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BeitragVerfasst: 2. Oktober 2006, 18:19 
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Zitat:
Ich sag nicht, daß sie "perfekt" organisiert sind. Wenn man sich aber die europäischen Verfassungs- bzw. Staatsschutzberichte ansieht, die immer stärker werdende Vernetzung von Revisionisten und Islamisten, die einschlägigen Verurteilungen und die Fülle an revisionistischer Literatur, die nahezu wöchentlich erscheint (und damit das Geld das da hineingebuttert wird), dann kommt man einfach zum Ergebnis daß die Autonomen dagegen ein, mit Verlaub, Lercherlschas sind.
Ah, verstehe. Hier scheint es mehr um eine interne Sinnkrise der antiimperialistischen Palästinensertuchträger zu gehen, die sich zunehmend unliebsamer Konkurrenz ausgesetzt sehen ...


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BeitragVerfasst: 2. Oktober 2006, 18:29 
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Zitat:
Den politischen Gegner durch Mobbing und Einschüchterung mundtot machen zu wollen,
Ich stell mir grad entsetzlich eingeschüchterte Holocaust Leugner vor. Muß zugeben- die Vorstellung hat was! :mrgreen:

Aber keine Angst, sowohl die Politgarde ala Peter Hojac wie auch die rechten Recken sind etwas robuster gebaut als Du- so schnell macht die keiner mundtot. Und wenn sie sich intellektuell überfordert fühlen, dreschen sie eben drauf los- die Zahl der Verurteilungen im Zusammenhang mit der Szene zeigt es. Von daher sollte das rechtsrechte Lager weniger wehleidig sein und vor der eigenen Türe kehren.


PS: Offensichtlich halten selbst die Islamisten die autonome Gewaltbereitschaft für ad acta gelegt- sonst hätten sie nicht so überaus geschmeidig die Fronten hin zu den Rechtsradikalen gewechselt. Dort erkennen sie offenbar jede Menge Potential...


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BeitragVerfasst: 2. Oktober 2006, 18:56 
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Zitat:
Aber keine Angst, sowohl die Politgarde ala Peter Hojac wie auch die rechten Recken sind etwas robuster gebaut als Du- so schnell macht die keiner mundtot.
Die sind halt alles, was in einem Klima gedeihen kann, in dem "FPÖ-Nähe" bereits ein berufsverbotswürdiges Gedankenverbrechen ist.
Zitat:
PS: Offensichtlich halten selbst die Islamisten die autonome Gewaltbereitschaft für ad acta gelegt- sonst hätten sie nicht so überaus geschmeidig die Fronten hin zu den Rechtsradikalen gewechselt. Dort erkennen sie offenbar jede Menge Potential...
Oder sie sehen zwischen den einen und den anderen keinen großen Unterschied. Den überaus geschmeidigen Frontwechsel kennt man ja auch zwischen internationalen und nationalen Sozialisten.


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BeitragVerfasst: 2. Oktober 2006, 18:57 
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Zitat:
Ich würde schon schön brav dafür sorgen, daß ich ALLE Parteien unter der Fuchtel habe.
...
Nur ein Gedankenspiel. Allerdings passt es manchmal erschreckend gut.
Freimaurer gibt's schon. :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 2. Oktober 2006, 19:09 
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Jatzt nerve ich schon wieder mit meinen Zahlenspielerein.

Entscheidend für den Einzug des BZÖ ist die Wahlbeteiligung der Wahlkartenwähler.
Im ORF ist zu lesen, dass anno 2002 nur 58% der Wahlkarten verwendet wurden.
Damit würden sich 242.142 gültige Wahlkartenstimmen für 2006 ergeben.
Die Gesamtzahl der gültigen Stimmen wäre dann 4.692.771.
4% davon sind 187.711.
Das BZÖ würde dann nur mehr 916 Stimmen brauchen, das sind 0,38 % der gültigen Wahlkartenstimmen.
Das wäre auf jeden Fall zu schaffen, schon mit den Kärntner Wahlkarten.

Freundliche Grüsse,
fischeg3
4998


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BeitragVerfasst: 2. Oktober 2006, 21:21 
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Zitat:
.............. Wenn man sich aber die europäischen Verfassungs- bzw. Staatsschutzberichte ansieht......................
Die sollte man sich allerdings ansehen- sehr genau ansehen.
Der Urheber des NDP Erfolges WAR der deutsche Verfassungsschutz- ohne dessen depperte Vorgangsweise würde die NDP heute noch gründeln!
Also, lenke dein Flammenschwert auf die Richtigen!

