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BeitragVerfasst: 28. Oktober 2016, 09:18 
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@Gunther

Warum soll die Bewilligung zum Führen auf 2 Jahre befristet sein? Ist doch nur zusätzlicher Verwaltungsaufwand.
Die Vorlage des Befähigungsnachweises im Zuge der 5 jährigen Verwahrungskontrolle würde ich als ausreichend empfinden.

Gruß


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BeitragVerfasst: 28. Oktober 2016, 16:35 
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Beiträge: 3511
Zitat:
@Gunther

Warum soll die Bewilligung zum Führen auf 2 Jahre befristet sein? Ist doch nur zusätzlicher Verwaltungsaufwand.
Die Vorlage des Befähigungsnachweises im Zuge der 5 jährigen Verwahrungskontrolle würde ich als ausreichend empfinden.

Gruß
Der §40 lautet "Führen mitgebrachter oder eingeführter Schusswaffen", d.h. die 2 Jahre gelten für EWR Bürger OHNE WOHNSITZ in Österreich. Das wären also z.B. grenzüberschreitend tätige Personenschützer mit deutschem Waffenschein, die einen Schutzauftrag in Österreich haben. Die müssen derzeit alle 2 Jahre betteln gehen (wegen Ermessen der Behörde). Da die österreichischen Behörden wohl kaum vom Wohnsitzstaat über den Entzug einer Erlaubnis informiert werden, erscheinen (maximal, der Antrag kann auf kürzere Zeit lauten) 2 Jahre als durchaus vernünftiges Intervall.

Für EWR Bürger MIT WOHNSITZ in Österreich gelten dieselben Intervalle wie für die Verwahrungskontrolle, nämlich 5 Jahre.

_________________
MgNr 3730

„Lösungen mathematischer Probleme werden nicht durch Abstimmung entschieden.“ – Marilyn vos Savant

"Ich trage eine Waffe weil mir ein Polizist zu schwer ist."

"L'Etat n'est plus nous."


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BeitragVerfasst: 28. Oktober 2016, 18:27 
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Beiträge: 103
Ah, ok.
Danke für die Erklärung.
Gruß


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BeitragVerfasst: 28. Oktober 2016, 21:52 
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Beiträge: 44
Zitat:
Die Idee der Jäger für diese Regelung halte ich für einen Unsinn.

Wir hätten dann eine Regelung wie in Deutschland: Transportieren bis zur Reviergrenze (ungeladen, geschlossen), dann an der Reviergrenze laden und führen und nachher wieder brav verpacken. Wer das will, meint es nicht gut mit den Jägern.

Daher ist dem energisch zu widersprechen.

Lösung: Jagdkarte = Waffenpaß und führen überall, wie auch jetzt schon, wenn man einen Waffenpaß für Jäger hat.
Stimme zu, allerdings wäre eine solche Lösung besser als die jetzige Situation. Könnte dann zumindest eine Kurzwaffe zur Nachsuche führen.

_________________
Petition Rettung des Waffenpasses für Jäger:
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV ... ndex.shtml


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BeitragVerfasst: 28. Oktober 2016, 23:48 
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Interessanter Gesetzestext:
Diesfalls ist der Waffenpass dahingehend zu beschränken, dass nur Waffen mit Kaliber 9 mm oder darunter geführt werden dürfen.“

hmm...9 mm oder darunter

AUG-Z mit 5,56 auf der Schulter ist also OK ??

Das bei der Polizei eingeführte Kaliber 9mm Para aka 9x19 aka 9mm Luger misst rein technisch betrachtet 9,03mm....ist das jetzt noch erlaubt oder nicht? Und wenn doch kann ja ein .357 SIG mit ebenfalls 9,03mm Geschoßdurchmesser...und fast 2x so viel Energie....dann auch kein Problem sein? Oder wie?
Und da gibst noch andere halblustige Kaliber wos einem die Haare aufstellt 7.62 x 25 Tokarev z.B.....auch ein hässliches Ding, das jede 9 Para in den Schatten stellt.

Und wie siehts mit den "Laborversuchen" aus.....was die eigene Küche so hergibt an Bastelmuni?

Kann ja nur ein Blumenkind getextet haben.

