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BeitragVerfasst: 8. Mai 2008, 15:11 
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Hallo!
Ich bin neu hier im Forum und habe die WBK erst seit 2 Wochen.
Ich bin noch auf der Suche nach einer passenden Waffe. Ins Auge gefasst habe ich eine .454 Casull von Freedom Arms und als Zweitwaffe eine Glock 21. Später kommt vielleicht eine 45-70 Sharp dazu.
Bei diesen Kalibern sind die Kosten für die gekaufte Muni natürlich nicht zu verachten.
Daher kam ich auf die Idee zum Wiederladen.
Dazu natürlich jede menge Fragen. Hier mal zu den gesetzlichen:

1. Braucht man nach aktuellem österreichem Gesetz zum Erwerb der Treibladung einen speziellen Ausweis/Schulung/...? Ist es Vorschrift einen Wiederlader-Kurs zu machen?

2. All die anderen Teile der Muni (und der Presse,...) sind in Österreich "Frei" erhältlich?

3. Bezugsquellen von Geschoss, Hülsen, Treibladung, Zünder im Ausland.
Wollte mich hierzu bei einem Deutschen Internet-Discounter für Wiederladerartikel anmelden. Dieser sagte mir das es sehr schwirig ist von Deutschland nach Österreich zu liefern sodas sich das für ihn nicht auszahlt.
Ist man wegen der Bürokratiehürden und dadurch erhöhten Aufwand und Kosten auf den Österreichischen Handel angewiesen?

LG
Roland


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BeitragVerfasst: 8. Mai 2008, 15:27 
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Willkommen im Forum Roland!

Kettner hat neuerdings einen Wiederladekatalog, allerdings nicht gerade günstig. Zum Wiederladen benötigt man in Österreich keinerlei besondere Bewilligung. Wer keine WBK hat, darf natürlich auch keine WBK-pflichtige Munition herstellen, aber dies scheint bei Dir ja nicht der Fall zu sein. Wichtig ist natürlich, daß man sich entsprechend informiert, Fehler beim Wiederladen können sehr gefährlich sein.

Hast Du schon Erfahrungen mit Großkaliber-Kurzwaffen? Die .454 Casull ist ein richtiger Dampfhammer und man kann sich da mit zu wenig Erfahrung viel Schaden zufügen (Stichwort Gelenke). Immerhin hast Du die Option aus einem .454 Casull Revolver auch die .45 Colt zu verschiessen ... :idea:


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BeitragVerfasst: 8. Mai 2008, 15:36 
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Servus!
Ich hab schon mal mit der Casull geschossen. Wird bei den Munitionskosten (damals gekauft) aber ohnehin nicht all zu oft vorkommen. Stichwort .45 Colt: Genau deswegen gefällt mir die .454 so gut!

D.h. das Treibladungspulver ist "Frei" erhältlich? Hab da was von Sprengstoffgesetz gehört, das man da nen spez. Kurs (wahrscheinlich war ein Wiederladerkurs damit gemeint) und ein Ansuchen/Meldung bei der Polizei braucht. Vorgehn so ähnlich wie bei der WBK-Beantragung.

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Roland

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BeitragVerfasst: 8. Mai 2008, 15:52 
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Ist kein Kurs oÄ vonnöten, das was du meints ist der Sprengschein, dafür gibts eigene Zünder und Materialien. Habe noch keine Patrone mit C4 gesehen, wenn du das meinst :wink: .

Es ist aber wie ich gehört habe empfehlenswert sich an erfahrene Wiederlader zu wenden und anfangs nur bereits erprobte Ladungen zu probieren.

Georg

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BeitragVerfasst: 8. Mai 2008, 16:25 
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ja, am Anfang werd ich mich ohnehin minuziös an das Speer Ladebuch halten was beim RCBS-Rock-Chucker-Kit-5-0-5 dabei ist.

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BeitragVerfasst: 8. Mai 2008, 16:53 
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bei FFW Munition würde ich auf jeden fall zu einer Automatikpresse greifen.

Lg

FMJ


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BeitragVerfasst: 8. Mai 2008, 18:47 
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servus!
bei der Menge an Mun die ich für mich herstelle ist ne 1-Stationen-Presse ausreichend. Vielleicht später mal wenn die erste Presse abgenudelt ist. :lol:
was heißt die Abk. FFW?

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Roland

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BeitragVerfasst: 8. Mai 2008, 19:04 
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Zitat:
was heißt die Abk. FFW?

FaustFeuerWaffe :wink:


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BeitragVerfasst: 8. Mai 2008, 22:37 
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Zitat:
Vielleicht später mal wenn die erste Presse abgenudelt ist.
das kann seeeeeehr lange dauern wenn du a gscheite ausrüstung hast ;)
wennst wirklich nur Faustfeuerwaffenmuni lädst bist du mit einer Mehrstationenpresse besser drann.

