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BeitragVerfasst: 16. Januar 2018, 15:33 
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http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/5354599/Mehr-als-eine-Million-legale-Schusswaffen-in-Oesterreich
Eine Jubelmeldung der "Presse".
Ob der Artikelverfasser eine "Jubelmeldung" abliefern wollte, entzieht sich natürlich meiner Kenntnis - die Bezeichnung spiegelt lediglich mein persönliches Empfinden wieder...

MfG
Resistance

_________________
„Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.“
Macchiavelli

M - 10092


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BeitragVerfasst: 21. Januar 2018, 01:54 
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Irgendwo hatte ich mal eine detaillierte Statistik über Waffenbesitz in den 90er Jahren, aus der herausging, dass es damals mehr Waffenbesitzer, WBK-Besitzer und Waffen überhaupt gab als heute.
Leider finde ich trotz intensiver Suche diesen Link nicht mehr.
Hat den zufällig jemand?

_________________
Demjenigen gehört die Zukunft, der Bestehendes infrage stellt um neue Tore zu öffnen.


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BeitragVerfasst: 21. Januar 2018, 14:40 
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Ich habe mein Archiv befragt:

Ich stelle die Summen der Waffenrechtlichen Urkunden aus der Zeit 1982 bis 2004 und in der Folge 2016 herein:

1982 189.362
1985 209.656
1987 227.922
1990 251.426
1992 286.275
1994 305.003
1995 316.292
1996 329.373
1997 342.106
1998 360.805
1999 357.994
2000 342.994
2001 334.251
2002 326.066
2003 303.980
2004 279.443
2009 244.325
2016 234.602

Deutlich erkennbar war ein Steigerung nach oben in den Jahren 1997 und 1998. Dies geschah infolge der Überstellung der halbautomatischen Gewehre in die Kategorie B. Über Antrag mußte die Behörde jedem Bestizer einer solchen Waffe eine WBK ausstellen. Das WG 1996 trat am 1. Juli 1997 in Kraft.

Daß im Anschluß die Gesamtzahl aller waffenrechlichen Urkunden ständig gefallen ist, ist wohl dem Umstand zu verdanken, daß die Folgen des WaffG 1996 (Psychotest und Waffenführerschein) zu greifen begannen. Die Leute wollen einfach ihre Ruhe haben. Sie wollen nicht alle 5 Jahre die Polizei in ihren Schlafzimmern herumschnüffeln lassen. Bei den Kriminellen dürfen sie das nicht anlaßlos. Das dürfen sie nur bei den gesetzestreuen Waffenbesitzern. Wobei ich ja der Exekutive keinen Vorwurf mache, sie handelt hier ausschließlich über politischen Auftrag! Wer damals (1996) regiert hat setze ich als bekannt voraus.


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BeitragVerfasst: 22. Januar 2018, 17:42 
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Beiträge: 396
Lieber Franz...
...dein akribisch geführtes Archiv ist unverzichtbar, du kannst prompt unfrisierte Zahlen präsentieren...bewundernswert!
Danke dafür!
LbG.
Franz


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BeitragVerfasst: 22. Januar 2018, 18:09 
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Wohnort: 1210 Wien
Servus FRANZ
Also genau auch meine Meinung, darum würde ich es als unverzichtbar ansehen, daß das Buch von Franz S. erscheinen würde!!!
grüsse
sousek, 718


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BeitragVerfasst: 22. Januar 2018, 20:51 
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Beiträge: 97
Obwohl ich nicht weiß wofür ich mir das alles noch antue, sitz ich schon wieder jeden Tag vor dem PC und schreibe und schreibe.
Derzeit bin ich dabei das ganze Buch, Seite für Seite, gänzlich umzuschreiben. Ich setze voraus, daß bekannt ist warum. Das ganze Werk muß zudem noch total neu formatiert werden. Die Gliederung wurde über Empfehlung meines Supervisors ebenfalls geändert.

Ich weiß nicht, wie lange es noch dauern wird, aber ein halbes Jahr sicher.
Nach der Umsetzung der EU-Feuerwaffenrichtlinie ist es meiner Meinung nach zuspät, um damit politisch noch etwas zu erreichen. Das Werk könnte danach höchstens als Nachschlagwerk für Experten der Waffenrechsdebatte dienen.

Aber auch hier haben uns seit dem geplanten Erscheinungstermin (Anfang 2017) viele unserer Mitkämpfer verlassen. Sie werden nach den Wirren des Jahres 2017 nicht mehr auf mein Werk zurückgreifen wollen. Ich weiß, wie sehr sie mich hassen. Sie haben sich von unserem Anliegen meilenweit entfernt und widmen sich seither einer ganz anderen Sache.

Für mich war immer und ist noch immer wesentlich, daß ich im Sinne unserer Interessensgemeinschaft werke. Für mein Werk ist die Tagespolitik abseits vom Waffenthema nicht relevant. Weder das Einwanderungsthema, noch der islamistische Terror oder andere politische Themen, so wichtig sie auch sein mögen, haben in meinem Werk etwas verloren. Hier gibt es hunderte andere gute Puplikationen und Diskussionsplattformen. Wer solche Dinge sucht, kann das wo anders tun. Ich werde mich davon nicht von meiner Arbeit abhalten lassen.

Es vergeht ja fast kein Tag, daß ich zusätzlich zur Änderung meines Werkes eine aktuelle Anpassungen vornehme.
Etwas Gutes hat die Verzögerung allerdings auch. Ich kann jetzt viel von dem alten, wortreichen Schmus weglassen. Dadurch ist mein Schriftsatz von 580 auf 460 Seiten geschrumpft. Eine Bereinigung. Sie wirkt auf mich richtig befreiend.

