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 Betreff des Beitrags: 6,5 x 65 R Impala bei egun
BeitragVerfasst: 19. Mai 2007, 11:50 
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Ist das so ein Hochgeschwindigkeitskaliber? Ich dachte Randpatronen seien eher gemächliche Dinger ... Die Werte sind ja beeindruckend.

http://egun.de/market/item.php?id=1343884


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 19. Mai 2007, 14:41 
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Randpatronen sind zwar ia. für etwas geringere Gasdrücke zugelassen.
( aus Rücksichtnahme auf die manchmal schwächeren Verschlüsse von älteren Kipplaufwaffen )
Aber die 6.5 x 65 ist als neuere Patrone immerhin auf einen Gasdruck von 3800 bar zugelassen ( lt. DEVA )
Und da Kipplaufwaffen meist längere Läufe haben, unterscheiden sich die ballistischen Leistungen zu den Randlosversionen kaum mehr.

mfG. d.


Zuletzt geändert von Dave am 19. Mai 2007, 19:28, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: 6,5 x 65 R Impala bei egun
BeitragVerfasst: 19. Mai 2007, 18:29 
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rhodium hat geschrieben:

Die Werte sind ja beeindruckend.


Sind aber durch das leichte Impala bedingt. Ähnlich "verbesserte" Werte findest Du bei allen Patronen. "Normale" 6.5x65R fliegen meist mit 880 Vo.

Ballistische Daten bei www.impalabullets.at


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 Betreff des Beitrags: Impala-geschosse
BeitragVerfasst: 21. Mai 2007, 14:27 
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Liebe Leute!

Unabhängig von der Kaliber- und Geschwindigkeitsdiskussion hätte ich eine Frage:

Hat wer jagdlich mit dem Impala-Geschoß Erfahrung?

Grüße, bertl.


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 Betreff des Beitrags: Re: Impala-geschosse
BeitragVerfasst: 21. Mai 2007, 15:40 
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bertl hat geschrieben:

Hat wer jagdlich mit dem Impala-Geschoß Erfahrung?



Ja, ich.

Was willst wissen ?


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 Betreff des Beitrags: Impala-geschosse
BeitragVerfasst: 21. Mai 2007, 16:18 
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Hallo jaga!

Ich bin kein Freund von "Splittergeschoßen" und so schieße ich seit 25 Jahren das ABC-Geschoß von Hirtenberg. Auch auf Fuchs und Dachs. Ausschussgröße bei jedem stück Wild kaum größer als eine 2-Euro-Münze. Logisch. Balgschonend, Wildbretschonend.

Was mir bei der Jagd auf Rehwild aufgefallen ist: Wenn man nicht wirklich "hart-Blatt" schießt liegen die Stücke nicht immer im Feuer.

Und das will ich wissen: Das Impalageschoss kommt ja fast einem "Vollmantelgschoß" nahe, vieviel liegt im Feuer?

Grüße, bertl.


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BeitragVerfasst: 27. Mai 2007, 15:29 
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Habe letzte Woche die erste Packung Impala 300WM 8.4gramm V0 1075m/s erhalten und mal eingeschossen!

Das sind echt hitzige kleine BIESTER!!!

Zum vergleich Hirtenberger Match auf 100m genullt, liegen die IMPALA um !!!7cm!!! höher. Auf 300m noch immer um 16cm höher.

Jagdlich natürlich ein Traum da kaum korrekturen gemacht werden müssen. GEE 214m bis 240 somit einfach draufhalten. (bis 150m sind die Impalas noch im Steigen somit auf 100m 3,5cm hoch, bei 150m 4cm hoch und dann gehts erst bergab)

Aber nicht so präzise wie die Match streut um etwa 3cm mehr.

Rückstoß wesentlich mehr und da ich mit Bremse schiesse die Druckwelle beim Austritt des Projektils ist enorm!!! Da haben sich die Bretter beim Stand ganz schön gebogen, und sind abgeflogen!

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BeitragVerfasst: 30. Mai 2007, 10:31 
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Iceman hat geschrieben:

Zum vergleich Hirtenberger Match auf 100m genullt, liegen die IMPALA um !!!7cm!!! höher.

GEE 214m bis 240 somit einfach draufhalten.

bis 150m sind die Impalas noch im Steigen

Aber nicht so präzise wie die Match streut um etwa 3cm mehr.

