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BeitragVerfasst: 18. März 2016, 20:16 
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Registriert: 16. November 2015, 18:41
Beiträge: 229
Schönen Abend,
wenn man ein normales AUG Z A3 hat und dieses Teil besorgt:
http://www.zib-militaria.de/epages/6143 ... cts/100630
stellt sich heraus, da passt der Verschluss nicht hinein, es fehlt 1cm, irgendwas ist im Weg.
Sinn der OP ist es günstigere Magazine verwenden zu können und die Farbe zu ändern.

Ist das ein bekanntes Problem? Kann man das mit vertretbarem Aufwand reparieren lassen?
Danke!


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BeitragVerfasst: 18. März 2016, 22:31 
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Beiträge: 5483
Wohnort: Wien
Zitat:
Ist das ein bekanntes Problem? Kann man das mit vertretbarem Aufwand reparieren lassen?
Der "originale" militärische AUG Schaft passt natürlich nicht zum zivilen AUG-Z.
Zitat:
AUG Z:
Bei dem Steyr Selbstladegewehr AUG Z handelt es sich um eine reine zivile Produktion der Firma Steyr.

In der Waffe befindet sich eine Schlageinrichtung die nur Einzelschüsse ermöglicht. Der Schaft der Waffe ist derart gestaltet, dass Reihenfeuereinrichtungen nicht eingebaut werden können. Es befinden sich im Schaftmaterial 2 Stahlstifte, die die Veränderung der Schlageinrichtungsaufnahme verhindern. Der Matchlauf und der Verschluss sind aus ziviler Produktion und sind nicht mit den militärischen kompatibel. Das Gehäuse der Waffe ist gegenüber der militärischen Ausführung mit einer veränderten Aufnahme für den Lauf und den Verschlusskopf ausgestattet. Die militärischen Läufe passen somit nicht in das AUG-Z. Der Verschlusskopf des zivilen Modells "Z" ist entsprechend nur mit 6 Verriegelungswarzen versehen. Der Zerlegeknopf für den raschen Laufausbau bzw. militärisch raschen Laufwechsel ist nicht vorhanden. Anstatt dessen ist ein kurzer Stift gesetzt der nur mittels Werkzeug zu bedienen ist.

Ein Umbau zur gleichwertigen Funktion eines militärischen StG 77 ist nur von einem versierten Fachmann mit einem Aufwand, der einer Neuanfertigung gleichkommt, möglich.“

https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XX ... 56189.html

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BeitragVerfasst: 23. März 2016, 10:59 
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Registriert: 12. Januar 2006, 10:07
Beiträge: 4781
Würde an dem Ding nicht zuviel herumtunen.
Die behördliche Einstufung des AUGz als Kat. B erfolgte innerhalb eines sehr engen Rahmens. Wenn wesentliche zivile Eigenschaften der AUG "Zivilversion" durch Umbauten verschwinden, könntest Du dich bei der nächsten Kontrolle unversehens mit einer Kat A Waffe wiederfinden.


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BeitragVerfasst: 23. März 2016, 11:59 
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Beiträge: 1497
In Halbautomaten zu investieren erscheint mir angesichts der möglicherweise drohenden Enteignung ohnehin als Harakiri.

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Ein feste Burg ist unser Gott! (Martin Luther)

"Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern der wird selbst Kalkutta."

(Peter Scholl - Latour)


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BeitragVerfasst: 24. März 2016, 10:43 
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Registriert: 4. Januar 2006, 22:38
Beiträge: 10548
Was ich habe, muß man mir zuerst einmal wegnehmen. Könnte schwierig werden. (Rechtlich natürlich)


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BeitragVerfasst: 24. März 2016, 15:44 
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Registriert: 6. Februar 2016, 06:45
Beiträge: 1497
Das ist zu hoffen.
Hoffe, dass ich mich irre.

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BeitragVerfasst: 29. März 2016, 10:19 
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Registriert: 4. Januar 2006, 19:53
Beiträge: 3633
Zitat:
Schönen Abend,
wenn man ein normales AUG Z A3 hat und dieses Teil besorgt:
http://www.zib-militaria.de/epages/6143 ... cts/100630
stellt sich heraus, da passt der Verschluss nicht hinein, es fehlt 1cm, irgendwas ist im Weg.
Sinn der OP ist es günstigere Magazine verwenden zu können und die Farbe zu ändern.

Ist das ein bekanntes Problem? Kann man das mit vertretbarem Aufwand reparieren lassen?
Danke!
It's not a bug, it's a feature.

Damit das AUG-Z eine Kat B Zulassung bekommen konnte, musste die Schlageinrichtung so modifiziert werden, dass die serienfeuerfähige militärische Schlageinrichtung nur in militärische Schäfte passt; und ebenso die zivile Schlageinrichtung nur in zivile Schäfte. An einer Stelle, wo die militärische SE zwingend eine Welle hat, gibt es bei der zivilen SE eine Ausnehmung, in die die eingegossenen Stahlstifte des zivilen Schaftes eingreifen. Umgekehrt wird wohl dort, wo die militärische SE in den militärischen Schaft greift, bei der zivilen SE eine Welle liegen...

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BeitragVerfasst: 17. Mai 2016, 17:13 
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Registriert: 5. Januar 2012, 02:09
Beiträge: 106
Wohnort: Mauthausen
Der Umbau hat mit der Schlageinrichtung gar nix zu tun.
Ja es geht den Nato-Schaft für das AUG Z passend zu machen. Die Gleitstangen des Verschlusses, die im Schaft drinnen sind, müssen ausgebaut und auf das Zivilmaß von 4mm abgedreht werden. Der "Systemriegel" (also der Schieber zum Zerlegen) muss bearbeitet werden.
Dann klappt es :-)

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"Nicht, wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." - Machiavelli

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BeitragVerfasst: 17. Mai 2016, 18:26 
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Beiträge: 737
Wohnort: Österreich
Es geht darum, dass es dann eine Kat. A Waffe sein könnte. Wenn man die Operation durchführt ist auch eine militärische Schlageinrichtung einbaubar. Und genau das verhindert der AUG-Z Schaft. Deshalb ist das AUG Z auch genehmigt.

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Wer seine Waffen zu Pflugscharen schmiedet wird für jene pflügen, die dies nicht getan haben.


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