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BeitragVerfasst: 6. Juni 2018, 18:18 
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Herr Utizio, los schreiben Sie!

Ich werde nichts mehr schreiben. Seit ich selbst in Brüssel dabei war, weiß ich, dass es diesen Herrschaften komplett egal ist, ob sich Widerstand regt oder nicht. Sie ziehen es durch!

Ich habe ein ganzes Buch mit Gegenargumenten geschrieben, hab 20 Jahre lang dokumentiert (500 Seiten). Im Vorjahr war es druckreif, aber da platzte die "Bombe" Dr. Z, und ich musste mein Buch komplett umschreiben. Jetzt war es wieder druckreif und jetzt kam die DSGVO dazwischen. Bei 1.200 Namen im Namensverzeichnis ist es für mich ein Dinge der Unmöglichkeit alle um ihre Einwilligung zu fragen.

So schaltet die EU ihre Widersacher aus. Für mich ist jetzt Schluß. Ich lasse den Jüneren den Vortritt - bitte vor den Vorhang!

Glück auf!


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BeitragVerfasst: 6. Juni 2018, 19:57 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:22
Beiträge: 628
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Zitat:
Das dürfte nicht so sein: Bereits der Besitz eines derartigen Magazins macht die Waffe zu Kategorie A; auch wenn es unmittelbar nicht angesteckt ist.
Halbautomaten, wie AUG Z oder Schmeisser AR15 werden standartmässig mit 10-er Magazinen ausgeliefert.
Bei den OAs weiss ich es nicht.
Die größeren Magazine wurden von den Besitzern meist später dazugekauft.
Damit wären diese Waffen nach der neuen Gesetzeslage (wahrscheinlich) Kategorie A Waffen.

Was wäre aber, wenn diese Magazine von ihren Besitzern wieder hergegeben oder mit einer Magazinsperre versehen würden?
Wären die dazugehörigen Waffen danach wieder in Kategorie B?
Hätten wir dann Kategorie-Migranten?

Wie wäre so etwas handhabbar?

Freundliche Grüsse,
fischeg3
4998


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BeitragVerfasst: 7. Juni 2018, 07:25 
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Beiträge: 2491
Wohnort: Niederösterreich
Zitat:
Herr Utizio, los schreiben Sie!

Ich werde nichts mehr schreiben. Seit ich selbst in Brüssel dabei war, weiß ich, dass es diesen Herrschaften komplett egal ist, ob sich Widerstand regt oder nicht. Sie ziehen es durch!

Ich habe ein ganzes Buch mit Gegenargumenten geschrieben, hab 20 Jahre lang dokumentiert (500 Seiten). Im Vorjahr war es druckreif, aber da platzte die "Bombe" Dr. Z, und ich musste mein Buch komplett umschreiben. Jetzt war es wieder druckreif und jetzt kam die DSGVO dazwischen. Bei 1.200 Namen im Namensverzeichnis ist es für mich ein Dinge der Unmöglichkeit alle um ihre Einwilligung zu fragen.

So schaltet die EU ihre Widersacher aus. Für mich ist jetzt Schluß. Ich lasse den Jüneren den Vortritt - bitte vor den Vorhang!

Glück auf!
Dann müßte jedes bereits erschienene Buch umgeschrieben, bzw. aus den Verkehr geholt werden. Lass es drucken und fertig.

_________________
Lieber Gott, bitte schütze mich vor meinen Freunden, vor meinen Feinden schütze ich mich selbst!

Pirker Dietmar Nr. 6928


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BeitragVerfasst: 7. Juni 2018, 09:22 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:32
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Alte Bücher müssen nicht umgeschrieben werden, die DSGVO (rund 400 Seiten) gilt nur für Neuerscheinungen.

Ich habe schon seit 2 Jahren einen Autoren-Rechtsschutz. Da die DSGVO schon in Kraft getreten ist, handelt es sich bei jeder Übertretung in einer Neuerscheinung um eine Vorsatztat. Und Vorsatztaten unterliegen nicht dem Versicherungsschutz.


