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 Betreff des Beitrags: LESERBRIEFE
BeitragVerfasst: 27. Februar 2018, 12:49 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:32
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Zur Zeit tobt in den Medien wieder die internationale Gun Controll. Durch die Ereignisse in den USA haben sie Oberluft bekommen. Das nutzen natürlich auch unsere Medien aus. Ohne zu hinterfragen, wer nun die Kinder wirklich retten könnte - die Polizei kann es nicht, weil nicht am Tatort und die Demokraten und Linken können es auch nicht - übernehmen sie die Forderungen der Waffengegner.
Das hinterläßt auch Spuren in den hiesigen Medien. Einige haben auch schon Leserbriefe geschrieben. Aber außer einem Kämpfer für Vernunft und Freiheit verlangen sie alle Verschärfungen oder sogar ein Verbot von Schußwaffen.

Wo bleiben denn die vielen Kommentatorenkollegen im Nachbarforum. Über 7.000 davon soll es geben! Was machen sie außer mit gleichgesinnten zu diskutieren? Haben diese Leute den Ernst der Lage noch nicht erfaßt, daß es um die sprichwörtliche Wurst geht und daß wir alle im selben Boot sitzen? Statt sich hinter die Tastatur zu klemmen und vernünftige Leserbriefe zu schreiben, streiten und bekämpfen sie sich gegenseitig. Das macht nur Sinn für unsere Gegner!

Die momentane Berichterstattung in den Medien gäbe Anlaß und Gelegenheit eine Flut von pro-Waffen-Leserbriefen in den Medien zu positionieren! (Werbung in eigener Sache:) Ich habe in der heißen Phase 120 Leserbriefe in den Medien untergebracht. Bis in der Berliner TAZ und in die WELT bin ich vorgedrungen. In Österreich gab es praktisch kein Medium, daß meine Briefe nicht gebracht hat. Nun mag ich aber nicht mehr. Ich habe gesehen, daß sich so viele gescheite Schreiber in den diversen Foren tummeln, daß ich da schon Minderwertigkeitskomplexe bekommen habe. Ich habe deshalb das Verfassen von Leserbriefen ganz eingestellt und warte noch immer, daß die wirklichen Experten, die es besser wissen als wir von der IWÖ, endlich etwas sinn- und wirkungsvolles in die Zeitungen bringen. Ein Leserbrief wird von mehr Menschen gelesen als alle Foreneinträge zusammen!
Also macht Euch ans Schreiben. Die Gelegenheit dazu ist geboten. Und die Not ist groß!

Franz Schmidt


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 Betreff des Beitrags: Re: LESERBRIEFE
BeitragVerfasst: 27. Februar 2018, 17:07 
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Registriert: 4. Juli 2015, 06:15
Beiträge: 1113
Werter Kamerad FSchmidt,

nur ein paar Zeilen aus meiner Sicht:
Solange sich die LWB in diesem Land gegenseitig wegen Nichtigkeiten oder persönlichen Befindlichkeiten zerfleischen (sei es jetzt hier oder in anderen Foren /IGs), solange man es nicht schafft, ALLE LWBs unter einen Hut zu bekommen, solange jeder "Pimperlverein" sein eigenes Süppchen kocht, solange diese elende "mir san mir" Mentalität vorherrscht, solange werden unsere Gegner leichtes Spiel mit uns haben.
Ich attestiere den LWBs in diesem Land ein fortdauerndes Unvermögen bzw. den Unwillen, sich unter einer Flagge zu konsolidieren und gemeinsam für unsere Rechte einzutreten. Daher - und bitte verzeihe mir - ist es vollkommen unerheblich, ob man 100 oder 5000 Leserbriefe schreibt. Diese Briefe sind bereits vergessen, sie sind aus der Erinnerung der Leser nach 10 Min verschwunden - und bei jenen, die es in der Hand hätten, kommen sie nicht einmal an. Das Einzige, was zählen könnte, um das Ruder herumzureissen, wäre EINE starke IG, welche für alle LWB eintritt und mit Leuten ausgestattet ist, welche Einfluß haben. Und damit meine ich starke Industriepartner, die ihre Wirtschaftsleistung in die Waagschale werfen. Also Lobbyismus in Reinkultur, anders ist ein politischer Wille nicht zu beeinflussen. Jeden Tag kann man das in Brüssel oder anderswo erkennen.
Damit sage ich nicht, dass wir aufgeben sollten, aber es muss uns bzw. den Vorständen der IGs ganz schnell was einfallen, sonst ist der Zug abgefahren.

