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BeitragVerfasst: 20. März 2019, 14:23 
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Registriert: 4. Januar 2006, 19:53
Beiträge: 3598
Es gibt in Finnland eine neue Rechtfertigung für den Waffenbesitz: Nationale Verteidigung. Jeder wehrfähige Finne (d.s. fast alle Männer) bekommt mit dieser Begründung eine Bewilligung für "Reservegewehre" (AR15 etc.) inklusive Standardmagazine (> 10 Schuss). Zusätzlich gibt es staatliche Förderprogramme zur Verbesserung der Wehrfähigkeit (Lang- und Kurzwaffen, bis hin zu Kursen auf SWAT Level). Teilnahme gratis, inklusive Leihwaffe falls erforderlich.

Bestandsschutz mit Rechtsanspruch auf Ausstellung einer Genehmigung für Sammler, Sportschützen, Reservisten etc.

Nur Jäger dürfen keine Standardmagazine mehr haben.

Sportschützen müssen die Mitgliedschaft nachweisen (12 Monate für Langwaffen, 24 Monate für Kurzwaffen) und bekommen automatisch Standardmagazine genehmigt. Psychotest wurde erst kürzlich abgeschafft. Vereinswaffen werden doch nicht verboten, im Gegenteil, Vereine können Leihwaffen mit Standardmagazinen zu trainingszwecken erwerben. Nutzung der Leihwaffe überbrückt die Wartezeit bis zur Genehmigung für das Mitglied.

Sammler dürfen weiterhin mit ihren Waffen (inklusive neuer Kat A) schießen, historisch wertvolle Waffen müssen auch nicht nachmarkiert werden.

Langwaffen haben statt bisher 84cm nur mehr 60cm Mindestlänge.

Nur wer es trotz einfachster Voraussetzungen nicht schafft, eine Genehmigung für Standardmagazine zu erwirken und vorsätzlich im Besitz eines verbotenen Magazins angetroffen wird, verliert seine waffenrechtlichen Genehmigungen.

Genehmigungen haben immer noch kein Ablaufdatum, allerdings wird alle 5 Jahre geprüft, ob die Rechtfertigung weiterhin besteht.

Ist aus Sicht der EU Kommission wohl gründlich schief gegangen. Sturmgewehre und Gratiskurse für alle war wohl nicht so geplant..

_________________
MgNr 3730

„Lösungen mathematischer Probleme werden nicht durch Abstimmung entschieden.“ – Marilyn vos Savant

"Ich trage eine Waffe weil mir ein Polizist zu schwer ist."

"L'Etat n'est plus nous."


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BeitragVerfasst: 20. März 2019, 15:20 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:32
Beiträge: 244
Ich kann mich noch sehr gut an eine finnische IPSC-Sportlerin erinnern, die beim FU-Kongress in Brüssel wie eine Löwin gegen die unsinnige WG-Richtlinie angekämpft hat. Sie hat den Mister Alexis regelrecht angefleht, von diesem Schwachsinn abzusehen. Für die Richtlinie hat es nichts genutzt. Aber offensichtlich haben die Finnen genug Selbstvertrauen um den "Kommissaren" zu zeigen wo der Bartl den Most holt.


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BeitragVerfasst: 24. März 2019, 17:19 
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Registriert: 16. November 2011, 18:41
Beiträge: 562
Sehr vernünftig, diese Finnen! Wenn man bedenkt, dass unser Staatenwesen in Europa und das Funktionieren der Gesellschaft auf einer Vertragsbasis (christlichen Ursprungs wohlgemerkt) basiert, der einzig richtige Weg! Die Methode des Vernachlässigens, des Unterdrückens und des Nichtbeachtens (alles Korruptionsprozesse) der Vertragspartner (Bürger) und zwangsinkludieren von Nichtvertragspartnern hat unseren Kontinent inzwischen in einen Zustand versetzt, den man nur noch auch als ebensolchen bezeichnen kann.


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