Versprechen kann ich nichts, aber vielleicht wird es doch noch was. Eine Kleinserie von etwa 100 Exemplaren kann sich noch immer ausgehen. Gegebenenfalls werde ich es im Eigenverlag vertreiben.


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BeitragVerfasst: 22. Januar 2018, 20:52 
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Registriert: 18. Mai 2013, 09:02
Beiträge: 396
Darum würde ich es als unverzichtbar ansehen, dass das Buch von Franz S. erscheinen würde!!!


Sehr richtig...100% Zustimmung!

Liebe Grüße aus Graz!


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BeitragVerfasst: 22. Januar 2018, 22:16 
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Also, ich glaube (hoffe) daß Franz bereits am berühmten "Point of no return" angekommen ist....
Wie auch immer NUMQUAM RETRO FRANZ!!!
Hiermit darf ich mich bereits jetzt um ein Exemplar Deines Buches bewerben.....
grüsse,
sousek, 718


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BeitragVerfasst: 23. Januar 2018, 00:37 
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Beiträge: 396
Melde mich auch verbindlich an...und für mich bitte "handsigniert"!
LbG.
Franz


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BeitragVerfasst: 23. Januar 2018, 11:17 
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Beiträge: 26
FSchmidt hat geschrieben:
Derzeit bin ich dabei das ganze Buch, Seite für Seite, gänzlich umzuschreiben.


BRAVO!


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BeitragVerfasst: 23. Januar 2018, 12:38 
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Beiträge: 1219
Wohnort: Wean
Wäre auch bereit, für Franz´ Buch Geld in die Hand zu nehmen.

Peter


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BeitragVerfasst: 23. Januar 2018, 15:18 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:32
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Zitat:
Wäre auch bereit, für Franz´ Buch Geld in die Hand zu nehmen.

Geschätzter Peter! Dein Angebot ehrt mich. Aber am Geld wird es nicht scheitern.
Ich habe kurz vor der geplant gewesenen Drucklegung Anfang des Vorjahres von einem meiner Gönner (nein keiner vom Verein) ein Kuvert in die Handgedrückt bekommen. Er sagte, er wolle sich an den Druckkosten beteiligen. Als ich es öffnete waren 5.000 Euro drinnen. Ich konnte dieser Verlockung aber widerstehen. Man stelle sich vor, ich hätte es angenommen --- und dann die ungeplante Verzögerung infolge des bekannten äußeren Ereignisses. Der Druck, den ich da gehabt hätte wäre unvorstellbar gewesen. Daher bleibe ich schön am Boden. Was ich mir nicht selber leisten kann, wird nicht gemacht. Ein Geschäft mit dem Buch oder ein beabsichtigter Gewinn war niemals geplant. Auch werde ich keine Großauflage versuchen. Zwei Freunde von mir haben auch jeweils hervorragende Fachbücher geschrieben und sitzen heute noch auf dem Großteil der uneinbringbaren Kosten. Das wird mir nicht passieren.

Aber danke für Dein Vertrauen.


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BeitragVerfasst: 23. Januar 2018, 20:46 
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Registriert: 11. Februar 2011, 21:00
Beiträge: 153
FSchmidt hat geschrieben:

Versprechen kann ich nichts, aber vielleicht wird es doch noch was. Eine Kleinserie von etwa 100 Exemplaren kann sich noch immer ausgehen. Gegebenenfalls werde ich es im Eigenverlag vertreiben.


Du darfst nicht aufgeben, Du hast schon unendlich viel Lebensenergie in Dein Werk gesteckt.

Und im weiteren: Bitte ein Exemplar für mich reservieren, egal was es kostet!

LG Steamy

_________________
Mitglied Nr. 370


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BeitragVerfasst: 23. Januar 2018, 21:05 
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Registriert: 23. März 2010, 19:19
Beiträge: 3334
Wohnort: 1210 Wien
Na also, 4 Vorbestellungen sind ja schon da.....ob sich das mit den geplanten 100 Exemplaren ausgeht???
Hast Du eigentlich schon eine halbwegs günstige Druckerei???
grüsse
sousek, 718


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BeitragVerfasst: 23. Januar 2018, 23:10 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:32
Beiträge: 97
Zitat:
Hast Du eigentlich schon eine halbwegs günstige Druckerei???


Ja, ich habe ja schon mehrere Kostenvorschläge eingeholt. Schon vor einem Jahr stand ich unmittelbar vor der Auftragsvergabe und dann das...

Bei höherer Auflage wäre das schon günstiger, aber ich riskiere nichts. Ein Werk wie das meine, ist keine Lektüre die man in der Buchhandlung kauft und einfach liest. Ich würde sogar sagen, daß im gesamten deutschen Sprachraum nur 500 Leser für dieses Buch gibt. Andere interessiert das nicht. Und ich mir genügt es, wenn ich es an meine Freunde weitergeben kann.

Bei 100 Stück - was für jede Druckerei ein Bagatelle ist, wird es ein Exemplar schon 38 Euro für den Druck kosten. Bei 250 würde es nur noch etwa 25 Euro kosten. Aber ich habe gerade nachgeschaut und ich hätte genau 108 Bestellungen einschl. 20 für mich selber. Einen Vertrieb über die IWÖ, Waffenhandel, Jagd- und Schießsportverbände schließe ich aus. Ich kenne meine Pappenheimer.

Schon wegen des Pharma-Kapitels möchte ich es nicht öffentlich auflegen. Das Klagrisiko wäre zu hoch.

Aber kommt Zeit, kommt Rat und ich bitte noch um etwas Geduld.

Außerdem suche ich noch einen Manuskriptprüfer. Natürlich gegen Bezahlung. Ich möchte das Werk nicht fehlerhaft auflegen.


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