MfG
Resistance

_________________
„Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.“
Macchiavelli

M - 10092


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 Betreff des Beitrags: Re: LESERBRIEFE
BeitragVerfasst: 27. Februar 2018, 17:13 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:32
Beiträge: 147
Habe es schon beim Androsch versucht, hat aber nicht darauf reagiert.

Und die Firma Glock hat uns einmal unterstützt, aber seit er eine neue Frau hat, klappt das in Ö auch nicht mehr.

Und von wegen LB, damals hatten wir es geschafft (zumindest ich), daß ich bei Waffen-LB fast eine Monopolstellung errang. Ich traute mich damals zu zu wetten, daß mein LB erscheint. Eine Wette habe ich gewonnen, nämlich die, daß ich auch (nach dem ersten im Standard wurden es dann mehr) Leserbriefe im Standard und im News unterbrachte. Selbst der Herr Klenk vom - na, wie heißt sein unbedeutendes Blatt nur schnell? - mich um ein Interview ersuchte. Nach dem ich abgelehnt hatte schrieb er mir: "Herr Schmidt, ohne sie wird es nicht gehen." Ich schrieb ihm zurück: "Sie werden sehen, es wird gehen!"
Kronen Zeitung, Kleine Zeitung und Salzburger Nachrichten konnte ich total auf unsere Linie bringen. Seit ich nichts mehr schreibe, hat sich das leider geändert. Vielleicht sollte doch die 7.000 Kommentatorenkollegen sich ins Zeug legen.

Daß die Medien sehr wohl was erreichen können, in politischer Hinsicht, zeigte der Fall "Waffenpaß für Polizisten." Als die ÖVP bei der Parlamentsdebatte (Team Stronach) damals den WP für Polizisten ablehnte setzte plötzlich eine Debatte darüber in den Medien ein. Und zwar pro Polizei! Ich habe da auch mein Schäuferl beigetragen. Mein Brief, der an Argumenten alles enthielt, was nötig war, an die Polizeigewerkschaft und an die ÖVPler hat sicher nachgewirkt. Der Abg. Sieber (ÖVP) schrieb mir zurück, daß ich einer der ganz wenigen war, dem er überhaupt geantwortet hat. Die anderen Schreiben wären außer beleidigend auch nicht zu gebrauchen gewesen.
Und damals sprangen die Medien auf die von uns vorgelegte Spur auf. Die Debatte entwickelte sich und die Politiker gingen in die Knie! Noch im selben Jahr wurde das Gesetz geändert! Der Großteil dieses Erfolges lag auf unserer Seite, denn die Polizeigewerkschafter wollten das überhaupt nicht. Das erklärte sich schon daraus, daß keiner von ihnen (Brief erging an 9 Zentralausschußmitglieder der FCG im Bund) geantwortet hat. Die wurden aber dann von der Politik überrollt.

Also bin ich nach wie vor der Meinung, daß man mit dem nötigen Nachdruck auch bei den Medien (die 4. Gewalt) schon was erreichen kann. Mein Erfahrungsschatz von mittlerweile mehr als 20 Jahren auf diesem Gebiet hilft mir dabei.

Ich war immer bescheiden, habe mich nie um ein Amt beworben oder vorgedrängt, es genügte mir immer, wenn ich an der Sache positiv mitarbeiten durfte. Mir fehlt das nötige Sendungsbewußtsein und Mediengeilheit vermisse ich bei mir auch zur Gänze.
Heute und das stelle ich bei meinen überaus gescheiten Kommentatorenkollegen immer wieder fest, will sich jeder profilieren und als großer Fachexperte und Sympathieträger aufscheinen. Dazu gehört aber mehr, als nur reden (oder schreiben). Dazu gehört aktive Mitarbeit in einer IG, die auch durch eine Mitgliedschaft gestärkt werden sollten. Hier arbeiten aber dzt. leider viele Kommentatorenkollegen dagegen. Sie wissen gar nicht, wie sehr sie unserer gemeinsamen Sache schaden. Je kleiner die IG, desto unbedeutender. Einziger Gewinner sind die hohe Politik und unsere Gegner.

Bitte nicht böse sein. aber das ist meine Meinung.


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 Betreff des Beitrags: Re: LESERBRIEFE
BeitragVerfasst: 27. Februar 2018, 17:17 
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In "unserer" Gesellschaft sind durch Sicherheitsdienste Geschäfte für Handtaschen und Kleider besser geschützt als Schulen und Kindergärten!
Was will man von so einer Gesellschaft denn erwarten?

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 Betreff des Beitrags: Re: LESERBRIEFE
BeitragVerfasst: 27. Februar 2018, 17:51 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:32
Beiträge: 147
Das liegt auch am Geld, die Privatfirmen werden von den Versicherungen dazu gedrungen. Der Bund hat dafür (außer in den Gerichtsgebäuden - aber da mußten vorher auch 5 Menschen sterben) - kein Geld. Das braucht er ja für die ... Aber vielleicht ändert sich jetzt etwas. Mir schein die Zeit dazu gekommen. Die Täterschützer haben langsam ausgedient.


