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 Betreff des Beitrags: IWÖ Waffenrechtsschutzversicherung
BeitragVerfasst: 19. Juli 2016, 16:31 
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Registriert: 20. November 2012, 14:25
Beiträge: 11
Hey liebe Community,

ich wollte euch nur - falls noch nicht bekannt - mitteilen, dass die Bedingungen des Waffenrechtsschutzes geändert wurden (offensichtlich ohne Info an die Mitglieder).

Es wird seit einiger Zeit ein Selbstbehalt bis 1.000 € im Schadenfall gefordert. Für mich definitiv ein Grund meine Mitgliedschaft nicht zu verlängern.

Die Art und Weise wie solche Änderungen durchgeführt werden, finde ich nicht in Ordnung.

Lg

Alex


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BeitragVerfasst: 19. Juli 2016, 17:57 
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Registriert: 4. Januar 2006, 19:53
Beiträge: 3607
Zitat:
Der Mitgliedsbeitrag mußte erhöht werden.
Wir verzichten darauf, das als „Anpassung“
zu beschönigen. Aber die Rechtsschutzversicherung
hat die Prämie erhöht
,
wir mußten nachziehen. Leider weisen die
Behörden derzeit fast alle Ansuchen um
Erweiterung ab und Waffenpässe jedenfalls.
Kostspielige Beschwerdeverfahren
sind die Folge. Schuld an der Erhöhung
ist also das BMI
. Aber wer recht behalten
will, muß heutzutage kämpfen, sonst geht
er unter.
IWÖ Nachrichten schon gelesen?

_________________
MgNr 3730

„Lösungen mathematischer Probleme werden nicht durch Abstimmung entschieden.“ – Marilyn vos Savant

"Ich trage eine Waffe weil mir ein Polizist zu schwer ist."

"L'Etat n'est plus nous."


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BeitragVerfasst: 19. Juli 2016, 20:07 
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Registriert: 20. November 2012, 14:25
Beiträge: 11
Nein, das habe ich nicht gelesen.
Außerdem geht es nicht um den Mitgliedsbeitrag sondern um den Selbstbehalt!


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BeitragVerfasst: 19. Juli 2016, 22:48 
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Registriert: 26. Dezember 2015, 19:07
Beiträge: 1308
Ich verstehe deine Verärgerung Alex, aber meine Rechnung sieht so aus: ich hoffe, den IWÖ Rechtsschutz nie in Anspruch nehmen zu müssen, denn dann geht es vermutlich um den Gebrauch meiner FFW in meinem Eigenheim, da ich kein Jäger bin und auch nicht Schießsport betreibe. Ich gehe regelmäßig trainieren um mit der Waffe für den Ernstfall einen guten Umgang zu pflegen. Wenn ich also mal vor Gericht stehe, dann ist mir der Tausender wirklich gleichgültig. Durch den Rechtsschutz sind die Kosten gedeckt, für einen Juristen mit meinem Verständnis und in meinem Interesse. Muss jeder selbst entscheiden was es ihm wert ist. Die 300 eur Selbstbehalt für die Windschutzscheibe jedes Jahr fürs Auto schmerzt da weit mehr.

_________________
LG und bleibt wachsam...


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BeitragVerfasst: 20. Juli 2016, 09:41 
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Registriert: 4. Januar 2006, 19:53
Beiträge: 3607
Auch eine Versicherung muss zumindest kostendeckend arbeiten; nicht kostendeckende Verträge werden nach Möglichkeit gekündigt. Ohne Verfahrensrechtsschutz hat die Waffenbehörde schon gewonnen, daher der Versuch, die Versicherung durch Kostensteigerungen zur Kündigung zu bewegen.

Wie von rohoell festgestellt ist eine garantierte Kostenobergrenze in einem Verfahren, bei dem es nicht nur um Eigentum geht, sondern das Recht auf Leben und dieses wirksam zu verteidigen ein sehr wertvoller Vorteil, den man nicht leichtfertig aufgeben sollte.

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BeitragVerfasst: 20. Juli 2016, 10:43 
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Registriert: 20. November 2012, 14:25
Beiträge: 11
Klar, dass eine Versicherung kostendeckend arbeiten muss, jedoch geht es mir in erster Linie um die fehlende Information seitens des IWÖ. Bei solch einer gravierenden Änderung würde ich gerne darüber VOR Inkrafttreten informiert werden.

Wenn man z.B. ein Verfahren zwecks Ausstellung eines WP über den Rechtsschutz führt, dann ist ein Selbstbehalt von 1000 Euro nicht wenig.


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BeitragVerfasst: 20. Juli 2016, 10:55 
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Wohnort: Niederösterreich
Das mit dem Selbstbehalt ist mir neu?

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Lieber Gott, bitte schütze mich vor meinen Freunden, vor meinen Feinden schütze ich mich selbst!

