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 Betreff des Beitrags: Erweiterung WBK als Sammler
BeitragVerfasst: 19. Dezember 2018, 15:25 
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Hallo liebes Forum!

Ich habe meine WBK seit ziemlich genau 4 Jahren (die Plätze sind belegt mit einer Glock 17 und einem Ruger GP100) und gehe regelmäßig (ca. ein bis zwei mal in der Woche für eine Stunde).
Das "letzte" Jahr vor der normalen Erweiterung möchte ich nutzen, um auch mal bei ein paar Bewerben mitzumachen, um nach dem neuen Gesetz als Sportschütze zu gelten (3 Mal im Jahr hört sich auf alle Fälle machbar an).

In der Theorie ist es mir klar, wie es abläuft: Ich brauche ein klar umrissenes Sammelgebiet, am besten mit einer Liste der benötigten Waffen. Außerdem muss ich nachweisen, dass ich für eine sichere Verwahrung vorgesorgt habe. Damit suche ich bei meiner BH um Erweiterung an. Ein Gutachter schaut bei mir vorbei und überprüft meine Literatur und Wissen zu dem Thema. Wenn das alles passt, freue ich mich über die neuen Plätze auf der WBK und kann loslegen.
Ist das im Grunde so richtig oder fehlt noch etwas?

Jetzt zu meinem Thema bzw. meiner "Strategie":

Die Waffentechnik und ihr Einfluss auf die Kriegsführung hat mich eigentlich immer schon interessiert (vom Faustkeil bis hin zur Drohne) und da ich von Natur aus unter Sammlerwut "leide", war wohl von vorn herein klar, dass ich auch hier zuschlagen werde.
Am meisten intressiert mich allerdings die modernere Entwicklung, was die Möglichkeiten, eine ordentliche Sammlung anzulegen, doch recht erschwert. Bei Handfeuerwaffen kommt man recht schnell schon in die Kat. A und auch einen Panzer kann ich mir schlecht in den Garten stellen...obwohl der brav weihnachtlich geschmückt sicher was hermacht :-)

Als Thema bieten sich daher "Fausfeuerwaffen im Bereich Militär und Polizei" an.
Das ist natürlich sehr breit gefächtert, ich würde daher vorerst an das Thema "in Österreich seit 1955" anhängen (in dem Jahr wurde es ja quasi neu gegründet und hat die Waffen von der B-Gendarmerie übernommen, die sie iherseits aus den "Überbleibseln" der Besatzer hatten).
Von da aus würde ich dann das Thema Schritt für Schritt erweitern, der Startpunkt wäre dann immer ähnlich (also Ende 2. Weltkrieg)

Macht das so Sinn oder sollte ich lieber anders vorgehen?

Mir geht es weniger darum, eine historische Sammlung aufzubauen (mit originalen Stücken aus der Zeit, eventuell gleiche Modelle mit nur geringen Unterschieden aus verschiedenen Beständen usw.), sondern um den praktischen Vergleich der Modelle. Ich möchte selbst versuchen, nachzuvollziehen, warum sich die Heere bzw. Polizei-Kräfte für ein gewisses Modell entschieden haben bzw. warum sie das eine durch das andere ersetzt haben, warum sich in anderen Ländern ca. zur gleichen Zeit andere Modelle durchgesetzt haben und wie sich die Bewaffnung über die Jahre hinweg verändert (verbessert?) hat.
Aus diesem Grund, aber auch aus Geld- und Platz-Gründen wäre ich also auch mit "Nachbauten" zufrieden bzw. lizensierten Modellen oder moderneren Varianten (zB wäre ich mit der Glock 17 Gen 4 zufrieden und würde keine Gen 1-3 brauchen).
Ich kann mir auch vorstellen, dass die BH das eventuell gutheißt, weil ich dann insgesamt weniger Plätze brauche? Oder würde ich so eher Probleme kriegen, weil die Sammlung zu schnell zu breit gefächert wäre?


