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 Betreff des Beitrags: Psychologisches Gutachten
BeitragVerfasst: 30. Juni 2007, 10:19 
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So weit ich weiß besteht das psychologische Gutachten aus einem schriftlichen Test (mit standardisierten Fragen?) und einem Gespräch.

Frage: gibt es eigentlich eine Möglichkeit, die Fragen des schriftlichen Tests zu erhalten?


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BeitragVerfasst: 30. Juni 2007, 10:41 
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Du brauchst dir nur die Fragen des MMPI (Minnesota Multiphasic Psycological Inventory oder so ähnlich) und des SVF (Stressverarbeitungsfragebogen 120) besorgen. Sind aber relativ teuer die Fragebögen.

Genau das sind die Fragen.

Es gibt übrigens keine Lösung für diese Tests, da sehr individuelle Lösungen rauskommen. Du kannst ihn aber mehrmals selber probieren und darauf achten dass der Wahrheitsgehalt möglichst hoch ist (da Verläßlichkeit das Hauptkriterium ist).
Grundsätzlich gilt aber dass man einfach alles ehrlich beantworten sollte, dann stellt der Test auch kein Problem dar.

Georg

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BeitragVerfasst: 1. Juli 2007, 09:17 
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Selbst wenn man die Fragen hätte würde das nichts bringen weil sie nicht Themenbezogen sind. Eins würde man aber mit Sicherheit sein - verwirrt wie drei besoffene Schweden....


ehrlich beantworten - keine Probleme haben.


und mal ehrlich, was macht man mit einer Frage wie:
"sind sie mehr mal einmal in der Woche sehr erregt?"



8)

p.s.
Um den Test kaufen zu können (sauteuer) bzw ihn auszuleihen müsste man eine auch entsprechende Berechtigung vorweisen können - hab ich zumindest mal gehört. :!:

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BeitragVerfasst: 1. Juli 2007, 19:54 
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Am besten einfach locker und ehrlich antworten - nicht versuchen sich besser darzustellen, jeder wird mal wütend z.B.

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die Heisenbergsche Unschärferelation
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BeitragVerfasst: 1. Juli 2007, 21:19 
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Georg hat geschrieben:
Du kannst ihn aber mehrmals selber probieren und darauf achten dass der Wahrheitsgehalt möglichst hoch ist (da Verläßlichkeit das Hauptkriterium ist).
Grundsätzlich gilt aber dass man einfach alles ehrlich beantworten sollte, dann stellt der Test auch kein Problem dar.


Achtung! Zunächst ist ein (Biographie)Gespräch nicht verpflichtend, d.h. man hat auch kein Recht darauf.

Formell zu machen sind der MMPI + Stressverarbeitungsfragebogen bzw. 2 andere Tests (welche steht in der Durchführungsverordnung). Sind diese Tests positiv, dann müßte(!) ein positives Gutachten erstellt werden.
ABER: Der Psychologe wird in der gleichen Vorschrift als frei in der Wahl seiner Mittel bezeichnet. Die meisten machen daher nebenher zu den schriftlichen Tests (die schwer umstritten sind und mit Waffen nichts zu tun haben) was ihnen gefällt (also z.B. Biographiegespräch, psychoanalytische Tests (Rorschach, Farbeckerln, ...)).

Das mit der Ehrlichkeit ist ein schlechter Rat. Tatsächlich ist es so, daß die wenigen sog. "Lügenfragen" leicht zu erkennen sind. Diese natürlich ehrlich beantworten. Das sind Dinge wie ("Ich mache niemals von Notlügen Gebrauch." "Wäre ich sicher, nicht erwischt zu werden, würde ich mich ohne zu zahlen in ein Kino schleichen.")

Wenn man bei ein paar wenigen der "Lügenfragen" "lügt", dann macht das nichts, erst ab einer gewissen Anzahl gilt der MMPI als ungültig.

Außerhalb der "Lügenfragen" ist es durchaus angebracht, sich besser darzustellen. Also z.B. bei den Fragen, die recht offensichtlich auf Hypochondrie abstellen ("Hat man kalte Hände, kann einem als ganzen nicht warm sein." "Ich habe öfters Nackenschmerzen." "Ich habe öfters Kopfschmerzen." "Ich habe öfters Verdauungsprobleme.") Natürlich fühlt man sich stets pumperlgesund. :wink:

Die Welt will getäuscht werden. Das intelligent bei dieser Psychopflanz zu machen, würde ich persönlich dringend anraten. Schließlich geht es um 181,60 € und eine Menge Zores.

Ich würde mich bei Freunden erkunden, ob die einen fairen Psychologen kennen. Die Farbkleckser sind meiner Beobachtung nach gefährlich. Da kann es schon vorkommen, daß ...


