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BeitragVerfasst: 24. Januar 2007, 15:21 
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Danke für die Information.
Für einen kleinen Bestandteil eben dieser RV ist sie besonders interessant.
Woher stammt sie ?

mfG. d.


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BeitragVerfasst: 24. Januar 2007, 20:42 
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Tja, das war in den guten alten 80er Jahren. Das heutige Bundesheer wird total zur Auxiliartruppe für NATO und EU umgebaut. Für die Landesverteidigung hat keiner mehr was über.


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BeitragVerfasst: 25. Januar 2007, 11:54 
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Registriert: 4. Januar 2006, 20:12
Beiträge: 4597
Zitat:
Für die Landesverteidigung hat keiner mehr was über.
Brauchen wir ja keine mehr.
Wir sind ja von NATO - Staaten umgeben.
Die werden schon keinen durchlassen.
Clever, nicht wahr ?
Vielleicht ein bißchen mies, aber wir müssen ja an unserem Ruf arbeiten..

mfG. d.


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BeitragVerfasst: 25. Januar 2007, 13:36 
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Es kann aber sein, daß irgendjemand draufkommt, daß hier bei uns keine Verteidigung existiert und die paar Einsatztruppen gerade in Afghanistan oder im Kongo beschäftigt sind.
Sollen dann die legalen Waffenbesitzer einspringen? (Wenn sie noch was haben)

Übrigens: Als die Japaner im Zweiten WK erwogen haben, eine Invasion der USA vorzunehmen, ist man draufgekommen, daß dort fast alle Bürger bewaffnet sind. Die Pläne wurden ad acta gelegt. Bei der Schweiz war es nicht anders. Als die Deutschen die Invasion Englands planten, hat man schnell die Bürger bewaffnet und notdürftig ausgebildet. Inzwischen hat man ihnen alles wieder abgenommen.


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BeitragVerfasst: 25. Januar 2007, 14:01 
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Zitat:
Als die Deutschen die Invasion Englands planten, hat man schnell die Bürger bewaffnet und notdürftig ausgebildet. Inzwischen hat man ihnen alles wieder abgenommen.
Stimmt. Auch vor dem zweiten Weltkrieg waren die Engländer von ihrer eigenen Regierung entwaffnet worden. Und als der Hut brannte, brauchten sie dann schnell Nachschub aus den USA, teilweise kamen sogar Spenden aus privaten Beständen:

http://www.nra.org/aboutus.aspx
Zitat:
Incidentally, the NRA's call to help arm Britain in 1940 resulted in the collection of more than 7,000 firearms for Britain's defense against potential invasion by Germany (Britain had virtually disarmed itself with a series of gun control laws enacted between World War I and World War II).
Trenck

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Als "Kleinbürger mit Abstiegsängsten" bezeichnet die Gesinnungspresse Menschen, die ihr Leben mit Arbeit verbringen, aber keine Neigung verspüren, für noch mehr fremder Leute Rechnungen aufzukommen.
Michael Klonovsky


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BeitragVerfasst: 25. Januar 2007, 14:05 
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Zitat:
hat man schnell die Bürger bewaffnet und notdürftig ausgebildet. Inzwischen hat man ihnen alles wieder abgenommen.
Ist ja bei uns nicht anders:
Zitat:
Interessant ist auch noch, dass in der Raumverteidigungszeit Milizsoldaten des Vorarlberger Jagdkampfbataillon (JaKB) 911 neben ihrer Ausrüstung auch das Sturmgewehr mit Munition wie in der benachbarten Schweiz zu Hause hatten! Eine Ausdehnung dieser Regelung auf andere Einheiten in Westösterreich war geplant, wurde jedoch durch das absehbare Ende des Kalten Krieges nicht mehr umgesetzt.
Und hier die Quelle für dieses und voriges Zitat wonach Dave fragte: http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ster ... Bundesheer

Zitat:
Das heutige Bundesheer wird total zur Auxiliartruppe für NATO und EU umgebaut.
Viele Armeen kämpfen neuerdings weit fern der Heimat (auch die Ö) was mit Landesverteidigung erstmal nichts zum tun hat. Es gibt ja auch dieses Spruch "Stellt euch vor es ist Krieg und keiner geht hin, dann kommt der Krieg zu euch ..." . Und in dem Sinne ist es vielleicht doch besser das die kleinen Probleme fern der Heimat geklärt werden als das wir warten müssen bis die feindlichen Panzer über die Grenze rollen.

Gefällt mir als patriotischer, neutraler Österreicher zwar nicht so, ich bin da eher schweizerisch eingestellt (die sind ja so konsequent neutral das sie nichteinmal bei der UNO sind) aber dürfte auch seine Vorteile haben.

