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 Betreff des Beitrags: Waffenführerschein
BeitragVerfasst: 28. März 2007, 22:06 
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Bei meiner letzten Überprüfung meiner Waffen wurde mir von der Gendarmerie die Einladung zum Waffenführerschein überreicht. Ich dachte: Nicht schlecht, dass man den richtigen Umgang der Waffen vor Leuten, die auch was davon verstehen, vorführen soll.
Ich nahm meine Steyr GB 9 para (sie ist schnell zu zerlegen und leicht wieder in Gang zu bringen weil ich dachte, Handling gehört dazu) und meldete mich beim Verein an.
Dort angekommen sagt mir die Standaufsicht: Na geh, magazinier, knall raus - und zwar da, nach vorne! Meine Frage, wie das Ergebnis ausschauen soll wurde mit: "Des interessiert mich nicht, steht in keinem Gesetz. Schiess hin wo du willst - aber nur nach vorne! Ich möchts nur knallen hören - und zwar von deiner Waffe", abgeschmettert.

Das wars dann.

Waffenführerschein? Dass ich nicht lache. Reine Abzocke - ohne Sinn.


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 Betreff des Beitrags: Re: Waffenführerschein
BeitragVerfasst: 28. März 2007, 22:22 
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3030win hat geschrieben:
Reine Abzocke - ohne Sinn.

Willkommen in der wunderbaren Welt des österreichischen Waffengesetzes. :?

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Gruß
Richard Temple-Murray


Cui bono?

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BeitragVerfasst: 28. März 2007, 23:23 
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Hallo,

Im Prinzip muss man ja auch kein "Ergebnis" dafür vorweisen können. Es geht ja nur darum dass man im Umgang damit geübt ist. Klar, wenn's alles irgendwo einschlägt gibt das schon zu denken, aber nur weil man ein schlechter Schütze ist sollte das noch lange nicht heißen dass man deswegen keinen Waffenführerschein bekommt.

Bei meinem Waffenführerschein durfte ich übrigens satte 6 Schuss G17 und 3 Schuss Beretta 71 verfeuern, dafür wurden 2 Stunden auf das Gesetz verwendet :wink: . Aber immerhin gab's Tipp's wie man die Waffe nehmen sollte, und das Ergebnis wurde besser.

Das Problem in deinem Falle liegt aber wohl eher am Führerschein-vollziehenden. Mag ja sein dass er einen schlechten Tag hatte, aber immerhin kriegt dieser eine Menge Geld dafür.

Apopro Geld: ist der Betrag für den Waffenführerschein eigentlich vorgegeben, oder variiert das je nach Vollziehenden? Bzw. wieviel musstet ihr hinlegen?

Georg


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BeitragVerfasst: 28. März 2007, 23:29 
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Georg hat geschrieben:
wieviel musstet ihr hinlegen?

Leider, leider: Als Jäger bleibt mir der Schmonzes erspart :mrgreen:.

_________________
Gruß
Richard Temple-Murray


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BeitragVerfasst: 29. März 2007, 00:32 
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Man(n) ist zB. 60, sammelt/besitzt seit 30 Jahren Waffen, hat seit zig Jahren eine WBK und kommt dann alle 5 Jahre zum Waffenführerschein ... :roll:

was soll der Büchsenmacher mit dem nun machen, ihm zeigen wie eine Waffe funktioniert? oder etwas über das Waffengesetz plaudern? :lol:

... geh schiess da ein halbes Magazin raus und servas bis in 5 Jahr ...

oder vielleicht wäre es ihm lieber, man würde öfter vorbeikommen und etwas kaufen :wink:


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BeitragVerfasst: 29. März 2007, 07:08 
Die (UN)Kosten bei meinen Waffenführerschein: 50€ (hoch oder???!!)


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BeitragVerfasst: 29. März 2007, 08:50 
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Nun ja ich muss ehrlich gestehen, wenn ich an meine ersten Versuche mit der FFW zurückdenke bin ich froh, dass es hier keine Mindestpunktzahl zu schiessen gilt.

Soweit ich weiss wurde der Waffenführerschein nur als "Zubrot" für den Handel eingeführt, der befürchtete mit der neuen Gesetzgebung Einbussen zu erleiden.

Mein "Waffenführerschein" umfasste eine Leih-Glock, eine 50er Packung Munition und eine Scheibe. Kurze Instruktion ("überraschen lassen"... + Handhabung) und dann die ersten Schüsse auf 10 m. Danach hab' ich noch ein Päckchen nachgekauft. In Summe 50 Euro (ohne das 2. Päckchen Munition).


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BeitragVerfasst: 29. März 2007, 10:03 
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Bei der 5jährlichen Kontrolle geht`s glaube ich mehr darum die Alzheimerpatienten auszusortieren. Wenn man noch weiss wo das "gefährliche Ende " ist und im Stande ist sich an "vorne" und "hinten" zu orientieren, hat man so zugleich die Bescheinigung keine Gefahr für die Öffentlichkeit zu sein, man darf also auch bedenkenlos seinen Rasenmäher "führen". :lol:


Er kommt vom Psychotest und sagt zu seiner Frau "bestanden Schatzi!"
darauf Sie: "Gott sei Dank Bärli, bis`t normal gell!?"

