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 Betreff des Beitrags: M6 Scout legal?
BeitragVerfasst: 10. August 2007, 18:24 
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Hallo!

Ich interessiere mich schon länger für ein M6 Scout Gewehr. Wer es nicht kennen sollte, es handelt sich dabei um ein extrem günstig zusammengebautes Survivalgewehr im Kaliber .22lr und .410Mag. Zweck war und ist ein Survivalgewehr für Buschpiloten, damit sich diese nach einem Absturz damit Nahrung aus der Natur beschaffen können.

Jetzt zu meiner Frage: soweit ich mich erinnern kann gab es um dieses Gewehr einmal eine Debatte, ob dessen Legaität. Grund war das Zusammenfalten des Gewehrs sowie dessen Gesamtlänge von knapp über 80cm. Von der waffenrechtlichen Seite sprach allerdings nichts gegen die Legalisierung, da der tschechische Nachbau nicht voll zusammenfaltbar war und die Gesamtlänge nicht zum Tragen kam, da es ja eine Bockbüchsflinte ist und somit Kat. C. Ich habe dann aber die Diskussion ob legal oder nicht aus den Augen verloren. Auf alle Fälle sagte mir der Seidler damals (vor 6 oder 7 Jahren so ungefähr), dass die Besitzer dieser Teile Probleme bekamen.

Jetzt frage ich mich, wie sich diese Causa weiter entwickelt hat. Ist das Teil nun legal, oder doch illegal, da als Wildererwaffe angesehen? Mich interessiert diese Waffe aufgrund der technischen einfachen Ausführung immens.

mfg stefan

P.S. hier ein Foto von dem Teil:
Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: M6 Scout legal?
BeitragVerfasst: 11. August 2007, 12:34 
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Registriert: 12. Mai 2006, 20:34
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Zitat:
Von der waffenrechtlichen Seite sprach allerdings nichts gegen die Legalisierung, da der tschechische Nachbau nicht voll zusammenfaltbar war und die Gesamtlänge nicht zum Tragen kam, da es ja eine Bockbüchsflinte ist und somit Kat. C.
Das ist falsch.
Die Waffe wäre zwar Kat C, aber trotzdem noch eine Flinte und muss daher eine Gesamtlänge über 90cm haben (sowie mindestens einen Lauf über 45cm, wobei es sich aber nicht um den Schrotlauf handeln muss).

edit: Konjunktiv.
wäre C, ist aber A weil zu kurz


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BeitragVerfasst: 11. August 2007, 18:16 
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@AMX

was zu erwarten war :(

vielen dank an dich für die antwort!

mfg stefan


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BeitragVerfasst: 13. August 2007, 10:09 
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Das mit dem Schrotlauf war die Ansicht der Behörde. Stimmt aber nicht, weil die Kat. C die höhere Kategorie ist und daher das ganze Gewehr in die Kat. C gehört.
Unser Vizepräs. hat ein Verfahren diesbezüglich gemacht, wenn er vom Urlaub zurück ist, wird er sicher dazu Stellung nehmen.


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BeitragVerfasst: 13. August 2007, 11:05 
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ich bin gespannt, was er im detail dazu sagen kann!


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BeitragVerfasst: 13. August 2007, 12:26 
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D.h. ich kann an meine Glock (Kat. B) einen 200 mm Flintenunterbau montieren? :D

Theoretisch wohl schon ...


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BeitragVerfasst: 13. August 2007, 13:30 
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Zitat:
Das mit dem Schrotlauf war die Ansicht der Behörde. Stimmt aber nicht, weil die Kat. C die höhere Kategorie ist und daher das ganze Gewehr in die Kat. C gehört.
Unser Vizepräs. hat ein Verfahren diesbezüglich gemacht, wenn er vom Urlaub zurück ist, wird er sicher dazu Stellung nehmen.
Das kann so nicht stimmen - "Flinte" und "meldepflichtig" schliessen einander nicht aus.


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BeitragVerfasst: 13. August 2007, 13:58 
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Rhodium: Nein. Weil das eine eigene Waffe wäre.

AMX: Bei den Flinten gibt es entweder D (normal) oder B (z.B.Halbautomat) oder A (Pumpgun)

Meldepflichtig aber nicht.

Bei einer kombinierten Waffe müßt man immer nach der strengeren Kategorie vorgehen. Bockbüchsflinte Kat C


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BeitragVerfasst: 13. August 2007, 15:04 
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Zitat:
Bei einer kombinierten Waffe müßt man immer nach der strengeren Kategorie vorgehen. Bockbüchsflinte Kat C
Und "Flinte unter 90cm" Kat A.


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BeitragVerfasst: 13. August 2007, 15:49 
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Um das geht es ja:

Ist der Lauf ein eigenes Gewehr oder Zubehör zu einer Kat.C-Waffe. Wir sind halt immer für die liberalere Ansicht.


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BeitragVerfasst: 13. August 2007, 18:40 
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Zitat:
Ist der Lauf ein eigenes Gewehr oder Zubehör zu einer Kat.C-Waffe.
Das Argument passt mir auch nicht wirklich - man vergleiche mit dem "Glock-Knopf".
Zitat:
Wir sind halt immer für die liberalere Ansicht.
Bin ich zwar grundsätzlich auch, im vorliegenden Fall erscheint sie mir aber viel zu unlogisch, als dass ich sie überhaupt in Betracht ziehen würde.


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BeitragVerfasst: 13. August 2007, 20:07 
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Zitat:
AMX: Bei den Flinten gibt es entweder D (normal) oder B (z.B.Halbautomat) oder A (Pumpgun)

Meldepflichtig aber nicht.
Gab es nicht einmal beim (ich glaube) Kettner eine Flinte, wo der eine Lauf für FLGs gezogen war (ich glaube das Modell hieß "Sanglier")?
So eine Waffe wäre dann aber wohl schon Kat.C - was sonst?

_________________
Gruß
Richard Temple-Murray


Cui bono?

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BeitragVerfasst: 13. August 2007, 22:02 
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Zitat:
Zitat:
AMX: Bei den Flinten gibt es entweder D (normal) oder B (z.B.Halbautomat) oder A (Pumpgun)

Meldepflichtig aber nicht.
Gab es nicht einmal beim (ich glaube) Kettner eine Flinte, wo der eine Lauf für FLGs gezogen war (ich glaube das Modell hieß "Sanglier")?
So eine Waffe wäre dann aber wohl schon Kat.C - was sonst?
Ja gab es! Hatte mal so ein Teil! War relativ teuer und die schlechteste Waffe, die ich je besaß! Abgesehen davon, war es aber eine Kat. C Waffe und wurde genauso behandelt wie eine Bockbüchsflinte mit Büchsenlauf. Denn Schrotlauf mit Drall ist ein Büchsenlauf.

mfg stefan


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16. August 2007, 16:51 
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Beiträge: 41
Wohnort: Salzburg
http://www.henryrepeating.com/h002_survival.cfm

würde auch in diese richtung gehen!

_________________
Bei jeder Streitfrage gibt es zwei Standpunkte: meinen und den falschen. ;)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16. August 2007, 17:04 
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Beiträge: 8655
Wohnort: Vorarlberg
@darkrabbit

ist aber definitiv Kat. B weil Halbautomat. Allerdings wahrsch. Kat. A da leicht zu zerlegen ... sehe ich das richtig?

Das Ding wurde in der Schweiz von einigen Händlern billig im IWM inseriert. Sicher eine ziemliche fun-gun (man möge mir diesen Anglizismus verzeihen).


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