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BeitragVerfasst: 11. Februar 2016, 11:57 
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Registriert: 29. Mai 2015, 19:31
Beiträge: 15
Hab heute mal beim NÖLJV angerufen. Kurzfassung: Es wird von Verband aus versucht das Ganze zu regeln, auch wenn es momentan an der Behörde scheitert. Auch der Verband sieht keine Chancen dass mein Antrag bewilligt wird, aber man wird mir einen befürwortenden Wisch ausstellen dass ich nicht "nackt" zur BH gehen muss 8) . Interessant war auch dass die Ausnahmebewilligungen die einige Jäger (zum Rotwildabschuss wegen TB 2013?) in Vorarlberg erhalten hatten ausgelaufen sind und als besonderes Schmankerl ein Antrag einiger salzburger Berufsjäger vorheriges Jahr anscheinend entgegen der EG Richtlinie 10/2003 abgelehnt wurde.


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BeitragVerfasst: 11. Februar 2016, 16:37 
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Registriert: 25. März 2013, 10:20
Beiträge: 114
http://www.landesjagdverband.de/detail/ ... rn/a/show/
Zitat:
Um ein vielfaches lauter als ein startendes Flugzeug ist der Schussknall eines Jagdgewehres! Bei 120 Dezibel liegt die Schmerzgrenze, ein Gewehrschuss liegt bei über 140 dB. Ein Knall reicht aus, um das Gehör dauerhaft zu schädigen. Kapselgehörschützer können das Risiko zwar reduzieren, aber nicht jeder hat immer und überall diese Hilfen auf den Ohren. Daher begrüßt der Landesjagdverband Baden-Württemberg (LJV) ausdrücklich den erleichterten Erwerb von Schalldämpfern bei der Jagdausübung durch das Innenministerium.

Jägerinnen und Jäger können ab sofort Schalldämpfer für ihre Jagdgewehre bei ihrer Waffenbehörde beantragen. Diese Geräte werden auf die Mündung von Jagdgewehren aufgeschraubt. Aber keine Angst: Lautlose Schüsse gibt es nur bei James Bond. Der Schalldämpfer auf dem Jagdgewehr reduziert zwar den Mündungsknall, „zaubert“ ihn aber nicht weg. Dadurch wird die Lärmemission beim Schuss reduziert, die Verletzungsgefahr für Menschen und Hundeohren deutlich gesenkt.

„Erfreulicherweise ist das Innenministerium in seinem Erlass der Anregung des Landesjagdverbandes gefolgt, nicht nur vorgeschädigten Personen mit ärztlichem Attest ein Bedürfnis zuzugestehen“, so der stellvertretende Landesjägermeister Christian Kunz heute in Stuttgart. Somit können gesunde Ohren besser geschützt werden. „Wenn ein Gehörschaden Voraussetzung für die Genehmigung eines Schalldämpfers ist, würde Ursache und Wirkung missachtet. Dann ist es zu spät. Der Schalldruck muss an der Quelle bekämpft werden.“

Positiv ist auch die Entscheidung dahingehend, die Notwendigkeit des Gesundheitsschutzes bei Jägerinnen und Jäger anderen Belangen voranzustellen. Das Bundeskriminalamt hatte zuvor festgestellt, dass mit der größeren Verfügbarkeit von Schalldämpfern auf Jagdgewehren keine negativen Auswirkungen für die öffentliche Sicherheit verbunden wären.

Für sogenannte Kurzwaffen (Pistolen und Revolver) bleiben Schalldämpfer weiter verboten.


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BeitragVerfasst: 6. März 2016, 14:04 
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Registriert: 17. September 2014, 18:27
Beiträge: 325
Man muss sich nur die dB Werte der Schalldämpferhersteller ansehen, eine .308 bringt man mit einem Dämpfer kaum unter 130dB, also immer noch der Lärmpegel einer ungedämpften supersonic .22 lr.