Je mehr sich diese Sammlung vervollständigt, desto mehr verschiedene Waffen stehen mir natürlich zur Verfügung. Trotzdem gibt es auch einige Modelle, die mich auch sehr interessieren, die aber nicht enthalten sind (Revolver im Allgemeinen bzw. viele mit zu großem oder zu kleinem Kaliber).
Mein Plan wäre, mir die Waffen, die nicht in das Thema passen über die Sport- bzw. Selbstverteidigungs-Schiene laufen zu lassen.
Das setzt natürlich voraus, dass die 3 Schienen unabhängig voneinander laufen dürfen. Also, dass ich zB 2 Waffen zur Selbstverteidigung bereit halte (eine zu Hause, eine in der Kanzlei), 8 fürs Sportschießen und alle, die in der Sammlung sind, zählen nur zur Sammlung. Oder kann die BH sagen, dass ich zum Sportschießen meine Waffen aus der Sammlung nehmen muss und ich da keine zusätzlichen Plätze kriege?


So, wer sich jetzt durch den ganzen Text gekämpft hat, darf sich höchstpersönlich auf die Schulter klopfen und stolz sein :-)
Falls es sonst noch Anregungen oder Tipps gibt, bin ich für alles dankbar!


Liebe Grüße und schöne Feiertage,
Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Erweiterung WBK als Sammler
BeitragVerfasst: 19. Dezember 2018, 15:43 
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Grundsätzlich ist es sicher besser mehr Plätze als zu wenig anzufragen. Ich würde wenn es um eine Sammlung geht aber nicht mit Nachbauten argumentieren. Du willst eine Sammlung von 1955 an. Ich würde im die genaue Anzahl an benötigten Plätzen erweitern, um pro Modell je ein Stück erwerben zu können, am Besten mit einer genauen Aufstellung um welche Waffen es sich dabei handelt.

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Lieber Gott, bitte schütze mich vor meinen Freunden, vor meinen Feinden schütze ich mich selbst!

Pirker Dietmar Nr. 6928


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 Betreff des Beitrags: Re: Erweiterung WBK als Sammler
BeitragVerfasst: 19. Dezember 2018, 16:59 
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Registriert: 4. Januar 2006, 19:53
Beiträge: 3589
Der Oberbegriff für militärische Waffen lautet "Ordonnanzwaffen" (=per Order an den einzelnen Soldaten ausgegebene Waffen) und umfasst auch Blankwaffen (Seitengewehr, Säbel, ...). Der entsprechende Begriff für die Polizei wäre dann "Dienstwaffen".

Dementsprechend wäre das Sammelgebiet als "Ordonnanz- und Dienstwaffen in Österreich ab 1955" zu bezeichnen. In diesem Gebiet wären dann aber zB. bei Glock nur exakt jene Modelle und Versionen zulässig, die auch tatsächlich bei BH (Glock 17 Gen. 1) und Polizei (G17 & G19, Gen. konnte ich bisher nicht finden) eingeführt wurden.

Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass ein schriftliches Sammelkonzept von Vorteil ist. Aus taktischen Gründen würde ich "Ordonnanz- und Dienstwaffen" als Sammelgebiet angeben, und im Konzept "vorerst mit Hauptaugenmerk auf Österreich ab 1955" angeben. Damit lässt sich auch eine früher oder im Ausland eingeführte Waffe als Vergleichsobjekt in die Sammlung eingliedern; ebenso wie in der Ausschreibung unterlegene Waffen, da ja die Gründe für die Entscheidung dargestellt werden sollen. Erscheint mir einfacher, eine freiwillige vorläufige Beschränkung auf ein Teilgebiet mit dem Argument der erreichten Abdeckung aufzugeben, als eine neue Sammlung mit verwandtem Sammelgebiet genehmigt zu bekommen.

Gerade bei einem solchen Sammelgebiet ist es wichtig, den Anschein einer "Ansammlung von Kampfmitteln" zu vermeiden. Mehr als 2 mal "genau dasselbe" könnte haarig werden.

Im Zuge der Erweiterung muss man für jede bereits besessene Waffe einzeln eine Zuordnung zu den angeführten Rechtfertigungsgründen anführen; und auch darlegen, warum die bisherigen Waffen nicht zur Deckung des Bedarfs ausreichen. Dem Vernehmen nach soll idR maximal eine Verdoppelung der Anzahl drinnen sein. Bei der Gründung einer Sammlung und/oder einer "großen" Erweiterung ist die Vertretung durch einen fachlich versierten Anwalt aus meiner Erfahrung angebracht, da dieser unverbindliche Vorschläge machen kann.

