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BeitragVerfasst: 16. Juli 2007, 14:29 
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Ich habe ein am 25. Juni von der NRA veröffentlichtes Video über den britischen Gun-Ban gefunden, das ich euch nicht vorenthalten möchte. Es zeigt sehr emotionale Momente - aus allen betroffenen Sichten. Sowohl Waffenbesitzer, als auch Sammler, Sportschützen und Büchsenmacher kommen zu Wort.

http://www.youtube.com/watch?v=TkS2BRoCd2I

Ich denke dieses Video ist - obwohl nicht erwähnt wurde wie stark die Kriminalitätsrate seitdem explodiert wurde - uns allen eine Lehre, und zeigt uns wofür wir kämpfen. Enteignet von der eigenen Regierung, das erinnert mich an den letzten Weltkrieg.. Lasst es bloß nicht bei uns soweit kommen!

Georg

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"The problem with Socialism is that eventually you run out of other people's money"
Lady Margaret Thatcher


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BeitragVerfasst: 17. Juli 2007, 05:13 
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"It will happen to you. If you let it."

Das sollte man den Jägern ins Stammbuch schreiben.


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BeitragVerfasst: 17. Juli 2007, 07:17 
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Das treibt einem die Tränen in die Augen ... wird bei uns aber wohl genau gleich passieren, sollten sich nicht endlich alle(!) Sportschützen, Sammler und vor allem Jäger einmal eines Besseren besinnen und der IWÖ beitreten.

Warum bieten die bekannten Waffenzeitschriften eigentlich gegen geringen Aufpreis aufs Abo nicht die FWR bzw. IWÖ-Mitgliedschaft im Paket an? Sicher der bessere Bonus als eine Taschenlampe oder dergleichen.


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BeitragVerfasst: 17. Juli 2007, 07:52 
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Naja, das Video ist auch ein bißchen NRA-Egoismus lastig. Gleich mehrmals wird betont, daß die Australier und Briten keine Chance hatten, da sie sich nicht hinter einer großen Organisation sammelten und es interne Differenzen gab.

So wie das die Amerikaner gefälligst tun sollten wird impliziert. Und zwar der NRA das Monopol geben.

Das ist natürlich eine falsche Sichtweise, denn Interessenvertretung lebt von Diversität. Es scheint, die NRA gerät tatsächlich durch die angeblichen Prolos und Radikalos von der GOA und die diversen sehr rührigen einzelstaatlichen Gruppen unter Druck.

Besonders im Lichte des aktuellen, aus einem Anlaßfall resultierenden, Ausverkaufs der NRA bzgl. des Backgroundchecksystems, das Millionen potentieller Waffenbesitzer von jedem Waffenbesitz ausschließen wird, da irgendwelche nebulosen psychischen Risken (Hallo österr. Psychotest!), wie z.B. die Unterbringung eines einmal an Stressymptomen geleidet habenden Kriegsveteranen im selben Haushalt, vorliegen, erhält das Video einen schlechten Beigeschmack: Wir haben das Monopol zur Kapitulation und die alleinseligmachende Weisheit!

Fakt dürfte vielmehr sein, daß die div. Verbände und Gruppierungen in GB bzw. AUS vorab medial niedergeknüppelt wurden und keine einzige das Maul aufbrachte.


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BeitragVerfasst: 17. Juli 2007, 10:25 
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Die Stärke der NRA liegt eben darin, daß sie eine so beherrschende Stellung hat. Insofern sind die Aussagen voll berechtigt.
Den Briten ist nur deshalb so ergangen, weil sie zu keiner gemeinsamen Aktion fähig waren.
Auch bei uns ziehen drei Interessengruppen an verschiedenen Fäden. Die Jäger glauben, es werde ihnen nie etwas passieren, die Sportschützen sind am allgemeinen Waffenbesitz desinteressiert und schauen nur auf den von ihnen ausgeübrten Sport und die Sammler haben nicht einmal eines Verein.
Bleibt nur die IWÖ. Leider sind wir nicht die NRA.
Es ist ein riesiger Irrtum, zu meinen, die Diversität würde was bringen.