Rückstoß wesentlich mehr



@Eisverkäufer

ad 1. Könnten auch einige Zentimeter tiefer, rechts oder links liegen. Hat keine Aussagekraft da schwingungsbedingt.

ad 2. Bei der GEE gibt es nur einen Wert. Kein von-bis.

ad 3. Ab Mündung fällte jedes Geschoss, nichts "steigt"

ad 4. Eine halbwegs gute Waffe in .300WM muss Streukreise deutlich unter 3 cm schiessen

ad 5. Das Impala in .300WM hat einen so geringen Rückstoß wie kaum eine andere .300WM Patrone. Großteils ist dies bedingt durch das geringe Gewicht


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BeitragVerfasst: 30. Mai 2007, 10:41 
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Zitat:
ad 3. Ab Mündung fällte jedes Geschoss, nichts "steigt"

in Bezug auf die Visierline schon!
GS

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BeitragVerfasst: 30. Mai 2007, 14:04 
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nicht einmal in Bezug auf die Visierlinie. nur den abfall kann man vergleichen, treffpunktlage kann irgendwo sein.

z.b. bei mir schießt das geco tm mit 170grains genau 4cm hoch und die hornady light magnum mit 150grains und gut 100m/s mehr schießt genau 5cm hoch. ist alles reiner zufall, denn die s&b VM aus der schüttpackung mit ebenfalls 150grains und einer geschwindigkeit genau zwischen den beiden oben genannten schießt plötzlich 12cm hoch und 4cm rechts, also irgendwohin.

mfg stefan


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BeitragVerfasst: 31. Mai 2007, 19:00 
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?!?!?!?!?!

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BeitragVerfasst: 31. Mai 2007, 19:29 
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ganz einfach, wo eine andere patrone hinschießt kann man eben meist nicht von deren geschwindigkeit abhängig machen, also z.B. 800m/s schießt fleck und 850m/s schießt dann genau x cm strichgerade drüber. ganz einfach weil läufe schwingen beim abschießen einer patrone und es je nach anfangsgasdruck und vor allem dem mündungsdruck zu unterschiedlichen amplituden kommt und somit sich der lauf im schuss anders verbiegen kann. stell dir einfach vor, die laufmündung tanzt eine sinuskurve (vereinfacht), vibriert also, und diese hängt von so vielen faktoren ab, dass unterschiedliche munition in der regel auch seitenabweichungen und vor allem vollkommen unkalkulierbare höhenabweichungen liefern kann. so kann es sogar vorkommen, dass, meist bei extrem langen und dünnen läufen, schwere geschosse plötzlich höher schießen als leichte und somit schnellere.

jedem fällt ja auf, dass beim benchrest und psg schießen immer dickere läufe modern werden. dies macht man nicht um das erhitzen der läufe hinauszuzögern, dass stört nicht so sehr, sondern um die laufschwindungen zu minimieren und somit die präzision deutlich zu steigern. daher auch die kuriosität, dass gekürzte läufe plötzlich besser schießen, da sie einfach bei selber außenkontur und stärke steifer werden,.

darüber könnte ich so viel schreiben, dass meine tastertur übern berg ist. ist für ein forum alles ein bischen zu komplex, aber durch genug studien belegt.

mfg stefan


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BeitragVerfasst: 31. Mai 2007, 19:36 
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Hallo Stefan,

Ich bin trotzdem der Meinung dass die Visierlinie anfangs im Bezug auf das Geschoss steigt.

Wenn das Geschoss die Mündung verlässt fliegt es anfangs noch entlang einer Geraden. Je weiter es sich vom Objektiv entfernt desto flacher wird auch der Winkel zwischen Geschossflugachse und Visierlinie, wodurch das Geschoss scheinbar steigt. Erst wenn der Geschossabfall-Winkel größer wird als der Winkel in Betrachtung zur Entfernung sinkt das Geschoss - ebenfalls in Bezug auf die Visierlinie - wieder.

Georg

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BeitragVerfasst: 31. Mai 2007, 20:00 
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grundsätzlich richtig, wenn auch das geschoss NIEMALS, auch nicht anfänglich auf einer geraden fliegt. sobald es den lauf verlässt wirkt die erdanziehungskraft auf das geschoss und es fällt.

nur reden wir, glaube ich, aneinander vorbei, denn das was du sagst, hat überhaupt nichts mit dem was ich sagte zu tun. du erzählst von der geschossflugbahn und der visierlinie und wie man diese austrickst und eine parabel produziert. ich spreche aber von unterschiedlichen geschossabgangswinkeln aufgrund von unterschiedlichen laufschwindungen.

mfg stefan


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BeitragVerfasst: 31. Mai 2007, 20:08 
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Beiträge: 1378
Wohnort: früher Oberösterreich, jetzt bei Wr. Neustadt
hi,

bin kein jäger, habe aber trotzdem genug ahnung vom thema.

relativ zur visierlinie steigt das bemmerl immer - nona, weil du gerade schaust, das bemmerl aber eine ballistische kurve fliegt. erinnern wir uns an die gute alte schneeballschlacht, alles klar? du siehst den hansi gerade, wenn du aber gerade anrauchst, triffst du vor ihm den seppi. also musst du hochhalten, denn fakt ist, dass die gute alte schwerkraft ab dem ersten millimeter nach unten zieht. ist für physiker ganz einfach berechenbar, für normalsterbliche eher wurscht. was jetzt auch klar ist, ist, dass diese kurve - je nach abstand des ziels - die visierlinie kreuzen kann oder nicht. bei schwerem geschoss mit kimme/korn fast sicher, bei einer hohen montage mit hubble drauf und kampfgelse nicht unbedingt, in der praxis aber auch (wozu sonst das hubble?). der rest fällt unter aneinander vorbeireden :-)

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wo ist meine signatur hin?


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