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BeitragVerfasst: 29. März 2007, 10:09 
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Seid doch froh daß es keine Standards gibt- so etwas artet dann schnell in "Hochleistungssport oder Waffe weg" aus. Was allerdings die konsequente und produktivere Lösung gewesen wäre: Waffenführerschein mit Standards- dann aber als Ersatz des Waffenpasses und damit Erlaubnis zum Führen für jeden WBK Inhaber.


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BeitragVerfasst: 29. März 2007, 10:17 
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@gerlad

Da bin ich ganz bei dir! Ich hab mich vor einem Monat nur gewundert das ich unter "Waffenfüherschein" ganz was anderes verstanden und erwartet hab als der Büma.

Das ganze könnte ja auch ausarten, und dann verbringst du drei Stunden beim Büma am Stand und zahlst nicht mehr 50 Euronen sondern einiges mehr.


Fazit: simma fro dass es so is!

Aber, was wenn einer wiklich "totaler Neuling" ist und noch nie eine Waffe in der Hand gehabt hat. Soll`s ja geben. Da möcht ich nicht der Büma sein der da draufkommt. Beim BH war ich mal Ausbilder am Stand: Frischling kommt, erhält seinen Schiessbefehl, drückt zitternd ab, der Schuss bricht nicht, dreht sich zu mir, hält mir die Glock vor den Bauch und sagt "moa de geat nit!". Mangelnde Schulung kann dann ganz schön in die Hose (den Bauch) gehen. Wie mein Büma sagte: "Wenn die Kugl draussn isch, isch sie draussn, die Kugl" Und da hat er wirklich recht.


Man kann nur an die Vernunft jedes Einzelnen appelieren. Die meisten Fehler passieren wenn man all zu routiniert ist.

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BeitragVerfasst: 29. März 2007, 10:44 
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Registriert: 4. Januar 2006, 20:09
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:shock: An dem Tag hast Du vermutlich nimmer ohne leichtes Zittern ausgebildet? :wink:
Ok, wenn das nicht nur bei den Routiniers sondern auch den Newbies so abgelaufen ist wie Du beschreibst, ist das ein Witz! Beim Seidler fragt man halt vorher nach ob jemand Hilfe oder Einweisung braucht.


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BeitragVerfasst: 29. März 2007, 10:50 
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Was ich gemacht habe war dann folgendes: Ich hab den guten Mann dazu gebracht die Glock mit Mündung in Richtung Ziel auf den Tisch zu legen und ihn vom Acker gejagt. Dann hab ich die Waffe entladen usw. Bin zum Leutnant hin und hab wörtlich gsagt: "macht`s euch eueren Dreck alleine". Dann bin ich vom Platz. Hatte natürlich ein Nachspiel, ein mildes. Da war ich auch noch jünger und ein wenig "hitziger". :lol: Am Stand hab ich dann nimmer ausgebildet, hab`s verweigert, war aber kein Problem weil ich ohnehin nur aus Personalmangel eingesprungen war. Sechs Monate später hab ich dann meinen Dienst quittiert und mich anderen Dingen zugewandt.

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BeitragVerfasst: 30. März 2007, 08:45 
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Registriert: 21. März 2007, 11:39
Beiträge: 412
Wohnort: Bierbaum
mir hat der waffenführerschein spass gemacht.
ganz einfach deswegen, weil ich dort das erste mal in meinem leben mit (meiner) .45er schiessen konnte.
14 schuss warens, weiss ich noch genau.

und nur 10er und 9er, auf 10m versteht sich :D

hach war das ein schöner tag :D

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ALLE WAFFEN ZU VERKAUFEN


-norinco 1911er
-glock 17
-g98 (mit 22er einschub)


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BeitragVerfasst: 30. März 2007, 09:36 
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Registriert: 26. Januar 2006, 00:47
Beiträge: 4520
Kommt sicher auch auf den BüMa an,oder was man sich ausmacht.
Denke schon, daß man, wenn man Anfänger ist und dies wünscht auch tatsächlich eine "ordentliche" Schulung bekommt.(Wenn nicht BüMa wechseln)
Für (viele) Andere ist es halt ein Pflichttermin und der BüMa wird bemüht sein, seinen Kunden nicht auch noch die Zeit zu stehlen.


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BeitragVerfasst: 30. März 2007, 10:37 
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Registriert: 27. Februar 2006, 23:01
Beiträge: 322
Wohnort: Wien
Hi,

Was noch nicht erwähnt wurde: die Verlängerung des WFS kann man sich mit regelmäßigen Schießstandbesuchen und/oder Wettbewerben ersparen.

Trainieren --> vom Schießstandbetreiber bestätigen lassen --> bei Überprüfung vorweisen --> nachtragen lassen.

Lg, weana

_________________
IWOE Mitglied Nr. 3611
Glock 17, 21; und ein paar Ordonnanzprügel
Baikal Coach Gun Kal. 12/70


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