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 Betreff des Beitrags: Mauser M03
BeitragVerfasst: 12. Mai 2007, 08:17 
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Frage an die Jägerschaft.

Was haltet ihr jagdlich gesehen von der Mauser M03?

Präzision, haltbarkeit, führigkeit, handhabung,...usw?

Danke!!!

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BeitragVerfasst: 12. Mai 2007, 09:41 
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Technisch ok und seit der letzten IWA hat man auch nochmal den Schlossgang aufgemotzt. Aber schau sie Dir an, schiess sie probe...und vor allem sieh nach, ob Du mit der Handspannung klar kommst. Mir liegt dieses winzige, schwergaengige Schalterchen ueberhaupt nicht, der Schieber a la Blaser/Krieghoff/Gelan... ist fuer mich besser bedienbar. Andere sehen es genau umgekehrt.

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Gruss, Frank.
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BeitragVerfasst: 12. Mai 2007, 13:19 
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Blaser hat leider kein abnehmbares Magazin!
Die Sauer wäre alternativ interressant aber leider nur beim teureren Takedown Modell ist die volle Kaliberwechselmöglichkeit vorhanden. Vom handling her wärs mir egal hauptsache Handspanner.

Also bitte noch mehr Posts bin wirklich an jeder Meinung interessiert!

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BeitragVerfasst: 12. Mai 2007, 16:34 
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Handspanner+Repetierer+herausnehmbares Mag? Die neue Krieghoff Semprio waere da noch mit drin. Ist allerings ein "inline-Repetierer", sprich, ein Vorderschaftrepetierer mit umgekehrtem ritschratsch. Als Buechse aber auch in AT legal.

Mal ne Frage: Meinst Du wirklich, dass Du jemals die WL-Optionen nutzen wuerdest? Imho ists ein Werbegag, der in der praktischen Anwendung keine grosse Relevanz hat. 99% aller Besitzer Wl-faehiger Waffen nutzen diese Moeglichkeiten nicht, weils zu umstaendlich ist. Und der Rest hat dennoch mehrere Waffen in verschieenen kalibern herumstehen.

Wl in unterschiedlichen Kalibern machen imho (in Deutschland) nur in Kurzwaffen Sinn, und da auch nur wegen unseren unsinnigen waffenrechtlichen Beschraenkungen. Bei LW stell ich mir lieber ne komplette andere Buechse in den Schrank, die ich bei Bedarf nur herausnehmen muss, ohne vorher zu basteln und einzuschiessen.

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Gruss, Frank.

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BeitragVerfasst: 12. Mai 2007, 17:01 
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Werde das schon nützen da dies meine "einzige Jagdkrache" sein wird und ich bei ein paar Bekannten in Europa verschiedenste "Ziele" haben kann.
Vom kleinen Bergnager über den grossen Brummi zum riesen Schaufelträger.
Und die Wechselläufe mir sicher billiger kommen als drei oder sogar vier verschiedene komplette Schiessstöcke. Ein Lauf mit Mag kommt mir auf 600.- +3.- zum Kontrollschiessen. ein zusätzliches Gewehr mit Optik sicher nicht unter 1000.-. Und mit drei ganze Dinger immer herumreisen ist komplizierter als einen Koffer mit drei Läufen oder?!

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BeitragVerfasst: 12. Mai 2007, 19:30 
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Iceman hat geschrieben:
Werde das schon nützen da dies meine "einzige Jagdkrache" sein wird ...
Und die Wechselläufe mir sicher billiger kommen als drei oder sogar vier verschiedene komplette Schiessstöcke. ...!


Naja, in AT sind die Gebrauchtwaffenpreise dank halbwegs ertraeglichem WaffG noch nicht so im Keller, wie im Piefkeland. Hierzulande lohnt sichs nicht mal finanziell. Fuer 600 Euro kriegste ne komplette Buechse incl Marken-ZF.
Aber bist Du sicher, dass es wirklich nur bei einer Buechse bleibt? Ich nicht. :lol:

Ausserdem, man weiss doch ungefaehr, was einem auf einer Jagdreise erwartet. Fux stirbt auch mit 9,3*64, wenns sein muss.