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 Betreff des Beitrags: Re: LESERBRIEFE
BeitragVerfasst: 28. Februar 2018, 01:09 
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Registriert: 11. Februar 2011, 21:00
Beiträge: 156
Zitat:

Wo bleiben denn die vielen Kommentatorenkollegen im Nachbarforum. Über 7.000 davon soll es geben! Was machen sie außer mit gleichgesinnten zu diskutieren? Haben diese Leute den Ernst der Lage noch nicht erfaßt, daß es um die sprichwörtliche Wurst geht und daß wir alle im selben Boot sitzen? Statt sich hinter die Tastatur zu klemmen und vernünftige Leserbriefe zu schreiben, streiten und bekämpfen sie sich gegenseitig. Das macht nur Sinn für unsere Gegner!

Franz Schmidt
Also wenn du auf das Nachbarforum hoffst/wartest wirst du enttäuscht werden.
Die haben dort andere Interessen.

Mehr will/kann ich dazu nicht schreiben ohne irgendwo anzuecken.

LG Steamy

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Mitglied Nr. 370


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 Betreff des Beitrags: Re: LESERBRIEFE
BeitragVerfasst: 28. Februar 2018, 12:17 
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Wohnort: ÖSTERREICH
Zitat:
Also Lobbyismus in Reinkultur, anders ist ein politischer Wille nicht zu beeinflussen.
Mehr braucht man dazu nicht sagen.
Österreich hat noch nie anders funktioniert!

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Numquam Retro

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http://www.drall-vsv.at

IWÖ Mitglied


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 Betreff des Beitrags: Re: LESERBRIEFE
BeitragVerfasst: 28. Februar 2018, 12:42 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:02
Beiträge: 1235
Wohnort: Wean
Zitat:
Selbst der Herr Klenk vom - na, wie heißt sein unbedeutendes Blatt nur schnell? - mich um ein Interview ersuchte. Nach dem ich abgelehnt hatte schrieb er mir: "Herr Schmidt, ohne sie wird es nicht gehen." Ich schrieb ihm zurück: "Sie werden sehen, es wird gehen!"
Das unbedeutende Blatt heißt FALTER und ist nicht "sein" Blatt, sondern das vom Armin Turnher. Schade, dass Du damals mit Florian Klenk nicht zusammen gekommen bist. Der FALTER hat nämlich vor ca. 2 Jahren einen recht ausgewogenen Artikel über Legalwaffenbesitz in Österreich veröffentlicht. Da kam auch ein user des Nachbarforums zu Wort, welcher in Wien ein Waffengeschäft betreibt. Der hat die Gelegenheit genützt, dem Redakteur seine pol. Präferenz mitzuteilen, und der hat das kommentarlos und neutral in den Artikel aufgenommen.
Verpasste Gelegenheit.
Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: LESERBRIEFE
BeitragVerfasst: 28. Februar 2018, 13:37 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:32
Beiträge: 147
Ja, der Herr Klenk - natürlich kann ich mich noch an "sein" Blatt erinnern. Ich wollte ihm aber die Ehre nicht erweisen es zu nennen. Das von mir angesprochene, versuchte Interview hätte sich schon 1999 oder 2000 abspielen sollen. Es ging um mein Erstlingswerk "Waffenrechtsdebatte." Also in der heißen Phase der Antiwaffenkampagne.
Klenk hat mich, bzw. meine "Waffenrechtsdebatte" auch ohne mein Zutun in seinem Artikel, der damals über eine Doppelseite ging, ordentlich verissen. Nur, daß er von mir keine Autorisierung für seine Zeilen bekommen hat. Journalisten sind Meister im verdrehen von Worten. Das könen sie perfekt.

Einmal habe ich dem steirischen Sicherheitssprecher der ÖVP, sein Name ist es ebenfalls nicht wert, hier genannt zu werden, um Zahlen aus meiner Arbeit gebeten. Damals stand die Bundes-ÖVP noch hinter uns. Khol und Kiss waren damals unsere Freunde. Der Herr Sicherheitssprecher, der zugleich ein Kollege von mir war, hat aber meine Zeilen so ins Gegenteil verdreht, daß die folgenden Medienberichte so aussahen, als sei ich ins Lager der Waffengegner gewechselt. Einige Freunde haben mich damals entrüstet angerufen. Seither gebe ich nichts mehr an die Presse, was ich nicht selbst geschrieben habe.


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