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BeitragVerfasst: 18. Oktober 2018, 22:49 
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Bitte die Emotionen ein wenig zügeln, Harry. Auch wenn es schwer fällt. Danke!

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Pirker Dietmar Nr. 6928


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BeitragVerfasst: 19. Oktober 2018, 05:37 
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Seine Emotionen konnte auch ein Herr des ÖSB kaum zügeln und verglich das neue WaffG mit dem einer Diktatur. Da hat er recht und langsam realisieren auch die blindesten Bauernbündler, wer sie da entrechtet. Gut so, das kostet den Schwarzen wieder tausende Stimmen bei der EU Wahl.http://www.servus.com/at/p/18-10---Serv ... S4Y651W12/

MfG
Resistance

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„Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.“
Macchiavelli

M - 10092


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BeitragVerfasst: 19. Oktober 2018, 08:43 
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Zitat:
Noch dazu kommen die Jäger (bin selber einer) die andere Legalwaffenbesitzer als „Ballermänner“ (gerade in einer jaglichen Mitgliederzeitung gelesen) diffamieren und der ÖVP die Mauer machen.
Der Verein den Du ansprichst ist explizit politisch neutral. Die Formulierung ist vielleicht etwas unglücklich, hat ihren Hintergrund aber in Aktionen des Pächters im Zangtal, wie der "Holzhackerchallenge". Damit spricht man natürlich ein Klientel mit hohem Munitionsverbrauch an. Mit einer Selbstladebüchse wurde "Holz gehackt", es ging darum einen Baumstamm innerhalb kürzester Zeit in zwei Stücke zu schiessen. Dazu Grillfest mit Freibier. Nicht die beste Aussenwirkung für eine Anlage mit jahrelangen Nachbarschaftsproblemen.
Wenn man kurz einen Kontrollschuss mit der Jagdbüchse machen will ist es auch mühsam wenn gerade in der Mittagspause alle vier Indoor-Stände besetzt sind, und jemand mit HA mehrere Schüttpackungen .22lr wie mit der Giesskanne delaboriert. Nicht mal mit viel Mühe war eine Gruppe zu erkennen, der Spiegel war wie ein Sieb perforiert.
Der Artikel stellt die "Ballermann" Aussage aber klipp und klar in direkten Zusammenhang mit dem Zangtal. Es hat viel Geld gekostet und die Nutzbarkeit ist eben teilweise eingeschränkt. Daher gründet die Kritik. Wenn Du das jetzt isoliert als Diffamierung von LWB hinstellst, ignorierst Du den Bezug und die Hintergründe.


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BeitragVerfasst: 19. Oktober 2018, 21:13 
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Guten Abend,
ich habe mir den Link https://iwoe.at/wp-ontent/uploads/2018/ ... r-2018.pdf mit den Entwürfen genauer angesehen – hier ein paar Bemerkungen dazu:

Rot: Auszüge aus dem Entwurf
Schwarz: Zitate Vereinsgesetz
Grün Kommentare von mir

Forderung: Schießsportverein - 100 Mitglieder Mindestzahl:
Während (1) noch einleuchtet, stellt folgender Absatz einen reinen Willkürakt dar, der weder durch das zitierte Vereinsgesetz zu rechtfertigen noch organisatorisch umzusetzen möglich ist: Klar erkennbar ist die Absicht, die vorhandene Vereinsstruktur durch unangemessene, klar erkennbar nicht zu erreichende Anforderungen zu zerstören.

§ 11b. (2) Ein Schießsportverein im Sinne des Abs. 1 ist ein Verein nach dem Vereinsgesetz 2002 (VerG), BGBl. I Nr. 66/2002, der über mindestens 100 ordentliche Mitglieder verfügt und regelmäßig, zumindest einmal jährlich, Mitglieder zu nationalen, mindestens fünf Bundesländer übergreifenden, oder internationalen Schießwettbewerben entsendet oder solche selbst veranstaltet.

Die Festsetzung auf 100 Mindestmitglieder ist ein willkürlicher Akt, der durch nichts zu rechtfertigen ist und im Vereinsgesetz so auch nicht vorkommt. Es gibt keinen vernünftigen Grund, einseitig für Schützenvereine eine derart hohe Mitgliederzahl als Voraussetzung für deren Existenzberechtigung anzusetzen. Das wäre ein Fall für den Verfassungsgerichtshof.
https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassu ... r=20001917
Dort steht:
§ 1. (1) Ein Verein im Sinne dieses Bundesgesetzes ist ein freiwilliger, auf Dauer angelegter, auf Grund von Statuten organisierter Zusammenschluss mindestens zweier Personen zur Verfolgung eines bestimmten, gemeinsamen, ideellen Zwecks. Der Verein genießt Rechtspersönlichkeit (§ 2 Abs. 1).

