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BeitragVerfasst: 22. Februar 2018, 23:45 
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ich bin nicht dagegen, wenn man die Aufhebungn unnötiger Restriktionen verlangt, ganz im Gegenteil.
Aber was hier mit der Definitition von "Sportschützen" betrieben wir, ist einfach hirnrissig. Nicht nur von der Definition her, sondern von zum erwartenden Ergebnis. Es wird dann nämlich nichtmehr nur eine Gruppe "besserer Waffenbesitzer geben (Jäger), sondern auch ein zweite Gruppe, die der "Sportschützen" --- einmal mehr der besten Ansatz zu "teile und herrsche"

Und warum gerade diejenigen, die durch regelmäßige Teilnahme an Schießbewerben ohnehin auf die Waffenhandhabung trainiert sind, noch extra eine "erweiterterten Waffenführerschein" (selbstverständlich kostenpflichtig) mit Schießtraining absolvieren sollen, verstehe wer will.

Jedenfalls ist für mich durch diesen Entwurf der NFVÖ absolut disqualifiziert und nur eine Anhäufung von Gschaftelhubern.

sorry
meine 2 Groschen dazu

bauli

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BeitragVerfasst: 23. Februar 2018, 01:06 
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Beiträge: 156
Zitat:
mich würde interessiern, was die IWÖ zu der Vorstoß der NFVÖ sagt:

https://www.nfvoe.at/2018/02/22/eu-feue ... ichtlinie/

Der Vorschlag über die Definition des Sportschützen ist für mich sowas von kontraproduktiv, wie's höher nimmer geht.
Das ganze wird sich als Schuss ins eigene Knie entwickeln.
Asserdem -- warum reden die für mich?
Ich werd demnächst einen Sparverein gründen und dann dem Finanzministerum bei der Erfindung neuer Steuern helfen.

ziemlich sauer! :evil:
bauli


Also vorsichtig (da schon in ein Fettnäpfchen getreten) formuliert:

Ich bin so annähernd, ungefähr, circa der ähnlichen, fast gleichlautenden Meinung.

LG Steamy

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Mitglied Nr. 370


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BeitragVerfasst: 23. Februar 2018, 06:16 
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Registriert: 16. November 2011, 18:41
Beiträge: 542
Ich stehe dieser Definition der Sportschützen ebenfalls kritisch gegenüber. Man beachte die Kommentare auf der verlinkten Seite. Man kann dort seine Meinung oder Verbesserungsvorschläge kundtun.


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BeitragVerfasst: 23. Februar 2018, 11:30 
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Beiträge: 1111
Man könnte den Eindruck gewinnen, dass mit der Sportschützen "Definition" der NFVÖ eine Art Freunderl-Sponsoring betrieben wird. Aber da täusche ich mich sicher. Da es in unserem schönen Land Vereine wie Sand am Meer gibt, die auch noch bereitwillig jeden LWB aufnehmen (Aufnahmestopp? Nie gehört!), kann man da recht entspannt seine Trainings und Bewerbe schießen. Es gibt nämlich nur alteingesessene Vereinsmitglieder und keine neuen WBK Besitzer, die vielleicht auch die Chance haben möchten, als Sportschütze zu gelten. Typisches "mir san mir" Denken in alter Tradition.

MfG
Resistance

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„Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.“
Macchiavelli

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BeitragVerfasst: 23. Februar 2018, 17:26 
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Registriert: 6. Januar 2006, 12:01
Beiträge: 335
Die ganze Sache stinkt von Anfang an zum Himmel.
Sollen in Zukunft nur mehr Jagdkarteninhaber und genau definierte, geprüfte (WBK besitzende) Sportschützen Waffen besitzen dürfen?
Was ist mit allen anderen Waffenbesitzern? Leute, wacht auf! Schaut mal über den Tellerrand!
Vom normalen "Hobby-Waffenbesitzer", aus-Spaß-an-der-Freud-Waffenbesitzer, Haus und Hof-Flobert Inhaber ist nicht mehr die Rede. Der Passus "bereit halten zur Selbstverteidigung in den eigenen vier Wänden" kommt, ganz im deutschen Sinn und EUROPAkonform nicht mehr vor.

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IWÖ-Mitglied Nr.:4405


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BeitragVerfasst: 23. Februar 2018, 18:47 
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Beiträge: 71
Zitat:
Sollen in Zukunft nur mehr Jagdkarteninhaber und genau definierte, geprüfte (WBK besitzende) Sportschützen Waffen besitzen dürfen?
Da stimme ich dir zu! Solche Forderungen sind kontraproduktiv für den Privatwaffenbesitz!


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BeitragVerfasst: 24. Februar 2018, 01:36 
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Registriert: 16. November 2011, 18:41
Beiträge: 542
Auf der Homepage des NFVÖ hat man inzwischen 9 von 13 Kommentaren betreffend Sportschützendefinition des NFVÖ wegzensiert. Kritik ist offenbar nicht unerwünscht. Was hat eigentlich die IWÖ zu solchen Vorschlägen zu sagen?