Aber seis drumm, im Fall der M03 hilft wirklich nur, selber nachzupruefen, ob man mit ihrer Handspanung klarkommt. Mir koennte man die Buechse schenken, ich wuerde sie weitergeben, weils eben fuer mich persoenlich einfach nicht vernuneftig bedienbar ist. Andere sagen das dafuer fuer andere Waffen, so muss man individuell ausprobieren, was einem liegt

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Gruss, Frank.

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BeitragVerfasst: 13. Mai 2007, 16:54 
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Iceman hat geschrieben:
Werde das schon nützen da dies meine "einzige Jagdkrache" sein wird und ich bei ein paar Bekannten in Europa verschiedenste "Ziele" haben kann.


Wie promillo schon erwähnt hat: Die Wechsellaufoption ist "nice to have".

Mehrere Bekannte haben auch ein Wechsellauffähiges Gewehr, doch bis auf einen hat keiner einen zweiten Lauf ("Weil mir hat dann der neue XYZ so gefallen und den hab' ich mir dann gekauft").
Besagte Person Verwendet einen Lauf in 9.3xwasweisich auf Sau. Und für die 20ig Übungsschüsse vor der Saison wollte er einen Lauf in .222Rem . Doch er hat immer wieder Probleme, das Glas richtig einzustellen ("Muss ich jetzt nach links drehen, wenn der Schuss zu weit links ist oder umgekehrt??") und macht deshalb die Paar Übungsschüsse mitlerweile mit der Neuner. Ich glaub ich muss nicht erwähnen, dass er für den Preis des Zusatzlaufes einiges an Munition kaufen kann.

JG15

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...Die Walter PPK unter den Schulsystemen...Das Aspirin Plus C unter den Massenvernichtungswaffen...
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BeitragVerfasst: 13. Mai 2007, 19:34 
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Das mit dem einschiessen ist sicher nicht mein Problem, da ich das schon was weis ich wie oft gemacht habe. erst heute wieder drei Gewehre! Ich glaub ich sollte von meinen Bekannten allmählich was fürs justieren und Listen schreiben verlangen!!!

Da ich aber kein Jagdkrachn Fetischist bin (bei Sport schauts da etwas anders aus (aber mit Z, SG, SAKO usw ist das jagen ja nicht WAIDMÄNNISCH) brauch ich eine JAGDLICHE und die soll einfach nur robust, praktisch, sicher und zuverlässig sein, und funzn. Und mein Schränkchen ist schon gut gefüllt und da habe ich keinen Platz für drei Jagdkrachn, aber drei Läufe gehen ganz hinten in den Kastn noch rein. 223er, 308er, 375erH&H Läufe werden sowieso gleich mitbestellt.

Jetzt stellt sich halt nur mehr die Frage welche Marke?

BLASER R93, SAUER 202, MAUSER M03, oder hat wer noch alternativ vorschläge in der etwa 2000.- Euro fürs Grundgerät Klasse?!?!?!
Wie gesagt mein Favorit ist die M03.

Den ganzn Gravur, Schnitzerei, Goldteile usw schmarrn will ich nicht, soll einfach nur dorthin schiessen wo ich will und treffen.

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BeitragVerfasst: 13. Mai 2007, 20:06 
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die Mauser m03 ist ein sehr gutes und robustes Gewehr. darüber brauchen wir nicht diskutieren. ich habe mich damals gegen das gewehr wegen der montage entschieden. jetzt, da es sie auch mit kunststoffschaft gibt wird das teil noch interessanter.

die laufwechselmöglichkeit ist ein spaß, der in der praxis einfach bei keinem gewehr so richtig funktioniert. liegt auch logischer weise in der technik selbst. ich habe da schon die schlimmsten erfahrungen gemacht! Nicht einmal einer wechselbaren Montage für die Optik vertraue ich soweit, dass ich es einfach aufsetzen würde und damit auf Wild schießen würde. Auf dem Stand erlebte ich da schon verlagerungen, die eine frechheit sind. einschießen und danach wiederholgenauigkeit testen und siehe da, trotz markenmontage 5cm links und 6cm hoch. kommt dann noch zusätzlich der wechselbare lauf dazu gibt es noch mehr mögliche fehlerquellen.

ich, an deiner stelle, würde mich statt für 3 kaliber eher für ein universalkaliber entscheiden und die zielwirkung über das geschoss steuern. ist ein viel praxisgerechterer weg.

mfg stefan


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BeitragVerfasst: 13. Mai 2007, 22:46 
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Muß es eine mit Handspannung sein? Ob du zum Sichern vergisst oder zum Entspannen kommt ziemlich auf das selbe raus. Schau dir einmal den neuen Steyr Luxus an, die Sicherung ist m. E. optimal, Laufwechselmöglichkeit ist auch vorhanden.