_________________
MgNr 3730

„Lösungen mathematischer Probleme werden nicht durch Abstimmung entschieden.“ – Marilyn vos Savant

"Ich trage eine Waffe weil mir ein Polizist zu schwer ist."

"L'Etat n'est plus nous."


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 Betreff des Beitrags: Re: Erweiterung WBK als Sammler
BeitragVerfasst: 19. Dezember 2018, 17:14 
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Registriert: 4. Januar 2006, 19:53
Beiträge: 3589
Zitat:
Mein Plan wäre, mir die Waffen, die nicht in das Thema passen über die Sport- bzw. Selbstverteidigungs-Schiene laufen zu lassen.
Die Beschaffung von Waffen, die durch keinen bereits genehmigten Bedarf gedeckt sind, ist schädlich für nachfolgende Erweiterungsanträge. Die Behörde wird wohl zu Recht verlangen, dass solche Waffen vor einer Erweiterung verkauft werden. Und es könnte der Eindruck entstehen, dass man sich etwas erschwindeln möchte, was außerhalb des genehmigten Rahmens liegt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Erweiterung WBK als Sammler
BeitragVerfasst: 19. Dezember 2018, 21:33 
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Registriert: 22. Februar 2013, 14:13
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Wohnort: Theresienfeld
Zitat:
Der Oberbegriff für militärische Waffen lautet "Ordonnanzwaffen" (=per Order an den einzelnen Soldaten ausgegebene Waffen) und umfasst auch Blankwaffen (Seitengewehr, Säbel, ...). Der entsprechende Begriff für die Polizei wäre dann "Dienstwaffen".

Dementsprechend wäre das Sammelgebiet als "Ordonnanz- und Dienstwaffen in Österreich ab 1955" zu bezeichnen. In diesem Gebiet wären dann aber zB. bei Glock nur exakt jene Modelle und Versionen zulässig, die auch tatsächlich bei BH (Glock 17 Gen. 1) und Polizei (G17 & G19, Gen. konnte ich bisher nicht finden) eingeführt wurden.

Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass ein schriftliches Sammelkonzept von Vorteil ist. Aus taktischen Gründen würde ich "Ordonnanz- und Dienstwaffen" als Sammelgebiet angeben, und im Konzept "vorerst mit Hauptaugenmerk auf Österreich ab 1955" angeben. Damit lässt sich auch eine früher oder im Ausland eingeführte Waffe als Vergleichsobjekt in die Sammlung eingliedern; ebenso wie in der Ausschreibung unterlegene Waffen, da ja die Gründe für die Entscheidung dargestellt werden sollen. Erscheint mir einfacher, eine freiwillige vorläufige Beschränkung auf ein Teilgebiet mit dem Argument der erreichten Abdeckung aufzugeben, als eine neue Sammlung mit verwandtem Sammelgebiet genehmigt zu bekommen.

Gerade bei einem solchen Sammelgebiet ist es wichtig, den Anschein einer "Ansammlung von Kampfmitteln" zu vermeiden. Mehr als 2 mal "genau dasselbe" könnte haarig werden.

Im Zuge der Erweiterung muss man für jede bereits besessene Waffe einzeln eine Zuordnung zu den angeführten Rechtfertigungsgründen anführen; und auch darlegen, warum die bisherigen Waffen nicht zur Deckung des Bedarfs ausreichen. Dem Vernehmen nach soll idR maximal eine Verdoppelung der Anzahl drinnen sein. Bei der Gründung einer Sammlung und/oder einer "großen" Erweiterung ist die Vertretung durch einen fachlich versierten Anwalt aus meiner Erfahrung angebracht, da dieser unverbindliche Vorschläge machen kann.
Lieber Gunter!

Vielen Dank für deine Ausführungen!

Der Begriff der Dienstwaffe war mir bekannt, allerdings habe ich tatsächlich gedacht, dass Ordonnanzwaffen sich nur auf ältere Modelle bezieht.
Die meisten Bücher und Artikel, die ich gelesen habe, waren auf Englisch, wo das alles meist unter "service pistol" zusammengefasst ist.