Pirker Dietmar Nr. 6928


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BeitragVerfasst: 20. Juli 2016, 11:51 
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Registriert: 20. November 2012, 14:25
Beiträge: 11
Ist aber anscheinend so.

Ein offizielles Statement wäre nett!


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BeitragVerfasst: 20. Juli 2016, 12:00 
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Registriert: 12. Januar 2006, 10:07
Beiträge: 4781
Homepage-Leser wissen mehr! 8)
Das ist aber mW nicht so neu, oder?
http://iwoe.at/versicherung/waffengesetz-rechtsschutz/
Zitat:
Versicherungssumme und Wartezeit
Die Versicherungssumme beträgt € 50.000,– je Versicherungsfall. Diese Versicherungssumme bildet zugleich die Maximalleistung für alle zeitlich und ursächlich zusammenhängende Versicherungsfälle. Der Rahmenvertrag läuft seit 1. Juli 2003. Alle IWÖ-Mitglieder, die am 30. Juni Mitglieder waren und ihren Beitrag entrichtet haben, sind ab diesem Zeitpunkt versichert. Der volle Versicherungsschutz greift allerdings ab diesem Zeitpunkt nur für den Verwaltungs-Straf-Rechtsschutz, für alle anderen Risiken (also die Masse) zufolge der 3monatigen Wartezeit erst ab 1. Oktober 2003. Für während der Laufzeit des Vertrages neu zum Rahmenvertrag beigetretene Vertragspartner des Versicherungsnehmers (IWÖ-Einzelmitglieder oder Kollektivmitglieder, die sich einzelversichert haben) gilt eine dreimonatige Wartezeit ab Beitritt zum Rahmenvertrag. Im Verwaltungs-Straf-Rechtsschutz entfällt die Wartezeit.
In bestimmten Fällen wird nur der loco-Tarif ausbezahlt und ist ein Selbstbehalt von bis zu € 1.000,00 zu leisten.


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BeitragVerfasst: 27. Februar 2017, 22:36 
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Registriert: 21. Dezember 2016, 20:29
Beiträge: 11
http://iwoe.at/versicherung/waffengesetz-rechtsschutz/
Zitat:
Versicherungssumme und Wartezeit
Die Versicherungssumme beträgt € 50.000,– je Versicherungsfall. Diese Versicherungssumme bildet zugleich die Maximalleistung für alle zeitlich und ursächlich zusammenhängende Versicherungsfälle.
In bestimmten Fällen wird nur der loco-Tarif ausbezahlt und ist ein Selbstbehalt von bis zu € 1.000,00 zu leisten.
[/quote]

Hallo!

Was mich viel mehr interessieren würde ist, deckt diese Versicherung auch noch die Kosten, wenn es bis inkl. OGH oder EuGH geht?
Die meisten Versicherungen steigen dann aus! Also Vers.Schutz nur bis dorthin und ab dann = eigene Tasche!
Auch die €50.000,- für Vers.fälle ist nicht grade üppig bemessen, denn Anwalt, Gutachter, usw. langen höllisch zu!

Da stellt sich mir die Sinnhaftigkeit einer solchen Vers. schon. Was nutzt mir eine Vers., die mich während dem Vers.fall plötzlich nicht mehr unterstützt, weil a) die Kostengrenze erreicht ist oder b) das Verfahren nun zum OGH wechselt?

So eine Vers. nutzt = NULL!

Da zahle ich lieber ein bissi mehr und ich habe einen ordentlichen Schutz!

Ich spreche hier leider von persönlicher Erfahrung, zwar nicht Waffenrechtlich - weil die WBK habe ich noch nicht lange - jedoch aber KFZ - rechtlich.

greez

_________________
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen,
wird am Ende beides verlieren!

Benjamin Franklin

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IWÖ-Mitglied: 11621


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BeitragVerfasst: 14. März 2017, 11:58 
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Beiträge: 11
Zitat:
http://iwoe.at/versicherung/waffengesetz-rechtsschutz/
Zitat:
Versicherungssumme und Wartezeit
Die Versicherungssumme beträgt € 50.000,– je Versicherungsfall. Diese Versicherungssumme bildet zugleich die Maximalleistung für alle zeitlich und ursächlich zusammenhängende Versicherungsfälle.
In bestimmten Fällen wird nur der loco-Tarif ausbezahlt und ist ein Selbstbehalt von bis zu € 1.000,00 zu leisten.
Hallo!

Was mich viel mehr interessieren würde ist, deckt diese Versicherung auch noch die Kosten, wenn es bis inkl. OGH oder EuGH geht?
Die meisten Versicherungen steigen dann aus! Also Vers.Schutz nur bis dorthin und ab dann = eigene Tasche!
Auch die €50.000,- für Vers.fälle ist nicht grade üppig bemessen, denn Anwalt, Gutachter, usw. langen höllisch zu!