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BeitragVerfasst: 17. Juli 2007, 10:35 
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Zitat:
Die Jäger glauben, es werde ihnen nie etwas passieren, die Sportschützen sind am allgemeinen Waffenbesitz desinteressiert und schauen nur auf den von ihnen ausgeübrten Sport und die Sammler haben nicht einmal eines Verein.
Welch wahre Worte! Vor allem die Jäger, das stelle ich in persönlichen Gesprächen immer wieder fest, glauben fest daran, dass ihr Recht auf Jagdwaffen zu den 10 Geboten gehört. Ihr Desinteresse sich einer Organisation wie der IWÖ anzuschliessen ist geradezu fahrlässig.

cowroper

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BeitragVerfasst: 17. Juli 2007, 10:40 
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wer sich wehrt bekommt vielleicht recht, wer sich nicht wehrt bekommt sicher nicht recht. zumindest soviel sollten wir aus der geschichte gelernt haben, es gibt schließlich genug beispiele dafür!

meine waffen abgeben niemals! oder wie es ein anderer netter herr sage "from my cold death hands" :twisted:

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BeitragVerfasst: 17. Juli 2007, 11:34 
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Aber aus dem Reichstag 1935 etwas zitieren wird uns (fürchte ich) auch nicht weiterbringen.
In Zeiten wie diesen!

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BeitragVerfasst: 17. Juli 2007, 12:05 
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Das Zitieren bringt uns insoferne weiter, als wir damit die Gleichheit der Gedankengänge zwischen den heutigen Entwaffnungsphilosophen und den damaligen Nazis aufzeigen können.

An Stefan: Bitte woher ist das Zitat? (Buch oder Publikation) Wenn ich das verwende, müßte ich ja auch die Quelle angeben können.


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BeitragVerfasst: 17. Juli 2007, 12:10 
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Zitat:
"from my cold death hands" :twisted:
dead...

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BeitragVerfasst: 17. Juli 2007, 13:24 
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Zitat:
Das Zitieren bringt uns insoferne weiter, als wir damit die Gleichheit der Gedankengänge zwischen den heutigen Entwaffnungsphilosophen und den damaligen Nazis aufzeigen können.

An Stefan: Bitte woher ist das Zitat? (Buch oder Publikation) Wenn ich das verwende, müßte ich ja auch die Quelle angeben können.
Zitat:
"This year* will go down in history! For the first time, a civilized nation has full gun registration! Our streets will be safer, our police more efficient, and the world will follow our lead into the future!"

---Fälschlich Adolf Hitler zugeschrieben,
"Abschied vom Hessenland!" ["Farewell to Hessia!"],
['Berlin Daily' (Loose English Translation)], April 15th, 1935, Page 3
Article 2, Einleitung Von Eberhard Beckmann [Introduction by Eberhard Beckmann].

Dieses Zitat, das oft auch ohne Datum oder Quellenangabe vorgefunden wird, leidet unter mehreren Glaubwürdigkeitsproblemen, deren wichtigstes das Datum ist. Es entspricht keiner legislativen Anstrengung der NSDAP in Richtung Waffenregister, noch war ein Bedarf in dieer Richtung vorhanden, da die aus der Weimarer Republik stammenden Waffenregistrierungsgesetze bereits in Kraft waren. Das NS Waffengesetz, das den Besitz von militärisch brauchbaren Waffen noch mehr einschränkte und den Waffenhandel and staatliche Konzessionen band, wurde am 18. März 1938 veradschiedet.

Die Quellenangabe ist ein einziger Durcheinander und liefert nur drei brauchbare Hinweise. Der Erste ist das Datum. Es entspricht nicht einmal ungefähr dem einer öffentlichen Rede Hitlers, und die Durchsicht der veröffentlichten Redetexte liefert keine Übereinstimmung (was sich daraus leicht erklärt, daß "Hitler" ein nichtexistentes Gesetz kommentiert). Der zweite Hinweis ist die Tageszeitung, die in etwa dem "Berliner Tagblatt" entspricht. Der Verweis zeigt auf einen
Artikel im Abschnitt "Kunst und Kultur"! An diesem Tag wird keine Rede Hitlers veröffentlicht, auch nicht ungefähr zu dieser Zeit, weil es keine Rede gegeben hat.