Bei SVF vermute ich, es ist besser auf der Skala eher gemäßigt zu antworten. Das kann ich aber nicht sicher sagen, denn zu dem habe ich keine Hintergrundinfos gefunden.


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BeitragVerfasst: 1. Juli 2007, 23:02 
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Eines ist zu erkennen: Der Willkür dieser Seelenklempner ist Tür und Tor geöffnet. Kommt man an einen AWN in Weiß, ist wohl jede Antwort falsch - man kann ja fast alles zum Nachteil des Prüflings auslegen!


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BeitragVerfasst: 1. Juli 2007, 23:35 
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Deshalb fragt man am besten bei der IWÖ oder beim Büchsenmacher seines Vertrauens (hab ich so gemacht); dann bekommt man uU. Psychologen empfohlen, die selber Sportschützen sind (ja, auch das gibts!!), und daher nicht a priori dem zu Überprüfenden negativ gegenüberstehen.

Lg, weana

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BeitragVerfasst: 2. Juli 2007, 10:49 
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Aber anscheinend ist die Zahl der autorisierten Psychologen eingeschränkt worden. (lt. Auskunft BH).
Muss aber dazu sagen dass ich an einen sehr angenehmen und durchaus fähigen Psychologen geraten bin. Ich zumindest hatte den Eindruck das er eine neutrale Position eingenommen hatte und er schien nicht angehalten worden zu sein in eine bestimmte Richtung, weder pro noch kontra, zu votieren. Auch seine persönliche Einstellung schien mir neutral zu sein. Zudem fand ich das persönliche Gespräch interessant und durchaus angenehm.
Also existieren auch durchaus fähige Vertreter dieses Standes welche, auch ohne selbst Sportschütze zu sein, ein offensichtliches Interesse daran haben objektiv ungeeigneten Personen ein entsprechendes Attest auszustellen. Dies wäre ja ihre Aufgabe, so war/ist es vom Gesetzgeber ja eigentlich vorgesehen.
Ich bin der Meinung dass die Tests (ich hatte mich noch eine Zeit lang mit dem Psychologen darüber unterhalten) durchaus aussagekräftig sind. In Kombination mit dem persönlichen Gespräch macht es daher nicht wirklich Sinn sich im Vorhinein etwas zurecht zu legen bzw. zu versuchen ein bestimmtes Bild von sich vermitteln zu wollen. Denn dies würde man ja auch nur dann tun wollen wenn das wahre Bild nicht mit dem Bild konform geht welches notwendig ist um den Test positiv zu bestehen. Zudem ist es bei der Fülle der Fragen vor allem in Kombination mit dem persönlichen Gespräch kaum mehr möglich eine sich zurecht gelegte Linie konstant zu verfolgen ohne dass dies auffällt. Das meinte zumidest der Psychologe.

Die Kernfrage die sich mir stellt ist folgende: Wenn jemand versucht sich in Bezug auf den Psych.test. besser darzustellen als er in Wirklichkeit ist, so tut er das aus dem Bewusstsein heraus dass er den Test sonst nicht bestehen würde. Wenn er aber, bei wahrheitsgemässer Beantwortung der Fragen und in "nicht verstellter" Präsentation seiner Persönlichkeit den Test nicht bestehen würde, so wäre es doch schlüssig zu behaupten dass diese Person de facto als nicht zuverlässig in Bezug auf das WaffG. ist?

oder sehe ich das zu eng?

:wink:

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BeitragVerfasst: 2. Juli 2007, 11:14 
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Bortak hat geschrieben:
Ich bin der Meinung dass die Tests (ich hatte mich noch eine Zeit lang mit dem Psychologen darüber unterhalten) durchaus aussagekräftig sind.


Da bist Du aber der Einzige. Unter Fachleuten ist diese ganze Testerei ein Lachnummer aber man machts halt weil an damit verdienen kann und Staat und Wirtschaft es wollen.


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BeitragVerfasst: 2. Juli 2007, 11:22 
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ob Lachnummer oder nicht, bestehen muss man halt doch. Mir wär`s anders auch lieber gewesen. Aber scheinbar haben sich die Tests in vielen Bereichen durchgesetzt. Die Gesetzeslage ist halt mal so im Moment - und wenn man diese Tests, mal völlig unabhängig davon ob sie jetzt eine Aussagekraft im Sinne des Wortes haben oder nicht, betrachtet dann kann man aber zumindest ablesen ob jemand versucht zu da was zu drehen oder nicht. So hab ich`s zumindest verstanden. experte bin ich ja, Gott sei Dank auch keiner! :lol:

Ich hab`s auch im Zusammenhang mit dem ganzen Testgeschehen gemeint. Aber es wird wohl letztlich immer im Auge des Betrachters liegen und der ist hier der Psychologe.