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BeitragVerfasst: 14. Mai 2007, 07:21 
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Da ich schon mehrfach erlebt habe das trotz Sicherung mal ein Schüsschen losging ist eine Handspannung Jagdlich für mich das absolute muss!!!

Und was Steyr angeht so gerne ich eine sehr gutes Österreichisches Gewehr kaufen würde die Unwilligkeit Steyrs zum Kundenorientierten Service und das prinzipiell alles nicht prompt (1 bis 2 Wochen) lieferbar ist schlägt die sowieso aus dem Bewerb. Wollte mir vor einiger Zeit schon mal Scout, Elite und SSG zu legen und waren nicht lieferbar (2Monate!!!)seit dem keine Geschäfte mehr mit Steyr.

Was da "Universalkaliber" angeht welches wäre das?

Mit dem ich auf 50m bis Hundert Meter einen Kuchlhasen (mein Vorschlag.223) erlege, und auf bis zu 350m einen Elch, Bären und anderes grosses Zeug (mein Vorschlag .338Lapua, und das ganze dazwischen mit .308 oder .300WM)!!??

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BeitragVerfasst: 14. Mai 2007, 08:45 
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Hallo Iceman!

Hast Du schon mal an Heym gedacht? Hätte ich meinen Sauer nicht, ein SR 30 wäre DAS Gewehr (all in one) schlechthin!

Geradezugverschluß (zum schnellen Repetieren beim Riegeln), Handspanner integriert, butterweiches Repetieren, sicheres System, gefälliges Gewehr. Ach ja, auch für Linksschützen (ohne Aufpreis) erhältlich.

Kaliber? Tja, diese Frage beschäftigte schon so manche Stammtische...

Aufgrund der Tendenz immer kürzere Läufe (< 60cm) zu verbauen, empfehle ich Dir 9,3 x 62 als Einheitspatrone. Je Laborierung kannst Du alles jagdbare Wild in Europa (und je Gesetzeslage auch in Afrika) strecken. Rasantere Patronen sind in den kurzen Läufen sinnlos, außer Du willst in der Dämmerung mit dem Gewehr "fotografieren"...

Schau´s Dir an: http://www.heym-waffenfabrik.de/S_Buech ... _Seit.html

lg, JPC 200

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BeitragVerfasst: 14. Mai 2007, 09:10 
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das trotz Sicherung sich Schüsse legen ist zu 99,9% menschliches versagen aufgrund fehlerhafter bedienung. also einfach vergessen zu sichern. wenn man bei einer handspannung vergisst zu entspannen sitzt du genau auf der selben zeitbombe. handspannungen vermitteln auch ein vollkommen falsches sicherheitsgefühl. entspannt sicher super, aber was ist, wenn man dann doch nicht zum schuss kommt und einfach drauf vergisst. es ist in meinen augen nur wichtig eine gute sicherung zu haben, die den schlagbolzen lahm legt. wie beim 98iger, hat z.b. das sbs96 system ebenfalls in der dritten sicherungsstellung.

an dieser stelle erzähle ich gerne die geschichte von meinen 12 monaten BH-Zeit in der ich und weitere ca. 100 Mann um mich herum 4 Tage die Woche mit dem Stg77 im Feld geladen und gesichert unterwegs waren. Das 77iger hat nur eine einfache, ganz primitive Abzugsicherung und trotz dieses Umstandes und dem ständigen anstoßen mit der Waffe und dem ständigen in deckung springen, voll auf die waffe drauf usw. hat sich kein einziger, nicht ein schuss gelöst. ja, es waren nur knallpatronen, aber gelöst hat sich trotzdem keiner.