Das schriftliche Sammelkonzept arbeite ich zur Zeit langsam, aber sicher aus, ich verweise hier auch gleich auf die Bücher, die ich besitze. Das mit dem "vorläufigen Hauptaugenmerk" ist ein super Tipp, das werde ich auf alle Fälle so machen!

Die Ansammlung von Kampfmitteln ist genau das, was ich vermeiden möchte. Als Beispiel: Wenn ich mir jetzt einen Colt Government 1911 A1 besorge, der ja in den USA, in Österreich und noch anderen Ländern eingeführt wurde, dann zählt diese eine Waffe für mich natürlich in jedem "Sammelgebiet" als erledigt.
Das ist genau, was ich ausdrücken wollte, dass ich mich nicht an exakten historischen Modellen aufhängen würde bzw. auch Nachbauten oder neuere Generationen "gelten lassen" würde. Ich würde also auch gerne meine G17 Gen 4 stellvertretend als Exemplar für alle G17 gelten lassen, da ich meine nicht erst verkaufen möchte (nicht zuletzt wegen der Seriennummer 007, auch wenn da eine Walther PPK besser passen würde) und mir dann ein älteres Modell kaufen muss.

Zum "Erschwindeln": Ich möchte natürlich nichts Unrechtmäßiges machen und auch keine Plätze auf der WBK für die Sammlung bekommen, die ich dann anders belege. Ich habe die Frage vielleicht falsch gestellt.
Wenn ich an Bewerben teilnehmen möchte (was ich ja tatsächlich will bzw. werde), kann die BH mir dann vorschreiben, dass ich die Bewerbe mit den Waffen aus meiner Sammlung schieße (zB 9mm ist ja recht häufig dabei) oder kann ich um Plätze "außerhalb" der Sammlung zwecks Bewerben ansuchen?
Aber das ist natürlich alles Zukunftsmusik, vom Planen alleine kann ich mir das alles leider auch nicht gleich leisten :-)


Liebe Grüße,
Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Erweiterung WBK als Sammler
BeitragVerfasst: 20. Dezember 2018, 10:03 
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Registriert: 4. Januar 2006, 19:53
Beiträge: 3589
Zitat:
Wenn ich an Bewerben teilnehmen möchte (was ich ja tatsächlich will bzw. werde), kann die BH mir dann vorschreiben, dass ich die Bewerbe mit den Waffen aus meiner Sammlung schieße (zB 9mm ist ja recht häufig dabei) oder kann ich um Plätze "außerhalb" der Sammlung zwecks Bewerben ansuchen?
Das kommt auf den Bewerb an. Für die Teilnahme an einem Bewerb "Dienstpistole" oder "Gebrauchspistole" wirst Du wohl eine aus der Sammlung nehmen müssen. Für IPSC Open wird man Dir wohl einen Platz für eine "race gun" zugestehen müssen, und für eine gleichartige Ersatzwaffe einen weiteren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Erweiterung WBK als Sammler
BeitragVerfasst: 21. Dezember 2018, 10:39 
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Registriert: 15. Dezember 2010, 23:32
Beiträge: 87
Hallo Thomas,

ich bin der Christian aus Wien, ich besitze seit 1991 eine WBK, bin seit 1997 Mitglied im

HSV-Stammersdorf, meine WBK wurde in den Jahren immer wieder erweitert.

1997 von 2 auf 4 Stück, 1998 von 4 auf 6 Stück, 2011 von 6 auf 11 Stück, 2018 von

11 auf 21 Stück (Sammelthema Dienstpistolen 9mm Para).

Mit der 2. Erweiterung begannen, obwohl Bewerbslisten und Bestätigung vom Verein

vorhanden waren, die Probleme mit der damaligen Sachbearbeiterin, daher nur mit

Rechtsanwalt (in meinem Fall, RA Rippel)!

Zur Sammlung:

Ich weiß nicht wie die BH das handhabt, aber, Wien ist anders.

Bei der letzten Erweiterung 2018 stellte mein RA ein Sammelkonzept zusammen (70

Seiten), mit Fotos der bisherigen Waffen, Waffen die ich mir kaufen werde, Fachliteratur,

aber auch die baulichen Maßnahmen (Sicherheitstür, usw.)