Ich bin auch froh das man in letzter Zeit nicht mehr soviel von NATO und Ö hört, mitgefangen, mitgehangen, mag ich nicht. In dem Zusammenhang finde ich auch es auch nachteilig das Ö sich für den Eurofighter entschieden hat. Eine Mig oder Grippen wäre für eine rein österreichische Lösung besser gewesen.


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BeitragVerfasst: 25. Januar 2007, 14:24 
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@M16: Wenn uns schon die Schweizer Lösung so gut gefällt (mir auch, dort gibt´s auch eine Luftwaffe, die den Namen verdient), dann müßten wir jetzt statt der Eurofighter zusätzlich zu mindestens 100 Stk alte - eigene - F 5, ein paar Mirage auch neue F 18 haben...

... aber so wie´s jetzt ausschaut, haben wir bald weder Eurofighter noch andere Flieger, weil wir bald für etwas zahlen werden, das wir nicht bekommen (wollen --> so unsere Politiker).

Wir habens ja.

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BeitragVerfasst: 25. Januar 2007, 14:38 
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Ich habe eh schon mal geschrieben das diese herumgetue um 18 Eurofighter peinlich ist. Die kleinere Schweiz hat 150 Abfangjäger.
Manche verstehen nicht das man ein Bundesheer nicht nur zum Krieg führen hat, sondern um den Krieg durch Abschreckung zu verhindern.
Der kalte Krieg mit gegenseitig garantierter Zerstörung war zwar nicht lustig, aber es hat funktioniert. Es wurde kein einziger Schuss abgegeben. Genauso in der Schweiz in den letzen 150 Jahren.


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BeitragVerfasst: 25. Januar 2007, 14:45 
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Wer sich vielleicht noch erinnert:
Das Bundesheer hat einmal 6 Großraumhubschrauber besessen. Gescheite Leute sagten „Wozu braucht man in Österreich so teures Fluggerät? Weg damit und sparen!“ Dann wurden diese Hubschrauber (wahrscheinlich zum Schrottpreis) an Israel verkauft. Nach der Lawinenkatastrophe in Galtür fragten dann wieder gescheite Leute: „Warum haben wir denn keine Großraumhubschrauber….?“
Die Hubschrauber waren sicher sehr gut, sonst hätte sie Israel nicht genommen.
Hoffentlich stellen sich solche Fragen nie wegen der, heute so verdammten, Flugzeuge.

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Gruss Erpi
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Ich bin zwar verantwortlich für das was ich schreibe, aber nicht dafür, wie es ein Anderer versteht.


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BeitragVerfasst: 25. Januar 2007, 14:55 
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Zitat:
... ich bin da eher schweizerisch eingestellt (die sind ja so konsequent neutral das sie nichteinmal bei der UNO sind) ...
Das stimmt (leider) heute nicht mehr, sie sind inzwischen der UNO beigetreten.

Trenck

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BeitragVerfasst: 26. Januar 2007, 17:08 
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Zitat:
Es wurde kein einziger Schuss abgegeben. Genauso in der Schweiz in den letzen 150 Jahren.
Das stimmt nicht ganz. Nachdem Mitte Mai 1940 mehrmals deutsche Flugzeuge den Schweizer Luftraum (versehentlich) verletzten und die Schweizer diese beschossen, wurden von den darob erbosten Deutschen in den ersten Juniwochen mehrmals größere Verbände ihrer Luftwaffe absichtlich in den Schweizer Luftraum geschickt um die Eidgenossen zu Luftkämpfen zu provozieren. Es gab in weiterer Folge Tote auf beiden Seiten, da die Schweizer sich sehr vehement verteidigten. Weil die Deutschen sich eine blutige Nase geholt hatten, und die Schweiz für sie doch nicht so wichtig war, haben sie die Sache auf sich beruhen lassen.

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BeitragVerfasst: 26. Januar 2007, 17:19 
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Gabs nicht auch während der Ungarn Krise einen Schußwechsel, weil Sowjetsoldaten auf Ö Gebiet eindrangen?
Und waren das nicht 3 von den Sikorsky's und nicht 6?


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BeitragVerfasst: 27. Januar 2007, 13:26 
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Zitat:
Gabs nicht auch während der Ungarn Krise einen Schußwechsel, weil Sowjetsoldaten auf Ö Gebiet eindrangen?
Stimmt.