Behördliche Auflösung
§ 29. (1) Jeder Verein kann unbeschadet des Falls nach § 2 Abs. 3 bei Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 11 Abs. 2 der Europäischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten, BGBl. Nr. 210/1958, mit Bescheid aufgelöst werden, wenn er gegen Strafgesetze verstößt, seinen statutenmäßigen Wirkungskreis überschreitet oder überhaupt den Bedingungen seines rechtlichen Bestands nicht mehr entspricht.

Wenn die Mitgliederzahl eines Schützenvereins unter 100 läge, dann fehlten trotzdem die Voraussetzungen, diesen aufzulösen. Ansonsten müsste auch hier wieder benutzerdefiniert je nach Vereinsart ausgeführt werden, unter welchen Bedingungen welcher Vereinstyp zusperren muss, was lächerlich ist.

Was meinen die hier mitlesenden Juristen dazu?
Schöne Grüße


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BeitragVerfasst: 20. Oktober 2018, 02:32 
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Ein Verein ist auch unter 100 Mitgliedern noch ein Verein, allerdings keiner der nach dem neuen Waffengesetz als Rechtfertigung für Erweiterungen etc. anerkannt wird.

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Pirker Dietmar Nr. 6928


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BeitragVerfasst: 20. Oktober 2018, 10:22 
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Ein Verein soll 100 Mitglieder haben müssen, damit Erweiterungen gerechtfertigt sind? Wo ist hier der Zusammenhang? Laut Entwurf wäre für jeden Sportschützen eine Mindestwettkampfzahl pro Jahr notwendig, die aber nichts mit der Mitgliederstärke des Vereins zu tun hat, sondern den Interessen und dem Engagement der aktiven Mitglieder. Die Anzahl der Rodel je Sportler eines Leistungskaders hängt ja auch nicht von deren Lieblingsessen oder Anzahl der Gesamtmitglieder des Clubs ab.

Dieser haarsträubende Schwachsinn ist klar als Schikane erkennbar oder wie können Sie Herr Pirker einen Zusammenhang aus dem Entwurf begründen, der nicht auf Willkür fußt?


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BeitragVerfasst: 20. Oktober 2018, 11:20 
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Offensichtlich dient dieser Vorschlag

a) wie oben von mir angeführt oder

b) der kalten Entwaffnung der Österreicher.
(drastische Verringerung der Schusswaffenbesitzer - geschieht ja schlussendlich im Namen der Terrorabwehr!)


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BeitragVerfasst: 20. Oktober 2018, 11:27 
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Richtig erkannt - diese Zahl ist reine Willkür.

Aber 100 Mitglieder ist halt so eine schöne Zahl, die erste die einem einfällt der jemandem etwas vorenthalten möchte ohne dafür umgehend einen Lachkrampf zu ernten ("was kostet a Schnitzl und a Bier?" "100Euro"), aber auch eine Zahl, anhand der man sich wunderbar gegebenenfalls Gewinne ausrechnen kann..
Damals wars halt ein 8h Kurs der zu besuchen gewesen wäre - gemäß Vorschlag einer anderen "Interessensvertretung" mit gewerblichem Hintergedanken - ohne Nennung von konkreten Inhalten und Kurszielen.

Aber lassen wir die Kirche im Dorf. Es ist jetzt Zeit Stellungnahmen abzugeben und die IWÖ könnte hier eine Aufforderung mit Link an die Mitglieder versenden wo genau sie sich daran beteiligen können. Ohne eine Debatte wird dieser Vorschlag sicher nicht kommen - dafür würde der Gesetzgeber selbst von Außenstehenden eine Schelte bekommen. Selbst der Kurier hat bereits darüber geschrieben (siehe Presse Unterforum).


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BeitragVerfasst: 20. Oktober 2018, 16:59 
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Zitat:
Ein Verein soll 100 Mitglieder haben müssen, damit Erweiterungen gerechtfertigt sind? Wo ist hier der Zusammenhang? Laut Entwurf wäre für jeden Sportschützen eine Mindestwettkampfzahl pro Jahr notwendig, die aber nichts mit der Mitgliederstärke des Vereins zu tun hat, sondern den Interessen und dem Engagement der aktiven Mitglieder. Die Anzahl der Rodel je Sportler eines Leistungskaders hängt ja auch nicht von deren Lieblingsessen oder Anzahl der Gesamtmitglieder des Clubs ab.

