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 Betreff des Beitrags: Wolffreie Zone gefordert
BeitragVerfasst: 31. August 2017, 17:59 
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http://tirol.orf.at/news/stories/2863454/

Zitat:
Die Angst vor dem Wolf im Alpenraum

Angesichts vermehrter Wolfattacken sollen Südtirol, Tirol und Bayern laut Bauernvertretern der drei Länder zur „wolffreien Zone“ werden. Südtirols Bauernbundobmann skizziert die Situation in Südtirol drastisch.

In Südtirol habe man sogar damit begonnen, „die Tiere frühzeitig von den Almen zu holen“, so Südtirols Bauernbund-Obmann Leo Tiefenthaler. Um Einzelfälle ginge es in Südtirol dabei schon lange nicht mehr, assistierte sein Tiroler Kollege Peter Raggl. Dieser berichtete von „verzweifelten Tierhaltern“.

In Italien seien derzeit 2.000 Wölfe unterwegs, die Vermehrungsrate liege bei 30 Prozent im Jahr. Zu einem großen Teil handle es sich bei diesen um Hybriden, also um Wölfe, die sich mit Haushunden verpaart haben, meinte der EU-Abgeordnete Herbert Dorfmann (SVP). Das mache die Tiere noch gefährlicher und unberechenbarer.
Bauernbund zeichnet bedrohliches Szenario für Tirol

In Tirol sei die Situation noch eine andere. Hier gebe es lediglich einzelne Vorkommnisse. „Doch ein Wolf wird sich wohl kaum an die Landesgrenzen halten“, entwarf Raggl auch für Tirol ein bedrohliches Szenario. „Wir fordern deswegen gemeinsam, die drei Länder Südtirol, Tirol und Bayern zur wolffreien Zone zu erklären. Sonst werden Land- und Tourismuswirtschaft schon sehr bald mit massiven Problemen zu kämpfen haben“, erläuterte Raggl die Forderung, die bei einem Treffen der Vertreter der drei Länder am Dienstag in Südtirol erhoben wurde. Im Mai wurden im Stubaital Schafe getötet, es konnte nachgewiesen werden, dass es ein Wolf war - mehr dazu in Wolf für tote Schafe im Stubaital verantwortlich.
Wolf

ORF

Der Wolf sorgt unter den Bauern zunehmend für Besorgnis

Zeitgleich wies der Tiroler Schafzuchtverband in einer Aussendung nicht nur auf die Wolfsproblematik, sondern auch darauf hin, dass es bald keine Hirten mehr gebe. „Es finden sich einfach keine Idealisten mehr“, sagte Stefan Brugger, Obmann-Stellvertreter des Tiroler Schafzuchtverbandes. „Das führt dazu, dass die Tiere nicht die notwendige Versorgung bekommen“, erläuterte Brugger.
LH Kompatscher fordert weniger Schutz

Indes kündigte Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP) gegenüber der Tageszeitung „Dolomiten“ an, dass das Land aus den Projekten „Life Ursus“ und „Life WolfAlps“ aussteigen werde. Mit einer Offensive in Brüssel soll der Schutz von Wolf und Bär auf Murmeltierniveau gesenkt werden. Von Rom forderte man eine staatsweite Obergrenze für Wölfe. Wo sie nicht hingehören - wie nach Südtirol - sollen sie entnommen werden. Wölfe sollen in den vergangenen Wochen auf der Kirchbergalm in Innerulten in Südtirol insgesamt 27 Schafe und Ziegen gerissen haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wolffreie Zone gefordert
BeitragVerfasst: 1. September 2017, 21:27 
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Derzeit ist die Angst vor dem Wolf (noch) etwas übertrieben.
Der Wolf sucht sich halt die leichteste Beute und wenn das die eingezäunten Schafe auf der Weide sind...
Je größer ein Wolfsrudel wird desto größere Beute gehen sie an, nur dafür ist in unserem übervölkertem Land kein Platz.
Das geht in den weiten Russlands oder Canadas aber nicht mitten in Europa.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wolffreie Zone gefordert
BeitragVerfasst: 3. September 2017, 18:37 
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Wenn Touristen schon von vergleichsweise harmlosen Kühe angegriffen werden, dann will ich mal nicht wissen was ein Rudel Wölfe so anstellen wird


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 Betreff des Beitrags: Re: Wolffreie Zone gefordert
BeitragVerfasst: 25. Oktober 2017, 11:46 
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Styrax hat geschrieben:
Wenn Touristen schon von vergleichsweise harmlosen Kühe angegriffen werden, dann will ich mal nicht wissen was ein Rudel Wölfe so anstellen wird


Einzelne Touristen werden dann einfach vermisst bleiben, weil man nichts mehr von ihnen finden wird.