Schließlich enthält die Quellenangabe den Namen "Eberhard Beckmann", manchmal als "Einleitung Von Beberhard Beckmann" zitiert, was schon in sich ein wichtiger Hinweis ist, da der Ersteller so wenig mit der deutschen Sprache vertraut war, daß er "Einleitung" als Vornamen interpretiert hat! Der einzige bisher bekannte "Eberhard Beckmann" hat tatsächlich Einleitungen geschrieben, aber er war erst nach dem Zweiten Weltkrieg als Rundfunkjournalist in Deutshcland tätig, und hat auch mehrere Bildbände mit Einleitungen versehen; einer dieser enthält Photos des deutschen Bundesstaates Hessen, was die seltsame Phrase "Abschied vom
Hessenland!" in der Quellenangabe erklärt.

So wirksam diese Aussage auch sein mag, sie ist gefälscht.
Übersetzung meine.

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MgNr 3730

„Lösungen mathematischer Probleme werden nicht durch Abstimmung entschieden.“ – Marilyn vos Savant

"Ich trage eine Waffe weil mir ein Polizist zu schwer ist."

"L'Etat n'est plus nous."


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BeitragVerfasst: 17. Juli 2007, 13:45 
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Danke Gunter. Ich hatte schon ein schlechtes Gefühl, weil das Zitat weder von der Zeit her, noch von der damaligen Ideologie her paßt.


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BeitragVerfasst: 17. Juli 2007, 14:19 
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Wohnort: NÖ.
[quote="zakrajsek"]Das Zitieren bringt uns insoferne weiter, als wir damit die Gleichheit der Gedankengänge zwischen den heutigen Entwaffnungsphilosophen und den damaligen Nazis aufzeigen können.

Ich weiss nicht recht, ob uns NS-Zitate als Vergleich und "In Zeiten wie diesen" (Zitat Kreisky) weiterbringen. gg
Hat sich aber erübrigt, wie ich lese.

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BeitragVerfasst: 17. Juli 2007, 21:26 
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Zitat:
Fakt dürfte vielmehr sein, daß die div. Verbände und Gruppierungen in GB bzw. AUS vorab medial niedergeknüppelt wurden und keine einzige das Maul aufbrachte.
Vergiss nicht dass viele Gesetzgeber eine „Divide and Rule“ Strategie haben.
In Länder wie England, Australien und Südafrika wurde die ganze geplante Gazette zuerst nicht veröffentlicht. Nur Teile davon wurden an „Interessierte Gruppen“ veröffentlicht. Normalerweise Sammler, Sportschütze und Jäger. Jede Gruppe bekommt nur den Teil wovon sie betroffen sind.

Keinen hatte es gekümmert um Selbstverteidigung Besitzer oder um Hobby Schützer die nicht vielleicht bei eine Verein Mitglied waren zu fragen, sie waren eigentlich unerwünscht und wurden als Verlegenheit (Aus Politisch korrekten Grunde) betrachtete. In Südafrika gab es eine allgemeine „Gun Owners Association“, aber sie gab sehr schnell auf. Auch in England sagten viele Sportschütze Interesse Gruppen das sie nicht das Recht zu Selbstverteidigung unterstützten und nur Waffen für sportlichen Gebrauch haben wollen.

Am Ende ist es diesen „Interessierten Gruppen“ nur gegangen um ihre eigenen Waffen zu behalten und um die vielen anderen Waffen Besitzer die betroffen waren, die nicht Teil von ihrem Schmiere Verein waren, hat sich keiner gekümmert!


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BeitragVerfasst: 17. Juli 2007, 22:04 
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Registriert: 24. Juni 2007, 14:36
Beiträge: 959
Wohnort: Steiermark
Hallo

Wie lange dauerte es denn von den ersten Forderungen bis zum Gun Ban?

Oder ging das mehr oder weniger im Ruckzuck Beschlussverfahren durchs Unterhaus?

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The nine most terrifying words in the English language are: I'm from the government and I'm here to help.
Ronald Reagan
IWÖ Mitglieds-Nr.: 5569

Grüße, Thomas


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