Ich bin froh dass ich meine WBK ganz einfach und ohne grosses Hin und Her bekommen habe! Meine Erfahrungen mit den Behörden diesbezüglich waren bisher nur äusserst positiv und ich hoff´das bleibt auch so. Vielleicht hab ich den den Bundesländer-BH-Vorteil. Wenn man hier im Forum andere Berichte liesst dann grauts einem richtig.

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BeitragVerfasst: 2. Juli 2007, 13:43 
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Hallo

Bortak hat geschrieben:
Ich bin der Meinung dass die Tests (ich hatte mich noch eine Zeit lang mit dem Psychologen darüber unterhalten) durchaus aussagekräftig sind. In Kombination mit dem persönlichen Gespräch macht es daher nicht wirklich Sinn sich im Vorhinein etwas zurecht zu legen bzw. zu versuchen ein bestimmtes Bild von sich vermitteln zu wollen. Denn dies würde man ja auch nur dann tun wollen wenn das wahre Bild nicht mit dem Bild konform geht welches notwendig ist um den Test positiv zu bestehen. Zudem ist es bei der Fülle der Fragen vor allem in Kombination mit dem persönlichen Gespräch kaum mehr möglich eine sich zurecht gelegte Linie konstant zu verfolgen ohne dass dies auffällt. Das meinte zumidest der Psychologe.


Ich stimme dir natürlich zu, dass es nicht der Sinn der Sache ist, sich anders darzustellen als man wirklich ist. Ich habe bei meinem WBK Psychotest auch ehrlich geantwortet und hab es ohne Probs geschafft. Für einen ""normalen"" Menschen ist der Test sicher keine Hürde.

Als mich die Psychologin vor dem Test fragte wozu ich die WBK bräuchte antworte ich kurz "Sportschießen" (war auch meine Begründung auf der BH) und es ging alles ganz locker und sie war sehr freundlich.

ABER:
Als ich am nächsten Tag das Gutachten abholte und wir kurz ins Gespräch kamen, meinte sie ganz allgemein dass sie bei Leuten die mit dem Argument Selbstverteidigung kommen sehr viel genauer schaut und in solchen Fällen durchaus mehr Kandidaten durchfallen.

Und genau das ist das Problem, Geisteswissenschaften wie die Psychologie sind ganz im Gegensatz zu mathematisch/technischen eben ein höchst subjektives Feld mit großem Interpretationsspielraum.

Dazu kommt noch dass sich wie oben schon angesprochen der Kandidat der persönlichen Meinung des Testers unterwirft und nach dessen Regeln tanzen muss.

Diese Kombination verträgt sich nicht. Daher halte ich den Psychotest für problematisch.

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The nine most terrifying words in the English language are: I'm from the government and I'm here to help.
Ronald Reagan
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Grüße, Thomas


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BeitragVerfasst: 2. Juli 2007, 13:45 
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Registriert: 24. Oktober 2006, 08:38
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weana hat geschrieben:
Deshalb fragt man am besten bei der IWÖ oder beim Büchsenmacher seines Vertrauens (hab ich so gemacht); dann bekommt man uU. Psychologen empfohlen, die selber Sportschützen sind (ja, auch das gibts!!), und daher nicht a priori dem zu Überprüfenden negativ gegenüberstehen.

Lg, weana



Genau. Bei meinem ersten Prüfer ist das Gespräch nach bereits 2 Minuten bergab gegangen, nachdem ich gesagt hatte, ich würde die Waffe zur SV in den eigenen vier Wänden brauchen.

Danach gab's im Gesprächteil nur noch verhörmäßige Fragen zu polizeilichen Aspekten (mehrmals Querfrage nach der Verwahrung, intensives Anzweifeln der geäußerten Kaufpräferenz "Geben Sie doch zu, daß sie eine Pistole wollen.") Wahrscheinlich ist er im Schritt schlecht ausgestattet und fühlt sich von einem Pi-Mun verschießenden Repetierer bedroht. :wink: In ähnlicher Qualität wie diese Unterstellung meinerseits waren dann auch seine Erebnisse. Witzig war, daß er sich am Telefon verplappert hat, denn die gesetzl. vorgesehenen Test habe ich geschafft, bin aber über seine Tintenkleckse und farbigen Karos gestolpert, die völlig konträre Ergebnisse lieferten. Das Telefonat gipfelte dann in seiner Meldung "Wenn Sie jemanden erschießen, bin ich schuld." Auf jeden Fall war er nur bereit, gegen 200.- Euros eine weiterführende Untersuchung zu machen, und zwar den MMPI in der längeren Version, den ich ja bereits geschafft hatte. :roll:

Es war dann besser woanders neu anzufangen. Der war neutral und auch nicht unbedingt ein Waffenfreund, aber eben objektiv. Nach ein paar Minuten Biographiegespräch haben wir uns geeinigt, daß es kein Problem gibt. Zum Kollegen wollte er logischerweise nichts negatives sagen, aber dessen "Polizeifragen" haben ihm dann doch einen Ausdruck der Überraschung entlockt. Den Rest der Stunde habe ich noch Gesundheitstips bekommen, die mir einen chirurgischen Eingriff erspart haben und die 181,60 wert waren.