frag mal die alten lanzer, wenn noch welche leben, wie die ihre k98k geführt haben. geladen und entsichert und trotzdem ging da nie ein schuss los. dies wäre zwar in meinen augen fahrlässig und ich würde nie auf die idee kommen eine geladenen und entsicherte waffe spazieren zu tragen, aber ich wollte damit nur ausdrücken, dass die ganze handspannunggeschichte eine modeerscheinung ist, die von den, vor allem deutschen, waffenproduzenten hochstilisiert wird um alte kunden zu neukäufen zu bewegen.

zum lieferungsverhalten von steyr kann ich mich nicht einmal ansatzweise negativ äußern. die liefern immer prompt, innerhalb einer woche und können alles herbringen, was sie produzieren. wichtig ist nur, am schießplatz wiener neustadt in ihrem dortigen factoryshop zu kaufen. die haben dort auch direkten zugriff per PC auf das großlager in steyr und können dir genau sagen wieviele schäfte z.b. in welcher holzklasse gerade lagernd sind, usw.
hab mich damals auch erkundigt, scout, prohunter und ssg04. erstens hatten sie von allen modellen mehrere version da und zweitens haben sie mir sogar innerhalb von einer woche das gewünschte modell mit allen extras, und das waren nicht wenige, geliefert und zusammengesetzt.

nunja, universalkaliber gibt es einige. kommt immer auf die minimale sowie maximale anforderung darauf an.

kugelhase mit .223 ist blödsinn, da der dann aussieht wie sau. mein vater dachte auch immer, er nimmt dafür die .222. da die patronen aber so schnell sind machen die TM geschosse nur gulasch und die VM geschosse platzen regelrecht auf diese distanzen. entweder schießt man auf den kopf auf sehr kurze entfernung, oder mit einer VM Patrone aufs Blatt, aber dann sollte diese Patrone nicht so irrsinnig schnell sein, damit die VM Patronen nicht platzen. Gibt da vom US Militär sehr schöne studien mit bildern, die beweisen, dass VM geschosse über einer bestimmten Vz explodieren wie handgranaten. denke die grenze liegt bei 900m/s.

elch und bär auf 350m ist ein bisl gar weit, spricht aber für kanada bzw. skandinavien, wo aber in der regel nicht ganz so weit geschossen wird, also wieder kanada. tja, womit werden weltweit die meisten bären und elche geschossen? In Schweden mit der 6,5x55 und der .308 auf bis zu 250m. in kanada bis 300m mit der 30-06 und etwas kürzer mit der 303. von bären erst gar nicht zu sprechen, oder willst du regelmäßig auf grislys jagen?

dazwischen kommen doch in wahrheit wahrscheinlich 90% Rehlein und Sauen in Mitteleuropa, oder etwa nicht?

Also ich würde mich da definitiv für die .30-06 entscheiden. Ist die weltweit jagdlich am meisten verbreitete Patrone und es gibt dafür unzählige geschosse. in mitteleuropa nimmt man ein mega bzw. anderes hartes TM geschoss. gebondete wäre da sicher auch nicht schlecht. für den jäger von welt mit kohle ohne ende tuts gerade in dem kaliber für mitteleuropa das neue EVO von RWS. da schaut bambi nicht zerschossen aus und die sau liegt bei guten treffer am platz.
schießt du einen kugelhasen so nimmt man VM munition die präzise schießt und fertig.
gehts nach kanada oder wo auch immer hin kommt ein Acco-bond oder A-frame oder Trophy-bond geschoss rein und du bist für alles gerüstet. vor allem accu-bond ist speziell für weitschüsse um 300m auf schweres wild gebaut. einfach ideal. da fällen die in wahrheit überhaupt nicht schussharten elche wie die bienen. jede sau auf 100m ist schusshärter! und von bärenschießen auf 350m hab ich noch nie was gehört, aber selbst das würde man noch hinkriegen.

