Aktuelle Zeit: 22. Februar 2018, 14:29

Alle Zeiten sind UTC+02:00




Forum gesperrt  Dieses Thema ist gesperrt. Du kannst keine Beiträge editieren oder weitere Antworten erstellen.  [ 41 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige 1 2 3 Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 8. April 2007, 08:32 
Offline

Registriert: 26. Januar 2006, 00:47
Beiträge: 4520
Habs schon in einem anderen thread geschrieben. Mit einem kurzen Nagant(59er) hab ich nach einer ausgedehnten K98 Sitzung(also schon etwas in Mitleidenschaft gezogen) konstant bessere Gruppen geschossen als mit dem 98er zuvor.
Hatte allerdings schon etwas von Selbstgeiselung. :lol:


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 8. April 2007, 10:47 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 30. August 2006, 17:07
Beiträge: 1378
Wohnort: früher Oberösterreich, jetzt bei Wr. Neustadt
Zitat:
...konstant bessere Gruppen geschossen als mit dem 98er zuvor


wie sind die altvorderen eigentlich überhaupt über die grenzen gekommen, wenn die 98er dermaßen unpräzise sind? nach eigener erfahrung und bei jedem, ders geschossen hat ist über 20 m nix mehr zu treffen :-)

_________________
wo ist meine signatur hin?


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 8. April 2007, 11:25 
Offline

Registriert: 26. Januar 2006, 00:47
Beiträge: 4520
Zusammengefasstes Gruppenfeuer.
Spray and pray! Nur halt nicht als einzelner sondern als Gruppe.
Die taktischen Grundsätze der dt. Infanterie drehten sich um das MG, das vom Rest der Gruppe nur unterstützt wurde.
Hat sich erst langsam mit den Erfahrungen im Krieg geändert. Bei Einführung der MP 40 lag diesem kein taktisches Konzept zugrunde sondern man wollte eine Waffe für Panzerbesatzungen. Ausgegeben wurde sie anfangs bei der Infanterie an Zug und max. Gruppenkommandanten.
Überhaupt mit einem damals bereits überholten Konzept die Infanterie in einen Bewegungskrieg zu schicken, hat schon was.
Die alten Reichswehrgeneräle waren halt noch 1918 stehen geblieben.
Bezeichnenderweise hat angeblich die Waffen-eh schon wissen, angefangen geländegewandte Jäger heranzubilden.


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 8. April 2007, 11:27 
Offline

Registriert: 6. Februar 2006, 19:56
Beiträge: 1119
Wohnort: Tirol
na ja, soo übel wie des öfteren gemaunzt wird sind die 98iger nit, es fehlt eben nur den meisten hobbiisten die einen mauser bewegen an übung und guter munition :wink: .
sehr viele, und da zähle ich mich auch dazu, kommen mit der gesamtgeometrie des germanen nicht zu recht, auch das visier is nicht jedermanns sache.
ich hab allerdings schon originale 98 gesehen die echt gut schossen, im originalkaliber wohlgemerkt.
auch ist die 8x57iger nicht grad ein hochpräzisionskaliber und war ja ursprünglich für langgewehre ausgelegt. daraus lässt sie sich auch recht angenehm und zielsicher verballern :D .


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 8. April 2007, 13:17 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 4. April 2007, 11:45
Beiträge: 2215
das der 98k im vergleich zum schwedenmauser schlecht schießt ist nicht zu diskutieren. dies liegt einerseits in der besseren patrone und vor allem auch in den damals nachträglich verbesserten abzügen.
so schlecht schießt der 98er aber wirklich nicht, wie er hier oft wegkommt. das größte problem des 98igers ist die schlechte visierung. er hat von allen ordonanzwaffen die ich jemals geschossen habe mit abstand die schlechteste visierung. aber fast jeder standard 98iger der einen freigestochenen schaft bekam und ne optik verpasst bekam schoß nachher mit halbwegs guter munition auf 5cm oder besser zusammen. das gewehr ist eindeutig nicht schlecht, nur einzelne aspekte verhindern eine bessere präzision. noch dazu hat der 98iger die rückstoßstärkste patrone von allen, was auch nicht gerade präzisionsfördener ist.
einen gut erhaltenen 98iger zum richtig gut schießen zu bekommen ist aber gar kein problem!
Beim Nagant erstaunt mich immer nur, dass man so gut schießen kann mit solch einer minderwertigen verarbeitung. Die enfields haben eh ihre schaftprobleme, was die schussleistung beschränkt und ein schwedenmauser ist halt das beste was es gibt. aber ihr solltet mal einen norwegischen oder isreali 98iger schießen. die hatten ein besseres visier und waren in 308win. da bekommt der schwedenmauser dann plötzlich kongurrenz.

mfg Stefan


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 8. April 2007, 13:51 
Offline

Registriert: 26. Januar 2006, 00:47
Beiträge: 4520
Stimmt schon das sie nicht so schlecht sind, allerdings war tuning(oder gar Kaliberwechsel!) für den Soldaten kein Thema.
Wenn man also davon ausgeht, welches Ding erfüllt seinen Zweck am besten vom Werk in die Hand des Soldaten, schneidet der K98k bemerkenswert schlecht ab.
Vor allem wenn man den Mythos der um den K98k aufgebaut wurde betrachtet.
Vom heutigen Hobby-oder Sportschützen, der die Ladetabellen rauf und runter probieren und div. Verbesserungen an der Waffe selbst vornehmen kann und damit auch den K98k zu top Leistungen bringt, war ja nicht die Rede.