Ich lade Büchsenpatronen mit einer Einstationspresse, das geht ja noch halbwegs weil man da in der Regel nicht so viel verballert wie bei Faustfeuerwaffenmunition.

http://youtube.com/watch?v=vBRM9ZcO9FA

geht doch schneller als mit einer Rock Chucker und arbeitet auch präzise genug.

Bleibt sowieso dir überlassen, viel Spaß mit der Qual der Wahl :wink:

lg
FMJ


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BeitragVerfasst: 8. Mai 2008, 23:10 
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Zitat:
:shock: Also wenn das alles beim Wiederladen ist - Hülse rein, paarmal herumdrücken, Geschoss rein, fertig.
(Bin im Wiederlade-Jargon (speziell in Englisch) noch nicht so fix, haben die Hülsen dort schon Zündhütchen oder werden diese bei den 4 Stationen eingesetzt?)

Georg

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BeitragVerfasst: 9. Mai 2008, 07:48 
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Zitat:
Zum Wiederladen benötigt man in Österreich keinerlei besondere Bewilligung.
Leute freut euch gebührend darüber. Wenn man in deutschen Foren liest, was dort an Bürokratie abgeht, kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Die Burschen dort sind aber auch extrem obrigkeitsorientiert. Da wird z.B. die Frage genau erörtert, bis zu welchem Arbeitsschritt man sich von einer „nicht befugten“ Person helfen lassen darf! Man glaubt es kaum! Es ist sogar vorgeschrieben, wer wie viel Pulver wo aufbewahren darf. Da in Österreich durch Wiederladerei so gut wie Nichts passiert, fragt man sich schon, wozu dieser Bürokratenzirkus dient.
:roll:

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Gruss Erpi
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Ich bin zwar verantwortlich für das was ich schreibe, aber nicht dafür, wie es ein Anderer versteht.


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BeitragVerfasst: 9. Mai 2008, 07:52 
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Hallo!

Wie sieht es den mit der Einfuhr von Munition und Pulver aus dem Ausland aus? Gibts da Schwierigkeiten für Private?

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Roland

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BeitragVerfasst: 9. Mai 2008, 08:09 
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Zitat:
Wie sieht es den mit der Einfuhr von Munition und Pulver aus dem Ausland aus? Gibts da Schwierigkeiten für Private?
Wenn Du an Deutschland denkst, brauchst Du nicht einmal daran denken. Pulver und scharfe Munition wird nur an „Berechtigte“ ausgegeben. Der erforderliche bürokratische Aufwand ist zu teuer. Geschosse, Hülsen und anderes Zubehör ist kein Problem.
Aus USA dauert es meist sehr lange (habe z.B. auf eine Matrize 8 Monate gewartet). Manche Firmen versenden, alles was mit Waffen zu tun hat, überhaupt nicht in das verblödete Europa – so wurde mir einmal mitgeteilt.

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Gruss Erpi
Mitglied 3910
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BeitragVerfasst: 9. Mai 2008, 15:22 
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@Georg: es gibt Pressen, die auch ZH setzten. denke schon,dass diese eine davon ist.

Davor die Hülsen einfach reinigen - ist kaum ein Aufwand. Ich habe bei meinen Büchsenpatronen maximal eine Hülsenhalsverschmauchung, das nehme ich mit öl und etwas stahlwolle weg, sonst nimmt man dafür einen Tumbler in dem die Hülsen poliert werden.

Der Kerl kann 705 Patronen pro Stunde laden:

http://youtube.com/watch?v=huhI-BtQHU0&feature=related

Lg,
FMJ


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 Betreff des Beitrags: Servus Futuba20!
BeitragVerfasst: 16. Mai 2008, 20:22 
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Zitat:
...bei der Menge an Mun die ich für mich herstelle ist ne 1-Stationen-Presse ausreichend. Vielleicht später mal wenn die erste Presse abgenudelt ist.
Das kann sehr, sehr lange dauern. Aus meiner Erfahrung: meine Rock Chucker hat mittlerweile beinahe 30 (!) Jahre (und ungezählte Patronen) auf dem Buckel und läuft immer noch bestens...
Sollten Sie daran denken, außer der Casull auch "normale" Pistolen / Revolverkaliber zu schießen, würde ich dringend zu einer soliden Mehrstationenpresse raten. Die Rock Chucker ist hervorragend, wenn Sie große Büchsenpatronen laden wollen (die stärksten die ich lade, sind 7mm Rem Mag und 7,5 x 55). Da treten schon ganz schöne Kräfte auf - und das Ding verdaut diese mühelos...

Beim Pistolenpatronenladen komme ich mir dagegen oft vor wie Sisyphos...da geht einfach nichts weiter. Wie gesagt, gilt dann, wenn Sie wirklich viel Muni verbrauchen.

Was Ladedaten angeht, finden Sie bei zielgerichteter Recherche im www jede Menge - insbesondere in den USA gibt´s viele echte Experten.
Gruß,
Armin

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