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BeitragVerfasst: 28. September 2006, 17:31 
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Zitat:
Als damals Frau Dr. Petrik beigetreten ist (SPÖ-Mitglied und Präsidentin des VerwGH) haben wir das auch publiziert und niemand hat sich darüber aufgeregt.
War das die mit der Handtasche?


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BeitragVerfasst: 28. September 2006, 17:33 
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Zitat:
Der Generalsekretär geht immer zu weit. Sonst geht nämlich nichts weiter.
Da stimm ich ihnen schon zu. In politischen Forderungen.
Da ist das der beste Weg.

Aber hier finde ich es persönlich nicht richtig, weil es die Verhandlungsposition schwächen kann.

Ich untertstelle Ihnen ja nicht, das aus Bösartigkeit oder absichtlichem parteiischen Interesse gemacht zu haben.

Aber das Ergebnis ist trotzdem der Transport einer Sache, die aus Kalkül geschehen ist und wo sich die IWÖ ausnützen lässt.

Da es nicht nur intern weiter gegeben wurde (das hielte ich für begrüßenswert und richtig), halte ich es eben für eine - bewusste oder unbewusste - parteiische Maßnahme. Da der Beitritt nämlich noch heute ausgesendet wurde.

Eine interessante Idee wäre es gewesen, den Beitritt am 2.10. auszusenden.

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"Ich dachte Sie sind ein sympathischer Mensch, und jetzt entpuppen Sie sich als Jäger!"


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BeitragVerfasst: 28. September 2006, 18:10 
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Die Verhandlungsposition (mit wem?) wird nicht geschwächt. Im Gegenteil. Es wäre doch naiv, anzunehmen, daß mit der IWÖ nicht mehr verhandelt wird, nur weil Strache beigetreten ist.
Verhandelt wird mit uns, weil es politsch opportun ist und sich der, der mit uns verhandelt, irgendwelche Vorteile davon verspricht.
Die SPÖ ist umgeschwenkt, weil sie die Stimmen der Waffenbesitzer zurückholen wollte, nachdem sie uns jetzt fast zehn Jahre bis aufs Messer bekämpft, verleumdet und diffamiert hat. Das hat die SPÖ beileibe nicht deshalb getan, weil wir zu ihr freundlich gewesen sind, sondern weil wir immer zurückgefightet haben.
Auch das haben wir publiziert, trotz der Befürchtung mancher, es könnten damit andere verärgert werden.
Wir müssen doch auch unsere Mitglieder informieren und der Beitritt Straches ist eine wichtige Information, die auch Leute erfahren sollen, die der IWÖ nicht als Mitglieder angehören.
Jeder, der uns hilft ist uns willkommen, außer er wäre aus einem totalitären Lager, was aber ohnehin die Nähe zu uns ausschließt.
Noch etwas: Wenn die ÖVP uns Gutes getan hat, wurde das immer entsprechend herausgestellt, vor allem damals im Bundespräsidentenwahlkampf, wo wir sogar von der SPÖ als Hilfsorganisation der ÖVP bezeichnet worden sind.
Die Parteien können es sich nicht aussuchen, was wir tun sollen. Das ist unsere Stärke und unsere Unabhängigkeit.


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BeitragVerfasst: 28. September 2006, 18:56 
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Ein Link zu dem Thema:

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefa ... rentpage=3


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BeitragVerfasst: 28. September 2006, 22:30 
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Zitat:
Hervorragend. Ein Artikel, in dem einmal ausnahmsweise nicht mit dämlichen Untergriffen gegen die IWÖ gehetzt wird und in dem vor allem die Positionen der Parteien zum privaten Schusswaffenbesitz objektiv dargestellt werden. Das Erscheinen eines solchen Artikels wäre früher undenkbar gewesen, insbesondere unmittelbar vor einer Nationalratswahl.

Trenck

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IWÖ-Mitgliedsnummer 4198

Als "Kleinbürger mit Abstiegsängsten" bezeichnet die Gesinnungspresse Menschen, die ihr Leben mit Arbeit verbringen, aber keine Neigung verspüren, für noch mehr fremder Leute Rechnungen aufzukommen.
Michael Klonovsky


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BeitragVerfasst: 28. September 2006, 23:34 
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Zitat:
Die Verhandlungsposition (mit wem?) wird nicht geschwächt. Im Gegenteil. Es wäre doch naiv, anzunehmen, daß mit der IWÖ nicht mehr verhandelt wird, nur weil Strache beigetreten ist.
Doch, genau das sehe ich so. Die Positionen werden dadurch in Ihrer Funktion als unabhängige Interessensvertretung geschwächt, weil sie weniger ernst genommen und abgetan werden könnten.

