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BeitragVerfasst: 28. März 2016, 19:17 
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Registriert: 16. November 2015, 18:41
Beiträge: 229
Hallo,
die Frage ist in der Überschrift, also "Wie ist das mit verschriebenen Medikamenten und der WBK?"

Ich denke da an schwere Schmerzmittel bei chronischen Erkankungen, worst case zB bei Krebs.

Hintergrund war, ein Arzt im LKH beschäftigt, hat im Gespräch beim Heurigen, erwähnt, dass sie solche Verschreibungen an die Führerscheinstellen melden müssen, WA wurde nicht erwähnt, aber ich rate mal, die teilen Papiere?

Ist das analog bei WBKs? Gibt es dazu einen rechtlichen Hintergrund oder bekannte Weisungen?

LG
Wiseli


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BeitragVerfasst: 28. März 2016, 22:44 
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Registriert: 14. März 2013, 23:48
Beiträge: 105
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das stimmt, da dies gegen die ärztliche Schweigepflicht verstossen würde.


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BeitragVerfasst: 28. März 2016, 23:20 
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Registriert: 4. Januar 2006, 20:18
Beiträge: 8655
Wohnort: Vorarlberg
Ich glaube eine Meldung sollte bei der Verschreibung von Psychopharmaka erfolgen... das wäre auch in unserem Interesse. Nach erfolgreicher Therapie kann das Waffensperre, von Verbot würde ich da nicht sprechen, ja wieder aufgehoben werden.

_________________
»Ein Staat ist nur immer so frei wie sein Waffengesetz«

Gustav Heinemann (deutscher SPD-(!)-Bundespräsident 1899 – 1976)


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BeitragVerfasst: 29. März 2016, 07:56 
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Registriert: 3. Januar 2012, 13:21
Beiträge: 626
Dank ELGA ist das Melden jetzt auch gar nicht mehr nötig......

"select name, adresse from elga.rezepte where type=TYPE_PSYCHOPHARMAKA and waffenrechtliches_dokument=TRUE"

Oder glaubt jemand ernstlich nur wegen des Ausfüllens eines Zettels werden seine Gesundheitsdaten nicht zur zentralen Einsicht gespeichert? Damit macht die Post ein gutes Geschäft (Einschreiben), das ist aber auch schon alles.

Der einzige Unterschied ist, daß man selbst (und nicht "vertrauenswürdige" Ärzte) die Einträge nicht sehen kann.


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BeitragVerfasst: 29. März 2016, 10:22 
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Registriert: 4. Juli 2015, 06:15
Beiträge: 1144
Zitat:
Dank ELGA ist das Melden jetzt auch gar nicht mehr nötig......

"select name, adresse from elga.rezepte where type=TYPE_PSYCHOPHARMAKA and waffenrechtliches_dokument=TRUE"

Oder glaubt jemand ernstlich nur wegen des Ausfüllens eines Zettels werden seine Gesundheitsdaten nicht zur zentralen Einsicht gespeichert? Damit macht die Post ein gutes Geschäft (Einschreiben), das ist aber auch schon alles.

Der einzige Unterschied ist, daß man selbst (und nicht "vertrauenswürdige" Ärzte) die Einträge nicht sehen kann.
Meinst du damit die ELGA Abmeldung? Wenn dem so ist, dann verstoßen die aber ziemlich heftig gegen das Datenschutzgesetz. Gibts dafür Beweise, dass trotz Abmeldung die Daten nach wie vor zentral gespeichert sind? Ich meine, ich trau den Typen alles zu, deshalb wäre das gar nicht unwahrscheinlich.
Mit deiner Commandzeile fange ich nichts an, da kenne ich mich zuwenig aus.

MfG
Resistance

_________________
„Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.“
Macchiavelli

M - 10092


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BeitragVerfasst: 29. März 2016, 10:40 
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Registriert: 4. Januar 2006, 19:53
Beiträge: 3598
Im Fall einer Verwahrungskontrolle sind tunlichst alle Dinge wegzuräumen, die die kontrollierenden Personen nicht wahrnehmen sollen. Das betrifft u.a Medikamente, Verschreibungen, Atteste, Befunde, Strafzettel, Gerichtsurteile, offene Alkoholika... Kurzum alles was als "bestimmte Tatsachen" gelten könnte.

_________________
MgNr 3730

„Lösungen mathematischer Probleme werden nicht durch Abstimmung entschieden.“ – Marilyn vos Savant

"Ich trage eine Waffe weil mir ein Polizist zu schwer ist."

"L'Etat n'est plus nous."


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BeitragVerfasst: 29. März 2016, 10:54 
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Registriert: 3. Januar 2012, 13:21
Beiträge: 626
Zitat:
Meinst du damit die ELGA Abmeldung? Wenn dem so ist, dann verstoßen die aber ziemlich heftig gegen das Datenschutzgesetz. Gibts dafür Beweise, dass trotz Abmeldung die Daten nach wie vor zentral gespeichert sind? Ich meine, ich trau den Typen alles zu, deshalb wäre das gar nicht unwahrscheinlich.
Mit deiner Commandzeile fange ich nichts an, da kenne ich mich zuwenig aus.

MfG
Resistance
die "Vorratsdatenspeicherung" gibts ja auch nicht mehr :lol:


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BeitragVerfasst: 6. Juli 2016, 16:50 
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Registriert: 11. März 2016, 15:48
Beiträge: 62
Wohnort: Wald-/Weinviertel
Verschreibungen und Diagnosen werden nicht weitergemeldet. Nach meiner Erfahrung, leider. Solange n nichts passiert, darf jeder seinen Führerschein behalten, egal unter welchen Krankheiten er leidet.
Dem Krankenhaus sind da die Hände gebunden.

Mit ELGA hat das sowieso nichts zu tun, Behörden haben keinen Zugriff.

_________________
Demjenigen gehört die Zukunft, der Bestehendes infrage stellt um neue Tore zu öffnen.


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