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 Betreff des Beitrags: Re: Die Parteien zum Waffenrecht
BeitragVerfasst: 13. September 2017, 16:22 
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Ich weiß nicht, wieviele Legislaturperioden die sog. "Altparteien" noch in Regierungsverantwortung stehen müssen, bis auch der letzte LWB begreift, dass die Antworten auf diesen Fragenkatalog bestenfalls als Wahlkampfgerede bezeichnet werden können. Bis zum heutigen Tag haben ÖVP/SPÖ trotz div. Versprechungen ("es wird sich nichts ändern" usw.) nur Verschlechterungen gebracht und jegliche Argumente vom Tisch gefegt; warum soll sich das jetzt ändern?
Warum um alles in der Welt vertraut man Aussagen von Parteien, die uns seit Jahrzehnten nur belügen und deren Ziel die Entwaffnung der Bevölkerung ist? Ich werds nie verstehen...

MfG
Resistance

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„Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.“
Macchiavelli

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Parteien zum Waffenrecht
BeitragVerfasst: 13. September 2017, 17:45 
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Ich bin da sehr wohl kritisch, aber fairerweise muß man schon sagen, daß es erst unter den schwarzen Innenministern zur Verschlechterung unserer Situation gekommen ist. Wie gesagt, mir persönlich ist das Couleur eines Politikers egal, Hauptsache er tritt für unser Anliegen ein.

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Lieber Gott, bitte schütze mich vor meinen Freunden, vor meinen Feinden schütze ich mich selbst!

Pirker Dietmar Nr. 6928


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Parteien zum Waffenrecht
BeitragVerfasst: 13. September 2017, 18:03 
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Zitat:
Ich bin da sehr wohl kritisch, aber fairerweise muß man schon sagen, daß es erst unter den schwarzen Innenministern zur Verschlechterung unserer Situation gekommen ist.
Ich darf nur daran erinnern, dass im Jahre 1996 die erste Novelle des WaffG unter dem damaligen Innenminister Caspar Einem (SPÖ) wesentliche Verschlechterungen gebracht haben. Zusätzlich zur Anlassgesetzgebung "Pumpgunverbot".
Zitat:
Wie gesagt, mir persönlich ist das Couleur eines Politikers egal, Hauptsache er tritt für unser Anliegen ein.
Da bin ich dabei, bloss wird man nach der Wahl nur mehr eine Partei im Parlament finden, die für unsere Anliegen eintritt. Man erinnere sich nur an die Abstimmung zur EU Richtlinie bzw. zur heurigen Novellierung des WaffG bez. WP für Polizisten.
In dieser Sache auf eine rote Unterstützung zu hoffen, gleicht dem Verhalten einer Geisel mit Stockholmsyndrom.

MfG
Resistance

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Parteien zum Waffenrecht
BeitragVerfasst: 13. September 2017, 21:31 
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Registriert: 6. Januar 2006, 12:01
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In der rote ( SPÖ ) Stellungnahme wird nur von Jägern, Sportschützen und Traditionsvereinen gesprochen, Selbstverteidigung kommt da nicht vor. Auch die Antwort auf die letzte Frage klingt für mich sehr ausweichend, überhaupt klingt das ganze sehr unverbindlich und dehnbar...

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IWÖ-Mitglied Nr.:4405


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Parteien zum Waffenrecht
BeitragVerfasst: 14. September 2017, 23:10 
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Zitat:
Die Position der KPÖ-Plus ist demnach: "Wir sind nicht grundsätzlich gegen Raub, Mord, Vergewaltigung, Plünderung und Brandschatzung; wir wollen nur sicherstellen, dass wir diejenigen sind, die das tun."
Kommunisten eben..... und dort sind auch die Grünen und die SPÖ einzuordnen, auch wenn letztere sich betont(auffällig?) "neutral" geben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Parteien zum Waffenrecht
BeitragVerfasst: 15. September 2017, 16:45 
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Von der ÖVP ist noch immer keine Stellungnahme eingetroffen, so wie sich auch Herr Kurz auffällig beliebig bzgl. des Wahlprogrammes äußert. Aber es ist ja noch Zeit..........

peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Parteien zum Waffenrecht
BeitragVerfasst: 15. September 2017, 18:25 
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Beiträge: 1134
Zitat:
Von der ÖVP ist noch immer keine Stellungnahme eingetroffen, so wie sich auch Herr Kurz auffällig beliebig bzgl. des Wahlprogrammes äußert. Aber es ist ja noch Zeit..........
Von den Schwarzen - pardon, Türkisen wird ein ebenso unverbindliches Wahlkampfstatement kommen. Man wird die Meinung genau so schnell wechseln wie die Farbe. Von einer EU-hörigen Partei, die ihrer eigenen Jägerklientel das Messer in den Rücken rammt (wieder kein WP, naja, kann man halt nix machen....), ist auch nichts anderes zu erwarten.

MfG
Resistance

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Parteien zum Waffenrecht
BeitragVerfasst: 17. September 2017, 11:37 
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Nach einem mündlichen und schriftlichen "Nachfassen" von mir hat die ÖVP nun geantwortet.

Antworten der ÖVP:

1) Welche Position nimmt Ihre Partei/Ihre Bewegung grundsätzlich zum legalen privaten Waffenbesitz in Österreich ein?
Wir bekennen uns zum Recht auf privaten Waffenbesitz. Der Umstand, dass kaum ein Verbrechen oder ein Unfall in Österreich mit legal erworbenen oder besessenen Waffen passiert, spricht für das Funktionieren der derzeitigen Regelungen. Wir treten für einen verantwortungsvollen Umgang mit Waffen ein und wollen, dass der legale Zugang zu ihnen, insbesondere für Jäger und Sport- sowie Traditionsschützen, auch in Zukunft gewährleistet wird.

2) In der EU wurde eine Änderung der Waffenrichtlinie beschlossen. Diese ist zwingend in österreichisches Recht umzusetzen. Sind Sie der Auffassung, daß die bestehenden Regelungen des österr. Waffengesetzes ausreichen oder sind Anpassungen notwendig? Sollten Anpassungen notwendig sein, planen Sie strengere Bestimmungen zu erlassen und/oder sehen Sie sogar Spielraum für eine Liberalisierung (z. B. Wegfall/Lockerung der Stückzahlbeschränkung von Kat. B-Waffen, Anpassung, das heißt „Entrümpelung“ der Kriegsmaterialverordnung insbesonders im Bereich der Halbautomaten)
Unserer Meinung nach sind die derzeit in Österreich bestehenden gesetzlichen Vorschriften betreffend Handel, Besitz und die Verwendung von privaten Waffen streng und angemessen, um eine unrechtmäßige Verwendung von Waffen weitestgehend ausschließen zu können. Unser Innenminister, der wie viele andere europäische Staaten eine sehr kritische Haltung zu einzelnen Vorschlägen der Europäischen Kommission eingenommen hat, hat zugesichert, bei der Erarbeitung eines Gesetzesvorschlags zur Umsetzung der Novelle der Waffen-RL in die österreichische Rechtsordnung sicherzustellen, dass das bestehende österreichische Waffenrecht im Ergebnis soweit wie möglich erhalten bleiben soll.

3) Wenn Ihre Partei den Innenminister stellt: Wie würden Sie den Vollzug des Waffengesetzes im Rahmen der geltenden Gesetze gestalten – so liberal als möglich oder ähnlich restriktiv wie in der gegenwärtigen Legislaturperiode?
Unserer Auffassung nach ist die derzeitig gültige Regelung & Vollzug des Waffenrechts auch in Zukunft beizubehalten.

_________________
Andreas Rippel


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Parteien zum Waffenrecht
BeitragVerfasst: 17. September 2017, 11:56 
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Wäre da nicht der Karas gewesen und hätte die ÖVP nicht geschlossen in Brüssel für die Richtlinie gestimmt könnte ich das einigermaßen glauben.
Aus diesen Gründen werde ich erst wieder ÖVP wählen wenn diese etwas für die Legalwaffenbesitzer tut und nicht nur Floskeln benützt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Parteien zum Waffenrecht
BeitragVerfasst: 17. September 2017, 18:23 
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Wohnort:
Zitat:
... insbesondere für Jäger und Sport- sowie Traditionsschützen, ...
Heißt übersetzt wohl: Selbstverteidigung als Grund werden wir abschaffen!