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BeitragVerfasst: 24. Februar 2018, 13:38 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:32
Beiträge: 142
Ich denke nicht, daß es klug wäre, sich jetzt auf eine Konfrontation der beiden Interessensvertretungen einzulassen.

Die IWÖ hat und wird sich weiter zum Vorteil aller Legalwaffenbesitzer in die Umsetzung der EU-Feuerwaffenrichtlinie in das nationale Recht einbringen.

Die IWÖ sollte die Vorschläge des NFVÖ gar nicht kommentieren. Ich denke, daß die Waffenbesitzer den Beitrag des NFVÖ gebührend bewerten werden.


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BeitragVerfasst: 24. Februar 2018, 14:15 
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Beiträge: 2406
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ein Konflikt ist auch nicht notwendig und wäre das allerdümmste. das in jetzt machen kann.
seh ich auch so

bauli

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BeitragVerfasst: 19. März 2018, 16:19 
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Beiträge: 5
Wohnort: Hall in Tirol
Hallo erstmal,

hat sich hierzu inzwischen etwas getan? Bin auf diesen Thread gestoßen weil ich mich letztens auf der BH grün und blau geärgert habe. Hätte gerne eine Erweiterung der WBK gehabt da 2 Plätze lächerlich wenig sind. Der bearbeitende Beamte meinte nur süffisant "2 Waffen sind genug, wenn ich etwas anderes möchte könnte ich ja eine verkaufen". Mir stoßen genau wie vielen anderen hier ein paar Dinge sauer auf was die Gesetzeslage, Regelungen, Vorschriften und deren Umsetzung betrifft. Allein schon die Tatsache, dass vieles, wie etwa die Erweiterung der Karte, im Ermessen des bearbeitenden Beamten liegt! Kann doch nicht sein. Was den WP und dessen Ausstellung betrifft brauche ich hier wohl keine Worte zu verlieren... der ist ja praktisch abgeschafft und existiert nur noch auf dem Papier. Ein Anliegen meinerseits möchte ich jedoch noch ansprechen. Es geht um das Thema Zubehör und dessen Eintragung. Bitte schafft die 2 WBK Versionen ab. Ich bekam damals eine WBK ohne Zubehör Eintragung ausgestellt was mir auch nicht auffiel bis ich ein Zubehör melden wollte - da wurde eine Neuausstellung der WBK "nötig" was schlicht eine Frechheit und reine Abzocke ist! :x

Grüße Konrad

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BeitragVerfasst: 19. März 2018, 17:42 
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Beiträge: 3353
Wohnort: 1210 Wien
Servus KONRAD
Erst mal willkommen hier im Forum, und hoffentlich auch bei der IWÖ....Natürlich ist das sog. Ermessen eine Frechheit und wird bei den diversen Waffenbehörden im Land auch völlig unterschiedlich gehandhabt obwohl das Waff.G. eine Bundesgesetz ist. leider ist es seit Einführung der Scheckkarten-WBK so, daß wenn Dein waffenrechtlicher Status eine Änderung erfährt eine Neuaustellung, mit allen Kosten, zwingend ist. Früher hat die Sachbearbeiterin die WBK in die Schreibmaschine gespannt das Zubehör oder die Erweiterung eingetragen, Stempel drauf und gut war es....
grüsse
sousek, 718


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BeitragVerfasst: 19. März 2018, 19:43 
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Registriert: 18. März 2018, 15:59
Beiträge: 5
Wohnort: Hall in Tirol
Danke für die schnelle Antwort. Die Scheckkarte ist für diese Fehlentwicklung meines Erachtens jedoch nicht verantwortlich. Auf der Karte wird das Zubehör ja nicht eingetragen. Dies erfolgt rein digital im System und auf der Karte findet sich auf der Rückseite einzig der Aufdruck "Zubehör" als Vermerk, dass für eine oder mehrere Waffen ein Zubehör eingetragen ist. Daher meine Bitte - Abschaffung dieses Nonsens oder generelle Ausstellung mit dem Eintrag "Zubehör", so wie es auch nachträglich jederzeit möglich ist. Ich habe jetzt eine WBK mit dem Aufdruck "Zubehör" ohne eine Waffe mit Zubehör zu besitzen. Lediglich die Möglichkeit Zubehör zu registrieren wurde mir damit jetzt eröffnet. Bitte wer denkt sich solch einen Schwachsinn aus? Da möchte nur jemand an den Neuausstellungen verdienen. Oder liege ich mit dieser Behauptung daneben und ich habe nur noch nie jemanden getroffen der sein Zubehör auf die Karte schreiben ließ? Aber bevor das hier zu weit und offtopic geht... wir alle sind gespannt und hoffen auf Besserung und Erleichterung in diversen Bereiche.

Zum Thema Mitgliedschaft - nein noch nicht. Aber was nicht ist, wird noch werden.

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