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BeitragVerfasst: 19. Mai 2016, 14:13 
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Registriert: 7. November 2012, 16:00
Beiträge: 110
Tja, das ist wirklich eine schwierige Sache ...

Ein Bekannter von mir ist sehr aktiver Jäger und hat einmal auf Ersuchen des Besitzers einen entlaufenen Stier, den er nicht mehr einfangen konnte, erschossen ... das haben dann irgendwelche Tierschützer angezeigt und er hätte beinahe seinen Jagdschein verloren, hatte ein Strafverfahren und musste sich einen Anwalt nehmen etc.. Er würde in einer solchen Situation nie mehr helfen!

Das Problem ist, dass Stiere nicht dem Jagdrecht unterliegen und somit der Waffengebrauch nicht dem Jagdgesetz unterliegt. Andererseits erlaubt das diesbezüglich (damals auf Betreiben der Grünen) so eng formulierte Tierschutzgesetz das Töten von Wirbeltieren nur einem Tierarzt, außer die rasche Tötung ist erforderlich um dem Tier unbehebbare Qualen zu ersparen (was bei einem frei laufenden Stier nicht der Fall ist).

Im Sicherheitspolizeigesetz und Waffengebrauchsgesetz konnte ich auch keine Bestimmung finden, die eine Beauftragung durch die Polizei im Rahmen der Gefahrenabwehr ermöglichen würde (damit wäre dann auch die Amtshaftung etc analog anzuwenden) - es ist gem. Waffengebrauchsgesetz allerdings den Beamten erlaubt andere als die Dienstwaffen zu verwenden - das heißt man könnte tatsächlich dem Polizisten das Gewehr anbieten (aber will man das?).

Es bleibt also bei den allgemeinen Bestimmungen des Strafrechts und des ABGB was Rechtfertigung und Schadenersatz betrifft - also ein wahrlich glattes Parkett.

Bei meinem Bekannten war damals das Problem, dass angeblich die Gefährdung durch den Stier nicht konkret genug war.

Das kennt man ja von z.B. Waffenpassproblematik, dass Gefährdungspotentiale von Laien am Schreibtisch beurteilt werden - reine Willkür!

Wh vom Hafidriver

Leider scheint es hier wirklich


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BeitragVerfasst: 23. Mai 2016, 05:38 
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Registriert: 18. Juni 2013, 07:55
Beiträge: 7
Zitat:
Zitat:
Tja, wie ich immer sage: Hängt die Grünen solange es noch Bäume gibt!
Diese grüne Verbotsideologie ist ein Auswuchs der Dekadenz der letzten Jahrzehnte. Hausverstand sucht man bei den Anhängern dieser Ökosekte vergebens.
Hausverstand ist heutzutage sowieso Mangelware,...
Sei es Politik oder Otto Normalverbraucher.

Keine Ahnung was die Polizei in ihren Aug's für Munition hat.
Ich bezweifele aber die nötige Energie um für ein schnelles "Tierschutz" Gerechtes verenden zu sorgen.
Zumin. mit einem Schuss, von der Glock sag ich jetzt mal nix.
(Treffer ins ZNS auch aussen vor)


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BeitragVerfasst: 23. Mai 2016, 06:40 
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Registriert: 16. Januar 2009, 21:04
Beiträge: 737
Wohnort: Österreich
Die Polizei verfügt am Land in der Regel nicht über mehr als 9mm.
Aber selbst die .223 ist "etwas schwachbrüstig" für einen Stier.

Ins ZNS muss man erst mal vordringen.

_________________
Wer seine Waffen zu Pflugscharen schmiedet wird für jene pflügen, die dies nicht getan haben.


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