Wer? Alle Stakeholder. Zukünftige Minister, Beamte, Medien.
Zitat:
Verhandelt wird mit uns, weil es politsch opportun ist und sich der, der mit uns verhandelt, irgendwelche Vorteile davon verspricht.
Diese Vorteile verspricht man sich aber nur von einer Organisation, die auch unabhängig und dadurch beweglich ist. Meint das Gegenüber, dass die IWÖ eh schon gebunden ist, gibts weniger Gründe, einzulenken: "Die sind eh nicht zu haben."
Zitat:
Die SPÖ ist umgeschwenkt, weil sie die Stimmen der Waffenbesitzer zurückholen wollte, nachdem sie uns jetzt fast zehn Jahre bis aufs Messer bekämpft, verleumdet und diffamiert hat. Das hat die SPÖ beileibe nicht deshalb getan, weil wir zu ihr freundlich gewesen sind, sondern weil wir immer zurückgefightet haben.
Darum gehts auch nicht. Klar, das ist das, was ich zuvor auch gemeint hatte: Dass starke Forderungen schon auch Sinn haben können.

Hätte die SPÖ den Eindruck, die IWÖ würde eindeutig in der Sphäre der FPÖ stehen, wäre ein Einlenken wesentlich unwahrscheinlicher.
Zitat:
Wir müssen doch auch unsere Mitglieder informieren und der Beitritt Straches ist eine wichtige Information, die auch Leute erfahren sollen, die der IWÖ nicht als Mitglieder angehören.
Dem stimme ich zu, so lange es primär im Interesse der IWÖ ist, und nicht - wie hier - primär im Interesse einer wahlwerbenden Partei, drei Tage vor einer Wahl. Das ist der Punkt.

Nebenbei geht ein brisanter Beitritt vor allem erst mal die Mitglieder was an. Aber das ist natürlich formal eine Frage des Alltagsgeschäftes, das in der Verantwortung des Vorstandes bzw. des GenSek liegt.
Zitat:
Noch etwas: Wenn die ÖVP uns Gutes getan hat, wurde das immer entsprechend herausgestellt, vor allem damals im Bundespräsidentenwahlkampf, wo wir sogar von der SPÖ als Hilfsorganisation der ÖVP bezeichnet worden sind.
das habe ich auch nicht kritisiert. Kommentare der IWÖ zu offiziellen politischen Statements, und daraus abgeleitete Wahlempfehlungen oder Vereinfachungen finde ich auch mehr als in Ordnung. Aber da sist immer noch was ganz anderes als der Beitritt des Herrn Strache.

Das eine hat mit Parteien und offiziellen Positionen zu tun, das andere mit Taktik einer einzelnen Person.
Zitat:
Die Parteien können es sich nicht aussuchen, was wir tun sollen. Das ist unsere Stärke und unsere Unabhängigkeit.
Das entspricht auch meiner Meinung. Deswegen meine ganzen Postings. Denn ich denke, die Veröffentlichung des Beitrittes war genau das Gegenteil davon.

Wer glaubt, Strache ist "nur so" beigetreten, und nicht, um einen letzten Impuls zu setzen, ist Realitätsverweigerer.

Mit der Veröffentlichung des Beitritts hat die IWÖ genau dieses Prinzip gebrochen - nämlich das gemacht, was sich der Herr Strache erwartet hat: Der ganzen Interessensgruppierung die Sache termingerecht mitgeteilt.

Um mehr geht's mir nicht.

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BeitragVerfasst: 29. September 2006, 06:45 
Sehen wirs mal von der anderen Seite, HCS nicht als Politiker, sondern auch einfach als Waffenbesitzer!


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BeitragVerfasst: 29. September 2006, 08:06 
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Wenn das dann so gelebt wird, bin ich dafür. Dann müssen wir es aber auch nicht aussenden.

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BeitragVerfasst: 29. September 2006, 08:09 
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Wohnort: Wien Süd
Zitat:
…das law & order-Profil…
Warum wird das eigentlich immer in abwertender Form gebracht?
Zitat:
…zahlreiche Spitzenpolitiker, von denen man weiß, daß sie zumindest Jäger sind, nicht bei der IWÖ sind.
Wozu sollten die beitreten? Die setzten ihre Interessen sowieso leicht, bei sich einschleimenden Beamten, durch.

_________________
Gruss Erpi
Mitglied 3910
Ich bin zwar verantwortlich für das was ich schreibe, aber nicht dafür, wie es ein Anderer versteht.


