die Obrigkeit anfängt.

Der Mensch wurde eben durch den Obrigkeitsstaat domestiziert. Und die Erziehung zum Schoßhündchen, das auf Zuruf brav apportiert, schreitet fort.

Trenck

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IWÖ-Mitgliedsnummer 4198

Als "Kleinbürger mit Abstiegsängsten" bezeichnet die Gesinnungspresse Menschen, die ihr Leben mit Arbeit verbringen, aber keine Neigung verspüren, für noch mehr fremder Leute Rechnungen aufzukommen.
Michael Klonovsky


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BeitragVerfasst: 12. Januar 2007, 14:22 
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Registriert: 15. November 2006, 11:10
Beiträge: 69
P12 hat geschrieben:
Deutschmeister, du sprichst mir aus der Seele !
Was ich nur nicht verstehe ist, ist das System mit dem Waffenangelegenheiten bearbeitet werden. Speziel bei einem Antrag auf erweiterte WBK-Plätze.
Ist in meinen Augen eine simple Sache :
Vorstrafe ? : nein
Negative Waffenaufbewahrungskontrolle ?: nein
Vereinsmitglied eines Schützenvereins ? : ja
vorweisebare Ergebnislisten: ja

und ende . . . und für die bearbeitung kann sich die BH 6 Monate zeit nehmen ?
übrigens würde ich wirklich gerne die Antwort auf folgende Frage kennen :
Was macht es für einen Unterschied, und wem gehts überhaupt was an ob ich eine, 2, 70 oder 400556 Waffen habe ? Bin Ich durch den psychotest, Waffenführerschein und saubere Akte doch als 100% vertrauenswürdiger ÖS-Staatsbürger zu betrachten, dem man eigentlich in Hinsicht seiner Möglichkeiten genauso Ketten anlegt wie einem Kriminellen, nur daß meine Ketten mehr Spiel haben ! Aber dennoch muss ich, müssen wir alle mit Ketten rumlaufen. ( nicht bildlich zu verstehen )



Hallo P12,

die 6 Monate sind im Verwaltungsverfahrensrecht verankert und gibt die maximale Zeitdauer an, die sich eine Behörde in einem Verwaltungsverfahren in Österreich nach Vorliegen aller relevanter Unterlagen Zeit lassen darf, um zu erkennen.

Nach fruchtlosem Ablauf der 6 Monate hast Du die Möglichkeit, einen Devolutionsantrag zu stellen - d.h., die Behörde bekommt sozusagen von der Oberbehörde die Aufforderung, Gründe vorzulegen, warum noch nicht entschieden wurde oder setzt der Behörde eine Frist, innerhalb der sie entscheiden muss.

Vor Ablauf der 6 Monate hast Du rechtlich keine Handhabe, eine Beschleunigung zu erwirken, egal ob es sich um eine WBK, eine Gewerbeanmeldung oder den Neubau eines ganzen Stadtteiles handelt.

LG,

Idefix


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