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BeitragVerfasst: 7. Juni 2018, 11:10 
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Registriert: 4. Januar 2006, 13:29
Beiträge: 701
Das Problem liegt nicht beim österr. Gesetzgeber oder dem Innenministerium, sondern bei Artikel 5 der Richtlinie:

(3) Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Genehmigung für den Erwerb oder die Genehmigung für den Besitz einer Feuerwaffe der Kategorie B entzogen wird, wenn festgestellt wird, dass die Person, der die Genehmigung erteilt wurde, sich im Besitz einer Ladevorrichtung befindet, die an halbautomatische Zentralfeuerwaffen oder Repetierwaffen montiert werden kann und:
a) die mehr als 20 Patronen aufnehmen kann oder
b) im Falle von Lang-Feuerwaffen, die mehr als zehn Patronen aufnehmen kann,
es sei denn, der entsprechenden Person wurde eine Genehmigung [...] erteilt.

Da in Österreich mit Abstand keine parlamentarische Mehrheit dafür besteht die Richtlinie nicht umzusetzen, haben wir den Mist.

Die verpflichtende Umsetzung nicht durchzuführen, würde die derzeitige Koalition sprengen und möchte daher auch die FPÖ die Richtlinie umsetzen. Das hat man uns schon VOR den Wahlen offen gesagt (in den IWÖ Nachrichten wurde es auch publiziert) und dies möchte jede im Parlament vertretene Partei.

Zu glauben die Umsetzung zu verhindern ist, freundlich ausgedrückt, unrealistisches Wunschdenken. Leider.

Der derzeitige - politisch nicht abgesegnete - und inoffizielle Entwurf sieht aber - und hier haben wir von der IWÖ massiven Druck gemacht - auch deutliche Verbesserungen in anderen Bereichen vor.

_________________
Andreas Rippel


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BeitragVerfasst: 7. Juni 2018, 16:51 
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Registriert: 9. April 2018, 10:42
Beiträge: 15
Wohnort: Windisch Bleiberg
@A_R:

Vielen Dank für die Info.
Dass man trotz dem Drang alles zu Verschlechtern immer noch ein paar Verbesserungen "reinmischen" kann ist echt eine unglaubliche Leistung vom IWÖ. Hut ab und danke noch dafür!

@FSchmidt:

Sorry, ich wollte mit meiner (oberflächlichen, ich gib's zu!) Bemerkung auf keinen Fall Ihre Bemühungen missachten, ich hatte nur keine Ahnung dass die Lage so schlimm ist...
Soviel zum Thema "Demokratie" und wissenschaftlich/intelligente Gründe für neue Regulierungen! :shock:

Was Sie beschreiben erklärt aber zumindest ziemlich gut warum es in Europa kaum Objektivität und Gegenmeinungen zum Thema gibt.

Was soll ich sagen... Ich werde mich weiterhin bemühen, zumindest Leute in meinem Umkreis zu informieren und objektiv aufzuklären (sofern sich die Gelegenheit bietet) - dankend für alle die es über offizielle Medien versucht haben und versuchen werden (ich persönlich hätte da überhaupt keine Meter!)

_________________
.22lr, 9mm Luger, .223, 8x57IS, .12 for Meditation :lol:


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BeitragVerfasst: 7. Juni 2018, 18:03 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:32
Beiträge: 197
Zitat:
Sorry, ich wollte mit meiner (oberflächlichen, ich gib's zu!) Bemerkung auf keinen Fall Ihre Bemühungen missachten,
Geschätzter Utizio, ich möchte niemanden entmutigen. Ich bin nur furchtber enttäuscht davon, was aus unserem "Friedensprojekt" geworden ist.

Die IWÖ und auch viele andere bemühen sich um alles in Grenzen zu halten. Nur mir geht nach 20-jähriger Tätigkeit langsam die Kraft aus. Machen sie weiter! Unser Nachwuchs ist unsere Zukunft. Leider wurde auch dieser wichtige Punkt von einem früheren Vorstandsmitglied mit Füssen getreten.


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BeitragVerfasst: 7. Juni 2018, 21:09 
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Registriert: 17. Februar 2011, 00:40
Beiträge: 224
Wohnort: wien
Hallo,

verstehe ich das richtig, aktuell darf also davon ausgegangen werden dass wir HA Besitzer/ Glock mit Magazinen/ Möglichkeit zur Aufnahme von mehr als 10 o. 20 Patronen ohne Entschädigung enteignet werden?