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BeitragVerfasst: 29. September 2006, 08:28 
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Beiträge: 10551
Zusammenfassend:

Die IWÖ ist die erfolgreichste Bürgerrechtsbewegung in Österreich. Ohne Unterstützung einer Partei - nur mit unseren Mitgliedern und unserer Agumentation - haben wir es so weit gebracht.

Wir haben die Entwaffnung und Enteigung der legalen Waffenbesitzer verhindert und wir haben jetzt die SPÖ dazu gebracht, ihre Anti-Waffen-Linie zu verlassen.

1997 haben wir, als die ÖVP schon entschlossen war, das Waffengesetz mit der SPÖ zusammen zu verschärfen, mit einer Unterschriftenaktion die ÖVP zu einem Umschwenken veranlaßt.

Wenn jetzt ein Spitzenpolitiker beitritt, melden wir das. Nicht um diesem einen Gefallen zu tun, sondern als Hinweis auf unsere Stärke und unsere Bedeutung als "Waffenlobby".

Wenn ein Roter oder ein Schwarzer Kapazunder beiträte, werden wir das auch hinausposaunen, aber die dürfen nicht oder sind zu feige dazu.

Ich glaube, das war alles, was dazu von meiner Seite zu sagen ist.


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BeitragVerfasst: 29. September 2006, 09:11 
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Registriert: 10. Mai 2006, 12:57
Beiträge: 64
hallo zusammen,
verstehe die helle aufregung nicht.
mir ist jeder recht der mir mein anliegen (legal waffen zu besitzen) unterstützt. jeder politiker oder prominente aus dem öffentlichen leben ist dazu eingeladen.

deswegen wird nie und nimmer die unabhängigkeit der iwoe in frage gestellt.

oder muß ich wenn jetzt ein berühmter skifahrer der iwoe beitritt auch skifahren gehen (oder zumendest rodeln?) :wink:

unabhängig von meiner persönlichen politischen meinung (die ich hier nicht kundtun mag) heisse ich den waffenpaßbesitzer und neues mitglied herzlichst willkommen.

gruß
magazinfeder

_________________
Mitglieds-Nr.:5403


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BeitragVerfasst: 29. September 2006, 09:19 
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Registriert: 4. Januar 2006, 17:52
Beiträge: 3934
Wohnort: Gars am Kamp
Zitat:
Die IWÖ ist die erfolgreichste Bürgerrechtsbewegung in Österreich. Ohne Unterstützung einer Partei - nur mit unseren Mitgliedern und unserer Agumentation - haben wir es so weit gebracht.
...
Wenn jetzt ein Spitzenpolitiker beitritt, melden wir das. Nicht um diesem einen Gefallen zu tun, sondern als Hinweis auf unsere Stärke und unsere Bedeutung als "Waffenlobby".
Volle Zustimmung!

_________________
Gruß
Richard Temple-Murray


Cui bono?

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BeitragVerfasst: 29. September 2006, 10:27 
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Registriert: 4. Januar 2006, 22:38
Beiträge: 10551
Sehr hypothetisch. Ein Vorstandsmitglied der IWÖ tritt keiner Partei bei und schon gar nicht den Grünen. Wäre das so, müßte er sich bei der nächsten Generalversammlung verantworten und dort wahrscheinlich zurücktreten.


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BeitragVerfasst: 10. Oktober 2006, 21:43 
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Registriert: 4. Januar 2006, 22:23
Beiträge: 424
Zitat:
Sehr hypothetisch. Ein Vorstandsmitglied der IWÖ tritt keiner Partei bei und schon gar nicht den Grünen. Wäre das so, müßte er sich bei der nächsten Generalversammlung verantworten und dort wahrscheinlich zurücktreten.
Umgekehrt könnte aber doch ein Grüner der IWÖ beitreten und in der nächsten Generalversammlung in den Vorstand gewählt werden. Na, zumindest hypothetisch :D

_________________
Niemals wollen wir so tief sinken
von dem Kakao, durch den man uns zieht,
auch noch zu trinken.
(Erich Kästner) Nr.546


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BeitragVerfasst: 10. Oktober 2006, 23:02 
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Beiträge: 545
Wohnort: WGS84 80°19´00"N / 57°55´00"E
Zitat:
Umgekehrt könnte aber doch ein Grüner der IWÖ beitreten und in der nächsten Generalversammlung in den Vorstand gewählt werden.
...... dabei müsste es sich dann um einen ausserirdischen handeln "kleine grüne männchen".......... :wink:

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"The man to protect you is you. Not the state, not the agent of the state, and not your hired hand. YOU!"
Jeff Cooper 1920-2006


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