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 Betreff des Beitrags: Re: O.T. Die Vignette für 2006
BeitragVerfasst: 13. Januar 2006, 06:26 
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Registriert: 4. Januar 2006, 17:52
Beiträge: 3934
Wohnort: Gars am Kamp
blackpowder schrieb:
-------------------------------------------------------

> Ich kenne legalen Waffenbesitzer als
> grundehrliche, zuverlässige, fröhliche,
> lebensbejahende und intelligente Frauen und
> Männer.

Es gibt aber auch Grantler und Pessimisten.
Und?
Schlecht?
Suum cuique.

(ich erspare mir das Binnen-I)

_________________
Gruß
Richard Temple-Murray


Cui bono?

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BeitragVerfasst: 13. Januar 2006, 09:58 
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Registriert: 4. Januar 2006, 22:38
Beiträge: 10548
Danke fahrkarte für die Maßnahme.
Ich glaube, daß es übersichtlicher wird, wenn man nicht Themen vermischt. Man findet auch leichter etwas.
Zur bevorstehenden Wahl selbst werden wir ein extra Diskussionsforum brauchen.
Ich bitte auch die Anregung unseres Ehrenmitglieds Franz Schmidt zu beherzigen, mehr Briefe an Medien und Politiker zu schreiben. Damit könnten wir jetzt schon beginnen.


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BeitragVerfasst: 13. Januar 2006, 11:18 
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Registriert: 4. Januar 2006, 22:38
Beiträge: 10548
Nicht ganz einverstanden:

Die Parteien werden das Waffenthema nicht bringen. Die SPÖ, weil sie gescheit ist, die ÖVP, weil sie dumm ist.

Weil das aber so sein wird, muß die IWÖ die Frage des privaten Waffenbesitzes in den Wahlkampf bringen und die Parteien zwingen, sich darauf einzulassen.

Mit den besagten Herren zu sprechen, ist sinnlos.

Ein Salzbaron, der selbst jagt und im Besitz zahlreicher begehrter Sondergenehmigungen ist, wird nie gegen Waffenverbote auftreten, weil er ja immer und in jedem Fall seine Privilegien behalten wird.

Der Investor aus der Steiermark hat seinerzeit die Waffensparte nicht übernommen, weil er Waffengegner ist. Außerdem hat er eine Tochter, die in Kanade als Liberale(!) für ein generelles Waffenverbot eintritt.

Alle diesen Herrschaften ist das gemeine Volk völlig wurscht. Sie jagen wann und wo sie wollen und zwar auf unsere Kosten, sie werden von Leibwächtern mit Kat.A-Waffen beschützt.

Wir von der IWÖ aber sind das Volk und wir wollen ja, daß wie in einer Demokratie nowendig, gleiches Recht für alle gilt, daß ich als "normaler" Staatsbürger auch eine Waffe haben darf, um mich zu schützen, um jagen zu gehen oder zu sammeln.

Wir wollen keine Priviliegien, wir wollen unser Recht. Und wir sind das Volk.


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BeitragVerfasst: 13. Januar 2006, 11:56 
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Registriert: 4. Januar 2006, 20:09
Beiträge: 1014
Ich würde sogar sagen, daß das deutsche WaffG unter Schily eine ziemliche Enttäuschung für die Hardcore Waffengegner (in allen Fraktionen und Organisationen) war. Man hat einiges verschäft, aber auch einiges klargestellt und sogar Zuckerln hineingeschrieben. Und was am wichtigsten war- einen Radikalentwaffner im Beamtenstatus, der schon seit Jahrzehnten den Waffenbesitzern das Leben schwer machte, kaltgestellt weil er eigenmächtig gehandelt hat. Der gute Mann ist/war übrigens Konservativer!!!*

Das Problem ist nur, daß die deutschen Grünen mit Joschka Fischer & Co. bedeutend realistischere Führungspersönlichkeiten hatten und Schily zwar ein Vertreter des big brother Ansatzes ist, aber auch dort sachorientiert arbeitet. Von Schily könnte sich die heutige SPÖ viel abgucken in punkto Innenministerbestellung.



*PS: Hier könnte man auch über die tatsächlichen Machtverhältnisse in den Ministerien spekulieren. Immerhin bekkomen wir ja beispielsweise vom kriminalpolizeilichen Beratungsdienst immer noch dieselben Anti-Waffen Tips wie unter Schlögl!!


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BeitragVerfasst: 13. Januar 2006, 15:35 
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Registriert: 4. Januar 2006, 22:38
Beiträge: 10548
Noch zur Ergänzung:

Ich bin natürlich nicht gegen persönliche Gespräche in der Art, wie sie fahrkarte vorschlägt. Die mögen sehr erfreulich und vielleicht auch angenehm sein.

Ich selbst verzichte nie auf solche Gelegenheiten. Aber ich habe meine Erfahrungen, gerade mit SPÖlern. Im vertraulichen Gespräch stimmt man mir zu, bekennt sich sogar zu Jagd und zum Waffenbesitz. Politisch bleibt man aber bei der Parteilinie und wird nie etwas dagegen sagen und schon gar nicht etwas unternehmen, was die Öffentlichkeit mitkriegt.

Ich wollte das mit meinem Beitrag zum Ausdruck bringen und meine Ansicht deponieren, daß wir nur dann etwas erreichen können, wenn wir (als Stimmvolk) öffentlichen Druck ausüben.

Übrigens: Was der Generalsekretär sagt, ist die Meinung des Generalsekretärs und soll niemanden von Aktionen, die derjenige für gut und sinnvoll hält, abhalten. Also nicht beleidigt sein.

Wenn ich einmal ein Interview des Salzbarons höre oder lese, in dem er sich zur Jagd, zu seinem Waffenbesitz bekennt und sich gegen die Waffenverbotspläne seiner Partei ausspricht, weil er in Neustift ein Paulus-Erlebnis gehabt hat, werde ich mich in Ehrfurcht neigen.


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BeitragVerfasst: 18. Januar 2006, 10:40 
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Beiträge: 8655
Wohnort: Vorarlberg
Ich glaube politisch für uns unangenehm wird eine rot-grüne Regierung, aber auch eine rot-schwarze-Kompromiss-Regierung (wo jeder den dummen Ideen des anderen nachgibt). Wichtig ist wohl in erster Linie, dass wir präsent sind und sich die Parteien darüber bewusst sind, dass wir grundlose Verschärfungen nicht einfach so hinnehmen. Dazu müssen wir die Kontakte nach ganz oben haben, im Keller jammern nutzt nichts, wenn es im Dachstuhl brennt *g*.

rhodium

_________________
»Ein Staat ist nur immer so frei wie sein Waffengesetz«

Gustav Heinemann (deutscher SPD-(!)-Bundespräsident 1899 – 1976)


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