Soviel zum Thema "Rechtssicherheit" in der EU/Österreich, werden die Hersteller gegen das Gesetz wenigstens klagen, gibt es dazu Aussagen?

Was nimmt man uns als nächstes Weg- im Sinne der Sicherheit?
Zitat:
"Rechtssicherheit" beruht auf der Klarheit, Beständigkeit, Vorhersehbarkeit und verlässlichen Gewährleistung von Rechtsnormen, konkreten Rechtspflichten und Berechtigungen. Sie soll das Vertrauen der Bürger in die rechtsstaatliche Verlässlichkeit der Rechtsordnung bestärken und hierdurch herbeiführen. Zur Rechtssicherheit gehört auch die Klärung von umstrittenen Rechtsfragen oder -verhältnissen in angemessener Zeit und die Herstellung von Rechtsfrieden.

_________________
-I=I====>leben und leben lassen<====I=I-

Steyr AUG Z
Glock 17


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BeitragVerfasst: 8. Juni 2018, 05:56 
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Registriert: 4. Juli 2015, 06:15
Beiträge: 1134
Zitat:
verstehe ich das richtig, aktuell darf also davon ausgegangen werden dass wir HA Besitzer/ Glock mit Magazinen/ Möglichkeit zur Aufnahme von mehr als 10 o. 20 Patronen ohne Entschädigung enteignet werden?
Man bekommt ein Waffenverbot, wenn die Behörde Kenntnis erlangt, dass man Magazine über 10 (Langwaffe) bzw. 20 Schuß (Kurzwaffe) besitzt. Daher kann man von Enteignung sprechen, mit der Aussicht, nie mehr eine Schußwaffe besitzen zu dürfen.
Zitat:
Soviel zum Thema "Rechtssicherheit" in der EU/Österreich, werden die Hersteller gegen das Gesetz wenigstens klagen, gibt es dazu Aussagen?
Neimand außer Tschechien klagt. Alle katzbuckeln nach Brüssel.
Zitat:
Was nimmt man uns als nächstes Weg- im Sinne der Sicherheit?
Ich habe weiter oben schon erwähnt, dass dies noch lange nicht das Ende der Fahnenstange ist. Lass noch 2 Jahre vergehen, ein paar bereichernde Anschläge mit illegalen AK 47, wenn das nicht reicht noch ein Schulmassaker in den USA (auch das wird argumentiert von unseren lieben AWN) und wir haben nicht mal mehr eine Steinschleuder.
Zitat:
"Rechtssicherheit" beruht auf der Klarheit, Beständigkeit, Vorhersehbarkeit und verlässlichen Gewährleistung von Rechtsnormen, konkreten Rechtspflichten und Berechtigungen. Sie soll das Vertrauen der Bürger in die rechtsstaatliche Verlässlichkeit der Rechtsordnung bestärken und hierdurch herbeiführen. Zur Rechtssicherheit gehört auch die Klärung von umstrittenen Rechtsfragen oder -verhältnissen in angemessener Zeit und die Herstellung von Rechtsfrieden.
Dieser Satz sollte eigentlich selbstverständlich auch für uns LWB gelten. Offenbar sind wir aber eine Minderheit, mit der man machen kann, was man will.

MfG
Resistance

_________________
„Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.“
Macchiavelli

M - 10092


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BeitragVerfasst: 8. Juni 2018, 09:05 
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Beiträge: 628
Wohnort: Wien
Ich verstehe ja die Verbitterung, aber seid bitte nicht gar so pessimistisch eingestellt.
Ich setze mich seit 2004 für vernünftige Waffengesetze ein und hab seit damals in regelmässigen Abständen die Aussage, dass 2, 3 (höchstens 5) Jahre später alle Privatwaffen verboten sein würden, gehört und gelesen.
Jetzt, 14 Jahre später, sind wir sind von diesem Horrorszenarium gottseidank noch weit entfernt.

Ich will nix schönreden, die EU Richtline ist vollkommen unnötig und kontraproduktiv und es kann auch viel passieren (siehe England), aber wir sollten uns trotzdem weiter für unsere Bürgerrechte einsetzen, so ganz aussichtslos ist das m.A. nach nicht.
Der politische Wind dreht sich gerade ein wenig, auch und vor allem europaweit.