Wie gesagt, die 30-06 ist weltweit jagdlich das meiste geführte kaliber. in schweden nur an dritten platz, da dort 6,5x55 und 308 beliebter sind. die dort oben haben aber genau die von dir beschriebenen wildarten und wissen schon, was sie tun. in afrika ist die 30-06 auch sehr verbreitet. ich kenne mich nur in namibia aus und da ist es unter den berufsjägern das verbreitetste kaliber außer man geht auf die big five, da reicht aber auch deine 338lapua nicht aus, da mindestgeschossdurchmesser 9,5mm! in namibia werden oryx bis 1000kg lebendgewicht mit der 30-06 geschossen. zweitbeliebtestes kaliber dort 270win für diese einsatzzwecke gefolgt von der 8x57IS, was sicherlich an den vielen vorhandenen 98igern liegt.

mit dem ganzen gequatsche wollte ich nur ausdrücken, dass es jetzt unter den jägern gerade mode ist immer stärkere kaliber einzusetzen. 9,3x62 wird ja bald als das mindestkaliber für unsere rehleins verlangt :roll: . genau die jäger, die damit aber am meisten erfahrungen haben, nämlich nicht die mitteleuropäischen grünröcke, sondern diejenigen, die an der quelle sitzen, die nutzen meist universalkaliber mir dem richtigen geschoss und alles passt perfekt.

kauf dir ein gewehr, z.b. mauser m03, mit dem besten und universelsten glas am markt, dass du dir leisten kannst, z.b. meine wahl würde auf das neue Z6 2-12x50 fallen, damit kannst wirklich alles machen, und montiere das ganze mittels einer guten montage zusammen und schieße mit dem prügel. es wird eine tötliche erfahrung werden!

sei gewarnt vor dem mann mit nur einem gewehr, er könnte damit umgehen können.

mfg stefan


Zuletzt geändert von Stefan am 1. Juni 2007, 00:35, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 14. Mai 2007, 11:16 
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Hallo Stefan danke fuer die super antwort!!! Das ist doch mal ein richtig guter brauchbarer Leitfaden. Als optik kommt sowieso nur mehr (solange kein anderer was derartiges produziert) gegenwaertig das genannte Z6i 2-12x50 in Frage.

Was haeltst du von der .300WinMag dafuer gibt es auch wie fuer die 30-06 alles an Geschossen ist die auch ein gutes "universalkaliber" und die Patrone haette ich schon im fundus als Sportpatrone auf bis 600m und die Richtdaten haette ich damit auch schon.

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BeitragVerfasst: 14. Mai 2007, 11:47 
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Hallo Stefan!

Ich will sicher nicht die 9,3x62 als "Rehpatrone" titulieren, Iceman sucht jedoch eine Waffe für möglichst Alles Wild.

Die 30.06 ist natürlich eine beliebte Allroundpatrone, kann aber Rehe auch in Gulasch verwandeln. Ich persönlich bin hier halt ein Fan deutscher Patronen (Brenneke & Co wußten was sie tun...). Ob Du eine 6,5x65RWS, 6,5x68, 7x57, 7x64, 8x57IS oder gar die 8x68S verwendest, ist Geschmackssache. Diese Patronen sind allesamt mehr als genug für europäische Verhältnisse, mehr als tot geht nicht. Treffen muß man noch immer, der Treffersitz bestimmt die Wirkung (no-na).

Die Frage ist, was für jagdliche Verhältnisse hast Du, mußt Du weiter rauslangen (Feld/Gebirge) oder schießt Du alles unter 100m? Bist Du eher rückstoßempfindlich oder nicht? Leider geben die Hersteller allzu bereitwillig den Wünschen der Kunden nach führigen (=kurzen) Waffen nach. Das Ergebnis sind dann Gewehre, die z.B: aus 56cm Stummelläufen Patronen wie die .300 Win Mag oder .30R Blaser verschießen. Krachen tut das natürlich auch, ist aber meiner Meinung nach völliger Schwachsinn, Du hast damit einen kugelspuckenden Flammenwerfer erworben! Wie das Wild die Kugel quittiert, kannst Du nicht mehr erkennen, du bist minutenlang blind!

Ansonsten gebe ich Dir Recht, wenn Du Eine für Alles suchst, kaufe gleich was G´scheites (gilt vor allem für die Optik). Du hast ein Leben lang Freude daran.

JPC 200

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