http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?c ... &id=593836
Zitat:
Am 23. November kam es zu einer flagranten Grenzverletzung durch sowjetische Soldaten. Sie verfolgten bei Rechnitz ungarische Flüchtlinge und kamen weit nach Österreich. Dabei wurde ein russischer Soldat erschossen. Der sowjetische Botschafter wurde ins Kanzleramt zitiert, wo er aber ohnedies schon fast Stammgast war. Raab protestierte wegen der Verletzung des österreichischen Hoheitsgebiets und bedauerte den Tod des Russen.
Der Artikel ist überhaupt sehr lesenswert. Z.B. hier eine Beschreibung der "Hilfsbereitschaft" anderer Staaten bei der schwierigen Bewältigung der Flüchtlingskrise:
Zitat:
Zweifellos mangelte es an Koordination, und es brauchte noch Tage, ehe sich alles einspielte. Man hatte das Ausmaß der Fluchtbereitschaft massiv unterschätzt. Am 13. November informierte Innenminister Helmer den Ministerrat auf eine recht eigenwillige Art: Ganze Ortschaften wandern aus. Ein Großteil der Menschen kommt über die grüne Grenze. "Wir können jetzt schon von einem direkten Notstand sprechen. Gestern wurden Flüchtlinge in einen unter Dampf gehaltenen Zug gebracht, da wir keine Quartiere mehr haben. Dieser Zug steht derzeit in Simmering. Als einziges Land hat die Schweiz 3100 Flüchtlinge übernommen, oh- ne jede Prüfung und sehr großzügig, wie wir es von ihr gar nicht gewohnt waren. Die Leute wurden in Buchs ärztlich untersucht und vollständig eingekleidet. Ich leugne nicht, dass Holland 2000 Flüchtlinge unterbringen will. Den gestrigen Zug aus Simmering wollte man nach Holland bringen, und dabei stellte sich heraus, dass Holland die undenkbarsten Schwierigkeiten machte und Formalitäten verlangte, sodass wir schließlich den Zug weiter nach Oberösterreich leiteten, wo er heute noch steht. Belgien will 3000 Flüchtlinge aufnehmen, aber nur Jugendliche und Männer. Begreiflich! Weil sie doch Leute für die Bergwerke haben müssen. Frankreich nimmt alles auf. Es haben sich sogar schon Leute in den Lagern eingefunden und haben junge, im stellungspflichtigen Alter befindliche Burschen angeworben. Ich habe Auftrag gegeben, diese Leute aus den Lagern zu weisen. Kein Wunder! Dürfte doch die Fremdenlegion dahinterstecken. So schaut die Wohltätigkeit des Auslands aus. Griechenland erklärte sich bereit, Rosinen im Wert von $ 1000 zu geben . . ."

Trenck

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BeitragVerfasst: 28. Januar 2007, 10:55 
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Registriert: 9. Januar 2006, 06:22
Beiträge: 508
Also noch was zur Schweiz. Es gab im Zweiten Weltkrieg Vorfälle wo auch amerikanische Bomber die sich in den Schweizer Luftraum verirrten beschossen und zur Landung auf CH-Territorium gezwungen wurden. Dies zur Vervollständigung halber.

Zur CH-Luftwaffe: Die Mirage ist inzwischen weitestgehend ausgemustert.

Zur Armee in meinem Land: Auch wir hatten eine Armeereform die erst noch jung ist und der Bestand massiv verkleinert wurde. Trotzdem ist der Bestand mit insgesamt rund 220'000 Angehörigen der Armee inklusive aktiven und Leuten in der Reserve sehr hoch. Ich selber bin aktiver Reservist und noch dienstpflichtig bis zur Ableistung meiner Diensttage.

Schiessen: Ich war ein wenig erstaunt hier Berichte von Usern zu lesen wie extrem wenig Schuss sie im Dienst abgaben. :shock: Meinereiner hat sicher schon über 1000 Schuss mit der P 75 (Sig P 220) abgegeben im Dienst bisher. Am letzten Schiessnachmittag im Gründienst von mir der rund 2 Stunden dauerte, gingen gut und gerne 200 Schuss aufs Mal drauf. Dabei bin ich in einer Truppengattung sprich Sanis bei denen wahrlich Schiessen eher nebensächlich und recht untergeordnet eine Rolle spielt.


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BeitragVerfasst: 28. Januar 2007, 12:03 
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Registriert: 26. Januar 2006, 00:47
Beiträge: 4516
Mußt du in offenen Wunden bohren?
Halbwegs ausführliche Schießprogramme auch im Trupp, Gruppen und Zugsrahmen gibt es nur für Einjährig Freiwillige und Kadersoldaten in den Kursen. Grundwehrdiener schießen fast nur Schulschießübungen.
Wie gesagt, einen Zivildiener als Verteidigungsminister zu bestellen, reiht sich nahtlos in die Reihe untauglicher und zurückgestellter Nichtdiener, deren Aufgabe die Administration eines langsamen und grausamen Siechtums bis zum endgültigen Tode für das eigentlich ungeliebte Bundesheer und die militärische Landesverteidigung ist.
Der Patient wird nur am Leben erhalten, weil ihnen noch nichts besseres für Katastropheneinsätze, Grenzschutz und die lästigen internationalen Verpflichtungen eingefallen ist.


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