Da stellt sich mir die Sinnhaftigkeit einer solchen Vers. schon. Was nutzt mir eine Vers., die mich während dem Vers.fall plötzlich nicht mehr unterstützt, weil a) die Kostengrenze erreicht ist oder b) das Verfahren nun zum OGH wechselt?

So eine Vers. nutzt = NULL!

Da zahle ich lieber ein bissi mehr und ich habe einen ordentlichen Schutz!

Ich spreche hier leider von persönlicher Erfahrung, zwar nicht Waffenrechtlich - weil die WBK habe ich noch nicht lange - jedoch aber KFZ - rechtlich.

greez[/quote]

Hierzu keine Antwort? :shock:
Hätte mir schon gewünscht, das die IWÖ in der Polizze nachliest ob das oben genannte gedeckt ist oder nicht! :idea:
greez

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BeitragVerfasst: 20. März 2017, 22:12 
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Beiträge: 122
Zitat:
Zitat:
http://iwoe.at/versicherung/waffengesetz-rechtsschutz/
Zitat:
Versicherungssumme und Wartezeit
Die Versicherungssumme beträgt € 50.000,– je Versicherungsfall. Diese Versicherungssumme bildet zugleich die Maximalleistung für alle zeitlich und ursächlich zusammenhängende Versicherungsfälle.
In bestimmten Fällen wird nur der loco-Tarif ausbezahlt und ist ein Selbstbehalt von bis zu € 1.000,00 zu leisten.
Hallo!

Was mich viel mehr interessieren würde ist, deckt diese Versicherung auch noch die Kosten, wenn es bis inkl. OGH oder EuGH geht?
Die meisten Versicherungen steigen dann aus! Also Vers.Schutz nur bis dorthin und ab dann = eigene Tasche!
Auch die €50.000,- für Vers.fälle ist nicht grade üppig bemessen, denn Anwalt, Gutachter, usw. langen höllisch zu!

Da stellt sich mir die Sinnhaftigkeit einer solchen Vers. schon. Was nutzt mir eine Vers., die mich während dem Vers.fall plötzlich nicht mehr unterstützt, weil a) die Kostengrenze erreicht ist oder b) das Verfahren nun zum OGH wechselt?

So eine Vers. nutzt = NULL!

Da zahle ich lieber ein bissi mehr und ich habe einen ordentlichen Schutz!

Ich spreche hier leider von persönlicher Erfahrung, zwar nicht Waffenrechtlich - weil die WBK habe ich noch nicht lange - jedoch aber KFZ - rechtlich.

greez


Damit hier mal Fakten statt Gerüchte genannt werden:

Bei mir hat die IWÖ Rechtsschutz von der Berufung gegen den Bescheid der ersten Instanz an bis zum VwGh ALLE Rechtskosten gezahlt.


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BeitragVerfasst: 30. März 2017, 23:00 
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Registriert: 21. Dezember 2016, 20:29
Beiträge: 11
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Hallo!

Was mich viel mehr interessieren würde ist, deckt diese Versicherung auch noch die Kosten, wenn es bis inkl. OGH oder EuGH geht?
Die meisten Versicherungen steigen dann aus! Also Vers.Schutz nur bis dorthin und ab dann = eigene Tasche!
Auch die €50.000,- für Vers.fälle ist nicht grade üppig bemessen, denn Anwalt, Gutachter, usw. langen höllisch zu!

Da stellt sich mir die Sinnhaftigkeit einer solchen Vers. schon. Was nutzt mir eine Vers., die mich während dem Vers.fall plötzlich nicht mehr unterstützt, weil a) die Kostengrenze erreicht ist oder b) das Verfahren nun zum OGH wechselt?

So eine Vers. nutzt = NULL!

Da zahle ich lieber ein bissi mehr und ich habe einen ordentlichen Schutz!

Ich spreche hier leider von persönlicher Erfahrung, zwar nicht Waffenrechtlich - weil die WBK habe ich noch nicht lange - jedoch aber KFZ - rechtlich.

greez


Damit hier mal Fakten statt Gerüchte genannt werden:

Bei mir hat die IWÖ Rechtsschutz von der Berufung gegen den Bescheid der ersten Instanz an bis zum VwGh ALLE Rechtskosten gezahlt.
Hallo,

von welchen Gerüchten sprichst du?

Bitte bevor solche Meldungen gepostet werden, denn Text genau durchlesen!

Aber es ist schön zu lesen, dass die IWÖ-RS-Vers. bei dir bis zu einem der drei obersten Gerichtshöfe die Kosten übernommen hat und du dafür kein Geld in die Hand nehmen musstest!

Eben genau das war ein Teil meiner Frage!
greez

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