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 Betreff des Beitrags: Re: Neuer Innenminister
BeitragVerfasst: 29. Dezember 2017, 21:38 
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Registriert: 23. März 2010, 19:19
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Wohnort: 1210 Wien
RHODIUM hat natürlich recht, außerdem gehören diese 5-jährigen Verwahrungskontrollen weg...schlage vor, daß bei einem neuen LWB diese Kontrolle
nach einmal 5 Jahren ok ist, aber dann, weg damit. Kostet lediglich Zeit für die Beamten die diese Kontrollen durchführen müssen.
grüsse
sousek, 718


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuer Innenminister
BeitragVerfasst: 29. Dezember 2017, 22:58 
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Registriert: 12. Januar 2006, 11:41
Beiträge: 431
Zu den hier erhobenen Forderungen ein Hinweis auf die Startseite unserer Homepage. Dort ist schon alles formuliert, was wir von der Politik seit Jahren fordern - Titel: Das Waffengesetz muß reformiert werden http://iwoe.at/das-waffengesetz-mus-reformiert-werden/


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuer Innenminister
BeitragVerfasst: 30. Dezember 2017, 00:51 
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Registriert: 26. Dezember 2014, 23:10
Beiträge: 205
Zitat:

waffenpässe für alle gefährdeten und jäger
Wer deffiniert wer gefährfet ist?
Die Voraussetzung sollte auf Waffenführerschein eingeschränkt werden, der bekommt halt eine Punkt Notwehr und erste Hilfe bei Schussverletzungen dazu und macht damit endlich einmal Sinn.
Denn gefährdet sind wir alle.
Und wer beruflich Personen transportiert sollte Leute mit legal getragenen Waffen nicht vom Transport ausschließen können wie so macher Verkehrsbetrieb.

_________________
Melius est stantem mori quam genibus nixum vivere.
IWÖ Mitglied Nr: 10620


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuer Innenminister
BeitragVerfasst: 30. Dezember 2017, 10:26 
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Registriert: 25. März 2013, 10:20
Beiträge: 114
Eine Reparatur des bisherigen oder eine Neugestaltung, eine echte Reform. Eine Reparatur mit Liberalisierung ist für jeden Politiker riskant, weil bei jedem noch so kleinen Vorfall, der mit der Liberalisierung gar nichts zu tun haben muss, auf ihn gezeigt werden wird. Das kennen wir gut, die Presse kann das, wenn sie wollen soll.

Eine Neugestaltung ist bei näherem Hinsehen nicht unrealistisch. Wenn man es versteht, glatter durchzuziehen. Weil sich seit der Flüchtlingskrise so viele Menschen bewaffnet haben, passen wir die Gesetze radikal an, zur Aufrechterhaltung des Sicherheitsniveaus.

Waffenrechtspaket 2020 (muss ja ein Markenzeichen haben), zentrale Punkte:

1. Schusswaffen darf erwerben und besitzen, wer den für die Kategorie geltenden Waffenführerschein hat
2. Es gibt die Führerscheingruppen B,C,D (Sind das noch die aktuellen Kategorien nach EU? Wenn nötig abgleichen, ansonsten gewohntes belassen!)
3. Wer den Führerschein besitzt, hat das Recht, die entsprechend Kategorie verdeckt zu führen
4. Wiederholungen der Führerscheinprüfung oder Nachschulung werden so gehandhabt wie beim Autoführerschein (kann sich beim KFZ ändern, dann ändert es sich hier auch und umgekehrt)
5. Zu jeder angemeldeten Waffe gibt es ein Dokument im Scheckkartenformat (analog Zulassungsschein)
6. Das Dokument gilt als Trageerlaubnis
7. Munition ist nur mit diesem Dokument beim Händler zu erwerben (Verschärfung, Sicherheitsgewinn)
8. Der Besitz von Munition bleibt wie bisher geregelt, weil anders nicht vollziehbar
9. Die besonderen derzeitigen Bestimmungen zum Hohlspitzgeschoss und zur Vorderschaftrepetierflinte werden beseitigt, weil in der EU exotisch.
10. Vererbung ist möglich, führen aber nur mit Waffenführerschein
11. Altbestand ist garantiert, wird gehandhabt wie vererbt (anders nicht vollziehbar und Schutz vor Enteignung)

Zu 3.: Hier darf es keine Kaliber- oder Magazinbeschränkung geben, denn das könnte ein Sicherheitsrisiko darstellen. Den sichersten Umgang pflegt man mit der gewohnten Waffe, also der Sportwaffe. Diese zu führen darf nicht untersagt sein. Ob man die Zahl der geführten Waffen einschränken darf, also nur eine FFW zur gleichen Zeit, weiß ich nicht. Das würde sich als Begrenzung der sofort verfügbaren Schusszahl argumentieren lassen, sozusagen als Magazinbeschränkung. Ich habe keinen Bedarf an zweien am Mann. Wenn ihr da Gedanken habt, bitte heraus damit.

