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BeitragVerfasst: 15. Januar 2006, 16:10 
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"Wiener Zeitung"

<Teheran. Abermals beschäftigt ein iranisches Gerichtsurteil die Weltöffentlichkeit. Die 18-jährige Nazanin wurde im Mai 2005 zusammen mit ihrer Nichte von zwei Männern überfallen – sie versuchten die beiden jungen Mädchen zu vergewaltigen, berichtete die Zeitung "Etemad" letzte Woche. Die junge Studentin Nazanin verteidigte sich jedoch und verletzte dabei einen der beiden Vergewaltiger tödlich mit ihrem Messer. Nach einem monatelangen Prozess wurde sie dafür am vergangenen Samstag von einem Teheraner Gericht zum Tod verurteilt. Das mediale Interesse an diesem Prozess war enorm groß. Frauenverbände unterstützten die beiden Opfer während der Anhörung.>

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IWOE Ausweis # 19.


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BeitragVerfasst: 15. Januar 2006, 16:46 
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Vielleicht verstehen nun einige, warum ich so allergisch auf die Waffenlieferung an dieses barbarische Terrorsystem reagierte.

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Gruss, Frank.
FWR und IWÖ (Mitgliedsnr. 4480) - Ich bin drin.
Gründungsmitglied E.L.F.


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BeitragVerfasst: 16. Januar 2006, 09:43 
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In Kanada aber auch in Deutschland gibt es Tendenzen, die Grundsätze der Scharia für Moslems anzuerkennen. Vorerst nur im Bereich des Eherechts, aber eine Tür wird damit geöffnet. Wir können uns bereits zu fürchten beginnen.


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BeitragVerfasst: 16. Januar 2006, 13:05 
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ACHTUNG! - SARKASMUS
@promillo: ....... das hat nichts mit den 50ern zu tun das mädchen wir doch wahrscheinlich gesteinigt und die haben die mullahs im überfluss.

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"The man to protect you is you. Not the state, not the agent of the state, and not your hired hand. YOU!"
Jeff Cooper 1920-2006


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BeitragVerfasst: 16. Januar 2006, 13:20 
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Das Vergewaltigungsopfer war wahrscheinlich nicht vorschriftsmäßig gekleidet und hat somit das Recht verloren, sich gegen eine Vergewaltigung zu wehren.
Unter "aktuelles" gibt es eine entsprechende Geschichte aus Australien. Dort hat ein islamischer Rechtsgelehrter die Meinung vertreten, daß Frauen, auch wenn sie keine Muslima sind, vergewaltigt werden dürfen und sogar müssen, wenn sie sich nicht den Vorschriften gemäß kleiden. Das ist herrschende Rechtsansicht.


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BeitragVerfasst: 16. Januar 2006, 17:14 
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Beiträge: 962
Die Tendenzen sind bereits Tatsachen.
Wer z.b. glaubt, in Deutschland wäre die Todesstrafe abgeschafft, der irrt:



http://www.onlinereports.ch/2002/GenfRamadan.htm
http://www.emma.de/05_1_steinigung.html
http://www.rbb-online.de/_/kontraste/be ... 43339.html


salam aleikum


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BeitragVerfasst: 16. Januar 2006, 18:10 
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Beiträge: 8655
Wohnort: Vorarlberg
Tja eine Folge der europ. Toleranz.

rhodium

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»Ein Staat ist nur immer so frei wie sein Waffengesetz«

Gustav Heinemann (deutscher SPD-(!)-Bundespräsident 1899 – 1976)


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BeitragVerfasst: 17. Januar 2006, 12:48 
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Beiträge: 4597
>Tja eine Folge der europ. Toleranz.
>
Man könnte schon fast sagen "Dekadenz"...

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IWOE Ausweis # 19.


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BeitragVerfasst: 17. Januar 2006, 14:14 
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Registriert: 16. Januar 2006, 19:32
Beiträge: 46
Meiner Ansicht nach kennzeichnen diese Vorgänge eine schleichende Pervertierung des bisherigen Rechtsverständnisses.
Vom Eifer getrieben, die Freiheit von Minderheiten, ihre Moralvorstellungen, ihre religiösen und kulturellen Sitten und Gebräuche zu schützen und zu fördern, verliert man am Ende auch noch die Möglichkeit, geltendes Recht in den wesentlichen Grundzügen aufrecht erhalten zu können.
Merkwürdig, wie spezifiziert der Toleranzbegriff vom politischen Establishment immer wieder in Anwendung gebracht wird.
Da stellt sich für mich immer wieder die alte Frage: Cui bono?


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BeitragVerfasst: 17. Januar 2006, 17:14 
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Registriert: 4. Januar 2006, 22:38
Beiträge: 10548
In einem Staat darf es nur ein Recht geben. Ein Zivilrecht, das für alle gleich gilt, ein Strafrecht, das für alle gleich gilt.

Ein eigenes Eherecht oder Strafrecht für Muslime wäre ein Unding.


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