Freundliche Grüsse,
fischeg3
4998


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BeitragVerfasst: 8. Juni 2018, 09:45 
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Ich muß fischeg3 da vollkommen recht geben. Die Räder drehen sich und wir müssen zusehen, daß wir nicht drunter kommen oder übersehen werden. Halten wir uns die kleinen erreichten Einzelziele vor Augen und lassen wir uns nicht unterkriegen!

_________________
Lieber Gott, bitte schütze mich vor meinen Freunden, vor meinen Feinden schütze ich mich selbst!

Pirker Dietmar Nr. 6928


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BeitragVerfasst: 8. Juni 2018, 14:11 
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Zitat:
...warum ich das ganze meine:

Es wäre echt toll wenn man für die ganze Debatte selbst mal ein paar Statistiken veröffentlichen könnte, damit jeder auch sehen kann wie lächerlich und manipulativ das ganze schon ist.
Wie (Beispiel):

"Für unsere Sicherheit solltet Ihr generell lieber den Kauf und Besitz von Messer und weitere Küchenutensilien Verschärfen, da es 3 mal wahrscheinlicher ist erstochen als angeschossen zu werden"
http://www.ortneronline.at/waffenrecht- ... s-problem/

oder
"Es ist zwar Xmal wahrscheinlicher beim Duschen tödlich zu verunglücken als durch eine legale Waffe erschossen zu werden, also: Wer angst vor legale Waffen hat sollte lieber nicht duschen.." :lol: (ich kenne die genauen Zahlen leider nicht, aber... das kann sicher jemand rausfinden!)

Der Meinung bin ich auch.

Was hindert eigentlich die LWB daran zusammen mal 1-2 Millionen Budget aufzustellen (wäre kein Problem, wenn jeder einen Hunderter im Jahr locker macht) und eine hochprofessionelle Kampagne (Lobbying, Werbung, ganzseitige Anzeigen mit der o.g. Duschwerbung etc.) zu fahren?! Habe ich bereits vielfach angeregt, scheint aber niemanden zu interessieren.

Politiker biegen sich nach dem Willen des Wahlvolkes - also gilt es dieses als erstes zu mobilisieren.


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BeitragVerfasst: 8. Juni 2018, 14:18 
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Registriert: 31. Dezember 2013, 11:53
Beiträge: 122
Zitat:
Zitat:
Herr Utizio, los schreiben Sie!

Ich werde nichts mehr schreiben. Seit ich selbst in Brüssel dabei war, weiß ich, dass es diesen Herrschaften komplett egal ist, ob sich Widerstand regt oder nicht. Sie ziehen es durch!

Ich habe ein ganzes Buch mit Gegenargumenten geschrieben, hab 20 Jahre lang dokumentiert (500 Seiten). Im Vorjahr war es druckreif, aber da platzte die "Bombe" Dr. Z, und ich musste mein Buch komplett umschreiben. Jetzt war es wieder druckreif und jetzt kam die DSGVO dazwischen. Bei 1.200 Namen im Namensverzeichnis ist es für mich ein Dinge der Unmöglichkeit alle um ihre Einwilligung zu fragen.

So schaltet die EU ihre Widersacher aus. Für mich ist jetzt Schluß. Ich lasse den Jüneren den Vortritt - bitte vor den Vorhang!

Glück auf!
Dann müßte jedes bereits erschienene Buch umgeschrieben, bzw. aus den Verkehr geholt werden. Lass es drucken und fertig.
Genau! Schluß mit dem Vorausgehorsam! Drucken und los!

Schlimmstenfalls kann man ja einen eigenen Verein gründen, der das Buch herausgibt und solltes es tatsächlich eine Klage geben (zu 99.999% gibt's keine), wird halt der Verein geklagt und muß liquidiert werden. Wozu haben wir Rechtsanwälte in der IWÖ?! Für diese wird es doch wohl ein Leichtes sein, so ein Konstrukt zu erstellen.