Wenn man sich die dB-Reduktion der einzelnen Dämpfer ansieht kann man ganz klar einen Zusammenhang zwischen Pulvermenge und Volumen feststellen, das Volumen müsste aber, selbst um eine 9mm subsonic richtig leise zu machen so groß sein, dass sich das niemand mehr an die Waffe schraubt. Bei der De Lisle Carbine in .45acp hat man das trotzdem gemacht, da hatte der Dämpfer am Ende ca. 50mm Durchmesser und war 40cm lang, das war dann wirklich leise.


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BeitragVerfasst: 6. März 2016, 14:33 
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Registriert: 26. Dezember 2014, 23:10
Beiträge: 211
Vor allem muss man wenn man wirklich leise sein will die Geschossgeschwindigkeit unter die Schallgeschwindigkeit bringen was bei Langwaffen eine Menge Nachteile bringt.
Eine 308 mit weniger wie 330 m/s hat schon sehr viel weniger Reichweite wie mit der originalen Geschwindigkeit.
Bei Kurzwaffen macht das mehr Sinn.
Aber es gibt auch Schrotflinten mit Schalldämpfer wie man bei Hickok45 sehen durfte.

Zum Le Lisle, ist die .45 aus einem Lauf dieser Länge noch unter der Schallgeschwindigkeit?
Wenn ja wirds leicht, wenn nein muss man die senken durch Bohrungen wie man sie vom Schalldämpferlauf der MP5 oder ähnlichen Waffen kennt.

Wenn man sich die Probleme durch Lärm so ansieht wären die Sportschützen eher die Bedürftigen wenn es um den Erwerb von Schalldämpfern geht.

_________________
Melius est stantem mori quam genibus nixum vivere.
IWÖ Mitglied Nr: 10620


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BeitragVerfasst: 6. März 2016, 16:46 
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Registriert: 17. September 2014, 18:27
Beiträge: 325
Zitat:
Vor allem muss man wenn man wirklich leise sein will die Geschossgeschwindigkeit unter die Schallgeschwindigkeit bringen was bei Langwaffen eine Menge Nachteile bringt.
Eine 308 mit weniger wie 330 m/s hat schon sehr viel weniger Reichweite wie mit der originalen Geschwindigkeit.
Bei Kurzwaffen macht das mehr Sinn.
Aber es gibt auch Schrotflinten mit Schalldämpfer wie man bei Hickok45 sehen durfte.

Zum Le Lisle, ist die .45 aus einem Lauf dieser Länge noch unter der Schallgeschwindigkeit?
Wenn ja wirds leicht, wenn nein muss man die senken durch Bohrungen wie man sie vom Schalldämpferlauf der MP5 oder ähnlichen Waffen kennt.

Wenn man sich die Probleme durch Lärm so ansieht wären die Sportschützen eher die Bedürftigen wenn es um den Erwerb von Schalldämpfern geht.
Wenn man eine .308 auf Unterschall runterbringt geht sowohl die Flugbahn als auch die Energie in die Richtung 9mm para, da braucht man meiner Meinung nach keine .308 mehr. Das Selbe ist es mit dem neuen tollen Kaliber .300 AAC BLK das in den USA jetzt so beliebt ist, das hat subsonic nach der Mündung auch nur mehr 600-700 Joule, eigentlich unnötig.

Der De Lisle Lauf ist von der Länge her genau so gewählt, dass die meisten Standardpatronen noch knapp Subsonic sind (ca. 22cm mit zig Bohrungen ab der halben Lauflänge um langsam Gase in die erste Kammer entweichen zu lassen). Die haben sich damals wirklich etwas überlegt bei der Entwicklung und sicher auch einiges ausprobiert. Man sieht aber sehr gut, dass man konventionelle Fabrikspatronen in Gewehrkalibern wirtschaftlich nicht leise bekommt, wenn es wirklich leise sein soll ist der Dämpfer fast so groß wie das Gewehr und die Munition so schwach wie gängige Pistolenpatronen, somit stellen Dämpfer für jagdliche Zwecke nicht die geringste Gefahr dar.


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BeitragVerfasst: 6. März 2016, 21:58 
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Registriert: 16. November 2011, 18:41
Beiträge: 562
Sehr richtig!


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