Wissende erkennen, Tschechien hat mich inspiriert. Das ganze hat durchaus Verschärfungscharakter, weil ab jetzt nicht „jeder Dodel mit einem Jagdgewehr oder Mun aus dem Geschäft gehen kann“. Klar?

Das System ist jedem Gegenüber leicht zu erklären und zu argumentieren, wegen der Analogie zum System bei Kraftfahrzeugen. Damit leben wir ja gut und es betrifft fast alle. Am besten wäre überhaupt die feste eine Koppelung (Junktimierung) mit den Bestimmungen aus dem Kraftfahrzeugwesen. Dann ist jeder Teil plausibel, gewohnt, schnell erklärt und betrifft eine Mehrheit.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuer Innenminister
BeitragVerfasst: 30. Dezember 2017, 14:02 
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Registriert: 20. Juni 2016, 18:32
Beiträge: 63
Zitat:
ad WINNFIELD
Ohne jetzt gescheit tun zu wollen, Du meinst wohl VSRF eben Vorderschaftrepetierflinten, im Volksmund auch Pump Gun genannt...
grüsse,
sousek, 718
vollkommen richtig, fehler von mir.

lg chris

_________________
chris
IWÖ M-Nr. 10963


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuer Innenminister
BeitragVerfasst: 30. Dezember 2017, 16:23 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:02
Beiträge: 1237
Wohnort: Wean
Zitat:
Zu den hier erhobenen Forderungen ein Hinweis auf die Startseite unserer Homepage. Dort ist schon alles formuliert, was wir von der Politik seit Jahren fordern - Titel: Das Waffengesetz muß reformiert werden http://iwoe.at/das-waffengesetz-mus-reformiert-werden/
Diese Vorschläge sind mir bekannt und so halte ich sie auch für grundvernünftig. Noch mal: Jetzt ist der Minister gefragt.

Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuer Innenminister
BeitragVerfasst: 31. Dezember 2017, 00:02 
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Registriert: 11. September 2011, 23:52
Beiträge: 406
Zitat:
Jetzt ist der Minister gefragt.
Peter
Ich hoffe unser geschätzter Innenminister hat die Forderungen als Nachtlektüre, am Schreibtisch und am Lokus liegen und kann sie schon auswendig. Denn wenn er es seiner neuen Generalsekretärin vorträgt dann hoffentlich fehlerfrei.
Und dann gehört das noch ordentlich an die Bezirkshauptmannschaften kommuniziert. Wenn das noch die Legislaturperiode funktionieren soll, dann sollte damit sobald als möglich begonnenen werden und jemand von der IWÖ sollte dort in zeitlich kurzen Abständen urgieren.

Man darf gespannt sein auf gute Nachrichten von der Front. Ich hoffe im Jänner das die Mitglieder erfahren werden wohin die Reise geht.

Guten Rutsch,
Allen verlässlichen Waffenbesitzern.

PS: Auf ein Silvester ohne negativ Schlagzeilen

_________________
Harry
---------------
IWÖ Mitglieds-Nr.: 7052

Von der Wiege bis zur Bahre...... Formulare, Formulare!!!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuer Innenminister
BeitragVerfasst: 31. Dezember 2017, 15:29 
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Registriert: 23. März 2010, 19:19
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Wohnort: 1210 Wien
Wie der IM die EU-Waff-Richtlinie in österreichisches Recht umsetzen wird werden wir sicher in Kürze erfahren, aber im Moment haben die neuen
Regierungsmitglieder genug damit zu tun sich einzuarbeiten, die EU-Waff.RL. ist sicher nicht Causa prima´.....
Auch Dir ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr und natürlich WEIDMANNSHEIL!!
grüsse
sousek, 718


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuer Innenminister
BeitragVerfasst: 19. März 2018, 19:06 
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Unser neuer IM ist nun seit 100 Tagen im Amt. Außer einer Absichtserklärung bzgl. des Waffenpasses für Jäger war von einer Liberalisierung der waffenrechtl. Bestimmungen noch nichts zu merken.(Sollte mir aber etwas entgangen sein, so ersuche ich um umgehende Richtigstellung).

Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuer Innenminister
BeitragVerfasst: 19. März 2018, 19:18 
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Registriert: 4. Juli 2015, 06:15
Beiträge: 1121
Ich glaube, der hat momentan den Kopf mit anderen Dingen wie BVT u.ä. voll. Man kann nur hoffen, dass er das nicht "seinen" schwarzen Beamten übrig läßt, die schon in der Vergangenheit nicht gerade zu unserem Vorteil gehandelt haben und die Umsetzung nicht ein Schnellschuß vor der Sommerpause wird.

