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 Betreff des Beitrags: Was wird aus Opas Pumpe?
BeitragVerfasst: 22. August 2007, 11:05 
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Hallo alle,

sagt mal, was wird denn eigentlich aus einer legalen Pumpgun im Erbschaftsfall?

Bekommt der Erbe da wieder eine Sondergenehmigung, oder wird das Ding dann illegal? Was passiert dann damit, wird das wenigstens noch entschädigt?

Hab mich letztens mit einem Bekannten darüber unterhalten, dessen Vater eine legale Pumpe hat.

Waren uns beide nicht sicher.

lg digital

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BeitragVerfasst: 22. August 2007, 11:25 
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Ist (ich glaube(!) entschädigungslos) zur Verschrottung abzugeben. Behalten kannst Du sie auf keinen Fall!!!


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BeitragVerfasst: 22. August 2007, 11:43 
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Habe dasselbe schonmal hier gefragt, steht noch im alten Forum. Auch in einer der IWÖ-Nachrichten findest du näheres dazu.

Nur aber der Hinweis - im Gesetz steht:
Zitat:
(4) Der Antrag eines Erben oder Vermächtnisnehmers auf Erteilung der Berechtigung oder auf Erweiterung einer bestehenden Berechtigung, die für den Besitz eines gemäß Abs. 1 sichergestellten Gegenstandes erforderlich ist, bedarf keiner weiteren Rechtfertigung, sofern der Verstorbene den Gegenstand besitzen durfte. Die Frist des Abs. 2 Z 1 läuft jedenfalls bis zur Entscheidung über diesen Antrag.
(§43)

Wenn es anders gehandhabt wird würde ich mich an den IWÖ Rechtsbeistand wenden.

Georg

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BeitragVerfasst: 22. August 2007, 11:57 
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Bei der Kat. A benötigt man aber eine spezielle Bewilligung um diese besitzen zu dürfen und das fällt nicht in die Zuständigkeit der BH. Letzes Jahr beim IWÖ Stammtisch in Wien war ein Herr der mittels Rechtsbeistand um die Pumpe seines verstorbenen Vaters gekämpft hat.

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Bin interessiert an österreichischen Ordonnanzwaffen & Zubehör, auch Exportmodelle (ab 1800)


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BeitragVerfasst: 22. August 2007, 12:18 
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.. und hat er auch gewonnen?

Nun, im Gesetz steht auch nicht drinnen dass es die BH anwenden muss. Es steht nur drinnen wenn Waffen legal besessen wurden, muss dem Antrag auf Erteilung einer Berechtigung (egal ob Kat. A oder B) stattgegeben werden.

Georg

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 Betreff des Beitrags: Urteil des OGH
BeitragVerfasst: 22. August 2007, 12:52 
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Servus,

in einer der IWÖ-Nachrichten (Folge 35 - Seite 7) wo es um das Vererben von Waffen ging, stand, dass ein Urteil des VwGH betreff dieser Situation (Vererben von Kat. A) noch ausseteht.

MfG -Jogi

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BeitragVerfasst: 22. August 2007, 14:07 
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Blöde Frage: Kat-A Bereichtigung, ist das eine Sache im Bereich des BMI so wie WBK/WP oder muß das BMLV auch zustimmen?


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BeitragVerfasst: 22. August 2007, 14:26 
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Zitat:
Blöde Frage: Kat-A Bereichtigung, ist das eine Sache im Bereich des BMI so wie WBK/WP oder muß das BMLV auch zustimmen?
:roll:

wenn´s a Kriegsmaterial ist/war schon, das trifft auf eine Pumpgun eigentlich nicht zu, wurde ja nur durch eine Anlassgesetzgebung zur verbotenen Waffe, was geht das dem BMLV an :roll: denk ich mir zumindest ...
aber Logik sucht man oft vergebens in der Gesetzgebung ...

wahrscheinlich würden sie solche Waffen lieber verschrotten wollen ...


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BeitragVerfasst: 22. August 2007, 15:02 
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Na auf jeden Fall dürfte der Erbwillige auf mehr Rechtsanwaltskosten und Zeitverschleiß sitzen bleiben, als die Pumpe wert ist.