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 8. April 2007, 15:08 
Offline

Registriert: 6. Februar 2006, 19:56
Beiträge: 1119
Wohnort: Tirol
in all den jahren wo ich mich nun mit ordonanzwaffen beschäftige hab ich am wenigsten bei den k98igern was getroffen.
ich hatte schon ziemlich viele teile aus aller welt, amerikaner, engländer, japaner, russen, finnen, franzosen, schweden, ja selbst mit den pastawummen aus italy konnte ich noch halbwegs was auf die scheibe zaubern, aber die germanen erwiesen sich immer als extrem harte nuss :?

und komischerweise, der gewehrtyp mit einem der, sagen wir mal, bescheidensten verarbeitungszuständen, nämlich der russe, trifft konstant und ohne murren.
gut, das perfekte ordonanzgewehr is er auch nicht, die schaftform is nicht grad das gelbe vom ei und der originalabzug is mehr als nur gewöhnungssache.
aber wenn da so ein stock, der aussieht als sei er quer durch die tundra geschleift wurden, nicht nummerngleich und in rauher verarbeitung auf anhieb mit der offenen visierung die 50m kk wettkampfscheibe auf der 100m bahn mittig zernagelt und das auch noch mit einer technik die seit konstruktion dieses types vor 116 jahren unverändert blieb, das is schon beeindruckend :D

und das ganze ohne mordsmässigem rumgetune, laufwechsel oder benchrestmunition :wink:


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 8. April 2007, 16:51 
Offline

Registriert: 26. Januar 2006, 00:47
Beiträge: 4520
Wie schon geschrieben, hat das sicher vor allem mit der Patrone zu tun.
Mein K98k schoß für einen solchen gar nicht schlecht(sogar mit SB Schüttpackung und ohne jegliches tuning), wenn man nur tief genug angehalten hat, aber der direkte Vergleich mit einem kurzen! Nagant hat mich dann doch erschüttert.
Zitat:
Die Jugsolawen bevorzugten eigentlich den K98k und behielten die Nagants alle in Reserve,

Wohl nur weil sie sich munitionsmäßig schon auf die 8X57 festgelegt hatten und davon(Muni und Prügel) einfach mehr da war.
Allerdings hatten sich die Polen nach dem 1.WK auch gegen das Nagant und für das Mausersystem entschieden. Vermutlich aber weil sie mit den gestohlenen deutschen Maschinen, die Mausergewehre einfacher produzieren konnten. (Wie die Tschechen auch, die sich gegen das Mannlicher System entschieden)


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 8. April 2007, 22:44 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 4. April 2007, 11:45
Beiträge: 2215
@egil

du hast 100%ig recht. einfach so in die hand gedrückt ist der k98 die schlechteste waffe unter den ordonanzgewehren. wenn man sich seiner jedoch annimmt kann man mit den anderen erstaunlich lange mithalten, wenn man die stärkeren nebenwirkungen der 8x57IS abkann. da den meisten ordonanzschützen das aber zu viel arbeitsaufwand ist, verständlicher weise, wurden halt gewehre immer beliebter die da nicht so störisch waren --> schwedenmauser!
ist halt ungleich schwieriger aus einem k98 die selbe leistung herauszuholen wie aus einem standard nagant. und genau da liegt aber der reiz beider waffen begraben. der eine wurde unter sozialistischen protest billigst zusammengestöppelt und schießt überraschend gut! der andere ist zwar um einiges besser verarbeitet, erfordert aber technischen können und bastelleidenschaft des schützen um zu höchstleistungen zu kommen.
der schwedenmauser verbindet die vorteiler beider ohne die jeweiligen nachteile: gut verarbeitet, schießt gut, wenig rückstoß usw.

meine leidenschaft liegt halt auch eher im tuning und in den technischen feinheiten als in irgendwelchen originalen mit denen ich ordonanzschießen betreiben möchte.

mfg Stefan


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 8. April 2007, 23:00 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 21. März 2007, 11:39
Beiträge: 412
Wohnort: Bierbaum
warum dominieren eigentlich schweden, nagants und k98 immer die ordonanz debatten???

seit ich meinen k31 habe, interesseren mich die anderen eisen nr noch am rande.
top abzug, top verarbeitung, top system (nix hackelt oder wackelt) und der bumms hält sich auch in vertretbaren grenzen.

also für mich persönlich die nummer eins.


ich hab ja nur einen jugo k98k in 8x57...
ich weiss nicht inwieweit das teil was mit nem deutschen gemein hat.
aber das teil kann gar nix.
auf 100m ne pizza.
für bewerb auf 100 nicht zu gebrauchen, zum fun-shooting auf 50m rummst er mir zu stark.
ebenso das m95.

trifft von euch wer was mit der kurzen steyr?
also ich net.
nicht mal auf 50m brauchbar.
muss aber auch sagen dass das m95 visier noch ne ecke grottiger als das k99k is...