MfG
Resistance

_________________
„Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.“
Macchiavelli

M - 10092


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuer Innenminister
BeitragVerfasst: 19. März 2018, 20:18 
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Beiträge: 1237
Wohnort: Wean
Mag schon sein, dass aktuelle Entwicklungen für eine gewisse Ablenkung sorgen. Aber: Das interessiert mich nicht! Erstens: So ein Ministerium ist keine One-Man-Show. Da gibt es genug Fachbeamten, denen man was auftragen kann. Sollten diese nicht wie gewünscht agieren, gibt es per "Diszi" eine übern Ziguri. Zweitens: Bevor ich so ein Amt übernehme, muss ich wohl Überlegungen anstellen, wie ich dieses Amt bewältigen werde, auch wenn mir der Wind ins Gesicht weht.
Daher: Ausreden interessieren mich nicht, ich will Taten sehen.

Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuer Innenminister
BeitragVerfasst: 20. März 2018, 10:45 
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Registriert: 4. Januar 2006, 19:53
Beiträge: 3514
Zitat:
...Ob man die Zahl der geführten Waffen einschränken darf, also nur eine FFW zur gleichen Zeit, weiß ich nicht...
Es gibt verschiedenste Gründe, warum man zur gleichen Zeit mehr als 1 Kategorie B Schusswaffe führen müsste.

Jagdlich z.B. eine FFW für den Fangschuss und einen Schrot-HA (wegen dem geringeren Rückstoß warats).

Im Personenschutz (inklusive "ich schütze mich selbst") wären 2 FFW taktisch korrekt. Ob als Hauptwaffe und kleinere Backupwaffe oder zwei gleichwertige Waffen muss jeder selbst entscheiden. Bei erhöhter Gefährdungslage käme wohl noch eine HA-Langwaffe dazu.

_________________
MgNr 3730

„Lösungen mathematischer Probleme werden nicht durch Abstimmung entschieden.“ – Marilyn vos Savant

"Ich trage eine Waffe weil mir ein Polizist zu schwer ist."

"L'Etat n'est plus nous."


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuer Innenminister
BeitragVerfasst: 20. März 2018, 11:51 
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Registriert: 16. Februar 2011, 12:57
Beiträge: 2469
Wohnort: Niederösterreich
Zitat:
Mag schon sein, dass aktuelle Entwicklungen für eine gewisse Ablenkung sorgen. Aber: Das interessiert mich nicht! Erstens: So ein Ministerium ist keine One-Man-Show. Da gibt es genug Fachbeamten, denen man was auftragen kann. Sollten diese nicht wie gewünscht agieren, gibt es per "Diszi" eine übern Ziguri. Zweitens: Bevor ich so ein Amt übernehme, muss ich wohl Überlegungen anstellen, wie ich dieses Amt bewältigen werde, auch wenn mir der Wind ins Gesicht weht.
Daher: Ausreden interessieren mich nicht, ich will Taten sehen.

Peter
Die Umsetzung der EU Richtlinie ist nicht so einfach und ich denke es ist in unser aller Interesse, dass dies nicht Übereilt sondern wohl überlegt durchgeführt wird.

_________________
Lieber Gott, bitte schütze mich vor meinen Freunden, vor meinen Feinden schütze ich mich selbst!

Pirker Dietmar Nr. 6928


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuer Innenminister
BeitragVerfasst: 20. März 2018, 21:41 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:02
Beiträge: 1237
Wohnort: Wean
Werter pirker!

Auch die EU-Richtlinie habe ich nirgends erwähnt. Mir geht es lediglich-hier wiederhole und zitiere ich mich selbst-um die Abschaffung von bürokratischen Schikanen, für die keine Richtlinie nötig ist.
Anbei mein Eintrag vom Beginn dieses Themas:
@resistance:

Ich erwarte nicht unbedingt eine Gesetzesänderung von Seiten der FPÖ, es würde mir schon eine Ministerweisung reichen, um z.B., die Schikanen bei der Erweiterung der WBK abzustellen. Diese wurden ja auch per Ministerweisung eingeführt.
@Dirty Harry:
Ich stimme zu 100% zu. Die FPÖ hat versprochen, die FPÖ hat eine hohe Erwartungshaltung bei den LWB geweckt, die FPÖ muss liefern! Punkt. Relativierende Aussagen, welche zu bedenken geben, man müsse auch hier den Standpunkt der ÖVP zur Kenntnis nehmen, kann und werde ich nicht teilen.

Frohe Weihnachten wünscht Peter

P.S.: Natürlich sind dem Innenminister die üblichen 100 Tage zur Einarbeitung anzuerkennen. Mehr aber schon nicht.

Sollten jetzt noch immer Unklarheiten bzgl. des von mir Geschriebenen bestehen, einfach nachfragen.

Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuer Innenminister
BeitragVerfasst: 20. April 2018, 14:30 
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Registriert: 7. Juli 2006, 20:02
Beiträge: 80
Vor einigen Tagen habe ich eine I-Mehl vom Landtagsabgeordneten Martin Huber/FPÖ NÖ gelesen, in der er versprach, dass die Umsetzung nur auf jenen Gebieten stattfinden werde, die die Elendsunion unbedingt verlangt.
Leider habe ich die email nicht gespeichert.

Weitere Liberalisierungen waren meiner Erinnerung nach nicht Thema seiner e-mail.


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