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BeitragVerfasst: 8. Juni 2018, 16:59 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:32
Beiträge: 197
Zitat:
fischeg3
Ich verstehe ja die Verbitterung, aber seid bitte nicht gar so pessimistisch eingestellt.
Zitat:
chabich:
Was hindert eigentlich die LWB daran zusammen mal 1-2 Millionen Budget aufzustellen (wäre kein Problem, wenn jeder einen Hunderter im Jahr locker macht) und eine hochprofessionelle Kampagne (Lobbying, Werbung, ganzseitige Anzeigen mit der o.g. Duschwerbung etc.) zu fahren?! Habe ich bereits vielfach angeregt, scheint aber niemanden zu interessieren.
Das mit den Finanzen kenne ich, ist ja ein altes Problem. Bei insgasamt 301.420 Waffenbesitzer aller Kategorien zusammengezählt (ZWR: 01. 01. 2018) würden 3 Mille (wenn uns jeder nur einen Zehner spendieren würde) natürlich die Arbeit erleichtern. Aber wer die Waffenbesitzer so lange und so gut kennt wie ich, der zweifelt an der Tatsache, dass sich so viel Geld auftreiben ließe. Beim Geld hört bei den meisten die Freundschaft auf. Viele, viele Gespräche haben mir das bestätigt. Einzelne sind natürlich bereit mehr zu leisten, aber das sind wenige.
Ich bin ja bei mehreren Schiessklubs. Dort rede ich mit seit 1994 die Zunge wund. Alle hören mir interessiert zu und klopfen mir auf die Schulter, lassen sich auch gerne von mir helfen. Nur die wenigsten sind beigetreten. Das ist es, was mich frustriert. Wir reissen uns den A auf und die anderen geniessen die Früchte und geben nichts dafür.
Auch bei unserem Mitbewerber halten sich die "Goldencard" und die "Platincart" in Grenzen. Außerdem, mit jedem neuen Verein wird der gemeinsame Kuchen kleiner und wie wir alle wissen, arbeitet auch der neue Verein nicht für uns.

Ach, wie viele Interessenten haben mir schon versprochen dem Verein beizutreten, aber wenn ich - vor der DSGV - in die Liste geblickt habe, musste ich feststellen, dass sich die meisten niemals angemeldet hatten oder nach der ersten Zahlung auf die zweite schon vergaßen. So schaut es aus.
Alles wurde schon ins Auge gefasst, auch Crowdfunding usw.
Unsere "Fördermitgliedschaft" wurde außer von wenigen wirklichen Idealisten nicht angenommen.

Ein Problem hat sich in der Zwischenzeit erledigt. Es gab da einen, weswegen so viele nicht in die IWÖ eingetreten sind. Die müsste man jetzt erreichen. Aber wahrscheinlich sind sie das Trittbrettfahren jetzt schon jahrzehntelang gewohnt und es ist bisher gutgegangen, und werden den Schritt zur bitter notwendigen Unterstützung der IWÖ auch jetzt nicht erwägen. Wenn ich mich täuschen würde, würde ich mich sehr freuen.
Zitat:
Genau! Schluss mit dem Vorausgehorsam! Drucken und los!
Ich bin nicht untätig, ich war heute in Wien und habe mich mit einem Juristen getroffen. Er wird bei seinen Kollegen auf der Uni Wien Rat einholen. Auch er konnte mir über die neue und so umfangreiche Materie keine definitive Auskunft, ob auch Autoren bzw. neuerscheinende Bücher darunterfallen, geben. Sollte ich vorher falsch informiert worden sein, dann liegt der Veröffentlichung nichts mehr im Wege. Es ist druckreif. In den Sommerferien wird es noch von einem IWÖ-Mitglied korrekturgelesen. Dann geht es, wenn alles positiv verläuft, in den Druck.
Weitergegeben wird es nur von mir privat an Freunde. Daher schmilzt die Auflage noch einmal zusammen. Ich möchte jedes Klagsrisiko ausschließen. Ich will mich damit nicht profilieren und es ist auch keine Unterhaltungslektüre. Einfach eine geballte Ladung an Information und Argumenten. Für echte Experten. Alle meine Neider und meine Feinde brauchen das nicht lesen, bekommen es auch nicht von mir.

So, jetzt hör ich auf damit, weil dieser Thread eigentlich nicht dazu da ist, dass ich Euch die Ohre voll jammere. Ich bitte um Nachsicht für die obigen Einträge.