_________________
ALLE WAFFEN ZU VERKAUFEN


-norinco 1911er
-glock 17
-g98 (mit 22er einschub)


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 9. April 2007, 10:10 
Offline

Registriert: 6. Februar 2006, 19:56
Beiträge: 1119
Wohnort: Tirol
auch der k31 ist nicht ohne fehl und tadel :wink: .
bei den laufmasen waren die schweizer, insbesonders bei den 31igern, sehr schluddrig.
bei den 6st die ich bisher hatte war keiner der laufdurchmesser geringer als .310, 2st sogar mit .314, neuwertige läufe wohlgemerkt
die k+g 11 sind da besser, lagen idr bei .307-309, also grad ideal für die 308er geschosse.
auch ist das patronenlager des 31iger gegenüber der 11er anderst, die hülsenschulter wird stärker belastet was zum wiederladen nicht grad förderlich is :?
verarbeitungs und abzugsechnisch sind die swisser top, ohne zweifel. wobei der repetiervorgang beim 11er leichtgängiger abläuft als beim 31iger.

die schweizer waren lange zeit unbedacht, sind aber die letzten jahre immer stärcker auf den ständen vertreten, gleiches kann man jetzt bei den italienern bemerken. da hat sich früher keiner danach umgedreht und jetzt gehen die um 200€ und mehr über den tisch.
bin mal gespannt was da als nächstes so angesagt is :lol:


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 9. April 2007, 11:28 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 4. Januar 2006, 20:18
Beiträge: 8656
Wohnort: Vorarlberg
Bezüglich des zu erwartenden Rückstosses:

Bewegt sich die .30-06 nicht auch in der "Liga" der 8 x 57?


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 9. April 2007, 11:40 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 14. Januar 2006, 13:29
Beiträge: 1815
also beim M1 Garand glaubst fast es könnte eine stärkere .223 Rem sein

_________________
IWÖ-Mitgliedsnummer: 5283
Einigkeit macht stark!
Vivat et res publica, gloriosa Austria.

Bin interessiert an österreichischen Ordonnanzwaffen & Zubehör, auch Exportmodelle (ab 1800)


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 9. April 2007, 12:45 
Offline

Registriert: 6. Februar 2006, 19:56
Beiträge: 1119
Wohnort: Tirol
wenn ich das m1903 und den k98k miteinander vergleich ist da so gut wie kein unterschied. beide dreschen ganz ordendlich :lol: .
mit´m garand htte ich leider noch nicht das vergnügen, leider :( , allerdings mit einem anderen gasdrucklader, auch in 30-06.
der hatte auch einen ganz ordendlich "punch" nach hinten :D und steht hoffendlich mitte nächster woch bei mir im schrank :wink: .


Nach oben
   
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10. April 2007, 20:45 
Offline

Registriert: 26. Januar 2006, 00:47
Beiträge: 4520
Dazu gabs einen Test bei den US Streitkräften rund um den M1.
Angeblich wurde getestet wie 10 Rekruten nach 3 Tagen Ausbildung mit dem Springfield bzw dem M-1 schoßen.
Die Trefferquote war bei der Garand Gruppe durchwegs deutlich höher.
Interessant aber der Verlauf der Ergebnisse. Die Gruppe mit den Repetierern ließ nach 60 Schuß ordentlich nach(Die Grenze um die magischen 60 kenn ich von meinen alten Prügeln :lol: ) nach 150 waren sie unbefriedigend und nach 300 Schuß "indiskutabel".
Wer 300 Schß am Stück mit einem Springfield schießt sollte eigentlich ein purple heart bekommen auch wenn die verletzung nicht vom Feind satmmt. :lol:
Bei der Gruppe mit den Selbstladern gabs keine Verschlechterung im Ergebnis.
Hab den M1 selbst beim HSV schon geschoßen. Ist wirklich sehr angenehm zu schießen.
Wäre es in Ö möglich hätte ich vermutlich einen in .308(so ein M21 Verschnitt)


Nach oben
   
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Forum gesperrt  Dieses Thema ist gesperrt. Du kannst keine Beiträge editieren oder weitere Antworten erstellen.  [ 41 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige 1 2 3 Nächste

Alle Zeiten sind UTC+02:00


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Limited
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de