_________________
Niemals wollen wir so tief sinken
von dem Kakao, durch den man uns zieht,
auch noch zu trinken.
(Erich Kästner) Nr.546


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BeitragVerfasst: 2. Oktober 2006, 21:22 
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Beiträge: 424
Zitat:
Jatzt nerve ich schon wieder mit meinen Zahlenspielerein.

Entscheidend für den Einzug des BZÖ ist die Wahlbeteiligung der Wahlkartenwähler.
Im ORF ist zu lesen, dass anno 2002 nur 58% der Wahlkarten verwendet wurden.
Damit würden sich 242.142 gültige Wahlkartenstimmen für 2006 ergeben.
Die Gesamtzahl der gültigen Stimmen wäre dann 4.692.771.
4% davon sind 187.711.
Das BZÖ würde dann nur mehr 916 Stimmen brauchen, das sind 0,38 % der gültigen Wahlkartenstimmen.
Das wäre auf jeden Fall zu schaffen, schon mit den Kärntner Wahlkarten.

Freundliche Grüsse,
fischeg3
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Wenn alles sauber abläuft: ja!

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BeitragVerfasst: 3. Oktober 2006, 00:01 
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Zitat:
Ist doch total peinlich wie Du Einzelfälle bemühen und Fakten aufblähen mußt um eine diffuse "gewaltbereite Bedrohung von Links" herbeizubeschwören. Wenn Du, von der Gefahr für den Staat her, ernsthaft ein paar autonome Chaoten oder Tierrechtler mit der gut organisierten Ewiggestrigen-Szene gleichsetzt, bist Du wohl erst gestern in Europa angekommen. Den Herren des (gründlich auf schwarz gefärbten) Innenministeriums eine linke Brille vorzuwerfen, zeugt von ausufernden Realitätsverlust.
Wenn's Dir gefällt ... wer allerdings auf dem linken Auge blind ist ...

_________________
Gruß
Richard Temple-Murray


Cui bono?

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BeitragVerfasst: 3. Oktober 2006, 00:33 
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Ein Vorschlag zur Versachlichung der Diskussion: konzentrieren wir uns auf die zentrale Frage des privaten Schusswaffenbesitzes. Es gibt in anderen Bereichen unzählige potentielle Streitpunkte. Aber für unsere Sache ist es vollkommen irrelevant, ob die eine Partei eine unfähige Bildungsministerin hat oder eine andere Partei die Steuerlast erhöhen wird. Ganz abgesehen von extremen Phänomenen wie Holocaustleugnern oder linken Brandstiftern. Über all das lässt sich trefflich streiten, nur - es dividiert uns auseinander. Und wenn wir uneinig sind, nützt das wem? Erraten.

Die Wahl ist geschlagen, jegliche Diskussion um Parteipräferenzen ist Schnee von gestern. Es gilt abzuwarten, welche Regierung gebildet wird. Falls Rot-Grün kommt, bin ich sicher, dass die Bildung dieser Regierung 100% korrekt zu Stande kommt (so wie auch Schwarz-Blau in der Vergangenheit). Es bringt nichts gegen die Regierungsbildung an sich zu wettern oder gar zu drohen - hier würden wir uns nur auf eine Stufe mit den Chaoten stellen, die 2000 gewalttätig gegen die Regierungsbildung an sich "protestiert" haben.

Es ist allerdings sehr wohl in Ordnung bzw. notwendig, bei konkreten Maßnahmen (wie etwa Waffenenteignungen) friedlichen Widerstand zu leisten. Auf die Planung solcher Maßnahmen sollten wir uns konzentrieren.

Und noch etwas: nennt mich blauäugig, aber ganz so pessimistisch bin ich noch nicht einmal bei Rot-Grün. Begründung: die SPÖ ist nicht blöd und sie kann rechnen. Dass sie nach dieser Wahl an erster Stelle liegt, hat sie nur dem Antreten des BZÖ zu verdanken, das praktisch ausschließlich von der ÖVP Stimmen abgesaugt hat; es gibt immer noch eine absolute Mehrheit rechts der Mitte und diese wird sich bei einer zukünftigen Rot-Grünen Regierung eher noch verfestigen. Die SPÖ will aber auch bei der nächsten Nationalratswahl Erste werden. Sie wird aber bis dahin in der Regierung rein aus Sachzwängen genug unpopuläre Maßnahmen treffen müssen, ob sie da auch noch die (zu einem guten Teil sozialdemokratischen) Waffenbesitzer verärgern will? Denn dass Jubelmeldungen von den linken Medien und Meinungsmachern über bestimmte Maßnahmen, die den Bürger verärgern, am Wahltag nichts helfen, hat zuletzt Ex-Kanzler Klima schmerzlich erfahren müssen; man kann hoffen, dass die heutige SPÖ-Führung daraus gelernt hat.