Dieser haarsträubende Schwachsinn ist klar als Schikane erkennbar oder wie können Sie Herr Pirker einen Zusammenhang aus dem Entwurf begründen, der nicht auf Willkür fußt?
Ich habe lediglich die Ansicht des Entwurfes wiedergegeben, ob es sich aber nun rein auf eine Schikane des Gesetzgebers oder aber gelungene Lobbyingarbeit, seitens (eines ) Schützenvereins handelt, bleibt dahingestellt.

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Pirker Dietmar Nr. 6928


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BeitragVerfasst: 20. Oktober 2018, 21:08 
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Zitat:
Ich habe lediglich die Ansicht des Entwurfes wiedergegeben, ob es sich aber nun rein auf eine Schikane des Gesetzgebers oder aber gelungene Lobbyingarbeit, seitens (eines ) Schützenvereins handelt, bleibt dahingestellt.
Was ist am Gerücht dran, dass die 100 Mitglieder eine Zahl ist, auf die die größere Regierungspartei beharrt hat, außer man wäre ihr in puncto Rauchen entgegengekommen?

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LG Eichhörnchen

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Das Todesdreieck für Legalwaffenbesitzer: §§8, 12 und 13 WaffG
Eine Statistik beantwortet immer nur die an sie gerichteten Fragen.


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BeitragVerfasst: 21. Oktober 2018, 10:59 
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Warum die Aufregung?
Lest Paragraf 22 des Entwurfs. Dann seid ihr eben keine Sportschützen mehr, sondern Sammler von Sportwaffen.


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BeitragVerfasst: 21. Oktober 2018, 19:19 
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Zitat:
Warum die Aufregung?
Wenn in Zukunft immer restriktivere Verordnungen und waffenrechtliche Gesetzestexte aus Brüssel eintrudeln - und das WIRD es - was glaubst Du für wen es öffentlichkeitswirksam Ausnahmen geben wird? Genau. Jäger und Sportschützen. Und wenn wir Sportschützen jetzt laut perfider Definition plötzlich eben keine Sportschützen mehr sind, was denkst Du wer sich die gnädigen Ausnahmen aufmalen kann? Genau. Die "Aufregung" ist daher absolut legitim, wurscht was im 22er drinsteht. Wer das verschläft oder ignoriert für den wird es ein böses Erwachen geben.

_________________
"LINKS" und "RECHTS" sind die beiden Seiten derselben sozialistischen Medaille,
diese ist in ihrem Kern braun und aussen tiefrot mit einem breiten grünen Rand.


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BeitragVerfasst: 22. Oktober 2018, 08:38 
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Beiträge: 3570
Zitat:
Zitat:
Warum die Aufregung?
Wenn in Zukunft immer restriktivere Verordnungen und waffenrechtliche Gesetzestexte aus Brüssel eintrudeln - und das WIRD es - was glaubst Du für wen es öffentlichkeitswirksam Ausnahmen geben wird? Genau. Jäger und Sportschützen. Und wenn wir Sportschützen jetzt laut perfider Definition plötzlich eben keine Sportschützen mehr sind, was denkst Du wer sich die gnädigen Ausnahmen aufmalen kann? Genau. Die "Aufregung" ist daher absolut legitim, wurscht was im 22er drinsteht. Wer das verschläft oder ignoriert für den wird es ein böses Erwachen geben.
Das entspricht ganz genau der Vorhersage betreffend HA-Langwaffen in den USA: Keiner wird die Jagdwaffe verbieten. Sie werden sie vorher als gefährliches Heckenschützengewehr diffamieren.

Keiner wird den Sportschützen ihre Waffen wegnehmen. Sie werden vorher als gefährliche Waffennarren diffamiert.

_________________
MgNr 3730

„Lösungen mathematischer Probleme werden nicht durch Abstimmung entschieden.“ – Marilyn vos Savant

"Ich trage eine Waffe weil mir ein Polizist zu schwer ist."

"L'Etat n'est plus nous."


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BeitragVerfasst: 23. Oktober 2018, 23:37 
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Ich bin ja auch gespannt, wie das mit den Tschechen ausgeht. Die weigern sich ja zu Recht, das EU-Diktat umzusetzen.


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BeitragVerfasst: 24. Oktober 2018, 07:30 
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Wie das ausgeht ist wohl klar. Aber sie haben wenigstens Eier bewiesen - dafür mein Respekt.

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Macchiavelli

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