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BeitragVerfasst: 8. Juni 2018, 17:31 
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Registriert: 17. Februar 2014, 20:31
Beiträge: 53
Zitat:
Das Problem liegt nicht beim österr. Gesetzgeber oder dem Innenministerium, sondern bei Artikel 5 der Richtlinie:

(3) Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Genehmigung für den Erwerb oder die Genehmigung für den Besitz einer Feuerwaffe der Kategorie B entzogen wird, wenn festgestellt wird, dass die Person, der die Genehmigung erteilt wurde, sich im Besitz einer Ladevorrichtung befindet, die an halbautomatische Zentralfeuerwaffen oder Repetierwaffen montiert werden kann und:
a) die mehr als 20 Patronen aufnehmen kann oder
b) im Falle von Lang-Feuerwaffen, die mehr als zehn Patronen aufnehmen kann,
es sei denn, der entsprechenden Person wurde eine Genehmigung [...] erteilt.

Da in Österreich mit Abstand keine parlamentarische Mehrheit dafür besteht die Richtlinie nicht umzusetzen, haben wir den Mist.

Die verpflichtende Umsetzung nicht durchzuführen, würde die derzeitige Koalition sprengen und möchte daher auch die FPÖ die Richtlinie umsetzen. Das hat man uns schon VOR den Wahlen offen gesagt (in den IWÖ Nachrichten wurde es auch publiziert) und dies möchte jede im Parlament vertretene Partei.

Zu glauben die Umsetzung zu verhindern ist, freundlich ausgedrückt, unrealistisches Wunschdenken. Leider.

Der derzeitige - politisch nicht abgesegnete - und inoffizielle Entwurf sieht aber - und hier haben wir von der IWÖ massiven Druck gemacht - auch deutliche Verbesserungen in anderen Bereichen vor.
Sehr geehrter Herr Rippel!

Ich höre immer nur was das IWÖ alles so erreicht hat und noch erreichen möchte.
Aber bis jetzt habe ich noch nichts gelesen was für uns Sportschützen Jäger oder Sammler in Zukunft verbessern wird.

Im Gegenteil verlässliche Sammler von BMI sowie BMLV die an der Quelle sitzen berichten leider nichts Gutes was so im Stillen alles vorbereitet wurde und noch wird.
Sollte nur ein Teil davon Stimmen, was leider auch 2012 zu 100% eintraf.
So sieht es für uns alle nicht nur düster aus sondern nur noch pechschwarz!

Sofern es mich betrifft, ich bin ein Waffensammler mit einer WBK über 30 Stück!
Mein Hauptinteresse sind aber originale Deaktivierte Maschinengewehre von 1890-1960 sowie dazugehöriges Zubehör und Lafetten!
Meine Sammlung ist ordnungsgemäß beim BMI sowie BMLV registriert.
Habe auch alle nötigen Bescheide für meine komplette Sammlung.

Ich habe mich ans BMI sowie BMLV gewandt. Und um Informationen gebeten wie es nun mit den Magazinen die in meinem Besitz befinden nun weiter geht. Ob sie weiterhin erlaubt sind wenn man nur Deaktivierte Waffen besitzt? Oder ob sie verboten sind und ich sie vernichten muss. Oder ob ich enteignet werde?

Die Antwort von BMI ist!
Ich brauche mir keine Sorgen wegen einer Enteignung machen denn es wird an einer Lösung gearbeitet.

Von BMLV!
Habe ich leider keine Antwort erhalten.

Nun Herr Rippel bitte seien Sie so nett und teilen uns mit was alles angeblich für uns besser wird?
Sofern es mich betrifft gehe ich davon aus Nichts nur lehre Zusagen von der Regierung wie üblich.
Und natürlich wieder viel mehr als von der EU verlangt wird das Österreich ja muss immer etwas übereifrig sein.
Aber wie Sie schon geschrieben hatten ist der Übereifer für uns Waffenbesitzer sicherlich zum Nachvollziehen.
Da bin ich leider anderer Meinung!

Noch was Persönliches über Resistance!

Gebe es mehr von dieser Sorte mit solchen Durchblick was wirklich abläuft.
So hätten mir zumindest eine Change gehabt diesen Unsinn zu verhindern!


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