Dann kam, obwohl die Behörde alles aufliegen hat, ein Fragenkatalog mit no na Fragen,

u.A. „Sind sie Mitglied in einem Sportschützenverein, schießen sie regelmäßig Bewerbe,

haben sie Bewerbslisten“, jetzt kommts (!!): „wo beabsichtigen sie ihre Waffen zu

kaufen?“, usw.

Da du leider erst 2 Plätze hast wird es mit einer Sammlung schwierig werden, ab wieviel

Stück kann man von einer Sammlung sprechen, usw.

Sammelthema Dienstwaffen ist zu weit umfasst, hatte ich auch als Thema, wurde auf

„Dienstwaffen 9mm Para“ eingeschränkt.

Habe aber auch den Vorteil gehabt, daß ich schon 4 Waffen im Kaliber 9mm Para

Besitze (G17, G19, CZ75 und Walther P5)

Dann wollte die Behörde den Antrag abweisen, darauf meinte mein RA, wir gehen bis

zum VwGh, daraufhin wurde die WBK auf 21 + 2 Stück erweitert (+2 deswegen, HA

wegen Nachmeldung mit der Nummer auf der Karte eingetragen, und der

Vorderladerrevolver nimmt keinen Platz weg, daher +2!

Pfuh, wurde etwas länger, alles Gute für die Erweiterung!

Frohe Weihnachten.

chrishsv, IWÖ 2723


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 Betreff des Beitrags: Re: Erweiterung WBK als Sammler
BeitragVerfasst: 21. Dezember 2018, 13:01 
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Registriert: 4. Januar 2006, 19:53
Beiträge: 3589
Die Frage "wo wollen Sie das kaufen" lässt sich mit einem oder mehreren Angeboten von Waffenfachhändlern und Auszügen aus Versteigerungskatalogen beantworten.

Schwieriger war schon damals die Behauptung - auf Revolver für Farbmarkierungsmunition bezogen - "sowas gibt es in Österreich nicht". Aber nicht wirklich, denn ich hatte schon die Zollpapiere für eine Schachtel "Code Eagle", die ich per Post bekommen hatte, griffbereit.

Zum Glück ist nicht mehr die vormals als "Administrationsbüro" bekannte Behörde für mich zuständig. Damals war ich schon bei der ersten Erweiterung (wegen Sammlung) beim Chef persönlich vorgeladen. Von den 8 beantragten Plätzen konnte mein Anwalt dann - bei damals überschaubarer Modell- und Generationsvielfalt bei Glock - doch die Genehmigung für 7 erreichen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Erweiterung WBK als Sammler
BeitragVerfasst: 21. Dezember 2018, 13:14 
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Registriert: 22. Februar 2013, 14:13
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Wohnort: Theresienfeld
Zitat:
Hallo Thomas,

ich bin der Christian aus Wien, ich besitze seit 1991 eine WBK, bin seit 1997 Mitglied im

HSV-Stammersdorf, meine WBK wurde in den Jahren immer wieder erweitert.

1997 von 2 auf 4 Stück, 1998 von 4 auf 6 Stück, 2011 von 6 auf 11 Stück, 2018 von

11 auf 21 Stück (Sammelthema Dienstpistolen 9mm Para).

Hallo Christian!

Vielen Dank für deinen Beitrag!

Für mich ist die BH Wr. Neustadt zuständig, die ist angeblich (hoffentlich!) nicht so streng wie in Wien.

Wegen der Plätze: Ich glaube, irgendwo gelesen zu haben, dass man eine Sammlung auch "von Null an" anfangen kann, man muss eben den Gutachter überzeugen. Auf die Schnelle kann ich das aber leider nicht finden.

Ich hoffe, dass die vorläufige Einschränkung auf "Österreich seit 1955" als Eingrenzung genügt.

Ich werde wahrscheinlich einfach vorher einen Termin mit dem Referenten ausmachen, ihm erklären, was ich möchte und er wird mir dann schon sagen, ob ihm das so passt oder was ihn stört.
Beim Antrag auf die WBK war er doch recht hilfsbereit, ich hoffe also, dass er es nicht unnötig schwer machen wird.

Sollte er sich trotzdem querstellen, erweitere ich einfach in einem Jahr auf 4 Plätze und befülle die mit entsprechenden Waffen. Dann habe ich immerhin schon 3 passende Modelle und starte einen neuen Versuch.


Frohe Weihnachten und liebe Grüße,
Thomas


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