Trenck

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Als "Kleinbürger mit Abstiegsängsten" bezeichnet die Gesinnungspresse Menschen, die ihr Leben mit Arbeit verbringen, aber keine Neigung verspüren, für noch mehr fremder Leute Rechnungen aufzukommen.
Michael Klonovsky


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BeitragVerfasst: 3. Oktober 2006, 08:25 
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Natürlich müssen wir warten, wem das Innenministerium zufällt. Vorher zu agieren, hat wenig Sinn. Schließlich könnte es ja auch bei der ÖVP bleiben, was aber recht unwahrscheinlich ist.


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BeitragVerfasst: 3. Oktober 2006, 09:05 
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Zitat:
Begründung: die SPÖ ist nicht blöd und sie kann rechnen. Dass sie nach dieser Wahl an erster Stelle liegt, hat sie nur dem Antreten des BZÖ zu verdanken, das praktisch ausschließlich von der ÖVP Stimmen abgesaugt hat;
das ist ein bisserl unrichtig, um es politisch zu formulieren.. :wink:

Wählerstromanalyse

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BeitragVerfasst: 3. Oktober 2006, 09:45 
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Zitat:
Zitat:
Begründung: die SPÖ ist nicht blöd und sie kann rechnen. Dass sie nach dieser Wahl an erster Stelle liegt, hat sie nur dem Antreten des BZÖ zu verdanken, das praktisch ausschließlich von der ÖVP Stimmen abgesaugt hat;
das ist ein bisserl unrichtig, um es politisch zu formulieren.. :wink:

Wählerstromanalyse
Einverstanden. Also die SPÖ verdankt den Sieg den zahlreichen Nichtwählern unter den ÖVP-Sympatisanten, der Liste Martin und dem BZÖ sowie einer starken FPÖ, die aber wiederum Stimmen an das BZÖ abgeben musste. Darüber hinaus haben SPÖ und Grüne auch direkt Wähler von der ÖVP bezogen. Das ändert aber nichts an der Grundaussage: eine schlecht gelaufene Amtsperiode Rot-Grün, und der SPÖ kann exakt das gleiche passieren wie jetzt der ÖVP. Und wenn die roten Parteistrategen nicht komplett vertrottelt sind (und so schätze ich sie keineswegs ein) wissen sie das auch.

Trenck

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BeitragVerfasst: 3. Oktober 2006, 10:42 
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Hmm was für Leute wählen mal grün mal blau?

Sind das gespaltene Persönlichkeiten? 2002 geht Man(n) als Hojac zur Wahl, 2006 als Westenthaler *rofl* :D


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BeitragVerfasst: 3. Oktober 2006, 16:20 
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Zitat:
Hmm was für Leute wählen mal grün mal blau?
Die verlinkte Analyse verschweigt interessanterweise, woher die Grünwähler kommen. Die Analyse im ORF am Wahlabend hat dagegen erwähnt, daß die Grünen praktisch ausschließlich von Wählern unter 30 gewählt werden.

Konklusion: Der typische Grünwähler ist der durchs Schulsystem links indoktrinierte Student, der vom Zug abspringt, sobald er ein bißchen Lebenserfahrung sammelt und die grüne Schaumschlägerei als das erkennt, was sie ist.

Ich vermute also, daß jemand, der von Grün nach Blau wechselt, nicht wieder nach Grün zurückwechselt, dh daß es "mal grün mal blau" in der Form nicht gibt.


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BeitragVerfasst: 3. Oktober 2006, 18:01 
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Zitat:
Die Analyse im ORF am Wahlabend hat dagegen erwähnt, daß die Grünen praktisch ausschließlich von Wählern unter 30 gewählt werden.
dies wurde von dem journalisten so daheranalysiert, weil er net viel in der birne hatte und nicht verstand, was er da vor sich hat. ist mir auch aufgefallen und in erinnerung geblieben.

wenn man selbst auf die eingeblendete grafik geachtet hatte und darauf, was diese überhaupt aussagt, so hat sich ein anderes bild gezeigt: es wurde nur der prozantsatz der wähler über 60 und unter 30 jahren gezeigt. dass die grüne partei praktisch null wähler über 60 hat, heißt ja noch lange nicht, dass alle anderen unter 30 sein müssen. der anteil der unter 30 jährigen und der zugehörige balken lag etwa im schnitt der anderen parteien, wenn ich mich recht erinnere.

soviel wieder zu der kompetenz des orf. :wink:

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