Vorschlag:
Diesfalls ist der Waffenpass dahingehend zu beschränken, dass nur Waffen und Munition geführt werden dürfen welche die Mündungsenergie bzw. Mündungsgeschwindigkeit der Polizei-Dienstpistole nicht überschreiten.“ wenn man das offenbar erreichen will wieso ist das so schwer zu schreiben....???

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Werter Einbrecher. Die Türe die DU gerade aufgebrochen hast war zu DEINEM Schutz, nicht zu meinem!


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BeitragVerfasst: 29. Oktober 2016, 00:10 
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Ich schlage 9x25 Dillon mit am besten GDHP vor.
Unter Ausnutzung des erlaubten Gadrucks versteht sich.

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Melius est stantem mori quam genibus nixum vivere.
IWÖ Mitglied Nr: 10620


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BeitragVerfasst: 29. Oktober 2016, 09:44 
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Jede solche Beschränkung ist ein Unsinn, daher sollten wir auch keine entsprechenden Vorschläge erstatten. Dagegen und aus. So ist auch die Stellungnahme der IWÖ.


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BeitragVerfasst: 29. Oktober 2016, 19:22 
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Zitat:
Jede solche Beschränkung ist ein Unsinn, daher sollten wir auch keine entsprechenden Vorschläge erstatten. Dagegen und aus. So ist auch die Stellungnahme der IWÖ.
Ich kann das verstehen und es ist grundsätzlich Richtig, dass solche Beschränkungen Unsinn sind und aus den Gehirnen jener stammen die keine Ahnung von Nix haben ("9 mm"). Bin aber auch der Meinung, dass es nicht im Interesse der IWÖ liegen kann, dass hier dann eventuell die dieses Recht dann Wahrnehmen - was, so wie ich meine in Interesse der IWÖ ist, durch irgendwelche Winkeladvokaten Probleme bekommen.
Das Wording dieses "Waffen mit Kaliber 9 mm"-Absatzes im Gesetzesvorschlag ist fachlich Bullshit und das gehört klar aufgezeigt.

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BeitragVerfasst: 2. November 2016, 11:53 
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Zitat:
Stellungnahme der Freien Gewerkschaft Österreichs:
Zitat:
Diesfalls ist der Waffenpass für ein Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes dahingehend zu beschränken, dass nur Waffen mit Kaliber 9 mm oder darunter geführt werden dürfen.
FREIE GEWERKSCHAFT ÖSTERREICHS

Sind das die Freiheitlichen? Nein, das kann doch nicht sein! Oder sind sie auch schon wahnsinnig geworden?

Falls das die Freiheitlichen sind, dann sind das "echte Profis." Aber nur im Dienste der schwarz-blau-grünen Waffengesetzgebung!
Naja, man sollte schon auch die Stellungnahmelesen bevor man hier etwas falsch versteht.

„Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes dürfen, sofern sie sich bei der Beantragung eines Waffenpasses auf Z 2 berufen, nur jene Waffen des Kalibers 9 mm oder darunter führen. Es handelt sich hierbei um eine sachgerechte Einschränkung, da Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes im Umgang mit Waffen und Munition dieser Größenordnung geschult und geübt sind.“

 Diese Begründung ist unangemessen und entbehrlich

_________________
"Messer haben als Mordwerkzeuge bei Tisch nichts zu suchen."
Konfuzius

M-10482


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BeitragVerfasst: 2. November 2016, 13:01 
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Beiträge: 4774
Sind einige sehr bemerkenswerte Stellungnahmen (die der IWÖ fehlt derzeit allerdings noch, wie ich gerade bemerkt habe).
Herausgegriffen zB. die des Bundeskanzleramt Verfassungsdienstes
https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XX ... ndex.shtml
Bei den Schalldämpfern (bzw -unterdrückern) geht sie mit der Kritik am Begriff "hauptberuflich" noch über den Entwurf des BMI hinaus. Auch die derart vorgebrachte Kritik an der Rechtschreibung im BMI wirft ein eigentümliches Licht auf das Koalitionsklima.