Ein "dokumentierter" Wolfsangriff muss den folgenden Kriterien entsprechen:

1) Der fragliche Wolf muss getötet, untersucht und für gesund befunden werden
2) Es muss nachgewiesen werden, dass der Wolf niemals in Gefangenschaft gehalten wurde
3) Es muss Augenzeugen für den Vorfall geben
4) Das Opfer muss dabei getötet werden. Bissverletzungen zählen laut Biologen nicht als Angriff

Damit sind sämtliche historische Berichte ausgeschlossen...

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„Lösungen mathematischer Probleme werden nicht durch Abstimmung entschieden.“ – Marilyn vos Savant

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 Betreff des Beitrags: Re: Wolffreie Zone gefordert
BeitragVerfasst: 25. Oktober 2017, 15:22 
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Gunter hat geschrieben:
Styrax hat geschrieben:
Wenn Touristen schon von vergleichsweise harmlosen Kühe angegriffen werden, dann will ich mal nicht wissen was ein Rudel Wölfe so anstellen wird


Einzelne Touristen werden dann einfach vermisst bleiben, weil man nichts mehr von ihnen finden wird.

Ein "dokumentierter" Wolfsangriff muss den folgenden Kriterien entsprechen:

1) Der fragliche Wolf muss getötet, untersucht und für gesund befunden werden
2) Es muss nachgewiesen werden, dass der Wolf niemals in Gefangenschaft gehalten wurde
3) Es muss Augenzeugen für den Vorfall geben
4) Das Opfer muss dabei getötet werden. Bissverletzungen zählen laut Biologen nicht als Angriff

Damit sind sämtliche historische Berichte ausgeschlossen...

Woher kommt das? Meines Wissens muß eine eindeutige DNA Spur vorhanden sein?!?

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 Betreff des Beitrags: Re: Wolffreie Zone gefordert
BeitragVerfasst: 2. November 2017, 10:18 
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Registriert: 4. Januar 2006, 19:53
Beiträge: 3462
Pirker hat geschrieben:
Gunter hat geschrieben:
Styrax hat geschrieben:
Wenn Touristen schon von vergleichsweise harmlosen Kühe angegriffen werden, dann will ich mal nicht wissen was ein Rudel Wölfe so anstellen wird


Einzelne Touristen werden dann einfach vermisst bleiben, weil man nichts mehr von ihnen finden wird.

Ein "dokumentierter" Wolfsangriff muss den folgenden Kriterien entsprechen:

1) Der fragliche Wolf muss getötet, untersucht und für gesund befunden werden
2) Es muss nachgewiesen werden, dass der Wolf niemals in Gefangenschaft gehalten wurde
3) Es muss Augenzeugen für den Vorfall geben
4) Das Opfer muss dabei getötet werden. Bissverletzungen zählen laut Biologen nicht als Angriff

Damit sind sämtliche historische Berichte ausgeschlossen...

Woher kommt das? Meines Wissens muß eine eindeutige DNA Spur vorhanden sein?!?


www.vargafakta.se

Der DNA Beweis wird wohl dazu dienen, die Täterschaft sowie die reinrassige Abstammung (kein Wolf-Hund-Hybrid) festzustellen.

Der erste verifizierte Wolfsangriff in Nordamerika mit DNA Beweis stammt laut Wikipedia https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_wolf_attacks_in_North_America aus dem Jahr 2010. Ebendort eine lange Liste von nichtlethalen Angriffen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wolffreie Zone gefordert
BeitragVerfasst: 2. November 2017, 10:42 
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Der Link funktioniert nicht.

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Pirker Dietmar Nr. 6928


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 Betreff des Beitrags: Re: Wolffreie Zone gefordert
BeitragVerfasst: 2. November 2017, 13:28 
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Beiträge: 3462
Pirker hat geschrieben:
Der Link funktioniert nicht.


Sorry, Tippfehler bei der Seite. Info ist aus 1995, da waren wohl DNA Analysen noch nicht so verbreitet.

http://www.vargfakta.se/wp-content/uploads/2011/11/wolf-attacks-on-humans_tr-mader-1995.pdf

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