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BeitragVerfasst: 1. Juli 2015, 11:10 
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Ich hätte da mal eine Frage bezüglich Schießen auf dem eigenen Grundstück.
Laut meiner Information ist es gestattet sofern der Grundeigentümer sein Einverständnis gegeben, das Grundstück eingefriedet ist und sichergestellt ist, dass das Geschoss das Grundstück nicht verlassen kann. Soweit richtig?
Aber wie sieht es mit der Lärmbelästigung aus? Wenn ich mit einem KK auf meine Grund übe ist die Lärmbelästigung etwas anders wie mit einer .300 WinMag. Sind hier die öffentlichen Ruhezeiten (ab 22:00 ) einzuhalten oder gibt es in diesem Fall besondere Bestimmung? Ich denke ich hab mal gehört, dass nur eine ortsübliche Lärmbelästigung zulässig ist?
Wie sieht sowas in der Praxis aus? Ich denke die Nachbarn werden nach 5-10 Schuss doch mal neugierig werden und sich fragen was denn dort der Nachbar macht?


Danke und LG
Lukas


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BeitragVerfasst: 1. Juli 2015, 11:44 
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Wenn du "Glück" hast, steht die Cobra vor der Tür und du bist erst mal deine Zuverlässigkeit und somit Waffen los.

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Lieber Gott, bitte schütze mich vor meinen Freunden, vor meinen Feinden schütze ich mich selbst!

Pirker Dietmar Nr. 6928


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BeitragVerfasst: 1. Juli 2015, 11:45 
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Soweit richtig.
Zur Lärmbelästigung: Wenn sich ein Nachbar durch den Schussknall belästigt fühlt, wird er entweder die Behörde verständigen per Anzeige od. gleich die Polizei rufen. Die Uhrzeit ist dabei eher nebensächlich.
Da Du keinen Schiessstand betreibst, müssen die Nachbarn auch nix tolerieren.

Peter


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BeitragVerfasst: 1. Juli 2015, 12:53 
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Eine Vorabinformation des örtlichen Polizeipostens (so alle anderen Hindernisse beseitigt sind) ist wohl zu empfehlen ...

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Gustav Heinemann (deutscher SPD-(!)-Bundespräsident 1899 – 1976)


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BeitragVerfasst: 1. Juli 2015, 18:30 
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Wie schon öfters dargelegt lassen sich die Fragen bezüglich "Grundstück nicht verlassen", "Kugelfang" und "Lärmbelästigung" durch in Eigenregie durchführbare, genehmigungsfreie bauliche Maßnahmen so lösen, wie es die IRA zwecks Erprobung ihrer handwerklich hergestellten Waffen vorgemacht hat.

Die Abschussposition wird in der Erde versenkt eingerichtet und mittels einer Gartenhütte wetterfest gemacht, die zugleich großzügig schallgedämmt wird. Von dort aus zieht man einen Graben bis hin zum Ziel, der gerade so breit und tief ist, dass man aufrecht stehende gebrauchte Autoreifen (diese Wirken wie ein überdimensionaler Schalldämpfer) eingraben und mit etwa 10cm Erdschicht bedecken kann. Am fernen Ende des Grabens stellt man eine Scheibenhalterung auf, die zwecks Wechsel der Zielscheiben durch einen gedämmten Deckel abgedeckt ist. Beleuchtung und Belüftung mittels geeigneter Feuchtrauminstallationen.

Die Luxusvariante besteht aus eingegrabenen Kanalrohren mit geeignetem Innendurchmesser.

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„Lösungen mathematischer Probleme werden nicht durch Abstimmung entschieden.“ – Marilyn vos Savant

"Ich trage eine Waffe weil mir ein Polizist zu schwer ist."

"L'Etat n'est plus nous."


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BeitragVerfasst: 1. Juli 2015, 21:37 
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Beiträge: 219
Zitat:
... Von dort aus zieht man einen Graben bis hin zum Ziel, der gerade so breit und tief ist, dass man aufrecht stehende gebrauchte Autoreifen (diese Wirken wie ein überdimensionaler Schalldämpfer) eingraben und mit etwa 10cm Erdschicht bedecken kann. ...
Also aus technischer Sicht eine spitzen Idee, aus rechtlicher ein ganz klares NOGO!
Für "Autoreifen eingraben" kannst mit Pranger und Auspeitschen rechnen (und natürlich einer finanziellen Strafe). ;-)

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Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen. Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch.
Mark Twain


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BeitragVerfasst: 1. Juli 2015, 21:45 
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Beiträge: 44
Zitat:
Zitat:
... Von dort aus zieht man einen Graben bis hin zum Ziel, der gerade so breit und tief ist, dass man aufrecht stehende gebrauchte Autoreifen (diese Wirken wie ein überdimensionaler Schalldämpfer) eingraben und mit etwa 10cm Erdschicht bedecken kann. ...
Also aus technischer Sicht eine spitzen Idee, aus rechtlicher ein ganz klares NOGO!
Für "Autoreifen eingraben" kannst mit Pranger und Auspeitschen rechnen (und natürlich einer finanziellen Strafe). ;-)
und man braucht einige Autoreifen..... :mrgreen:

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Petition Rettung des Waffenpasses für Jäger:
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV ... ndex.shtml


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BeitragVerfasst: 1. Juli 2015, 22:50 
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Beim schmalen Innen-Durchmesser von Autoreifen geht's mit langsamen Geschossen aber nicht allzu weit.

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BeitragVerfasst: 2. Juli 2015, 06:50 
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Zitat:
Beim schmalen Innen-Durchmesser von Autoreifen geht's mit langsamen Geschossen aber nicht allzu weit.
Wenn du die Flugparabel kennst und handwerklich ein wenig geschickt bist schon :D

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Pirker Dietmar Nr. 6928


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BeitragVerfasst: 2. Juli 2015, 08:31 
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Zitat:
... wie ein überdimensionaler Schalldämpfer)
Jetzt bleibt wohl nur noch zu klären ab wieviel Stück aneinandergereiht, Autoreifen einen verbotenen Gegenstand bilden ... :roll:

:lol: :mrgreen:

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der Verstand des Ungebildeten den linken

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BeitragVerfasst: 2. Juli 2015, 08:51 
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Zitat:
Zitat:
... wie ein überdimensionaler Schalldämpfer)
Jetzt bleibt wohl nur noch zu klären ab wieviel Stück aneinandergereiht, Autoreifen einen verbotenen Gegenstand bilden ... :roll:

:lol: :mrgreen:
Da die Autoreifen nicht an der Waffe montiert werden ist es egal.

Und da das Eingraben nicht eine Entsorgung sondern eine Nutzung als Baumaterial darstellt kann sich der Unweltschutz brausen gehen.

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BeitragVerfasst: 2. Juli 2015, 11:12 
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@gunther

Das würde ich so nicht unterschreiben ...

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BeitragVerfasst: 2. Juli 2015, 21:30 
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Zitat:
...
Und da das Eingraben nicht eine Entsorgung sondern eine Nutzung als Baumaterial darstellt kann sich der Unweltschutz brausen gehen.
Irrtum!

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Mark Twain


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BeitragVerfasst: 2. Juli 2015, 22:35 
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Man darf sich ja auch kaum aus gefüllten Müllsäcken ein Haus bauen ... auch wenn der eine oder andere Messi das als Baumaterial ansieht ;-)

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BeitragVerfasst: 21. August 2016, 08:21 
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Was wenn bei einem Haus Neubau unter dem Haus (also unterirdisch ) ein Schiessstand für Kleinkaliber gebaut wollen würde? Würde man das akustisch schaffen?


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