Erfreulich "straight", ohne wenn und aber, auch die SN der GÖD.
https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XX ... ndex.shtml

Den Landesjägermeister Gach hat offenbar der Mut verlassen. Zu einer eigenen Stellungnahme der steirischen Jägerschaft (soweit ersichtlich) ist es nicht gekommen. Entgegen dem landesgesetzlichen Auftrag zur Stellungnahme bei Gesetzesvorhaben, welche die Jagd betreffen, hält es kein Landesjagdverband für der Mühe wert, eigene Meinungen unter seinen wertvollen Briefkopf selbst einzubringen. Zelebrierte Bedeutungslosigkeit!
http://www.outfox-world.de/news/jager-f ... z-ein.html


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BeitragVerfasst: 2. November 2016, 14:06 
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Zitat:
Dann fehlt auch der niederösterreichische Landesjagdverband. Leider gibt es hier keine Alternative.
Es fehlen ALLE Landesjagdverbände.
So wie sie ihre Kernaufgaben in der EU vollständig auf (die private) FACE outsourcen um sich nicht mit nachdenkintensivem Konfliktstoff anzupatzen, machen sie das national mit der Zentralstelle. Das ist aber nicht der Sinn der Sache, denn in den Landesjagdgesetzen steht es anders. Und wenn sich sogar Bundesländer (zumindest einige, nicht alle) in Person der Ämter der Landesregierungen zu einer Stellungnahme aufraffen, ist es wohl nicht zuviel verlangt, wenn sich auch ein Landesjagdverband bequemt, seinen Hintern hochzukriegen. Für ihre unzähligen Jubelfestln ua. Lustbarkeiten (hier am Beispiel Salzburgs) wird so schon auch noch genug Zeit bleiben! Da kann man sie gleich abschaffen und einen Jagdverband einheitlich per Bundesgesetz regeln.

Gerade frisch online übrigends auch die SN von Dr. Wagner! Auf 44 Seiten und sehr lesenswert! :idea:
https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XX ... ndex.shtml


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BeitragVerfasst: 2. November 2016, 14:28 
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Zitat:
@horidoman,
ich hatte in letzter Zeit ein positives Gefühl bzgl. des niederösterreichischen LJV. Die jetzige Stille bzgl. des Entwurfs belehrt mich aber eines Besseren.
Bin bezüglich NÖ nicht sehr auf dem Laufenden. Aber wenn acht Landesjagdverbände als Interessenvertreter auftreten wollen, dann tun sie das so geschickt, dass es niemand bemerkt. Das rituell gepflegte Vorschieben der ZS bei SN zu Bundesgesetzen ist auch in der Logik verfehlt, da ja alle LJV zumindest theoretisch mit ihrem Landesjagdgesetz eine andere Ausgangsbasis besitzen. Darum nehmen ja auch die Landesregierungen jedes für sich einzeln Stellung (oder ggf. nicht)!

Und wie schon in jedem Begleitschreiben steht:
Zitat:
... Sollte dem Bundesministerium für Inneres bis zu diesem Termin keine Stellungnahme zukommen, wird davon ausgegangen, dass keine Bedenken gegen die Bestimmungen des Entwurfes bestehen. ...


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BeitragVerfasst: 2. November 2016, 14:53 
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Registriert: 12. Januar 2006, 10:07
Beiträge: 4774
Zitat:
@horidoman,
privat wurde ich bzgl. des Entwurfs vom NoeLJV angeschrieben, ...
Wirklich? Da staune ich aber. In Salzburg undenkbar!


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BeitragVerfasst: 2. November 2016, 15:51 
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Registriert: 12. Januar 2006, 10:07
Beiträge: 4774
Zitat:
Kann es sein, daß Stellungnahmen zum Entwurf erst zeitverzögert veröffentlicht werden?
Ja, ein paar Tage können schon dazwischen sein. Hängt vermutlich vom Sachbearbeiter ab, vielleicht muss der auch die Authentizität des Absenders prüfen. :?:
Manche schicken sogar mehrfach, wie die sg. Fr. Gunnhild ... :roll:
(leider nicht zu unserem Thema, und das trotz des schönen Namens) 8)
https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XX ... ndex.shtml


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BeitragVerfasst: 3. November 2016, 10:31 
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Registriert: 4. Januar 2006, 22:38
Beiträge: 10551
Ich kenne auch schon einige Leute, die nicht mehr einzahlen. Briefe an die Verbände sind auch dabei.


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