_________________
Der Verstand des Gebildeten wählt den rechten Weg,
der Verstand des Ungebildeten den linken

Bibel Buch Kohelet 10,2


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Parteien zum Waffenrecht
BeitragVerfasst: 17. September 2017, 18:47 
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Beiträge: 88
Deshalb ist es wichtig, daß die IWÖ zu den Verhandlungen eingeladen wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Parteien zum Waffenrecht
BeitragVerfasst: 17. September 2017, 20:40 
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Registriert: 23. Juli 2013, 17:23
Beiträge: 13
Und die Antwort 3 sagt alles über die Absicht der ÖVP:
die Restriktionen betreffend Erweiterung der Stückzahl und WP bleiben oder werden verschärft
z.B. Abschaffung der Rechtfertigung „Selbstverteidigung“.
Die Waffenkontrollen bleiben auch, solange es noch LWB gibt.

Der periodische Psycho- und Amtsarztcheck kann auch kommen, auch für Altdokumentbesitzer.
Kostet dann wohl alle 3..5 Jahre (?) wohlfeile 500.-, oder ?

Die SPÖ ist schon seit den späten 90ern mit religiösem Eifer für die Entwaffnung der LWB,
wer was anderes glaubt, lebt in einer Illusion. (z.B. lächerliche 9mm Beschränkung für Polizei-WP)

Eine Partei die im EU-Parlament für die Richtlinie stimmte, wird dann sicher nicht die Umsetzung
in nationales Recht verhindern.

Vor der Wahl wird noch mit Faserschmeichler gearbeitet und nach der Wahl machen
die wieder was SIE wollen, es sei denn DIE haben dann nichts mehr zu sagen.

IWÖ-Nr. 1770


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Parteien zum Waffenrecht
BeitragVerfasst: 18. September 2017, 16:49 
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Beiträge: 701
Die nunmehr vorliegenden Antworten sämtlicher Parteien (mit Ausnahme der Liste Pilz) sprechen sicher für sich. In den kommenden IWÖ Nachrichten (noch vor der Wahl) gibt es dann noch eine Zusammenfassung und Kritik an den Stellungnahmen.

_________________
Andreas Rippel


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Parteien zum Waffenrecht
BeitragVerfasst: 19. September 2017, 12:24 
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Beiträge: 1212
Wohnort: Innsbruck
Meine Meinung:

Neos: OK! (wählbar, Golden Plating Anwort hat mir sehr gefallen. EU ist ein Faktum, das man nicht einfach mit Pathos gegen ebendiese ignorieren kann.)

FPÖ: Absolut OK! (Wahlempfehlung)

Grün: Nicht OK! (unwählbar)

KPÖ: Absolut nicht OK! (Menschenrechtswidriges Verhalten gegenüber insb Eigentum und körperl Unversehrtheit - unwählbar)

FLÖ: Lobenswert OK! (zu viel Pathos - Stimme wird wohl vergeudet sein; Empfehlung nicht zu wählen, auch wenn hier wählbar stehen kann)

G!LT: Ach, du meine Güte! (aber bitte, der Roland Düringer hat jedenfalls eine sehr lobenswerte Einstellung zur Sache; Empfehlung nicht zu wählen, auch wenn hier wählbar stehen kann)

SPÖ: Antwort grundsätzlich OK! (Empfehlung aber nicht zu wählen)

ÖVP Liste Sebastian Kurz: Ich bin total enttäuscht! (wählbar, aber erwarten, darf man sich nichts)

_________________
Ein Narr sagt, was er weiß; ein Weiser weiß, was er sagt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Parteien zum Waffenrecht
BeitragVerfasst: 19. September 2017, 16:24 
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Registriert: 4. Juli 2015, 06:15
Beiträge: 1134
Ich halte von solchen Fragenkatalogen gar nichts. Schon gar nicht vor Wahlen. Mir fällt da immer das schöne Konrad Adenauer Zitat ein:" Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!"
Man möge sich ein langfristiges Bild der wahlwerbenden Parteien machen. Wer hat in den letzten 20 Jahren Verschärfungen auf nationaler und EU - Ebene befürwortet, wer hat sie abgelehnt? Einfache Rechnung, nicht wahr?

MfG
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