Ich bin übrigens andernorts bisher dreifach mit ganz normalem Befund psychologisch geprüft worden. Interessierte Sherlock Freud aber nicht die Bohne.

Es ist eben wie bei den Ärzten: Hinter den Diplomen verstecken sich Trotteln und sehr gute Leute. Mit den Göttern in Weiß hatte ich auch schon deftige Erlebnisse, mittlerweile habe ich aber v.a. über Empfehlungen einen Ärztestab beisammen, dem man sich mit leichten Erkrankungen gefahrlos anvertrauen kann. :lol:


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BeitragVerfasst: 2. Juli 2007, 13:51 
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Registriert: 24. Juni 2007, 14:36
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raptor hat geschrieben:
weana hat geschrieben:
Deshalb fragt man am besten bei der IWÖ oder beim Büchsenmacher seines Vertrauens (hab ich so gemacht); dann bekommt man uU. Psychologen empfohlen, die selber Sportschützen sind (ja, auch das gibts!!), und daher nicht a priori dem zu Überprüfenden negativ gegenüberstehen.

Lg, weana



Genau. Bei meinem ersten Prüfer ist das Gespräch nach bereits 2 Minuten bergab gegangen, nachdem ich gesagt hatte, ich würde die Waffe zur SV in den eigenen vier Wänden brauchen.

Danach gab's im Gesprächteil nur noch verhörmäßige Fragen zu polizeilichen Aspekten (mehrmals Querfrage nach der Verwahrung, intensives Anzweifeln der geäußerten Kaufpräferenz "Geben Sie doch zu, daß sie eine Pistole wollen.") Wahrscheinlich ist er im Schritt schlecht ausgestattet und fühlt sich von einem Pi-Mun verschießenden Repetierer bedroht. :wink: In ähnlicher Qualität wie diese Unterstellung meinerseits waren dann auch seine Erebnisse. Witzig war, daß er sich am Telefon verplappert hat, denn die gesetzl. vorgesehenen Test habe ich geschafft, bin aber über seine Tintenkleckse und farbigen Karos gestolpert, die völlig konträre Ergebnisse lieferten. Das Telefonat gipfelte dann in seiner Meldung "Wenn Sie jemanden erschießen, bin ich schuld." Auf jeden Fall war er nur bereit, gegen 200.- Euros eine weiterführende Untersuchung zu machen, und zwar den MMPI in der längeren Version, den ich ja bereits geschafft hatte. [...] :roll:
:lol:


Genau dies bestätigt meine Meinung :roll:

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Ronald Reagan
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Grüße, Thomas


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BeitragVerfasst: 2. Juli 2007, 16:24 
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@raptor

so isses! Ich hatte wohl Glück bisher. Die ganze Zunft schlecht zu machen wär ja auch genau das selbe wie wenn man uns pauschal Waffennarren nennt. Aber find heut was gscheits!? Einen Arzt, Sportschuhe, Werkzeug, Auto, PC, einen Psychologen für ein Gutachten, gutes Brot... Man muss schon suchen um fündig zu werden und das Angebot an zugelassenen Psychologen für ein Waffenpsychologisches Gutachten ist ja nicht grad enorm. Trottel und Kümmerer gibts überall und in jeder Haarfarbe und Position. Und man muss fürchten, dass wenn dem Staat je eine Alternative dazu einfallen würde, dass diese nicht grad zu unseren Gunsten sein wird!
Da wird man dann einen von der Kirche genehmigten und als echt anerkannten Heiligenschein benötigen um eine WBK zu bekommen. Und diese wird dann auch nur einen halben Platz haben: also nur für das Griffstück einer Glock, mehr nicht...

so wie bei den Krediten: Um einen zu bekommen muss man zuerst mal nachweisen dass man keinen braucht.

:P

je mehr ich drüber nachdenk umso schräger kommt´s mir vor...

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BeitragVerfasst: 2. Juli 2007, 23:20 
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Ich glaub es ging auch um +200.- Euro. Die Lage und Ausstattung der Praxis sprachen eher für einen bescheidenen finanziellen Erfolg.

Der andere war wirklich sehr gut und hat mich beeindruckt (er hat mir auch nicht schmeichelhafte Dinge zu mir gesagt). Ich stehe aufgrund meiner Erlebnisse der Psychologie nicht negativ gegenüber, die "Kunst" ist aber stark abhängig vom Können des Anwenders und es muß auch zwischenmenschlich zwischen dem Probanden und dem Prüfer gute Kommunikation herrschen.


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