Wenn man reptieren will, dann geht das auch mit einer UHR-Flinte. :P Wie wir aus dem Kino wissen, auch einhändig auf der Harley. 8)


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BeitragVerfasst: 22. August 2007, 15:46 
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Du kannst sagen was du willst aber eine Ritsch-Ratsch macht einfach am meisten Spaß, da kann es noch so ein schöner UHR sein.

Außerdem im Falle einer Erbschaft ist es für mich eine Erinnerung an den Verstorbenen, da ist es mir egal wieviel der Rechtsanwalt kostet, das WaffG ist hier eindeutig und so kann ich den Prozess nur gewinnen. So sehe ich das zumindest.

Georg

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BeitragVerfasst: 22. August 2007, 16:38 
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Stimmt das eigentlich, daß kein BüMa eine VSRF reparieren darf?


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BeitragVerfasst: 22. August 2007, 16:58 
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Bei einem örtlichen Stand mit Mietwaffen, hatte ich die Gelegenheit Slugs aus einer Pumpe zu schiessen.

Leitgeb indoor shooting
Feldkirch / Vlbg

Schon eine amüsante Sache ... allerdings würde ich dafür keinen WBK-Platz verschwenden, geschweige denn einen grossen Kostenaufwand in Kauf nehmen. Da investiere ich das Geld doch lieber in einen Schrothalbautomaten.


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BeitragVerfasst: 22. August 2007, 18:19 
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Nun rhodium du wirst vermutlich auch nicht in die Lage kommen, denn entweder man bekommt sie irgendwoher vererbt, und dann hat man sowieso Anspruch und belegt keine WBK Plätze, oder man kann sie sowieso nicht kaufen.

@raptor: die meisten BüMa's haben auch nur eine Lizenz für den Handel mit nicht-militärischen Waffen. Ob sich das auch auf das Reparieren auswirkt kann ich dir aber nicht sagen. Meistens sind die guten Dinger aber wartungsfrei :wink:

Wer übrigens trotzdem in den Genuss eines Ritsch-Ratsch's zu kommen, und das noch dazu relativ günstig dem rate ich zu einer Erma EG722 oder Remington Fieldmaster 572 (wie ich ihn habe):

Bild

Georg

PS: war letztens beim Weitgasser in Linz paar Angelsachen kaufen, da standen hinten im Geschäft doch glatt 3 Pumpgun's rum. Und irgendsoein Etikett von der Polizei war dran, vermutlich zum Verschrotten gebracht worden. Jammerschade, waren sehr schöne Teile ..

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 Betreff des Beitrags: Re: Urteil des OGH
BeitragVerfasst: 22. August 2007, 18:44 
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Registriert: 4. Januar 2006, 13:29
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Zitat:
Servus,

in einer der IWÖ-Nachrichten (Folge 35 - Seite 7) wo es um das Vererben von Waffen ging, stand, dass ein Urteil des VwGH betreff dieser Situation (Vererben von Kat. A) noch ausseteht.

MfG -Jogi
Diese Entscheidung des VwGH steht noch aus; es sind aber bereits mehrere Verfahren anhängig.

Wenn ein Besitzer einer Pumpgun stirbt und der potentielle Erbe die Waffe behalten möchte, wäre es zweckmäßig sich mit dem IWÖ-Büro in Verbindung zu setzen.

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Andreas Rippel


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22. August 2007, 19:02 
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Beiträge: 2
Wohnort: Dornbirn
Zitat:
Ist (ich glaube(!) entschädigungslos) zur Verschrottung abzugeben. Behalten kannst Du sie auf keinen Fall!!!
Verschrotten wär ja schade!!
wenn es keinen Ausweg gibt die Pumpgun in Österreich legal zu besitzen, müsste es ja möglich sein, sie ins benachbarte Ausland (da sind Pumpguns ja nicht verboten) zu verkaufen - dann hat zumindest noch jemand Freude damit

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IWÖ-Mitglied 5467


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